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Aktuelles aus Lütjenburg

Highlights / Termine in Lütjenburg & Region...

Di., 23.10.2018
3. öffentliche Sitzung Bau- und Umweltausschuss
Rathaus III Stadt Lütjenburg (Wankendorfer) um 19 Uhr

Einladung
Am Dienstag, dem 23. Oktober 2018 um 19.00 Uhr findet im Sitzungsraum Rathaus III (Wankendorfer) der Stadt Lütjenburg eine öffentliche Sitzung des Bau- und Umweltausschusses statt, zu der Sie hiermit eingeladen werden.
MIt freundlichen Grüßen - gez. B. Laskowsky

Tagesordnung:
Nichtöffentlichkeit von Tagesordnungspunkten

  1. Genehmigung der Niederschrift über die 2. Sitzung vom 18.09.2018
  2. Bekanntgabe von Beschlüssen aus dem nicht öffentlichen Teil der letzten Sitzung
  3. Einwohnerfragestunde
  4. Fragestunde der Ausschussmitglieder
  5. Bericht des Umweltschutzbeauftragten
  6. Berichte und Verschiedenes

Die nachfolgenden Tagesordnungspunkte werden nach Maßgabe der Beschlussfassung durch den Ausschuss voraussichtlich nicht öffentlich beraten.

Nicht öffentlich:

  1. Bauangelegenheiten
  2. Verschiedenes
Mi., 24.10.2018
3. öffentliche Sitzung Wirtschaftsausschuss Lütjenburg
Rathaus III Stadt Lütjenburg (Wankendorfer) um 19 Uhr

Einladung 1. Sitzung

Am Mittwoch, dem 24. Oktober 2018 findet um 19.00 Uhr in Lütjenburg, Rathaus III (Wankendorfer), eine öffentliche Sitzung des Wirtschaftsausschusses statt, zu der Sie eingeladen werden. Mit freundlichen Grüßen - gez. Klaus Giesche

Tagesordnung:

  1. Begrüßung
  2. Verpflichtung bürgerlicher Mitglieder
  3. Genehmigung der Niederschrift vom 15.03.2018
  4. Einwohnerfragestunde
  5. Fragestunde der Stadtvertreter/innen
  6. Berichte der Städtepartnerschaftskommissionen /Anlage
  7. Antrag Projektförderung: Kleiner Kulturkreis Lütjenburg

und Umgebung e.V./Anlage

  1. Verschiedenes
Fr., 26. bis So., 28.10.2018
2. Hohwachter Lichtermeer

Ein Saisonabschluss der Extraklasse erwartet Sie und Ihre ganze Familie!

Die Hohwachter Bucht Touristik und das Hotel Hohe Wacht laden zu einem hochkarätigen Oktoberwochenende ein und verwandeln bereits zum zweiten Mal Teile des Ostseebades Hohwacht in ein Meer aus Licht und Farben. Lichtkünstler Oliver Roth wird vom 26. - 28. Oktober 2018 ab Beginn der Dämmerung eine Achse von der kleinen weißen Rundkirche St. Jürgen über den Kurpark bis zur Seeplattform „Flunder“ mit Illuminationen und Lichtkunst verzaubern. Tauchen Sie mit uns in die Dunkelheit ein und erleben Sie eine Entdeckungsreise durch die gezielte Beleuchtung von über 300 Scheinwerfern, Projektoren und erleben sie verblüffende Effekte, LED-Walkacts mit schwebender Jonglage und „Monsieur Papillon” – dem Schmetterling sowie kleine lichtdurchflutet Kirchenführungen in Anwesenheit des Lichtkünstlers Oliver Roth und des Küsters Klaus Lukas.
Ein Spiel aus Licht und Schatten. Videoprojektionen lassen Farben tanzen, Wege und Gebäude werden in neue Muster und Farben getaucht. Malen mit Licht oder ein „Selfie“ mit dem Mond sorgen für Interaktion. Eine der größten transportablen Kugeln Deutschlands (Durchmesser 4,50 m) verzaubert mit einer kaleidoskopartigen Projektion und ein begehbares Labyrinth aus 10.000 funkelnden LEDs sind einige der Attraktionen. Dazu wird der bekannte DJ Alex DaBass von wavemusic das Hohwachter Lichtermeer mit passenden „Feel-Good-Moments“ durch Lounge/Club und Contemporary Dance begleiten. Freitag und Samstag werden dann zum Tagesausklang in der Bar des Hotels Hohe Wacht heiße Rhythmen aufgelegt. Perfekt umrahmt wird das fast immer eintrittsfreie Drei-Tage-Programm mit kulinarischen Gerichten vom Hotel Hohe Wacht.
Ein zauberhaftes Konzert mit MajaMo und Band rund um das Licht, das Meer und die Beziehungen des Lebens vervollständigen am Samstagnachmittag um 16:00 Uhr in der St. Jürgen Kirche das fantastische Lichtermeer Wochenende.

Herzlich willkommen zur gemeinsamen Veranstaltung der Hohwachter Bucht Touristik GmbH, des Hotels Hohe Wacht und der Evangelischen Kirchengemeinde St. Michaelis Lütjenburg.

Das gesamte 3-Tages-Programm zum Hohwachter Lichtermeer vom 26.-28.10.2018 finden Sie unter: www.hohwachter-lichtermeer.de

Täglich: Ab Einbruch der Dunkelheit bis 22:00 Uhr (Sonntag bis 21:00 Uhr)
Von der Hohwachter Flunder über den Kurpark bis in die kleine weiße Rundkirche St. Jürgen
Lichtkunst und Illumination - Zauberhafte Lichtinstallationen & Kulinarische Spezialitäten

Freitag, 26.10.2018
18 Uhr, Kurpark
- Eröffnung mit DJ Alex DaBass von wavemusic
19 und 20 Uhr, St. Jürgen Kirche Hohwacht - Kleine lichtdurchflutete Kirchenführung
Bis 22 Uhr, Kurpark - Moderner Musikmix zum Chillen mit DJ Alex DaBass von wavemusic
22 bis 1 Uhr Tagesausklang in der Bar des Hotels Hohe Wacht - mit heißen Rhythmen – präsentiert von DJ Alex DaBass und DJ ORO

Samstag, 27.10.2018
16 bis 18 Uhr, St. Jürgen Kirche
- Konzert zum Lichtermeer mit MayaMo & Band – Lieder rund um das Licht, das Meer und die Beziehungen des Lebens - Präsentation der neuen CD „RELACIONES“, Eintritt: 15 € im Vorverkauf in den Touristinfos Hohwacht und Lütjenburg / 17 € an der Abendkasse
18 bis 22 Uhr, Kurpark - LED-Walkacts „Monsieur Papillon” – der Schmetterling auf Stelzen &”Nouveau Baroque“ – die schwebende Jonglage
19 und 20 Uhr, St. Jürgen Kirche Hohwacht - Kleine lichtdurchflutete Kirchenführung
Bis 22 Uhr, Kurpark - Moderner Musikmix zum Chillen mit DJ Alex DaBass von wavemusic
22 bis 1 Uhr Tagesausklang in der Bar des Hotels Hohe Wacht - mit heißen Rhythmen – präsentiert von DJ Alex DaBass und DJ ORO

Sonntag, 28.10.2018
11 Uhr Gottesdienst in der St.-Jürgen-Kirche
16.45 Uhr, Kurpark
- Einläuten der „Blauen Stunde“ mit DJ Alex DaBass von wavemusic
19 und 20 Uhr, St. Jürgen Kirche Hohwacht - Kleine lichtdurchflutete Kirchenführung
Bis 21 Uhr, Kurpark - Moderner Musikmix zum Chillen mit DJ Alex DaBass von wavemusic

Zu allen Programmpunkten (außer Sa. 27. in der Kirche) ist der Eintritt frei!

Zum Konzert zum Hohwachter Lichtermeer: „Lieder rund um das Licht,  das Meer und die Beziehungen des Lebens“ mit MayaMo & Band

MayaMo, die Komponistin und Sängerin aus Guatemala/Kanada,  bringt nach langer Zeit in ihrer Wahlheimat Deutschland ein neues Album auf die Bühne: RELACIONES. Es ist bereits ihr 19. Album. Zusammen mit dem Gitarristen Sascha August, dem Pianisten Jens Schliecker und dem Bassisten Dimitar Bonev kommt die Liebe zu ihren Wurzeln vollends zur Geltung. Die vier Musiker, die den Kern der Band bilden, präsentieren ein Programm, das geprägt ist von Mos Handschrift. In ihrer Muttersprache Spanisch singt sie über Beziehungen (RELACIONES) des Lebens, die sie besonders bewegt haben. Energiegeladene Melodien und Rhythmen erzählen   persönliche Gedanken und Geschichten, die ihr Leben prägten.

Jede Sprache hat ihre eigene Mentalität. Mos Stimme, mal soulig warm und tief, mal kratzig frech und hoch, spiegeln ihre lebendige Persönlichkeit wieder.

Überwiegend im norddeutschen Raum, ist Mo auch immer wieder in Funk und Fernsehen deutschlandweit (Voice Of Germany, ZDF, ARD etc.) unterwegs.

Anlässlich des Hohwachter Lichtermeeres können Sie MayaMo & Band am Samstag, 27.10.2018 um 16 Uhr in der St. Jürgen Kirche in Hohwacht live erleben. Der Eintritt beträgt im Vorverkauf 15 €, und an der Abendkasse 17 €. Karten sind erhältlich in den Touristeninformationen Hohwacht & Lütjenburg

Di., 6.11.2018
Einladung zum Vortrag „Die schwierigen Stufe der Christianisierung Wagriens und Polabiens – aus der Zeit vor den Turmhügelburgen (10. Jh.)“

Prof.Dr. Ludwig Steindorff CAU Kiel, Historisches Seminar – Osteuropäische Geschichte

Die „Gesellschaft der Freunde der mittelalterlichen Burg in Lütjenburg e.V.“ startet ihre Winter-Vortragsreihe 2018/19 „Lütjenburger Vorträge zur Archäologie und Geschichte“

6. November um 19:30 Uhr
Gaststätte “Lüttje Burg“
Lütjenburg, Markt 20

Der Eintritt ist – wie üblich – frei. Wir hoffen auf möglichst viele interessierte Besucher bei diesem sicher wieder hochinteressanten Vortrag.

Die slawischen Siedlungsräume zwischen Schwentine und Oder, darunter auch Wagrien mit dem Zentrum Starigard (Oldenburg) und Polabien mit dem Zentrum Ratzeburg, gehören zu den spät christianisierten Gebieten in Europa. .Der erste Versuch mit der Gründung des Bistums Oldenburg zur Zeit Ottos d. Gr. war im großen Slavenaufstand 983 zusammengebrochen, Der zweite Versuch im 11. Jahrhundert, der auf gleich drei Bistümer, Oldenburg, Ratzeburg und Mecklenburg, gestützt war, scheiterte 1066, als auch der Abt Ansverus von Ratzeburg den Tod fand; später fand er Verehrung als Märtyrerheiliger. Erfolgreich war erst die vom heiligen Vicelin geleitete Christianisierung in Verbindung mit der Kolonisation und der Einbindung in das Reichsgebiet einschließlich der Germanisierung der Bevölkerung durch Siedlungs- und Assimilationsprozesse. In diese Zeit fällt die Gründung des neuen Lübeck, und an die Stelle der slawischen Stadtsiedlung im Ringwall trat die Rechtsstadt Oldenburg. Das Patronat der dortigen Johanniskirche steht in der Nachfolge der ersten Kirchen im Ringwall.

Wir freuen uns, dass wir Prof. Dr. Steindorff für diesen Vortrag gewinnen konnten. Professor Dr. Steindorff ist Direktor der Professur für osteuropäische Geschichte an der CAU Kiel. Er studierte Geschichte, Slavistik und Germanistik in Heidelberg und Zagreb, seine Vita sowie die Publikationen sind beeindruckend.

Sa., 17.11. 2018
Trio Macchiato im evg. Gemeindehaus  Lütjenburg

Trio Maccato, das ist mittlerweile ein Synonym für mit Razanz, Energie und Poesie gespielte Musik rund ums Mittelmeer.

2007 erscheint das Debüt „Café Méditerraneo“ bei Herzog Records, das für denPreis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert wird. Das zweite Album „Orientexpress“ fährt seit 2010 musikalisch auf den Spuren des berühmten Zuges von Paris nach Istanbul.
International besetzt, gewinnt Trio Macchiato eine immer größere Fangemeinde, spielt auf nationalen und internationalen Bühnen und ist Stammgast bei renommierten Festivals wie dem Rheingau Musikfest, dem MDR Musiksommer, den Niedersächsischen Musiktagen, dem Festival Mitte Europas, dem Beethovenmusikfest und den Ludwigsburger Schlossfestspielen.

Jana Mishenina, Violine, Gesang, Glockenspiel:
Die in Moskau geborene Tatarin studierte zunächst am Konservatorium ihrer Geburtsstadt sowie an der Sweelinck Musikhochschule Amsterdam. Sie war Mitglied der Deutschen Kammerphilharmonie, dem Concerto Grosso Frankfurt und der Philharmonie der Nationen. Heute verfolgt sie einen persönlichen Weg zwischen Zigeunerfolklore, italienischen Canzione, Tango Argentino sowie slawischen Einflüssen. www.mishenina.de


Jakob Neubauer, Akkordeon, Bandoneon, Vibrandoneon, Concertina, Gesang:
Der Nachkomme deutscher Kolonisten vom Ufer des Schwarzen Meeres studierte an der Musikhochschule St. Petersburg und war 1978 Preisträger des großen Russischen Akkordeonwettbewerbs. Nach Zwischenstationen in London, Paris und Berlin lebt er seit 1991 in Hamburg und ist hier als Orchester- und Theatermusiker tätig, u.a. am Deutschen Schauspielhaus, an der Hamburger Oper und im Philharmonischen Staatsorchester, bei den Sinfonieorchestern des NDR und WDR sowie der NDR Big Band. www.jakob-neubauer.de


Henry Altmann, Kontrabass, Perkussion, Euphonium, Mandoloncello, Jodel, Glockenspiel, Gesang:
Der Nachfahr französischer Zigeuner studierte in Hamburg und New York, lebte in Paris und Dresden. Neben Film- und Theatermusiken für Produktionen in Hamburg, dem Festspielhaus Hellerau/ Dresden und Palermo schrieb er ein Streichquintett, Kompositionen für die NDR-Bigband, die Eröffnungsmusik für das Prager Tanztheaterfestival Čtiřy dný und war musikalischer Leiter bei Hermann & Tietjen. Tourneen führten ihn neben vielen europäischen Ländern und der ehemaligen GUS nach Cuba, Mittel- und Südamerika, Südostasien und die USA. 1996 gewann Altmann den Bass Award Hamburg, 1997 erhielt er den Förderpreis des Freistaates Sachsen, 1998 den 1. T.-Unruh-Preis. Es folgten mehrere CD- und DVD Veröffentlichungen mit u.a. seiner Band La KaffeehausAvantgarde. www.hyann.net

Trio Macchiato, das ist mittlerweile ein Synonym für mit Rasanz, Energie und Poesie gespielte Musik rund ums Mittelmeer.
2007 erscheint das Debüt „Café Méditerraneo“ bei Herzog Records, das für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert wird. Das zweite Album „Orientexpress“ fährt seit 2010 musikalisch auf den Spuren des berühmten Zuges
von Paris nach Istanbul. International besetzt, gewinnt Trio Macchiato eine immer größere Fangemeinde, spielt auf nationalen und internationalen Bühnen und ist Stammgast bei renommierten Festivals wie dem Rheingau Musikfest, dem MDR Musiksommer, den Niedersächsischen Musiktagen, dem Festival Mitte Europas, dem Beethovenmusikfest und den Ludwigsburger Schlossfestspielen.

JEFF (Jugendtreff Lütjenburg) - Das aktuelle Herbst-Programm für junge Leute zum Downloaden
Veranstaltungen für Lütjenburger Seniorinnen und Senioren  vom 12. Oktober bis 27. Oktober 2018

Der Seniorenbeirat weist auf folgende Veranstaltungen hin:

12. Oktober, 15.00 Uhr
„Sicherheit außerhalb der 4 Wände“ - Betrug am Bankautomaten und Taschendiebstahl – Wie schützt man sich? Herr Harald Tibus berichtet und berät  zu diesem Thema.   
Ort: Friedenskirche, Auf dem Kamp 17, Lütjenburg                           

19. Oktober, 15.30 Uhr
Der SPD-Ortsverein Lütjenburg lädt ein zu einem Kaffeeklatsch mit Politikern.
Ort: Alter Posthof, Neuwerkstr. 15, Lütjenburg

26. Oktober, 15.00 Uhr
Der Seniorenbeirat lädt ein zum Bingo-Nachmittag bei Kaffee und Kuchen. Kostenbeitrag: 3,00 €. Diese Veranstaltung ist bereits ausgebucht. Man kann sich  jedoch noch in die Warteliste eintragen lassen.
Ort: Alter Posthof, Neuwerkstr. 15, Lütjenburg

27.Oktober, 10.00 Uhr
Der SC Lütjenburg und Umgebung e.V. lädt ein zum „Senioren-Sport-Frühstück“. Geselliges Frühstück in der Lehrküche der Grundschule Lütjenburg mit  allerlei Darbietungen und Aktivitäten.                                       

Alle Interessierten ab 60 Jahre sind herzlich eingeladen. Die Veranstalter würden sich über möglichst viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer  freuen. Da die Teilnehmerzahlen zum Teil begrenzt sind, wird um Anmeldung für alle Veranstaltungen unter Tel. 0 43 81/ 40 20 22 (Frau Dohrmann, Rathaus) gebeten.

20 Jahre Partnerschaft mit der Stadt Rakvere - Bürgerdelegationsreise

Anmeldungen zur Bürgerdelegationsreise nach Rakvere bis zum 31.10.2018

Anlässlich des 20jährigen Jahrestags der Partnerschaft mit der estnischen Partnerstadt RAKVERE laden Bürgervorsteher Siegfried Klaus und Bürgermeister Dirk Sohn Bürgerinnen und Bürger der Stadt Lütjenburg zu einer Bürgerdelegationsreise vom 2.-7.Juli 2019 nach Rakvere/ Tallinn (Estland) ein.

Bürgervorsteher Siegfried Klaus und Bürgermeister Dirk Sohn würden sich anlässlich des Jubiläums der Partnerschaft sehr freuen, wenn besonders viele Lütjenburger mit nach Estland kommen.

Neben der Stadt Rakvere wird das europaweit größte Tanz- und Sängerfest in Tallinn besucht, welches man einmal in seinem Leben gesehen haben sollte. Kosten sind inkl. Flug, Transfer, Karten für das Tanz- und Sängerfest sowie Unterbringung im Doppelzimmer (DZ) für 600,-€ oder im Einzelzimmer (EZ) für 750,-€ im 3-Sterne-Hotel jeweils inkl. Frühstück.

Verbindliche Anmeldungen (und Rückfragen) bitte bis spätestens 31.Oktober 2018 schriftlich an das Rathaus, zu Händen Stefan Leyk, Tel. –402060 oder stefan.leyk@stadt-luetjenburg.de

Partnerschaftsdelegation aus dem russischen Neman zu Gast im Kreis Plön

Der Kreis Plön empfängt dieser Tage eine Partnerschaftsdelegation aus dem russischen Neman im Oblast Kaliningrad. Bei goldenem Herbstwetter freuen sich der Partnerschaftsbeauftragte für den Stadtkreis Neman, dem früheren Landkreis Tilsit-Ragnit an der Memel in Nord-Ostpreußen, im heutigen Oblast Kaliningrad / Königsberg, Herr Dr. Claus Thies, der Kreispräsident Stefan Leyk und der stellvertretende Landrat Kai Bellstedt, den Gästen den schönen Kreis Plön zeigen zu können. „Der Besuch einer Partnerschaftsdelegation ist immer etwas Besonderes, weil ein solcher immer die Freundschaft zwischen zwei Völkern, zwischen zwei Regionen und auch die gemeinsamen historischen Wurzeln sichtbar macht. In den heute weltpolitisch so stürmischen Zeiten kann es gar nicht genug Völkerverständigung geben. Der kommunale und regionale Austausch, wie wir ihn hier betreiben, ist dabei ein wertvoller Baustein“, erklären Thies, Leyk und Bellstedt.

Der Besuch startete heute mit einer Begrüßungsrunde im historischen Sitzungsraum des Kreishauses, wo sich der Verwaltungsleiter des Stadtkreises Neman, Andrej Nejman, und seine Begleiter in das Gästebuch des Kreises Plön eingetragen haben. Gemeinsam mit Dr. Thies, dem Hauptausschussvorsitzenden Werner Kalinka, dem Vorsitzenden des Ausschusses für Schule, Kultur und Sport, Tade Peetz, dem Kreissportverbandsvorsitzenden Sven Thode, dem Lehrer Prof. Dr. Detlev Kraack, dem Kreistagsabgeordneten Bernd Friedrich sowie dem bürgerlichen Mitglied Layma Balyk wurde über den bereits erfolgten und stetig fortzuführenden Erfahrungsaustausch in Fragen der Verwaltung, der Jugendbegegnungen, des Sports und der Kultur diskutiert. Viele weitere Punkte stehen auf dem Programm. Am heutigen Mittwoch wird das Schloss Plön besichtigt und ein Gespräch mit dem Geschäftsführer des Schlosses, Herrn Hellberg, geführt. Der Tourismus steht bei Terminen in Hohwacht im Fokus. Am Donnerstag, den 11.10.2018, werden das Fischerei- sowie das Künstlermuseum in Heikendorf und die Heimatstube der Kreisgemeinschaft Tilsit-Ragnit in Preetz besucht. Das Thema Landwirtschaft wird auf dem Gut Perdoel sowie dem Hof Viehbrook thematisiert. Insgesamt ist es ein vielfältiges Programm, durch das die Gäste aus Neman den Kreis Plön von vielen Seiten kennenlernen (Programm anbei).

Die Idee der Partnerschaft ist es, Brücken zu bauen – Brücken zwischen den Menschen, den Generationen, Schulen, Vereinen, Verbänden und Betrieben, betonen Thies, Leyk und Bellstedt: „Partnerschaften wie diese sind beseelt von dem Willen, eine bessere und friedfertigere Zukunft durch durch zwischenmenschliche Begegnungen auf kommunaler Ebene zu schaffen. Denn wer aufgeschlossen dafür ist, wie Menschen, die mit anderen Sitten und Gebräuchen aufgewachsen sind, an die Dinge herangehen, der kann eine Menge erfahren. Wer sich damit auseinander setzt, wie der Alltag in anderen Ländern bewältigt wird, wird stets seinen Horizont erweitern. Gewonnenes Wissen auszutauschen, über gemeinsame oder gegenteilige Erfahrungen zu diskutieren, unterschiedliche Ansätze zu vergleichen, das bringt alle weiter und öffnet die Tür zu ganz neuen Lösungen. Wir alle wissen: Weltoffenheit ist heutzutage auch für kleine Gemeinden ein unverzichtbares Markenzeichen.“

Hintergrund:
Der Kreistag des Kreises Plön hat in der Sitzung am 12. März 1952 einstimmig beschlossen, eine Patenschaft für den ostpreußischen Landkreis Tilsit-Ragnit zu gründen. Am 17. Oktober 1952 wurde die Patenschaftsurkunde während einer feierlichen Veranstaltung unterzeichnet. Absicht war es, den Vertriebenen aus dem ostpreußischen Patenkreis eine ideelle Heimat zu geben. Gleichzeitig übernahmen weitere Städte und Gemeinden des Kreises Plön Patenschaften mit Gemeinden im Kreis Tilsit-Ragnit.

Die Patenschaft wurde in der Sitzung des Kreistages am 14. September 1989 nach kontroversen Diskussionen und namentlicher Abstimmung mit 21 Ja-Stimmen zu 20 Nein-Stimmen durch Beschluss aufgelöst.

Bei Besuchen des ehemaligen Landrates des Rayon Neman, Herrn Sergej Ledenjow, zusammen mit Ludmila Gulajewa, wurde der Wunsch des Rayon Neman nach einer Wiederbelebung der Beziehungen und einer Partnerschaft mit dem Kreis Plön zum Ausdruck gebracht. Dieser Wunsch wurde auch von der Kreisgemeinschaft Tilsit-Ragnit in der Landsmannschaft Ostpreußen e.V. – insbesondere unter Bezugnahme auf die besondere Beziehung zu dem ehemaligen Kreis Tilsit-Ragnit unterstützt.

Seit dem Jahr 2006 besteht zwischen dem Kreis Plön und dem Stadtkreis Neman eine Partnerschaft. In den zahlreichen Begegnungen in Neman und im Kreis Plön, haben sich die Beteiligten kennen und schätzen gelernt und die guten Beziehungen zu Neman im engeren und zu Russland im weiteren Sinne weiter verbessert. Zuletzt war im letzten Jahr eine Delegation des Kreises Plön zu Besuch in Neman, vor genau zwei Jahren eine Delegation aus Neman zu Gast im Kreis Plön.

Foto Neman.jpg (von links): Tade Peetz, Werner Kalinka, Kai Bellstedt, Stefan Leyk, Layma Balyk, Dr. Claus Thies – und vorne schreibend: Andrej Nejman, Verwaltungsleiter Stadtkreis Neman

Eiszeitgarten zeigt Landschaftsgeschichte

Das Schleswig-Holsteinische Eiszeitmuseum freute sich Ende September über den  Besuch des bekannten BINGO!-Moderators Michael Thürnau. Die BINGO!-Umweltlotterie hat die Gestaltung des Eiszeitgartens gefördert, der in diesem Jahr im Außenbereich des Museums entstanden ist.
Das Eiszeitmuseum liegt in einer eindrucksvollen Stauchmoränenlandschaft, die während der letzten großen Vereisung Nordeuropas, der Weichsel-Kaltzeit, entstanden ist. Der Eiszeitgarten zeigt, wie karg diese Landschaft während der letzten Kaltzeit gewesen ist: Hier am Rand des Skandinavischen Eisschildes wurde eine Vielzahl an Gesteinen zusammengewürfelt, die weltweit nur an wenigen Orten zu finden ist; Schuttflächen der Moränen mit Geröllen und Sanden prägten das Bild. Die Pflanzenwelt war auf die kargen Böden und niedrigen Temperaturen angepasst. Kleinwüchsige und frostresistente Arten wie Zwergsträucher, Moose und Flechten dominierten das Landschaftsbild. Schauen Sie doch im Eiszeitmuseum vorbei, und entdecken Sie die eiszeitliche Gesteins- und Pflanzenvielfalt in unserem neuen Eiszeitgarten!

Foto Eiszeitgarten-Thürnau: Das Foto zeigt den Moderator Michael Thürnau und die Mitarbeiterinnen der BINGO!-Projektförderung Lisa Oberschelp, Eva Kienle und Ellen Wolff mit Dr. Vera Laurenz-Heuser (wiss. Leiterin), Dr. Henning Thiessen (stellv. Vorsitzender) und Stefan Leyk (1. Vorsitzender) vom Eiszeitmuseum im neu gestalteten Eiszeitgarten.

Tagung des Deutsch-Russischen Forums am 14.09.18 in Berlin - Dr. Claus Thies und Kreispräsident Stefan Leyk  nahmen teil.

Seit dem Jahr 2006 besteht zwischen dem Kreis Plön und dem Stadtkreis Neman, dem früheren Landkreis Tilsit-Ragnit an der Memel in Nord-Ostpreußen, im Oblast Kaliningrad / Königsberg eine Partnerschaft, die aus der vorher bestehenden Patenschaft hervorgegangen ist. Vor diesem Hintergrund sind der Partnerschaftsbeauftragte des Kreises Plön für den Stadtkreis Neman / Ragnit, Dr. Claus Thies, und Kreispräsident Stefan Leyk der Einladung des Deutsch-Russischen-Forums gerne gefolgt und haben an der Abschlussveranstaltung der kommunalen und regionalen Partnerschaften teilgenommen, die am 14. September 2018 im Auswertigen Amt in Berlin im Beisein der Außenminister Deutschlands und Russlands, Heiko Maas und Sergej Lawrow, stattfand.


In Arbeitsgruppen und im Plenum wurde diskutiert und präsentiert, wie sich der Dialog zwischen den Bürgern und den jeweiligen Partnerkommunen darstellt und wie mit positiven und negativen Effekten umgegangen wird. Am Morgen tagten die Teilnehmer in vier Arbeitsgruppen:
1. Russische und deutsche Strategien für ein Verbesserung der Lebensqualität
in den Kommunen und Regionen
2. Energie
3. Zivilgesellschaft gestaltet Städtepartnerschaften
4. Aktive Zivilgesellschaft im sozialen Bereich: Entwicklungen, Ergebnisse und Perspektiven in deutsch-russischen Partnerschaften

An der vierten Arbeitsgruppe nahm Kreispräsident Leyk teil und informierte sich über Perspektiven, Entwicklungen und Ergebnisse im sozialen Bereich. Dr. Thies stellte in der dritten Arbeitsgruppe die Besonderheit der Partnerschaft heraus, nämlich die Intensivierung, den Ausbau und die Pflege der Kontakte zwischen den jetzigen Bürgern des Stadtkreises Neman / Ragnit und den Deutschen und ihren Nachkommen, die dort früher gelebt haben und jetzt im Kreis Plön zu Hause sind. Schülerbegegnungen sind dabei ein wichtiger Gesichtspunkt. In der dritten Arbeitsgruppe und den anschließenden Gesprächen wurde die Nützlichkeit eines Netzwerkes der bundesdeutschen Kommunen hervorgehoben, die in aktiven Partnerschaften mit Gemeinden und Regionen im Oblast Kaliningrad / Königsberg verbunden sind. „Das ist eine gute Sa-che“, so Dr. Thies und erhielt noch in Berlin die Unterstützung von Kreispräsident Stefan Leyk. Den feierlichen Höhepunkt fand die Veranstaltung am Abend durch die Hervorhebung herausragender Projekte deutsch-russischer Zusammenarbeit durch den bundesdeutschen Außenminister Maas und seinen russischen Kollegen Serjej Lawrow. Heiko Maas lobte die beeindruckende Vielfalt der kommunalen und regionalen Partnerschaften, Sergej Lawrow würdigte die Arbeit der Initiativen als einen Beitrag zu Vertrauen und guter Partnerschaft. Es sei wichtig, dass die Bundesrepublik Deutschland und Russland auch in schwierigen Zeiten miteinander in Dialog blieben. „Er ist und bleibt eine Erfolgsgeschichte gerade in Zeiten politischen Meinungsverschiedenheiten unserer Staaten“, so Kreispräsident Leyk.


„In der zweiten Oktober-Woche wird der neue Verwaltungsleiter des Verwaltungsbezirkes Neman, Andrej Nejman, den Kreis Plön besuchen“, kündigt der Partnerschaftsbeauftragte des Kreises Plön für den Stadtkreis Neman / Ragnit an. „Ich bin davon überzeugt, dass sich mit seinem Besuch unsere Partnerschaft auf vielen Ebenen aktivieren und intensivieren wird“, so Thies abschließend.

…und BAM! – Treffer gelandet.

Der Jugendtreff Lütjenburg, kurz JEFF, suchte ein Logo und hat es gefunden!

Vor einigen Wochen startete die Einrichtungsleitung des JEFF, Daniela Sohr, den Aufruf an Kinder und Jugendliche, sich einmal Gedanken darüber zu machen, wie man die Jugendkultur und das Hausmotto „Gemeinsam sind wir Lütjenburg“ kurz und bündig bildlich darstellen kann. Viele Jungen und Mädchen gestalteten ihre Ideen am Computer und druckten sie aus oder sie malten direkt auf Papier. Dass unsere Jugend sehr kreativ ist, stellte sich im Schulunterricht oder zu Hause schnell heraus, denn Daniela Sohr konnte sich nach Fristablauf über 31 richtig tolle Logovorschläge freuen.

Eine sechsköpfige Jury war nun gefordert, das treffendste Logo herauszusuchen. Die Auswahl fiel ihnen nicht leicht, denn alle eingereichten Ideen waren super. „Man spürt, dass sich die Kinder und Jugendlichen viele Gedanken zu diesem Projekt gemacht haben“, meint Petra Gramkow. Bei der Bewertung war jedoch zu bedenken, dass ein Logo schlicht und doch aussagekräftig gehalten sein muss sowie gut für die Weiterbearbeitung angelegt ist. Nach Sichtung, Vergabe von Punkten und Durchschnittsermittlung stand die Gewinnerin des Logo-Wettbewerbs fest: Es ist Edda Schuldt vom Gymnasium Lütjenburg. Ihre handgemalte farbenfrohe Idee fand besonders großen Anklang bei den Jurymitgliedern. Daniela Sohr ist begeistert: „Dieses Logo ist repräsentativ durch die Farbgebung. Nach unserem Motto „Gemeinsam sind wir Lütjenburg“ zeigt es das Zusammenspiel aller auf.“ Anke Pundt-Bernatzki findet es ebenfalls klasse: „Es ist modern, hat einen hohen Wiedererkennungswert und vermittelt eine positive Atmosphäre.“ Jan, der zum Stammteam des JEFF gehört, findet es farbschön und gut in der Schriftwahl. Auch Massi vom Jugendbeirat der Stadt meint, dass es die Jugend sehr anspräche und die Schrift super gelungen sei. Stefan Gramkow bewertete die Logos mit Profiaugen, denn er beschäftigt sich beruflich in der Lütjenburger „Agentur inpuncto Werbung“ mit gestalterischen Aufgaben. „Edda hat voll den Treffer gelandet“, sagt der Grafiker. „Der bunte Farbklecks mit seitlichen Spritzern spiegelt die Vielfalt aller Dinge wieder. Der harmonische Farbverlauf eines Regenbogens symbolisiert das positive Zusammenspiel aller Menschen und Gegebenheiten. Randgruppen gibt es auch, doch sie sind durch ihre Farbgebung in das Hauptmotiv eingebunden. Alle gehören dazu, denn „Gemeinsam sind wir Lütjenburg“. Die sehr gelungene Schrift hat etwas von Graffiti. Ein ausschlaggebender Punkt, mich für dieses Logo zu entscheiden ist, dass es sich im Gegensatz zu den anderen Vorschlägen am besten dazu eignet, es in eine digitale Form zu bringen, denn das ist für alle weiteren Verwendungsansprüche wichtig.“ Stefan Gramkow wird sich demnächst an die Arbeit machen, damit sich der Jugendtreff JEFF über ein eigenes professionell angelegtes Logo freuen kann.

Zu gewinnen gab es bei dem Logo Wettbewerb natürlich auch etwas:
Edda Schuldt (19 Jahre) erhielt für ihren 1. Platz eine Bluetooth Bose Lautsprecherbox. Emmylou Geith (16 Jahre) gewann den zweiten Platz und freute sich über Bluetooth Kopfhörer von Marley. Emma Liebau (13 Jahre) erhielt als Dritte ein Choke Longboard. Der 4. bis 10. Platz bekam jeweils einen Ball und alle anderen Teilnehmer einen Gutschein für Snacks und Getränke im JEFF.

Kostenfreie Abfuhr von gebündeltem Ast- und Strauchwerk

Vom 5. November 2018 bis zum 3. Dezember 2018 führt der Kreis Plön wieder die kreisweite Sammlung von Pflanzenabfällen durch. Wie die Abfallwirtschaft mitteilt, wird gebündeltes Ast- und Strauchwerk bis zu einer Höchstmenge von 2 cbm pro Grundstück abgeholt. Für das Bündeln müssen ausschließlich verrottbare Schnüre (kein Draht oder Plastikfaden) verwendet werden.

Gefüllte Plastiksäcke bleiben weiterhin von der Mitnahme ausgeschlossen. Kleinere Pflanzenabfälle sollen auf den eigenen Komposthaufen oder in die braunen Biotonnen gegeben werden. Wer nicht selbst kompostiert oder wem die Biotonne nicht ausreicht, kann für die nicht bündelbaren Pflanzenabfälle amtliche Grünabfallsäcke aus Papier benutzen. Diese kompostierbaren Papiersäcke mit einem Volumen von 60 Litern können gegen eine Gebühr von 2,80 Euro je Stück in beliebiger Menge gekauft und mit Laub, Blumenresten oder Heckenschnitt befüllt werden. Die Grünabfallsäcke werden zusammen mit dem gebündelten Ast- und Strauchwerk abgefahren. 

Damit niemand auf seinem Grünabfall „sitzen bleibt“, ist unbedingt darauf zu achten, dass die Bündel und die amtlichen Grünabfallsäcke am Abfuhrtag bis 6.00 Uhr morgens am Straßenrand einer öffentlichen, mit einem Müllwagen befahrbaren Straße gut sichtbar bereit liegen.

Verkaufsstellen für die amtlichen Grünabfallsäcke sind viele Stadt-, Gemeinde- und Amtsverwaltugen, außerdem die fünf Natur-, Umwelt- und Abfallberatungsstellen in Plön, Preetz, Lütjenburg, Raisdorf und Schönberg und das Amt für Abfallwirtschaft im Behler Weg 21 a in Plön.

Die genauen Abfuhrtermine mit weiteren Hinweisen werden den Bürgerinnen und Bürgern des Kreises Plön in den kommenden Tagen per Postwurfsendung zugestellt. Die Abfuhrtermine sind auch im Internet unter www.kreis-ploen.de/Abfallwirtschaft, auf den Seiten „Informationen zur Abfallwirtschaft, „Aktuelles“ abrufbar.

Unabhängig von dieser Aktion empfiehlt die Abfallwirtschaft die Verwendung der Grünabfallsäcke bei zeitweise auftretenden Übermengen von Gartenabfällen. Diese können ganzjährig neben den vorhandenen Biotonnen zur Abfuhr bereitgestellt werden. Bei regelmäßig auftretenden Übermengen empfiehlt sich die Bestellung einer größeren Biotonne. Außerdem kann Grünabfall noch bis Mitte Dezember auf einem der vom Kreis Plön betriebenen Kompostplätze in Plön, Wankendorf, Schönberg und Helmstorf angeliefert werden.

Bei weiteren Fragen steht Ihnen der Kundenservice der Plöner Abfallwirtschaft unter der Telefonnummer 04522/747474 gerne zur Verfügung.

Gigantischer Erfolg – fast 400 Besucher auf der Lions Rock- und Blues Nacht auf Gut Helmstorf

Am 22.September 2018 startete die große Rock- und Blues Nacht in der Festscheune auf Gut Helmstorf. Die Familie von Buchwaldt hatte Ihre Festscheune dem Lions Club Lütjenburg kostenfrei zur Verfügung gestellt. So tanzten dann mehrere hundert Gäste bis in die frühen Morgenstunden zu Live Musik der Bands "Baltic Sound Attack" und der "St. Jürgen Blues Band". Der Lions Club schaffte es einen fünfstelligen Betrag für den Club einzusammeln. „Wir freuen uns dieses Geld zu wohltätigen Zwecken zur Verfügung stellen zu können“, sagte Lions- Präsident Steffen Lohse. „Wir haben auf einen Erfolg dieser Veranstaltung gehofft, aber dass diese Party so einschlägt – damit haben wir nicht gerechnet“, so Lohse.

Monatelang hatten die Mitglieder des Clubs jede freie Minute geopfert, um dieses Mammutprojekt mit viel Herzblut zu organisieren. „Ohne die großen und kleinen Spenden von Unternehmen und Privatpersonen wäre es nicht möglich gewesen, diesen Event zu starten. Immer wieder erleben wir, dass die Menschen in unserer Region ein Lions Projekt gerne mit Spenden unterstützen“, so der Schatzmeister des Fördervereines Lars Nissen. Es laufen bereits die Vorbereitungen für das kommende Jahr!

„Drachengold“ in Lütjenburg

Das Fliegende Theater Mühlenkult war in Lütjenburg, um die Lütjenburger Kindergartenkinder auf eine Reise durch die Welt der Fantasie mitzunehmen. 
Die Kinder erlebten ein Abenteuer  mit den beiden Clowns, die von der grummeligen Drachenhexe in ihre Höhle gelockt werden sollten. Durch die Tiefen des Ozeans, durch windige Wüsten und finstere Wälder ging die spannende Reise, begleitet von Musik, Jonglage und Kunststücken. Ermöglicht hat diese tolle Aktion eine großzügige Spende der VR-Bank.

Die Kinder der Kindergärten „Schatzkiste“, „ Zwergenland“, „Behrensdorf“ , „Villa Kunterbunt“  und die „Regenbogenfische“  hatten einen tollen Vormittag. Vielen Dank.

 

Der Deutsche Landkreistag informiert zur "Afrikanischen Schweinepest": Bund muss wirksamen Rechtsrahmen zügig beschließen

Vor dem Hintergrund der morgen stattfindenden Agrarministerkonferenz und den Fällen Afrikanischer Schweinepest (ASP) im benachbarten Belgien hat der Deutsche Landkreistag den Bundesgesetzgeber aufgerufen, entsprechende Änderungen des Rechtsrahmens zügig zu verabschieden. Präsident Landrat Reinhard Sager dazu: „Es geht den Landkreisen als zuständigen Behörden darum, ein wirkungsvolles Instrumentarium an die Hand zu bekommen, um mit dem absehbaren Ernstfall gut umgehen zu können.“ Vor allem gehe es um die Möglichkeit, Gebiete absperren zu können, in denen tote Wildschweine gefunden werden. Ebenso spielen die Reduzierung des Schwarzwildbestandes sowie Regelungen zur Verfahrensbeschleunigung eine wichtige Rolle.
Die Ausbreitung der ASP müsse effektiv bekämpft werden können. Hierzu will der Bundesgesetzgeber das Tiergesundheitsgesetz, das Bundesjagdgesetz und die Schweinepest-Verordnung ändern. „So soll es den zuständigen Behörden der Landkreise auch erleichtert werden, den Personen- oder Fahrzeugverkehr für bestimmte Gebiete zu beschränken oder eine vermehrte Suche von toten Wildschweinen anzuordnen, um die Infektion gesunder Tiere zu verhindern“, so Sager. Durch die Änderung des Bundesjagdgesetzes sollen die Bundesländer außerdem Ausnahmen für die Jagd in Setz- und Brutzeiten festlegen – also in der Zeit, die Elterntiere benötigen, um ihren Nachwuchs aufzuziehen.
Darüber hinaus müssten gesetzliche Entschädigungsregelungen geregelt werden. „Landkreise, die Abschottungsmaßnahmen verhängen müssen, dürfen nicht auf den betreffenden Entschädigungsbeträgen sitzenbleiben. Darüber hinaus müssen die Länder umgehend Material und Personal bereit stellen, um die Abschottung und Bestandsreduktion sicherzustellen.“
Vorbeugend sei, so Sager, wichtig, an allen Parkplätzen und Raststätten ausreichend standsichere und verschlossene Müllbehälter vorzuhalten und diese auch regelmäßig zu entleeren. Dazu zählten etwa Warnplakate an den Autobahnen sowie an Bundes- und Landesstraßen, an Rast- und Übernachtungsplätzen.


Versorgungssituation der Kinderbetreuung im Kreis Plön gut

Landrätin Stephanie Ladwig legt aktuellen Bestands- und Bedarfsplan zur Kinderbetreuung vor

Landrätin Stephanie Ladwig hat die neuesten Zahlen zur Kinderbetreuung im Kreis Plön vorgelegt und hält fest, dass nahezu alle Kinder im Kreisgebiet versorgt sind: „Hunderte in den letzten Jahren neu geschaffene Plätze sichern die Betreuung der Kinder im Kreis Plön. Die Versorgungslage ist gut, darauf können wir stolz sein. Diese Entwicklung war nur möglich, weil sich die Gemeinden mit Unterstützung der Ämter und des Kreises um jedes einzelne, unversorgte Kind bemüht haben“, erklärt Landrätin Ladwig. Dank zahlreicher Investitionen im Kreisgebiet konnten seit der letzten Bestands- und Bedarfserhebung im Zeitraum 2014/15 im Kita-Bereich insgesamt 223 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren und 359 Plätze für Kinder über drei Jahren neu geschaffen werden. Im Bereich der Kindertagespflege wurden 206 neue Betreuungsplätze eingerichtet. Die Versorgungsquote im Bereich der Kita-Plätze unter drei Jahren liegt mit rund 46 Prozent genau im Bundesdurchschnitt. „Im Bereich der Kinder über drei Jahren erreichen wir rechnerisch sogar eine Versorgungsquote von über 100 Prozent. Zu diesem Erfolg dürften auch die erhöhten Zuschüsse des Kreises für Investitionen in neue Betreuungsplätze sowie auch der erhöhte Vergütung durch den Kreis für Kindertagespflegepersonen beigetragen haben“, so Landrätin Ladwig.

Dem seit 2013 geltenden Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder werden die Gemeinden und Städte im Kreis Plön in den allermeisten Fällen gerecht. Die weiterhin vorhandenen Ausbaubemühungen ermöglichen auch Kapazitäten für die Zukunft. „Es ist durchaus anzunehmen, dass die Nachfrage nach Plätzen für Kinder unter drei Jahren noch weiter steigen wird. Auch neu hinzugezogene Familien in Neubaugebieten sorgen für neue Bedarfe in bestimmten Kommunen“, prognostiziert Landrätin Ladwig. Der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, Bernhard Ziarkowski, ergänzt: „Soweit in Gemeinden vereinzelt aktuell noch Betreuungsplätze fehlen oder sich ein erhöhter Bedarf bereits abzeichnet, sind dort Projekte in der Umsetzung oder es bestehen Planungen, um diese Engpässe so schnell wie möglich zu beseitigen. In Teilen des Kreises mit weiterhin starker Platznachfrage wird die Bedarfslage allerdings zeitnah immer wieder neu zu prüfen sein. Die Gemeinden werden dies weiterhin verantwortungsvoll wahrnehmen, bedürfen aber verstärkter finanzieller Unterstützung bei der Umsetzung.“ Gemeinsam machen Jugendhilfeausschuss-Vorsitzender und Landrätin deutlich: „Grundsätzlich sollte es unser gemeinsames Ziel bleiben, den Kindern im Kreis Plön ein verlässliches Betreuungsangebot anzubieten, in dem eine gute Qualität an frühkindlicher Bildung und Erziehung von entscheidender Bedeutung ist.“ Hierzu bedarf es auch stärkerer Unterstützung des Landes und Bundes insbesondere für die stark belasteten Haushalte der Kommunen. „Kommunen und Eltern müssen finanziell entlastet werden bei den immensen, immer weiter steigenden Kosten der Kinderbetreuung. Hier muss die Landesregierung durch die anstehende, grundlegende Kita-Reform der kommunalen Familie kräftig unter die Arme greifen. Ein an den Bedarfen orientiertes, verlässliches, bezahlbares und transparentes Finanzierungssystem sollte das Ziel sein. Aber auch im Bereich der Bundesförderung gab es mehr Anträge und Finanzierungsbedarf als Mittel bereitgestanden haben“, verdeutlicht Landrätin ihre Forderungen an Land und Bund.

Hintergrund:
In der neuen Bestands- und Bedarfserhebung 2018/19 der Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege, die in Zusammenarbeit mit den Ämtern, Städten und Gemeinden des Kreises erarbeitet wurde, wird die gute Versorgungslage im Kreis Plön ausführlich dokumentiert. Im Kreis Plön stehen zum Kita-Jahr 2018/19 insgesamt 940 Plätze im Bereich der Kinder unter drei Jahren sowie 3.536 Plätze im Bereich der Kinder über drei Jahren zur Verfügung. Im Bereich der Kindertagespflege gibt es im Kreisgebiet 480 Betreuungsplätze. Im Vergleich zum letzten Bedarfsplan 2014/15 ist dadurch ein Anstieg der Versorgungsquoten um 11,1 Prozent im Bereich der Kinder unter drei Jahren sowie um 14,4 Prozent im Bereich der Kinder über drei Jahren festzustellen.

Weitere 75 Plätze im Bereich der Kinder unter drei Jahren sowie 170 Plätze im Bereich der Kinder über 3 Jahren stehen noch vor der Fertigstellung. In der Kindertagespflege entstehen derzeit weitere 15 Plätze.

Die Bestands- und Bedarfserhebung 2018/19 weist auch eine Verbesserung der durchschnittlichen Öffnungszeiten der Kinderbetreuungseinrichtungen aus. Diese liegt heute in der Regel bei 6,5 bis 7 Stunden pro Tag, während sie im Erhebungszeitraum 2014/15 noch bei 4 bis 5 Stunden lag.

Hintergrund zur Berechnung der Versorgungsquote:
Die Berechnung der Versorgungsquote fußt auf den Betreuungsplätzen laut Betriebserlaubnis der jeweiligen Einrichtungen und stellt daher einen statistischen Wert für die Gesamtbetrachtung dar. Auf den Wartelisten der Kommunen stehen zum neuen Kita-Jahr noch 89 Kinder unter drei Jahren sowie 41 Kinder über drei Jahren. Solche Wartelisten dürfen aber nicht mit dem tatsächlichen Bedarf gleichgesetzt werden, da bestimmte Faktoren die allgemeine Quote beeinflussen. Unter anderem melden Eltern ihre Kinder teilweise in mehreren Einrichtungen an. Zudem zählen Integrationskinder statistisch für zwei vorhandene Plätze. Auch gibt es in einigen Gemeinden noch freie Plätze. Im Einzelnen müssen somit regionale Unterschiede berücksichtigt werden.

Neues Logo für Klimaschutzaktivitäten im Kreis Plön -Landrätin Stephanie Ladwig und Bürgermeister Björn Demmin stellen neues verbindendes Element für den Kreis vor.

Im Kreis Plön gibt es zahlreiche Kommunen, Akteure, Vereine und Verbände, die sich für den Klima-schutz stark machen. Um dieses Engagement zu würdigen und besser sichtbar zu machen, haben der Kreis Plön und die Stadt Preetz ein Klimaschutz-Logo vorgestellt, das in Zusammenarbeit mit Studierenden der Muthesius Kunsthochschule in Kiel erarbeitet wurde. „Die Idee ist, die Anstrengungen zum Klimaschutz im Kreis Plön zu stärken. Unter einheitlicher Flagge segeln wir dem gemeinsamen Ziel entgegen – dem Schutz unserer Umwelt“, erklären Landrätin Stephanie Ladwig und der Bürgermeister von Preetz, Björn Demmin, denen der behutsame Umgang mit den natürlichen Ressourcen der Erde sehr wichtig ist. „Wir haben so viele gute Initiativen im Kreis Plön, die bisher als Einzelaktionen auftreten und kaum wahrgenommen werden, obwohl sie alle auf ein gemeinsames Ziel hinwirken. Dies wollen wir durch das Logo zeigen. So möchten wir auch ein Bewusstsein dafür wecken, dass Klimaschutz vielfältige Lebensbereiche betrifft und an unterschiedlichen Stellen im Kreis schon aktiv gelebt wird“, so Ladwig und Demmin.

Bereits seit 2015 setzt der Kreis Plön konsequent Klimaschutz-Maßnahmen im Rahmen seines Klimaschutzteilkonzepts für die eigenen Liegenschaften zum Beispiel im Rahmen von energetischen Sanierungen in Schulen um. So wurde die Stromversorgung in den eigenen Liegenschaften bereits auf klimafreundlichen Bezug von Ökostrom umgestellt. Langfristiges Ziel ist es, die eigenen Liegenschaften in Zukunft möglichst klimaneutral bewirtschaften zu können. Die Erfahrungen in diesem Bereich gibt der Kreis Plön durch Beratung zu diesem Thema auch an die Kommunen weiter und unterstützt bei der klimafreundlichen Wärmeplanung. Zusätzlich fördert der Kreis durch verschiedene Förderprogramme den aktiven Klimaschutz im Kreisgebiet. Die beiden Klimaschutzmanager des Kreises, Frau Ina Steude und Herr Dr. David-Willem Poggemann, fördern durch diverse Aktivitäten und Ansprachen außerdem gezielt die Sensibilität für den Klimaschutz bei allen kommunalen Handlungen. So wird bei-spielsweise die Dienstfahrzeugflotte der Kreisverwaltung nach und nach auf Elektromobilität umge-stellt, um den eigenen CO2-Ausstoß bei Dienstfahrten zu reduzieren. Mittlerweile stehen den Mitarbeitern zwei E-Dienstfahrzeuge zur Verfügung. Im Schulquartier Preetz bauen der Kreis und die Stadt sogar gemeinsam eine nachhaltige Wärmeversorgung für vier Schulen auf.
Das integrierte Klimaschutzteilkonzept der Stadt Preetz sieht weitere Klimaschutzmaßnahmen vor, die durch das Klimaschutzmanagement der Stadt umgesetzt werden. Mit der Preetzer Bürger Energiegenossenschaft befindet sich ein Projekt im Aufbau, das die lokale Wärmewende engagiert vorantreibt. Auch in öffentlichen Liegenschaften und für die geplante Erweiterung des Gewerbegebietes wird nach Möglichkeiten eine Wärme- und Kälteversorgung aus Erneuerbaren Energien gesucht. Im Bereich der Mobilität unterstützt die Stadt Preetz ihre Bürgerinnen und Bürger durch ein Förderprogramm bei der Anschaffung von Lastenrädern. Durch die Errichtung von Elektro-Ladesäulen, eine abschließbare Fahr-radabstellanlage und eine Mobilitätsstation möchte die Stadt die Verkehrswende auch in Zukunft wei-ter vorantreiben. Die Preetzer Klimatage, die Stadtradeln-Kampagne, sowie die Klima AG stellen die Beteiligung der Öffentlichkeit und der relevanten Akteure sicher.
Das neue Klimaschutz-Logo wurde bewusst so gewählt, dass die prägenden Elemente der Natur im Kreis Plön, Luft, Sonne, Wald und Wasser, stilisiert dargestellt werden. Die Farbkombination des Logos findet sich häufiger im Kreis wieder. Gleichzeitig symbolisieren die Farben auch die im ländlichen Raum wesentlichen, verfügbaren natürlichen Ressourcen der Windenergie, Solarenergie, Biomasse und Wasserenergie. Anfragen zur Nutzung und Auskünfte zum Klimaschutz-Logo erteilen die Klima-schutzmanager Dr. David-Willem Poggemann (Kreis Plön) über david-willem.poggemann@kreis-ploen.de oder 04522/743-290 sowie Marret Bähr (Stadt Preetz) über marret.baehr@preetz.de oder 04342/303-365.


Hintergrund:
Der Klimaschutz wird als Querschnittsthema in immer mehr Bereichen wichtig. Das Erreichen der Kli-maschutzziele ist für das Erhalt der Lebensgrundlagen der Erde essentiell. Gleichzeitig ist die Wahrnehmung von Aktivitäten rund um das Thema Klimaschutz in der breiten Bevölkerung durchaus positiv. Viele Kommunen, Verbände und Vereine setzen daher in der Öffentlichkeitsarbeit auf prägende und verbindende Logos zum lokalen Klimaschutz und nutzen diese intensiv in ihrer Außendarstellung.
Das neue Klimaschutz-Logo im Kreis Plön steht allen Gemeinden, Vereinen, Verbänden und Aktiven im Kreis Plön für ihre Aktionen, Projekte, Flyer oder Ähnliches nach Abstimmung mit den Klimaschutzmanagern des Kreises Plön und der Stadt Preetz zur Verfügung. Dadurch sollen alle Aktivitäten zum Thema Klimaschutz zusammengefasst werden. Beispiele für eine Anwendung sind Aufkleber auf E-Fahrzeugen von Fuhrparks, klimaneutrale Wärmeversorgungseinrichtungen, Fahrrad-Aktionen, Flyer oder Internetauftritte zum Klimaschutz und vieles mehr.


Das Logo wurde im Rahmen einer Semesterarbeit von Studierenden der Muthesius Kunsthochschule Kiel unter der Leitung von Herrn Prof. Wolfgang Sasse entworfen und mit den Klimaschutzbeauftrag-ten des Kreises, Dr. David-Willem Poggemann, sowie der Stadt Preetz, Marret Bähr, gemeinsam entwickelt. Aus drei finalen Entwürfen hat sich ein besonderes Logo hervorgetan, das viel Zuspruch für die Herleitung des Themas und die Farbgebung erhalten hat.

Neue Naturgruppe in der Kita Seekrug in Giekau eingerichtet - Fördermittel des Kreises Plön in Höhe von 6.900 Euro ermöglichen Erweiterung und Qualitätsverbesserung

Die Kindertagesstätte Seekrug in der Gemeinde Giekau hat eine neue Naturgruppe für 18 Kinder ein-gerichtet. Das Angebot der Kita wurde damit deutlich erweitert. Im Zuge der Errichtung wurden zwei Container aufgestellt, die als Lagerraum für die Naturgruppe dienen. In einem weiteren Container soll eine Lernwerkstatt entstehen. „Ich freue mich, dass mit einer solchen Naturgruppe die Kapazitäten in Giekau erhöht werden konnten. An der frischen Luft die Natur kennenzulernen, ist heutzutage viel wert. Mit der Lernwerkstatt wird zudem die Qualität der Einrichtung erhöht. Bürgermeister Manfred Koch sieht durch die starken Kita-Gruppen auch den Schulstandort Seekrug langfristig gesichert“, freute sich der stellvertretende Landrat Thomas Hansen bei der Einweihung vor Ort. Der Kreis Plön fördert diese investiven Maßnahmen mit 6.900 Euro. Das entspricht 30 Prozent der anerkannten Kos-ten in der Höhe von 23.000 Euro. Damit verfügt die Kita in Giekau jetzt über 48 Plätze für Kinder über drei Jahren und fünf Plätze für Kinder unter drei Jahren. Der Kreis Plön zahlt der Kita im Jahr 2018 ei-nen Betriebskostenzuschuss in Höhe von rund 54.000 Euro.
Gute und ausreichende Kindertagesstätten haben für den Kreis Plön eine hohe Bedeutung. Deshalb steht der Kreis an der Seite seiner Gemeinden bei der Sanierung und qualitätsverbessernden Maß-nahmen von Kitas. Die beachtliche Summe von mehr als 5,2 Millionen Euro Kreisförderung im Jahr 2018 macht die Bedeutung des Themas deutlich. Insgesamt 14 Förderanträge für investive Zuschüsse konnten im Jahr 2018 bisher bewilligt werden. Dadurch werden über 400 neue Betreuungsplätze ent-stehen und damit die Versorgung der Kleinsten im Kreis sichern.


Bildunterschrift:
Der stellvertretende Landrat Thomas Hansen, Kita-Leiterin Irina Madroch, Bürgermeister Manfred Koch und Pastor Günther Suckow bei der Einweihung der neuen Naturgruppe in Giekau.

Tag des Ehrenamtes 2018 – Verleihung der Ehrennadel des Kreises Plön an verdiente Bürgerinnen und Bürger

Kreispräsident und Landrätin bitten um Vorschlag bis zum 19. Oktober

Der „Tag des Ehrenamtes“ im Kreis Plön ist traditionell ein Festtag ehrenamtlich engagierter Bürgerinnen und Bürger. Kreispräsident und Landrätin überreichen stellvertretend einigen besonders verdienten Persönlichkeiten die Ehrennadel des Kreises Plön. Auch dieses Jahr werden Kreispräsident Stefan Leyk und Landrätin Stephanie Ladwig ihren Dank an das Ehrenamt aussprechen und es im Rahmen einer Festveranstaltung ehren. Für den 19. Tag des Ehrenamtes freuen sich Landrätin und Kreispräsident über Vorschläge bis zum 19. Oktober.
Die diesjährige Festveranstaltung wird am Montag, 3. Dezember 2018 im Plöner Prinzenhaus stattfinden. Hierzu bittet der Kreis Plön um die Benennung von besonders engagierten Bürgerinnen und Bürgern, deren freiwilliger Dienst wenig im Fokus der Öffentlichkeit steht und möglichst nicht bereits durch andere Stellen öffentlich gewürdigt worden ist. Die Bereiche Sport, Kultur, Gesundheit, Rettungswesen, Feuerwehr, Politik, Integration, besondere Nachbarschaftshilfe und Umwelt sind hierfür beispielhaft zu nennen. „Der ehrenamtlichen Themenvielfalt sind dabei keine Grenzen gesetzt. Alle Ideen sind herzlich willkommen“, so Kreispräsident Leyk und Landrätin Ladwig.
Um berücksichtigt werden zu können, müssen die erbetenen Vorschläge mindestens folgende Daten enthalten: Vor- und Zuname, Adresse und Alter des Ehrenamtlichen, Beginn und eine detaillierte Beschreibung der ehrenamtlichen Tätigkeit. Die Vorschläge sind bis zum 19. Oktober 2018 unter dem Stichwort „Tag des Ehrenamtes“ an den Kreis Plön, Stabsstelle, Hamburger Straße 17/18, 24306 Plön oder per E-Mail an ehrenamt@kreis-ploen.de zu richten. Nähere Auskünfte erteilt René Hendricks telefonisch unter 04522/743-470.

Hintergrund:
1985 erklärten die Vereinten Nationen den 5. Dezember zum Internationalen Tag der Freiwilligen für wirtschaftliche und soziale Entwicklung (Welttag des Ehrenamts). Seither würdigt dieser Tag den ehrenamtlichen Einsatz und das Engagement aller Freiwilligen weltweit. Der Kreis Plön hat dies im Jahr 2000 erstmals zum Anlass genommen, ehrenamtlich Engagierten aus dem Kreisgebiet zu danken und richtet seitdem jährlich Anfang Dezember eine eigene Feierstunde aus.

Sammelort der Schadstoffsammlung in Selent geändert

Der Sammelort in Selent, Plöner Straße 15, Firmengelände Saitz, steht am 18.09.18 leider nicht zur Verfügung. Die Schadstoffsammlung findet daher in der Burgstraße beim ehemaligen Technologiezentrum in der Zeit von 16:30 – 18:00 Uhr statt. Die Abfallwirtschaft Kreis Plön bittet um Beachtung dieser Veränderung.

Die Schadstoffsammeltermine finden Sie auch im Internet unter www.kreis-ploen.de/Abfallwirtschaft unter „Informationen zur Abfallwirtschaft, Aktuelles“.

Telefonisch erreichen Sie den Kundenservice der Plöner Abfallwirtschaft unter 0 45 22 / 74 74 74.

Gelungene Gildeparty der Neuhauser Schützen und Sterbegilde

Weil das Interesse am Gildeball zu Pfingsten nachgelassen hat, feierten die Mitglieder der Neuhauser Schützen und Sterbegildemitglieder von 1881mit Gästen am 08. September erstmalig eine Gildeparty. Unser Gildemeister Klaus Schnack begrüßte die Partygäste, darunter viele junge Leute, die erstmalig dabei waren. Im laufe des Abends ließen alle Gäste das amtierende Königspaar Hanna und Werner Siebers hochleben. Ein Höhepunkt war die Tombola mit sehr schönen Preisen. Für hervorragende Musik zur Unterhaltung und Tanz sorgte die Band May Be. Es wurde bei guter Laune und Stimmung bis in den frühen Morgen gefeiert. Die Gilde bedankt sich für die gute Organisation und Bewirtung bei dem Team vom Giekauer Kroog.

Ihr seid gefragt: LOGO für den Jugendtreff Lütjenburg gesucht

Seit diesem Jahr betreibt die Stadt Lütjenburg den Jugendtreff in der Kieler Straße 38. Nun startet die Leitung des Jugendtreffs, Frau Daniela Sohr, einen Wettbewerb. Dieses Projekt wird unterstützt durch den Bürgerbeirat Stadt Lütjenburg.

Im Zeitraum vom 10. bis 28.09.2018 sind alle Jugendlichen im Alter von 10 bis 21 Jahren aufgerufen ein Logo für den Jugendtreff zu entwickeln. Sie müssen entweder aus dem Wohngebiet mit der PLZ 24321 kommen oder Schüler einer Schule in Lütjenburg sein. 

Das Logo soll zum Haus-Motto „Gemeinsam sind wir Lütjenburg“ passen und die Jugendkultur in Lütjenburg wiederspiegeln.

Die Entscheidung fällt am Samstag, 29.09.2018 ab 15 Uhr im Jugendtreff. Eine Jury wird auswählen, welches Logo in Zukunft den Jugendtreff Lütjenburg repräsentieren soll. Die Jury besteht aus einem Mitglied des Stammteams des Jugendtreffs, einem Mitglied des Jugendbeirats, Daniela Sohr, der Agentur inpuncto Werbung aus Lütjenburg und Bürgermeister Herr Sohn.

Zu gewinnen gibt es attraktive Preise wie einen Bluetooth Lautsprecher von Bose, einen Bluetooth Kopfhörer von Marley, ein Longboard und vieles mehr.

Die genauen Teilnahmebedingungen und weitere Informationen zum Wettbewerb sind auf der Homepage der Stadt Lütjenburg www.stadt-luetjenburg.de und der Facebook Seite des Jugendtreffs zu finden. Natürlich kann auch im Jugendtreff bei Fragen angerufen werden: Telefon 04381 – 418499.

Der Jugendtreff freut sich auf die Logo-Vorschläge und wünscht allen Teilnehmern viel Erfolg.

Ausbau der B 404 zur A 21 zwischen Nettelsee und Klein Barkau geht voran

Landrätin Stephanie Ladwig dankt Beteiligten für die engagierten Gespräche und die Kompromissfindung

Ausbau der B 404 zur A 21 zwischen Nettelsee und Klein Barkau geht voran Landrätin Stephanie Ladwig dankt Beteiligten für die engagierten Gespräche und die Kompromissfindung
Anlässlich des Spatenstichs des Abschnitts der A 21 zwischen Nettelsee und Klein Barkau dankt Land-rätin Stephanie Ladwig den Beteiligten für die engagierten Gespräche zum Autobahnausbau: „Ich bin sehr froh, dass wir eine von allen Interessengruppen akzeptierte Lösung gefunden haben. Das gilt zum Beispiel für die Straßenbreite der neuen Ortsverbindungsstraße oder für die Radwegeverbindung zwi-schen Nettelsee und Klein Barkau“, erklärt Landrätin Stephanie Ladwig. „Autobahnen verbinden nicht nur. Sie können auch trennen. Als Landrätin war mir stets wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger vor Ort nicht übermäßig benachteiligt werden. Viele Verkehrsteilnehmer, von den PKWs, den LKWs, über Radfahrer bis zu Landwirten, haben legitime Interessen. Alle Interessen müssen angemessen berücksichtigt werden. Das hilft auch, spätere Klagen zu vermeiden. Gemeinsam haben wir um Lösun-gen gerungen. Eine Fernverkehrsstraße wie die A 21 ist gut und wichtig für den Kreis Plön und die Re-gion.“
Am 03.09.2018 war auch Landrätin Ladwig vor Ort, als der Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz, der Parlamentarische Staatssekretär des Bundesverkehrsministeriums, Enak Ferlemann, sowie der Direk-tor des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein, Torsten Conradt, den traditionel-len Spatenstich für den weiteren Ausbau der B 404 zur A 21 zwischen Nettelsee und Klein Barkau voll-zogen haben. Viele vorausgegangene Gespräche führten am Ende zu einem Konsens in der Region für den weiteren Autobahnausbau. Dabei haben Landrätin Ladwig und die betroffenen Gemeinden zu-letzt noch gemeinsam beim damaligen Staatssekretär Dr. Nägele im Landesverkehrsministerium vor-gesprochen, nachdem der Plöner Kreistag dem Kompromissvorschlag zugestimmt und die Landrätin für die entsprechende Umsetzung autorisiert hatte. „Die überörtlichen Interessen, die eine Autobahn begründen, sollten nicht verhindert, sondern mit den örtlichen Interessen verknüpft werden“, so Landrätin Ladwig. „Das ist uns gelungen – zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger im Kreis Plön und der Region.

Partnerschaft Lääna-Viru, Estland/Kreis Plön

Partnerschaft zwischen Lääne-Viru in Estland und dem Kreis Plön soll vertieft werden

2019 besteht die Partnerschaft 30 Jahre lang
Der Kreis Plön möchte die Partnerschaft mit der Region Lääne-Viru in Estland vertiefen. Nach einer Verwaltungsstrukturreform in Estland ist nun der Verband der Gemeinden des Kreises Lääne-Viru der Ansprechpartner, mit dem die deutsch-estnische Partnerschaft fortgesetzt werden soll. Dies beschloss der Hauptausschuss des Kreises Plön einstimmig, wie der Vorsitzende Werner Kalinka mitteilte. „Wir sind erfreut, dass die gute Partnerschaft fortgesetzt und nach Möglichkeit intensiviert werden soll“, erklärte Kalinka. Geplant ist eine Delegationsreise im Jahr 2019 nach Estland. Es soll auch für 2020 eine Delegation im Gegenaustausch eingeladen werden. Zudem sollen die Möglichkeiten eines Austauschs auf breiterer Ebene verstärkt werden.

Der Kreis Plön unterhält seit dem 2. November 1989 eine Partnerschaft mit dem Kreis Lääne-Viru in Estland. Seitdem fanden regelmäßige, wechselseitige Arbeitsbesuche statt, bei denen gemeinsame Projekte initiiert und beschlossen wurden, beispielsweise in den Bereichen der Wirtschaft, der Schulen oder der Kultur. Seitens Lääne-Viru ist der Wunsch geäußert worden, das Jubiläum mit einer gemeinsamen Feier zu begehen. Auch soll die seit Beginn der Partnerschaft im Jahr 1989 bestehende Zusammenarbeit zwischen den Verwaltungen, Gemeinden, Verbänden und Schulen verstärkt werden. Der Hauptausschuss hat Kreispräsident Stefan Leyk, Landrätin Stephanie Ladwig und den Vorsitzenden der deutsch-estnischen Freundschaftsgesellschaft, André Jagusch, gebeten, dazu Vorschläge zu unterbreiten.

Hintergrund:
Während des letzten Besuchs einer estnischen Delegation im Kreis Plön im Jahr 2017, angeführt durch den damaligen Landrat Marko Torm, hatten sich Vertreter des Kreises Plön sowie auch die estnische Delegation für eine Fortsetzung der Partnerschaft ausgesprochen. Neuer Ansprechpartner für die Partnerschaft ist Herr Einar Vallbaum, ehemaliger Landrat von Lääne-Viru von 2009-2014, der nun Vorsitzender des neu gebildeten Verbands der Gemeinden des Kreises Lääne-Viru (vergleichbar mit dem Gemeindetag im Kreis Plön) ist. Der Verband ist eine lokale Kooperationsorganisation, die unter anderem den Landkreis im Umgang mit staatlichen Institutionen vertritt und für die Organisation der Kultur- und Bildungsaktivitäten der Region verantwortlich ist. Einar Vallbaum hat in einem Schreiben an die Landrätin und den Kreispräsidenten mitgeteilt, dass er sehr an einer Fortsetzung der guten Beziehungen und der Zusammenarbeit interessiert sei. Im Rahmen einer Jubiläumsfeier in 2019 sollen auch neue, gemeinsame Aktivitäten für die kommenden Jahre geplant werden. Ein geeigneter Anlass für ein Treffen wäre das große Jubiläumssängerfest in Tallinn (5.-7. Juli 2019).

Abgleich der Abfallbehälter durch die Abfallwirtschaft Kreis Plön im ganzen Kreisgebiet

Stimmen die vor Ort vorhandenen Abfallbehälter noch mit den Bestandsdaten der Abfallwirtschaft überein? Dieser Frage gehen die Mitarbeiter der Abfallwirtschaft des Kreises Plön in den nächsten Wochen im ganzen Kreisgebiet nach. Diese „Inventur“ der Abfalltonnen ist erforderlich, um die Dienstleistung noch weiter zu verbessern.

Für den Abgleich der Abfallbehälter mit den eigenen Bestandsdaten müssen die einzelnen Grundstücke vor Ort aufgesucht werden. Dabei werden die grauen Restabfallbehälter und die braunen Biotonnen zusätzlich mit einem Aufkleber und teilweise mit der Hausnummer des Grundstückes versehen. Dies wurde in vielen anderen Gemeinden bereits seit längerem umgesetzt und wird jetzt in einzelnen Teilen des Kreisgebietes noch nachgeholt.

Die Eigentümer und Bewohner der betroffenen Grundstücke werden um Verständnis für diese Aktion gebeten. Vorsorglich weist die Abfallwirtschaft darauf hin, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu diesem Zweck ein gesetzliches Betretungsrecht aller an die Abfallentsorgung angeschlossenen Grundstücke besitzen. Es ist allerdings nicht vorgesehen, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich in jedem Fall bei den Bewohnerinnen und Bewohnern melden. Dies geschieht nur bei besonderem Klärungsbedarf.

Telefonische Nachfragen nimmt der Kundenservice der Plöner Abfallwirtschaft unter 04522 / 74 74 74 gern entgegen.

EU-Bericht zum Breitbandausbau

Vectoring bringt uns nicht in die Gigabit-Gesellschaft

Der Europäische Rechnungshof (ERH) hat einen Sonderbericht zum Stand des Breitbandausbaus in den Mitgliedsstaaten veröffentlicht. Darin kommen die EU-Rechnungsprüfer zu dem Ergebnis, dass das EU-weite Ziel, bis zum Jahr 2025 flächendeckend Geschwindigkeiten von bis zu 1 GBit/s zu ermöglichen, in Deutschland mit den aktuell genutzten Technologien „wahrscheinlich nicht zu verwirklichen“ sei. Die Kritik zielt insbesondere auf den Einsatz der Vectoring-Technologie. Der Deutsche Landkreistag sieht sich durch diesen Bericht in seiner kritischen Haltung gegenüber Vectoring bestätigt. Bereits zuvor hatte Präsident Landrat Reinhard Sager festgestellt: „Bis zum Jahr 2025 soll ein flächendeckender Ausbau mit Gigabit-Netzen bis ins Haus erreicht werden. Die Technik der Zukunft ist hierbei ganz klar Glasfaser. Wer auf Vectoring setzt, reitet ein totes Pferd."
Der ERH beklagt aber auch die mangelnde Koordinierung der verschiedenen Förderprogramme auf Bundes- und Landesebene und setzt sich kritisch mit der Praxis des Rosinenpickens – also das ständige punktuelle Herausgreifen einzelner lukrativer Orte aus zusammenhängenden kreisweiten und damit flächendeckenden Ausbaugebieten – auseinander. Deutschland könne zwar das europäische Ziel einer Versorgung mit 30 Mbit/s für 100 % der Haushalte bis zum Jahr 2020 ggf. noch erreichen, allerdings bliebe aktuell die Versorgung der ländlichen Gebiete deutlich hinter dem städtischen Raum zurück. Das weitere EU-Ziel, wonach bis 2020 mindestens 50 % der Haushalte Breitbandverbindungen von mindestens 100 Mbit/s tatsächlich nutzen würden, werde Deutschland dagegen verfehlen. Auch damit greift der Rechnungshof nahezu alle Argumente auf, mit denen seitens des Deutschen Landkreistags seit langem eine andere Ausrichtung der Breitbandförderung in Deutschland gefordert wird.
Um das 2025-Ziel zu erreichen, ist es nach Auffassung des Deutschen Landkreistages zwingend erforderlich, die Bundesförderung ab sofort so auszurichten, dass nur noch echte Glasfasernetze bis ans Haus gefördert werden. Wichtig sei es, auch da, wo zunächst noch mit Vectoring geplant worden ist, den Technologiewechsel hin zur Glasfaser zu ermöglichen. Insoweit gelte es, aus den in der letzten Legislaturperiode gemachten Erfahrungen zu lernen und das Förderprogramm entsprechend fortzu-entwickeln, ohne dass dabei die in den letzten Jahren – nicht zuletzt vor Ort in den
DEUTSCHER LANDKREISTAG - DER KOMMUNALE SPITZENVERBAND repräsentiert
73% der Aufgabenträger 68% der Bevölkerung 96% der Fläche DEUTSCHLANDS
74 Mrd. € Haushaltsvolumen 31,2 Mrd. € Ausgaben für soziale Leistungen
Landkreisen und Gemeinden – gewachsenen Strukturen und die bereits erzielten Ausbauerfolge gefährdet werden. Das kommunale Engagement zusammen mit den privaten Unternehmen habe in ländlichen Räumen oftmals überhaupt erst den Breitband-, vor allem den Glasfaserausbau vorangebracht. Das müsse erhalten werden.

Rozalin will leben! Bitte helfen Sie, uns zu helfen!

Helle Aufregung am Sonntag, dem 27.Mai auf der Station 9 der Krebsstation des Kinderkrankenhauses in Bukarest. Heute ist Rozalin neun Jahre alt geworden und unerwarteter Besuch betritt das vollbelegte Zimmer des kleinen Jungen.

 

Seine drei Geschwister, Mutter und Sybille Hüttemann (Leiterin des Kinderheims "Stern der Hoffnung") hatten sich auf den weiten Weg nach Bukarest gemacht, um diesen besonderen Tag mit Rozalin zu feiern. Eine große Torte, Getränke und zwei Piratenkostüme haben sie mitgebracht. - Das von der Krankheit gezeichnete Gesicht des kleinen Jungen verwandelt sich. Eine Riesenfreude, denn mit diesem Besuch hat er nicht gerechnet. Eigentlich will Rozalin Polizist werden, jedoch kann er seit zwei Jahren die Schule nicht mehr besuchen. Der Beruf des Piraten ist sein Zweitwunsch.

 

Seit vier Jahren ist der kleine Junge an Lymphdrüsenkrebs erkrankt und seine derzeitige Situation ist sehr besorgniserregend. Dringend benötigte Therapien sind in der Vergangenheit ausgeblieben und der Krebs hat sich auf die Lunge übertragen. Rozalins Eltern sind nicht krankenversichert. Wovon auch? Sie haben kaum etwas und leben in Armut. Sein 12-jähriger Bruder und sein Vater arbeiten als Tagelöhner auf den Feldern oder im Wald. Wenn sie Arbeit bekommen, verdienen sie max. 10 Euro am Tag. Das ist für eine siebenköpfige Familie nicht genug.

 

Jede Fahrt nach Bukarest (370 km), jede Anwendung im Krankenhaus und jedes Medikament muss bezahlt werden. Nicht die Leistungen des Krankenhauses, jedoch jeder behandelnde Arzt und das Pflegepersonal halten die Hand auf. Eine dringend benötigte Inhalationshilfe oder ausreichende Chemotherapien - unbezahlbar!

 

Spendengelder von rumänischen Schulklassen und Privatpersonen (2.500 €) sind aufgebraucht. Jeder Cent ist für Rozalins Behandlungen ausgegeben worden. Die Ärzte raten zu Stammzelltherapien, aber ein geeigneter Spender ist noch nicht gefunden. Nun soll eine ältere Schwester (14 Jahre) von Rozalin getestet werden. Drei Anwendungen im Krankenhaus hat die Evangelischen Jugend Lütjenburg seit Januar 2018 mit insgesamt 1.200 Euro bezahlt. Darunter Honorare für Ärzte im Wert von 750 €, 110 € für eine Chemo-Therapie, 200 € für eine Stammzellentnahme und Verpflegung im Krankenhaus. Die Spende der Lütjenburger Jugend ist selbst erwirtschaftetes Geld. Erlöse von Flohmärkten und dem Fisch- oder Scampistand auf dem Stadtfest. So soll es auch in diesem Jahr sein. Der Gewinn jedes verkauften Fischbrötchens, Bratfisches, jeder Scampiportion und verkauften Weines sollen für die weiteren Behandlungen von Rozalin verwandt werden. Das war in den letzten Jahren ein Gewinn von je 1.300 Euro. Ein Tropfen auf dem heißen Stein, könnte man meinen, für drei volle Verkaufstage und so großen ehrenamtlichen Einsatz.

 

Dank einer Sachspende können wir mit Plakaten und Flyern auf Rozalins Situation aufmerksam machen. Nun bitten wir um Ihre Hilfe!

- Die Jugend hofft auf Unterstützung der Gewerbetreibenden aus Lütjenburg und Umgebung und vielen anderen sowie der Aussteller des Stadtfestes. -

 

An diesem Sonntagnachmittag verwandelt sich der triste Stationsgang 9 schnell in eine Feierhalle voller Lebensfreude. Es spricht sich rum, dass Rozalin Besuch bekommen hat und es Torte gibt! Viele kranke Kinder freuen sich für Rozalin, der für kurze Zeit im Mittelpunkt des Geschehens stehen darf. Und er genießt merklich diese Feier. Isst sogar zwei Stückchen Torte an diesem besonderen Tag. Es wird geteilt, was vorhanden ist, gelacht und gesungen! Zwei Stunden später muss der Besuch die Krebsstation wieder verlassen und es zieht wieder Alltag ein.

 

Rozalin hat schon Kinder sterben sehen, doch er will leben!

 

Text: Howard Bleck

 

Spendenhinweis:

Geldspenden für Operationen für Rozalin: Ev.Luth. Kirchengemeinde Plön-Segeberg

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Aus Sorge vor der Schweinepest (ASP)

Im Hegering II in der Kreisjägerschaft Plön wurden 40% mehr Wildschweine im Jagdjahr 2017-2018 erlegt  

Auf der Hegeringsversammlung des Hegering II berichtete der Hegeringleiter Jan Paustian im Rahmen des Jagdstreckenberichtes unter anderem von einer außergewöhnlich großen Wildschweinstrecke im Jagdjahr 2017-2018 – es wurden von den örtlichen Jägern 566 Stücken Schwarzwild gestreckt, das sind über 40 % mehr Sauen als im Vorjahr. Das gab es hier bisher noch nie. 

Die stärkere Jagd auf Wildschweine ist unter anderem der Sorge vor der Afrikanischen Schweinepest (ASP) geschuldet. Sie kursiert derzeit bereits in Osteuropa, Deutschland blieb bislang allerdings verschont. Im Rahmen eines Fachvortrages wurde auf der Versammlung berichtet, daß in diesem Jahr bereits im Baltikum, in Tschechien, Polen, der Ukraine und Rumänien bisher 2167 ASP-Fälle gemeldet worden seien, davon 28 bei Hausschweinen (Stand: 10. April 2018). Allein in Polen waren es 979 und damit bereits mehr als im gesamten Vorjahr 2017.

Diese für Menschen ungefährliche Erkrankung verläuft jedoch bei Haus- und Wildschweinen fast immer tödlich. Wird sie in eine Schweinehaltung eingeschleppt, sind große wirtschaftliche Einbußen die Folge. Die Tiere in den betroffenen Beständen müssten getötet werden, und es drohen dann auch empfindliche Handelsbeschränkungen in den betroffenen Regionen. Verbreitet wird ASP besonders häufig von Menschen, etwa über achtlos weggeworfene Schweinefleischprodukte.

Nach Einschätzung der Experten des Friedrich-Loeffler-Instituts sei die Eintragswahrscheinlichkeit nach Deutschland deshalb hoch. Deutschland gehöre mittlerweile zu den Ländern mit der höchsten Wildschweindichte weltweit. Nach Angaben des Deutschen Jagdverbandes hat sich die Jagdstrecke bei Schwarzwild in den vergangenen 40 Jahren bereits um 350 % auf rund 600.000 Tiere pro Jahr erhöht. Allein in Schleswig-Holstein wurden in der Saison 2016/2017 knapp 16.000 Schwarzkittel erlegt.

Text: Thorolf Wellmer (Obmann für Öffentlichkeitsarbeit)

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