Lütjenburg und die Region erleben - News online

Nachrichten aus Lütjenburg & der Region

(Noch mehr Wissenswertes und Unterhaltsames lesen Sie in der Frühlings-/Sommer-/Herbst- und Winterausgabe unseres Magazins "Lütjenburg & die Region erLeben")
- Schülerinnen und Schüler der Oberstufen, berufsbildenden Schulen (in Vollzeit) sowie Auszubildende im Kreis Plön zahlen 25 Prozent weniger für Schülermonats- und -wochenkarten

Landrätin Stephanie Ladwig wirbt für die Nutzung der Kreisförderung

Schülerinnen und Schüler der Oberstufen, berufsbildenden Schulen (in Vollzeit) sowie Auszubildende im Kreis Plön erhalten seit dem Schuljahr 2018/2019 beim Kauf von Schülermonatskarten einen Zuschuss von 25 Prozent des regulären Preises. Ab dem neuen Schuljahr 2019/2020 wird diese Förderung auch auf Schülerwochenkarten ausgeweitet.

„Der Plöner Kreistag möchte mit dieser freiwilligen Leistung ältere Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende entlasten, die oftmals einen Großteil ihres eigenen Budgets oder des Budgets der Eltern für Fahrtkosten dieser Art ausgeben müssen“, erklärt Landrätin Stephanie Ladwig. Mit der Ausweitung der Bezuschussung auf Schülerwochenkarten passt der Kreis sich nun auch an die Wünsche der jungen Kundschaft nach mehr Flexibilität in der Nutzung an. Die Landrätin möchte die Ausweitung zum Anlass nehmen, um noch einmal für die Nutzung der Kreisförderung zu werben.

Konkret profitieren Schülerinnen und Schüler der Oberstufen in den allgemeinbildenden Schulen, Vollzeitschülerinnen und Schüler an den Regionalen Berufsbildungszentren mit einer schulischen Ausbildung sowie Auszubildende in dualen Ausbildungsverhältnissen von der Kreisförderung. Diesen gewährt der Kreis Plön einen Zuschuss in Höhe von 25 Prozent des Preises für eine Schülermonatskarte/ Schülerwochenkarte für die Fahrtstrecke vom Wohnort bis zur Schule und zurück. Für Auszubildende wird eine Schülermonatskarte/Schülerwochenkarte für Fahrten zwischen dem Wohnort und der Ausbildungsstätte bezuschusst. Voraussetzung ist, dass der Wohnort und die Ausbildungsstätte im Kreis Plön liegen. Außerdem ist zu beachten, dass die allgemeinen Grundsätze der Schülerbeförderungsazung, wie zum Beispiel die Mindestentfernung von vier Kilometern zwischen Wohnort und Schule sowie die Förderung nur zur nächstgelegenen Schule der gewählten Schulart, gelten.

Fahrkartenanträge der Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 11-13 der allgemeinbildenden Schulen im Kreis Plön sowie der Schülerinnen und Schüler an den Schulstandorten des Regionalen Berufsbildungszentrums des Kreises Plön werden über die Schulen entgegengenommen. Für Schülermonatskarten gibt es die Möglichkeit eines Jahresabonnements. Entsprechende Informationsblätter und Antragsformulare werden in den Schulen bereitgestellt. Die VKP hat in Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung ebenfalls einen Flyer erstellt, der ab sofort in den Bussen ausgelegt wird.

Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende, die ein Jahresabonnement, Schülermonatskarten oder jetzt neu auch die Schülerwochenkarten direkt bei den Verkehrsbetrieben Kreis Plön GmbH oder einem anderen Verkehrsunternehmen erwerben, können jeweils nach Ablauf eines Schulhalbjahres nachträglich hierfür eine 25-prozentige Erstattung beim Kreis Plön beantragen. Formulare sind auf der Internetseite des Kreises Plön/Schülerbeförderung im Kreis Plön bereitgestellt, können telefonisch unter der Telefonnummer 04522/743-420 oder schriftlich (Kreis Plön, Amt für Schule und Kultur, Hamburger Str. 17/18, 24306 Plön oder per Mail: tanja.fahrenkrog@kreis-ploen.de) angefordert werden. Anträge für eine Förderung von Schülermonatskarten für das abgelaufene Schuljahr können noch bis zum 31.12.2019 gestellt werden. Ab dem kommenden Schuljahr können dann Förderanträge für Monats- und Wochenkarten gestellt werden.

Die Kreisförderung ist eine freiwillige Leistung des Kreises Plön, auf die kein Anspruch nach dem Schulgesetz sowie der Satzung des Kreises Plön über die Anerkennung der notwendigen Kosten für die Schülerbeförderung (Schülerbeförderungssatzung) besteht. Sie geht auf einen Kreistagsbeschluss vom 07.12.2017 zurück, mit dem die entsprechenden Mittel bereitgestellt worden sind.

- Neue Nachwuchskräfte beim Kreis Plön

Fünf Auszubildende sowie sieben Anwärterinnen und Anwärter beginnen ihre Ausbildung beziehungsweise Studium beim Kreis Plön...

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- Blues und Rock im Kuhstall. - Sa., 28. September 2019, Einlass ab 18 Uhr.

Bei den Lions in Lütjenburg "ROCKT" es wieder - und wer Lust hat, der rockt mit!...

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- APP NINA im Kreis Plön Notfallwarnsystzem für die Hosentasche

Bundesweit einheitliches Warnsystem für Notfälle im Kreis Plön offiziell im Einsatz -  Landrätin wirbt für die App NINA als praktisches Notfallwarnsystem für die Hosentasche

Der Schutz der Bevölkerung ist eine wichtige, staatliche Aufgabe. Dabei spielt eine schnelle und sichere Warnung der Bevölkerung eine besondere Rolle. Um dem in Zeiten digitaler Endgeräte besser gerecht zu werden, hat der Kreis Plön das sogenannte modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS) offiziell in Betrieb genommen. Damit erfolgen Warnungen der Bevölkerung über zum Beispiel größere lokale Brände, Evakuierungen oder Unfälle von Gefahrguttransportern künftig einheitlicher und schneller. Schon bisher wurden im Notfall alle verfügbaren Medien genutzt, um über Notfälle zu informieren. Neu ist, dass mit MoWaS alle Medien wie Rundfunk, Anzeigentafeln der Deutschen Bahn, verschiedene Online-Portale und Fernsehsender über Notfälle in effizienter Weise benachrichtigt werden können. Landrätin Stephanie Ladwig hat die Grundlage für solche einheitlichen, digitalen Notfallmeldungen geschaffen, indem sie eine Dienstanweisung für alle Behörden des Kreises unterzeichnet hat. „Damit haben wir nun ein System, das bundesweiten Vorgaben folgt, mit dem wir im Ernstfall, wenn die Sicherheit der Bevölkerung in Gefahr ist, über alle verfügbaren Medien noch passgenauer und effizienter warnen können“, erklärt Landrätin Stephanie Ladwig.

Für den einzelnen Bürger oder die Bürgerin wird durch das neue System vor allem die Notfall-Informations- und Nachrichten-App, kurz NINA, interessant. Sie zeigt Warnungen auf dem Smartphone an, wenn es zum Beispiel brennt, eine Straße nicht passierbar ist oder der Strom ausgefallen ist. Die App weist dabei auch darauf hin, dass beispielsweise Fenster und Türen geschlossen gehalten werden sollen oder Notunterkünfte eingerichtet worden sind. „Jede Bürgerin und jeder Bürger sollte sich die Warn-App NINA auf sein oder ihr Mobiltelefon herunterladen. Sie ist das praktische Notfallwarnsystem für die Hosentasche. Denn die App kann jederzeit über aktuelle Gefahrenlagen wie die Ausbreitung eines Gefahrenstoffes oder einen Großbrand warnen. Die App bietet zudem Unwetterwarnungen und Tipps für Notfallsituationen im Alltag wie Stromausfälle oder Feuer. Wer die App auf seinem Handy hat, geht also auf Nummer sicher“, wirbt Landrätin Stephanie Ladwig für die praktische Warn-App NINA.

Hintergrund:
Die Kreisverwaltung Plön ist zuständig für Warnungen der Bevölkerung vor Gefahrenlagen und organisiert die geordnete Zusammenarbeit der Behörden und Notfallorganisationen. Für digitale Warnungen gibt es seit 2017 die technischen Voraussetzungen durch das bundeseinheitliche MoWaS. Der Kreis Plön hat hierfür nun eine umfangreiche Dienstanweisung erstellt, in der genau geregelt ist, welche Behörde bei welchem Notfall in welcher Form die Bevölkerung warnen soll und darf. Das reicht von Meldungen der örtlichen Feuerwehren im Einsatzfall bis zu großen Notfällen des Katastrophenschutzes. Mit MoWaS liegt nun ein Modul-System vor, das durch klar definierte Szenarien eine schnelle und einheitliche Warnung über alle verfügbaren Medien ermöglicht. Dabei ist insbesondere die Warn-App NINA für den einzelnen Bürger oder die Bürgerin ein schneller und effizienter Weg zum eigenen Schutz. Da heutzutage viele Menschen ein Smartphone besitzen, ist gerade dies ein wichtiger Informationskanal für die zuständigen Behörden des Zivil- und Katastrophenschutzes, um die Menschen über Gefahren zu informieren und gleichzeitig konkrete Verhaltenshinweise zu geben.

Zur Erstellung der Dienstanweisung waren umfangreiche Vorarbeiten und Abstimmungen mit dem Kreisfeuerwehrverband, der Technischen Einsatzleitung und der Integrierten Leitstelle notwendig. In einer gemeinsamen Arbeitsgruppe auf Leitstellen-Ebene wurden Notfälle definiert, Vorlagen für Warn-Texte erstellt und geklärt, welche Behörde in welchem Fall welche Meldung automatisiert verschicken dürfen und sollen. Neben Zuständigkeiten und Auslösewegen hält MoWaS damit auch spezielle Vorlagen für die schnelle und direkte Warnung bereit. Zudem werden die Feuerwehren und Ordnungsämter der Kommunen Einweisungen und Schulungen durch den Kreis zur Handhabung dieser neuen Warnmöglichkeiten erhalten. Denn im Ernstfall soll jede Behörde sofort wissen, wie sie auf schnellstem Wege die Bevölkerung informieren und warnen kann.

- Schreibwettbewerb für Lütjenburger Kinder und Jugendliche

Unter dem Motto „Ein Buch für Lütjenburg“ rufen der Jugendtreff und die Stadtbücherei zu einem Schreibwettbewerb auf. Das Motto ist Programm, denn am Ende soll ein Buch mit den eingereichten Beiträgen entstehen, das dann veröffentlicht wird...
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- Ralf Kolbow (rechts) erhält das Verdienstabzeichen in Gold mit Brillant der DLRG

Lütjenburg. - Ralf Kolbow (Löto) war mit Herz dabei, mit Leidenschaft und großem Einsatz - ein „keine Zeit“ gab es bei ihm nicht. Sein ehrenamtliches Engagement für die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), war immer bemerkenswert...
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- DLRG Nobbi zu Besuch an der Wasserrettungsstation Sehlendorfer Strand.

Die DLRG-Teamer Steffi und Meike erlebten mit insgesamt 13 Kindern vom Sehlendorfer Strand einen lustigen Vormittag. Die Mädchen und Jungen lernten dabei spielerisch die Arbeit der DLRG und der Rettungsschwimmer kennen. Die DLRG-Teamer vermittelten den Kids die Baderegeln anhand von gemalten Bildertafeln und brachten ihnen mit Spiel und Spaß die Gefahren rund ums Wasser näher. Der Sonnenschutz wurde anhand der Nivea-Puppe Max, mit Sonnencreme, deutlich gemacht. Unterstützt wurden die Teamer von Maskottchen NOBBI. Jeder  durfte einen Nivea Wasserball und das DLRG-Baderegelmalbuch mit nach Hause nehmen.

Nähere Informationen zu diesem Projekt erteilt die DLRG Lütjenburg e.V. unter: kindergartenteamer@luetjenburg.dlrg.de

- Liebe Grüße aus der Toskana.

Wer kennt ihn noch?

Ein ehemaliger Pizzaria-Besitzer aus der Lütjenburger Innenstadt erobert heute in San Gimiano mit seinem Eis die Herzen süßer Schleckermäulchen.

Das Foto dieser netten Zufallsbegegnung schickte uns der aus Stoltenberg stammende Lutz Schlünsen mit Familie.

- 20 Jahre Partnerschaft Stadt Rakvere (Estland) und Stadt Lütjenburg.

Mit einer 29-köpfigen Delegation, die durch den Bürgervorsteher Siegfried Klaus und Bürgermeister Dirk Sohn angeführt wurde, konnte dieses Jubiläum in Estland gebührend gefeiert werden. Hierzu hatte die Stadt Rakvere eine entsprechende Einladung ausgesprochen.

Besonders nach dem Zerfall der Sowjetunion galt es die neue Freiheit, Selbständigkeit und die junge Demokratie in Estland auf verschiedensten Ebenen zu unterstützen und mitzuhelfen, diesen, für Estland, neuen Zustand zu festigen. Vor diesem Hintergrund wurde aus einer vorherigen, freundschaftlichen Verbindung im Jahr 1999 offiziell die Partnerschaft zwischen unseren Städten begründet. „ Der direkte Kontakt zwischen den Menschen ist die Beste Art Verständnis für einander zu entwickeln und trägt dazu bei, den Frieden in Europa zu festigen, so Bürgermeister Dirk Sohn während seiner Festansprache in Rakvere.

„Neben den immer wieder stattfindenden persönlichen Begegnungen zwischen allen Generationen unserer Städte, ist das Kennenlernen der jeweiligen Landeskultur ein besonderer Schlüssel zum gegenseitigen Verständnis, so gibt der Besuch des Sänger- und Tanzfestes einen tiefen Einblick in die estnische Landeskultur“, so Bürgervorsteher Siegfried Klaus während des Besuches dieser Feste. Das Tanz- und Sängerfest findet in der Hauptstadt Tallin alle fünf Jahre statt, es beteiligen sich fast alle Gemeinden des Landes und so kommt es, dass die vielen Trachtengruppen gemeinsam auf einem großen Festplatz verschiedene Tänze vorführen. In der Spitze tanzen dort rund 10.000 Tänzer und Tänzerinnen gemeinsam. Gleiches gilt für die vielen Chöre des Landes, die auf einer riesigen Bühne, gelegen an einer Festwiese, gemeinsam auftreten. Die Esten dokumentieren damit auch ihren Zusammenhalt neben dem Spaß und Freude den ein solches Fest auslöst.

„In den letzten 20 Jahren hat sich Estland derart weiterentwickelt, dass wir uns heute nicht nur auf Augenhöhe befinden sondern bei verschiedenen Themen, wie zum Beispiel die Digitalisierung, gerne den Ratschlag unserer estnischen Freunde abholen. „Ein Besuch des sehr freundlichen Landes lohnt sich wegen der Menschen und der Landschaft auf jeden Fall“, so Bürgervorsteher und Bürgermeister abschließend. Was auch von den Mitglieder/innen der 29 Köpfigen Delegation bestätigt wird.

Bild: (rechts) Bürgermeister Sohn, (mitte) Bürgermeister Marko Thorm,  (links) Bürgervorsteher Siegfried Klaus.

 

 

- Schwartbucker Schule erweitert die Schülerbetreuung
Der Schulverband Probstei hatte im Herbst beschlossen und 130.000€ bereitgestellt, um die Räumlichkeiten der Schülerbetreuung zu erweitern. Schulverbandsvorsteher Lutz Schlünsen informiert: "Die Erweiterung war notwendig geworden, da die Anzahl der Nachmittagsbetreuung an der Schwartbucker Schule in den letzten Jahren deutlich von knapp 40 auf 65 bis 70 Schüler angestiegen ist". Schulleiter Stephan Martens erläutert: "Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung für die Schule mit über 130 Schülern. Insgesamt erfreut sich die Schule einer zunehmenden Beliebtheit, was an der deutlichen Steigerung der Anmeldezahl ablesbar ist. Nach den Sommerferien werden 36 Schüler in die ersten Klassen eingeschult. Die Schwartbucker Schule hebt sich ab durch die naturnahe Gestaltung und den naturnahen Schwerpunkt mit einem großen Schulwald, Schafen und Hühnern. Sie gehört auch zu den zwei Grundschulen im Kreis Plön, die auch weiterhin mit Berichtszeugnissen arbeitet". Schlünsen ergänzt, dass aber auch die Nutzung von  Computern und die Digitale Welt mit einem W-Lan Netz und einer guten Breitbandversorgung Einzug erhält.

"Am letzten Schultag kam die Baugenehmigung ins Haus, sodass es jetzt wirklich losgehen kann", berichtet Horst Wiese als Bauleitung vom Schulverband. Wiese hatte den Bau komplett vorbereitet und geplant. "Wenn alles gut läuft und die Firmen bereitstehen wird bis Anfang Oktober der Anbau des Gruppenraumes mit 40 m² sowie dem kleinen Umbau der Küche und dem Sanitärbereich fertig sein.Optisch wird der vorhandene Giebel verlängert, sodass der Charakter des Eingangsbereiches der Schule erhalten bleibt. Die Küche wird mit modernen Geräten ausgestattet. Das Essen wird in der Schönberger Mensa zubereitet und dann täglich mit dem Taxi nach Schwartbuck gebracht. Das Essen wird in der Schönbeger Mensa zubereitet und dann täglich mit dem Taxi nach Schwartbuck gebracht. In der Zwischenzeit bleibt die Betreuung in der kleinen Aula und in den Klassenräumen gewährleistet". Brigitte Henschel erläutert das Konzept der Schülerbetreuung: "Uns ist es wichtig, dass gemeinsam mit den Kindern gespielt, gebacken oder auch gebastelt wird. Am Donnerstag gibt es einen Sporttag in Zusammenarbeit mit dem VFL Schwartbuck in der Turnhalle. Natürlich werden die Kinder auch bei den Hausaufgaben betreut. Die Betreuungszeit kann zwischen 12.00 Uhr und 17.00 Uhr gegen einen Kostenbeitrag gewählt werden". Lütz Schlünsen freut sich: "Wir können in diese Schule investieren, denn für Schwartbuck und die Region ist es wichtig, eine Grundschule am Ort zu haben, was bei Entscheidungen für Bauen und Wohnen in Schwartbuck, Hohenfelde, Köhn, Tröndel und auch darüber hinaus eine wichtige Bedeutung hat".

Foto von links nach rechts: Brigitte Henschel, Stephan Martens, Lutz Schlünsen, Horst Wiese 

- Der Kindergarten Blekendorf freut sich über die Spende des Round Table Eutin

Zuwachs im Fuhrpark! Ab sofort kann der neue Großraumkinderwagen mit vier Sitzplätzen für ausgiebige Spazierfahrten und Ausflüge genutzt werden. Jannis Schwarz (hinten links) und Moritz Gebert (hinten rechts) vom Round Table 122 Malente-Eutin übergaben den Kinderwagen im Wert von 750 Euro am 2. Juli symbolisch im Rahmen eines Besuchs vor Ort. Die Kinder nahmen sofort Platz und testeten das neue Gefährt. Der Round Table 122 Malente-Eutin wünscht den über 50 Kindern und Erziehern viel Spaß und allzeit gute Fahrt. Übrigens: Die Spende kam aus dem Topf des Weihnachtskalenderverkaufs des RT Malente/Eutin in 2018.

- Rückblick auf das Gildefest in Darry

Die Gilde in Darry hat ein neues Königspaar: Gaby Markmann und Timo Schroeder

Die Schieß- und Totengilde Darry von 1722 feierte am 15. Juni 2019 ihr Gildefest. Nachdem das Dorf in den frühen Morgenstunden von den Trommlern Timo Schroeder und Laura Wellendorf geweckt wurde, startete ab 8.00 Uhr der Festumzug. Der Wettergott hatte an diesem Vormittag Sturzregen und Gewitter eingeplant. Die Blaskapelle „SIELAS“ aus Neustadt ließ sich auch dadurch nicht aus dem Tritt bringen. Die Teilnehmer trotzten den Unbilden des Wetters, verkürzten den Marsch etwas und erreichten pitschnass das Festzelt. Der Umzug wurde von einer Abordnung der 1. FlaRakGrp61 aus Todendorf begleitet. Der Gildeumzug musste an vielen Haltestellen anhalten, um sich mit schmackhaften Erfrischungen zu stärken. Am Gilde-Gedenkstein gedachte Gildemeister Axel Nüser der Verstorbenen des letzten Jahres. Nach der Begrüßung durch den Gildemeister überbrachte Bürgermeister Ewald Schöning die Grüße der Gemeindevertretung. Mit besonderer Freude wurden der Zugführer des 2. Einsatzzuges MANTIS Michael Geyer und seiner Begleiter begrüßt. Danach konnten sich die Gäste und Gildemitglieder beim traditionellen Gildefrühstück stärken, das vom Team des „Engelauer Kamin“ zubereitet wurde.

Nachmittags besserte sich das Wetter. Das bunte Programm verlief dank des routinierten Einsatzes aller Helfer harmonisch. Die Bereitwilligkeit zu Kuchenspenden sorgte für ein reichlich ausgestattetes Kuchenbuffet. Gut gefüllte Tische mit liebevoll ausgesuchten Preisen lockten die Teilnehmer am Preisschießen mit KK- und Luftgewehr sowie beim Vogelpicken und  Rinnenkegeln an. Besonderer Magnet für die Jüngsten und jung Gebliebenen war auch das Spielmobil der SOFA GmbH. Hüpfburg, Riesenlegosteine und Schminken machte den Kindern viel Freude. Ein besonderer Dank gilt dem Team für die herzliche Betreuung.

Gegen 18.00 Uhr rief Gildemeister Axel Nüser die neuen Majestäten aus:
Neue Majestäten bei den Erwachsenen wurden Gaby Markmann und Timo Schroeder.
Luisa Müller wurde Jugend-Königin, Thies Sörensen Jugend-König; Lea Ohde ist die neue Kinderkönigin und Linus Kruse der Kinderkönig.

Das Kleinkaliber-Preisschießen gewann Arne Jürgs, im Luftgewehrschießen erwies sich Stefanie Wulf als besonders treffsicher und beim Luftgewehrschießen der Jugendlichen war Jan-Arne Hackl ganz vorne. Beim Vogelpicken erzielte Hildegard Egge das beste Ergebnis und beim Rinnenkegeln der unter 7- Jährigen war Naya Lilienthal die Beste. Anschließend zog der Festumzug zu den neuen Majestäten.

DJ Wolle sorgte für fetzige Partymusik, so dass die Gäste bis in die Morgenstunden tanzen und feiern konnten. Die Stimmung im Festzelt war dieses Jahr besonders gut.

Der Gildevorstand bedankt sich bei allen Besuchern für ihr zahlreiches Erscheinen. Ein Dankeschön gebührt auch den Einwohnern von Darry für die geschmückten Häuser. Ein ganz besonderer Dank gilt wieder den vielen Kuchenspendern sowie den vielen freiwilligen Helfern, deren Engagement nicht genug herausgehoben werden kann und den Sponsoren für die zahlreichen Preise.

- "Zusammen leben - zusammen wachsen" - Kreisweite Online-Übersicht zu Veranstaltungen der Interkulturellen Woche 2019 geplant Koordinierungsstelle für Integration und Migration ruft zur Mitgestaltung auf

Die Interkulturelle Woche, die in diesem Jahr unter dem Motto „Zusammen leben, zusammen wachsen“ steht, ist eine gute Gelegenheit, Engagement sichtbar zu machen, sich auf gleicher Augenhöhe zu begegnen und positive Geschichten von Ankommen und Teilhabe zu erzählen. Sie bildet aber auch einen Rahmen, in dem wichtige und zum Teil schwierige Themen zu Integration und Migration ihren Platz haben.

Alle Veranstaltungen, die rund um die Interkulturelle Woche im Zeitraum 22. bis 29. September 2019 und unter dem Motto “Zusammen leben, zusammen wachsen“ statt-finden, sollen gerne den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Koordinierungsstelle für Integration und Migration unter international@kreis-ploen.de mitgeteilt werden. Sie werden in einer kreisweiten Online-Übersicht dargestellt, die noch bekannt gemacht werden wird. Durch sie sollen sich möglichst viele Menschen über die vielfältigen Angebote informieren können, die im Kreis Plön stattfinden werden. Benötigte Angaben sind: Veranstalter und Ansprechpartner, Datum, Titel der Veranstaltung, Beginn und Ende, Veranstaltungsadresse sowie eine kurze Beschreibung des Vorhabens und eventuelle Kosten.

 

- Finanzausgleich zwischen Land und Kommunen

Im vergangenen Jahr haben sich die Kommunalen Verbände und das Land darauf verständigt, die vom Landesverfassungsgericht geforderte bedarfsgerechte Weiterentwicklung des kommunalen Finanzausgleichs untersuchen zu lassen. Das Gutachten des Finanzwissenschaftlichen Forschungsinstituts an der Universität zu Köln (FiFo Köln) in Kooperation mit dem Planungsbüro Gertz, Gutsche, Rümenapp, Hamburg liegt mittlerweile vor.

Die Gutachter haben festgestellt, dass die Kommunen landesweit in der Summe seit Jahren unterfinanziert sind. Entscheidend ist, dass das Gutachten bei der derzeitigen Mittelverteilung zwischen Land und Kommunen, dem sogenannten vertikalen Finanzausgleich, ein deutliches Ungleichgewicht zu Lasten der Kommunen erkannt hatte. Diese sollte zu einer deutlichen Anhebung der Verteilquote für die Kommunen führen. Allerdings hat es mittlerweile auf Initiative des Landes hin eine erste Korrektur zugunsten der Landesebene gegeben. Daraufhin wurden die Gutachter durch den Finanzausgleichsbeirat gebeten, auch weitere Punkte, insbesondere zur Bedarfsermittlung, noch einmal zu prüfen – dann aber vollständig und für beide Seiten.

Auch beim Finanzausgleich innerhalb der kommunalen Familie, dem sogenannten horizontalen Finanzausgleich, werden durch die Gutachter im Vergleich zum bestehenden System – je nach Modellvariante – erhebliche Veränderungen vorgeschlagen. Insbesondere die zentralen Orte müssen teilweise mit erheblich geringeren Finanzzuweisungen rechnen.

Bei der Einschätzung der Finanzkraft und des Finanzbedarfs besteht noch viel Raum für Interpretationen. Es bleibt also abzuwarten, ob und in welchem Umfang der Gesetzgeber den Aussagen des Gutachtens folgen wird. Voraussichtlich werden sich schwierige Verhandlungen zwischen Land und den kommunalen Spitzenverbänden anschließen. In den vergangenen Wochen haben bereits viele Sitzungen der kommunalen Spitzenverbände und des Finanzausgleichsbeirats, in dem das Land und die Kommunen vertreten sind, stattgefunden. Zuletzt haben die Gutachter zudem auf Bitten des Landes noch Korrekturen zugunsten des Landes an ihrem Gutachten vorgenommen.

Viele Fragen sind deshalb aus Sicht der Kommunen noch offen. Der Plöner Kreistag hat in seiner Sitzung am 20. Juni 2019 in einer Resolution betont, dass die Kommunen für ihre Aufgaben finanziell ausreichend ausgestattet werden müssen. Gefordert werden mehr Zuweisungen aus dem Finanzausgleich und zudem keine Benachteiligung des ländlichen Raums durch Veränderungen im horizontalen Finanzausgleich zwischen den Kommunen. Der Landkreistag fordert mit Nachdruck die Klärung der vielen offenen Fragen. Angesichts des noch nicht abgeschlossenen Gutachtenprozesses spricht sich der Schleswig-Holsteinische Landkreistag zudem dafür aus, den Zeitplan bis zur Erstellung eines ersten Gesetzentwurfes zu verlängern, um eine angemessene kommunale Beteiligung sicherzustellen. Das endgültige Gutachten wurde für Mitte Juli angekündigt.

- Trägerwechsel beim Seen-Beobachtungsprogramm im Kreis Plön

„Die mittlerweile 34.000 Messdaten sind als zukunftsrelevante Daten auf einem besonders gesicherten Server der Wetter- und Ozeanografie-Behörde der USA gespeichert und stehen der Öffentlichkeit für Auswertungen zur Verfügung!“, so Landrätin Stephanie Ladwig.

Das Seen-Beobachtungsprogramm des Kreises Plön geht nach 28 Jahren Trägerschaft durch den Kreis Plön ab Juli 2019 in die Verantwortung des Vereins „Wasser Otter Mensch e.V. – Verein für Ökosystemschutz und -nutzung“ über. Das Programm wurde seit seiner Gründung im Jahr 1991 im Umweltamt der Kreisverwaltung Plön durch die dortige Mitarbeiterin Dr. Reck-Mieth koordiniert, die nun in den Ruhestand wechselt und das Programm ehrenamtlich weiterbetreut. Das Seenbeobachtungsprogramm wird zukünftig unter dem Namen „Seen-Beobachtungsprogramm im Ostholsteinischen Hügel- und Seenland“ fortgeführt und über die Kreisgrenzen hinaus erweitert.

Das Prinzip des Programms ist es, dass viele ehrenamtliche Messstellenbetreuerinnen und - betreuer in einem standardisierten Verfahren charakteristische Daten zur Situation der Seen im Kreis Plön sammeln. Seit knapp drei Jahrzehnten arbeiteten Ehrenamt, Wissenschaft und Umweltbehörde in dieser Form erfolgreich zusammen, um die Situation der Gewässer festzustellen und ihre Entwicklung zu verfolgen. Dabei sollen günstige und ungünstige Tendenzen erkannt und Möglichkeiten zur Verbesserung der Gewässer aufgezeigt werden. Dieses langfristig angelegte Seen-Monitoring ist somit ein wichtiger Baustein zum Verständnis der Entwicklung der Seenlandschaft. Das Programm ist in dieser einzigartigen Form mit solch großer Kontinuität europaweit einzigartig und weltweit bekannt.

Zum Erfolg des Programms beigetragen haben auch drei wichtige Geldgeber:

  1. Das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume finanziert schon seit 2011 wegen der Einzigartigkeit des Programms die jährlichen Probenanalysen.
  1. Auch die Kreisgruppe Plön des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) beteiligt sich an der Finanzierung der Analyse für drei Messstellen, die vor fünf Jahren seitens des Landes aus dem Programm genommen werden sollten.
  1. Der Verein „Schutzgemeinschaft zur Erhaltung der Seen-Landschaft und der Uferregion“ (SHESU) hat die Finanzierung der digitalen Datenbank übernommen. Über die Webseite www.seen-transparent.de kann die interessierte Öffentlichkeit alle erfassten Sichttiefen, Nachweise und Auswertungen einsehen. Damit ist die Webseite mit seinem Datenarchiv auch eine Art „Umweltgedächtnis“ für die Seen im Kreis Plön.
- Plastikmüll auch im Kreis Plön vermeiden!

Plastikprodukte erzeugen große Probleme. So werden zum Beispiel bei der Plastikherstellung große Mengen an fossilen Rohstoffen verbraucht. Zudem verrottet Plastik nicht, sondern zerfällt über die Zeit in sogenannte Mikroplastikteilchen und belastet Mensch und Natur. Darüber hinaus sind die Weltmeere inzwischen voll von Plastik, wobei die hauptsächlichen Verschmutzungsquellen hierfür in Asien und Afrika zu finden sind, lange Zeit aber mit Plastikabfall aus Europa.

Der Kreis Plön steht mit seinem Ostseeküstenabschnitt in besonderer Verantwortung, um dem Problem des Plastikabfalls zu begegnen. Die Abfallwirtschaft des Kreises Plön wirkt mit all ihren Mitteln schon länger daran mit, zuletzt etwa durch die wirfuerbio Kampagne, die sich dafür ein-setzt, dass kein Plastik in die Biotonne geschmissen wird. Gemeinsam mit den Natur-, Umwelt- und Abfallberatungsstellen werden nun die Themenschwerpunkte „Meeresverschmutzung“ und „Vermeidung von Kunststoffabfällen“ noch intensiver in die zukünftige Tätigkeit einfließen. Auch der Kreistag verfolgt dieses Thema und hat die Abfallwirtschaftsgesellschaft des Kreises damit beauftragt, eine Strategie zur Plastikmüll-Reduzierung zu entwickeln.

„Die mittlerweile 34.000 Messdaten sind als zukunftsrelevante Daten auf einem besonders gesicherten Server der Wetter- und Ozeanografie-Behörde der USA gespeichert und stehen der Öffentlichkeit für Auswertungen zur Verfügung!“

Landrätin Stephanie Ladwigs Ziel ist es, allen Menschen die Problematik des Themas Plastik bewusst zu machen und sinnlosen Plastikmüll zukünftig zu vermeiden. Aus abfallwirtschaftlicher Sicht sollte dieses Ziel als gesamtgesellschaftliche Aufgabe gesehen und angegangen werden. Hierbei wird es sich um eine dauerhafte Aufgabe handeln.

 

- Jetzt erhöhtes Gesundheitsrisiko wegen steigender Ozonwerte

In Wetterprognosen wird jetzt wieder vermehrt auf erhöhte Ozonwerte hingewiesen. – Was bedeutet das für die Bevölkerung?

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...und Klappe! - Heino Ferch und Barbara Auer gaben sich im Lütjenburger Rathaus die Ehre und trugen sich in das "Goldenen Buch" der Stadt ein.

Das ist keine Szene des neuen ZDF-Zweiteilers "Das Mädchen am Strand", sondern es passiert im realen Leben. Und das ganz zu Recht, denn immer, wenn die weit bekannten Schauspieler Barbara Auer und Heino Ferch mit ihrem Drehteam nach Lütjenburg kommen, wird es nicht nur für sie als Ermittler spannend. Auch die Bevölkerung fiebert mit, wenn die beiden „Kommissare“ in den Straßen der Stadt und im Umland auf Verbrecherjagd gehen.

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Neuhauser Schützen und Sterbegilde von 1881 hält Rückblick auf ihr Gildefest am 2. Juni 2019.

Julia Walter Königin und Dennis Spieckermann wurden Königspaar in Giekau.

Das diesjährigem Gildefest der Neuhauser Schützen und Sterbegilde von 1881 begann um 7.00 Uhr mit 3 Böllerschüssen. Anschließend wurde das Dorf durch Gildetrommler Edgar Paulsen geweckt.

Bei strahlendem Sonnenschein wurde nach dem Gottesdienst, das amtierende Königspaar Hanna und Werner Siebers, mit Musik des Gadendorfer Musikzugs, von zahlreichen Schützen und Gästen am Gildehaus abgeholt. - Beim Festkommers wurde unser langjähriges Mitglied Traute Schümann für Ihre Verdienste um die Gilde mit dem Ferdinand von Hahn Gedächtnispokal geehrt.

Nach dem Festumzug durch unser Dorf feierten wir auf der Festwiese mit vielen Gästen ein fröhliches Gildefest. Wie in jedem Jahr kegelten Kinder und Jugendliche um die Königswürde.

Kinderkönige wurden:
von 5 - 7 Jahre: Emma Fiedelmeier und Arthur Kühlborn.
von 8 - 10 Jahre: Adriane Wunder und Morten Bauer.
von 11 - 13 Jahre: Medita Nagel und Bo Bauer.
von 14 - 17 Jahre: Hannah Grams-Hagedorn und Mitja Kessal.

Das Preisschießen gewann:
Platz 1: Frank Ayszoll 88 Ringe durch ausschießen
Platz 2: Gerhard Ayszoll 88 Ringe.
Platz 3: Wilfried Petersen 86 Ringe.

Den Ex Majestätenpokal gewann in diesem Jahr Jochen Wunder.

Erst kurz vor 18:00 Uhr konnte die neue Gildekönigin und der neue Gildekönig ermittelt werden:
Beim Kegeln erzielte Julia Walter das beste Ergebnis und beim Königsschießen schoss Dennis Spiekermann die höchste Ringzahl.

Nach Übergabe der königlichen Insignien an das neue Königspaar feierten alle Gäste noch bis in den späten Abend.

Mit freundlichem Gruß und Dank an alle Mitwirkenden

Dieter Bork (Pressewart)

 
Wieder ein volles Programm bei der Haßberger Totengilde von 1741. - Rückblick auf das Gildefest am 7. Juni 2019.

Fotos:
Königspaar von li König Sven Bebeniss und Königin Katharina Reimer mit Gildemeister Wolfgang Bünjer.
Sieger der Vereine und Verbände v. li Susanne Giernas, Wolfgang Bünjer, Lasse Giernas.

Mit dem Pokalschießen der Gilden aus dem Amtsbereich Lütjenburg begann am Sonntag die Gildewoche, hier hatte die Matzwitzer Schieß- und Totengilde v.1768 das beste Ergebnis mit 414 Ringen, gefolgt von der Totengilde Högsdorf v. 1687 mit 409 Ringen und Totengilde Kaköhl v. 1723 mit 407 Ringen. Bester Einzelschütze wurde Dennis Hagedorn mit 87 Ringen.

Beim Üben der Schießabläufe am Montag hatte zum wiederholten Mal Conny Schwabedissen die ruhigste Hand.
Der freie Dienstag wurde zu einer Schießstandüberprüfung durch einen Sachverständigen genutzt.
Am Vergleichswettkampf für Vereine, Firmen und Verbände am Mittwoch, beteiligten sich 13 Mannschaften, hier hatte der Bürgerverein Hohwacht im Ausschießen mit der CDU Hohwacht  mit 320 Ringen die Nase vorn. Das höchste Einzelergebnis erzielte Lasse Giernas mit 84 Ringen. Damit erkämpfte er sich die 3 -Liter - Flasche Korn. Der 1. Freitag im Juni, der traditionellen Gildetag, begann um 7 Uhr mit einem Frühstück im Gildelokal Seaside. Es wurden Frikadellen, Spiegeleier, Buttersoße und Salzkartoffeln gereicht. Nach dieser Stärkung und der Verabschiedung von Wolfgang Rathje in die Ehrenabteilung, und der Aufnahme in den Vorstand von Christian Abel, ging es bei sehr sonnigem Wetter auf den Ummarsch durch die Gemeinde Hohwacht.
An Station 6 von 14, der Hohwachter Bucht Touristik, wurde der neue Bürgermeister der Partnergemeinde Ahrenshoop Benjamin Heinke, vorgestellt und der Alt Bürgermeister Hans Götze mit großem Applaus verabschiedet.
Im weiteren Verlauf wurde Hilde Rath zum 90. Geburtstag mit einem Ständchen gratuliert und ein Aal-Frühstück im Strand Hotel eingenommen.
Nach einem Blick auf die Ostsee an der Steilküste war der Marsch um 14.30 Uhr am “Dornröschenschloß“ dem Schießplatz der Gilde zu Ende.

Mit der Proklamation des neuen Königspaares Sven Bebeniss und Katharina Reimer und Übergabe der Insignien vom bisherigen 1. Königspaar Rita und Hans Jürgen Goldbach durch Gildemeister Wolfgang Bünjer, endete die Gildewoche der Haßberger Totengilde von 1741.

Herzlichen Dank allen Spendern, Helferinnen/ Helfern und Unterstützern.

Hermann Kobs, Oberzeremonienmeister

„Jugendfeuerwehr der Stadt Lütjenburg fährt mit Unterstützung vom ROUNDTABLE 122 Malente/ Eutin zum Zeltlager nach Sylt.“

Am Montag den 3. Juni 2019 besuchten Moritz Gebert und Nils Jansen vom Round Table RT 122 Malente / Eutin die Jugendfeuerwehr der Stadt Lütjenburg, um eine Spende in Höhe von 500,00 € aus dem Weihnachtskalenderverkauf 2018 zu überreichen. Die Jugendfeuerwehr der Stadt Lütjenburg hatte sich um einen Zuschuss für das Zeltlager auf Sylt beworben und den Zuschlag mit einer Bezuschussung bekommen. Der RT 122 Malente / Eutin wüscht allen Mädchen, Jungen und den Betreuern ganz viel Spaß auf Sylt.

„Kleinen Herzen helfen…“

Hallo kleine Herzchen! – Der Lions Club Lütjenburg hilft helfen.

Diagnose Herzfehler...
Für junge Eltern ist das erst einmal ein Schock. Der Anblick dieses kleinen Menschen, der vielleicht erst wenige Tage auf der Welt ist und schon eine große Narbe auf der Brust trägt, tut unbeschreiblich weh...
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„Ehrenamt ist cool!“

Dass ehrenamtliche Arbeit voll im Trend liegt und richtig viel Spaß machen kann, das merkte man den Mitgliedern der Institutionen an, die sich am 11. Mai direkt am Lütjenburger Rathaus präsentierten. Sage und schreibe 22 regionale Vereine, Verbände und Andere nahmen gerne dieses Angebot wahr, das als gemeinsames Projekt der „Ehrenamtsbörse“, der Stadt Lütjenburg und des Bürgerbeirates angestoßen wurde. An den Ständen gab es nicht allein viel zu erfahren, es wurden zudem etliche nette Mitmachaktionen für Klein und Groß angeboten. 
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„Vörhang op för Spaß op Platt!“.

Am 15.11.2019 findet zum 16. Mal das Niederdeutsche Theaterfest statt.
Das von der Kreisverwaltung organisierte Niederdeutsche Theaterfest hat einen festen Platz im Kulturleben des Kreises gefunden. Jede teilnehmende Bühne aus dem Kreisgebiet erhält die Gelegenheit, sich mit einem kurzen Auftritt von circa 15 Minuten im Rahmen eines abendfüllenden Programms dem kreisweiten Publikum vorzustellen. Die Veranstaltung wird musikalisch umrahmt und begleitet. Für das Publikum entsteht so ein bunter plattdeutscher Theaterabend.

Alle im Kreis ansässigen Bühnen, Theatergruppen und Speeldeeln sind herzlich eingeladen, sich an dem diesjährigen Theaterfest mit ihren Stücken und Beiträgen zu beteiligen.

Zu einem ersten Vorgespräch in der Plöner Kreisverwaltung am 
Donnerstag, den 13. Juni 2019, 17.00 Uhr (Umweltamt Raum C438, Haus C)
sind alle Theatergruppen herzlich eingeladen.

Für Anmeldungen und Rückfragen wenden sich interessierte Bühnen an das Amt für Schule und Kultur, Frau Elke Laurenat, telefonisch über 04522/743-510, per Fax über 04522/743-95-510 oder per E-Mail an elke.laurenat@kreis-ploen.de

Jetzt anmelden! Zeltlager Landenhausen – Die Sommerferien Deines Lebens.

Jedes Jahr in den Sommerferien fahren 180 Kinder und 32 Betreuerinnen und Betreuer aus dem Kreis Plön nach Hessen. Dort liegt das kleine Dorf Landenhausen mit dem Kreiszeltlager mitten im Wald. Träger der Freizeitmaßnahme ist das Amt für Familie und Jugend des Kreises Plön.

Das nächste Zeltlager findet vom 27. Juli bis 10. August 2019 statt. Mitmachen dürfen Kinder im Alter zwischen 9 und 14 Jahren. Noch sind ein paar Plätze frei. Die Kosten für Kinder und Jugendliche mit Wohnsitz im Kreis Plön belaufen sich auf 280 Euro (Ermäßigung auf Anfrage möglich). Für alle anderen Teilnehmenden sind es 320 Euro.

Weitere Informationen sind hier zu finden: www.zeltlager-landenhausen.de

Anmeldungen sind zu richten und weitere Fragen können gerne gestellt werden bei Bärbel Reincke, Amt für Familie und Jugend, Kreisverwaltung Plön, baerbel.reincke@kreis-ploen.de, 04522/743-218.

Freiwillige Feuerwehren bauen Mitgliederzahlen aus

Die 1342 Freiwilligen Feuerwehren in Schleswig-Holstein haben gegen den bundesweiten Trend auch im vergangenen Jahr ihre Mitgliederzahlen ausbauen können. Per 31. Dezember versahen 49.120 Männer und Frauen ehrenamtlichen Feuerwehrdienst – 207 mehr als noch im Vorjahr – und über 1000 mehr seit 2014. Mit dieser Erfolgsstatistik konnte Landesbrandmeister Frank Homrich seinen ersten Rechenschaftsbericht nach Amtsantritt im Rahmen der Landesverbandsversammlung in Oldenburg / H. abhalten.... Weiterlesen und auf facebook etc. teilen...

Informationsabend des Kreises Plön am 7. Mai 2019 in Schellhorn: „Muslimische Frauen in der Migrationskrise – Möglichkeiten und Grenzen der ehrenamtlichen Unterstützung“

Viele ehrenamtliche Unterstützerinnen und Unterstützer im Kreis Plön begleiten geflüchtete Frauen aus dem arabischen Kulturkreis in deren Alltag. Dies sind sowohl verheiratete, geschiedene als auch alleinstehende Frauen sowie Familien- oder alleinerziehende Mütter. Dabei stoßen die Betreuerinnen und Betreuer regelmäßig auf unsichtbare Grenzen und fühlen sich gegebenenfalls verunsichert... Weiterlesen und auf facebook etc. teilen...

Ein Stück Heimatgeschichte

Lütjenburg und seine Region – Ackerbürger, Landwirtschaft, Handwerk und Gewerbe“ - Vom Mittelalter (1163) bis in die Gegenwart (2018) - Agrargeschichte von Lütjenburg – Lütjenburg als Ackerbürgerstadt

Zur Geschichte der Landwirtschaft und ihrer Partnerbetriebe wurde als Ergänzung zu den drei Standardwerken über die Geschichte Lütjenburgs (Engling, I. und H., 1163 – 1918; Zillmann, S. und V., 1918 – 1945; Zillmann, S., 1945 – 1978) ein geschichtliches Werk über die Agrargeschichte Lütjenburgs verfasst, das auch das damalige Netzwerk der Landwirtschaft der Region mit Handwerk und Gewerbe und mit ländlich geprägten Institutionen darstellt.

Die Arbeit umfasst die Zeitspanne von 1163 bis 2018 und beschreibt die betrieblichen, wirtschaftlichen und landschaftlichen Entwicklungen bis in die neueste Zeit hinein. Eine große Rolle spielt die Geschichte der Lütjenburger „Ackerbürgerhöfe“ mit ihren Eigentümerfamilien (Bandholtz, Boll, Lehmann-Hinrichs, Brasch, Krüger, Hahn, Bein, Hansohm, Wyneken, Maas, Albert, Schellhorn), insbesondere also die Geschichte des Posthofes, des Hofes Nienthal und des Lütjenburger Hofes, und die Geschichte der mit ihnen verbundenen Handwerks- und Gewerbebetriebe, die von zahlreichen Unternehmerfamilien oder in genossenschaftlicher Hand geführt wurden oder noch werden (Handwerker für Dienstleistungen und Verarbeitung von Agrarprodukten, Bauunternehmen, Landmaschinenfirmen, Landhandel, Ein- und Verkaufsgenossenschaft, Milchzentrale). Die Landwirtschaftsfläche von Lütjenburg, die heute immer noch 50 % der Gesamtfläche ausmacht, und ihre Bedeutung für die Ernährung der Einwohnerschaft werden einschließlich der Verzehrgewohnheiten dargestellt. Die Umwandlung von Landwirtschaftsflächen im Stadtgebiet Lütjenburgs in Baugebiete (Wohnbaugebiete und Gewerbegebiete) und der Wandel der Infrastruktur und der Agrarstruktur im Rahmen der Errichtung neuer Siedlungsdörfer in der Region Lütjenburg gehören ebenfalls zum Thema. Weiterhin wird über Institutionen zur Förderung der Tierhaltung, Tierzucht und Tiergesundheit, zum Beispiel auch über das Wirken der Tierärzteschaft, über Vereine zur Förderung der Rindviehhaltung  und über die Reitervereine im Raum Lütjenburg berichtet. Ausführungen über die landwirtschaftliche Ausbildung und Weiterbildung im ländlichen Raum sowie über das Wirken landwirtschaftlicher Fortbildungsvereine (z. B. Landwirtschaftlicher Verein, Versuchsring) in der Region Lütjenburg seit dem 19. Jahrhundert runden das Thema ab.

Die Arbeit stellt ein Zeitdokument dar, das die historische Ackerbürgerzeit Lütjenburgs mit ihren Verflechtungen mit Partnerbetrieben aus Handwerk und Gewerbe und die Entwicklung der Landwirtschaft ab dem Mittelalter bis ins technische Zeitalter hinein wieder ins Bewusstsein rücken soll.

Insgesamt wurden in dieser Dokumentation etwa 60 Zeitzeugenberichte und über 200 Quellen (1763 – 2018) verwendet und über 300 Personen ab dem Beginn der historischen Neuzeit erwähnt und in ihrem Wirken beschrieben. Zahlreiche überwiegend farbige Fotos, Abbildungen, Karten, Lagepläne und Graphiken (100) illustrieren die Arbeit;  der Text mit Abbildungen, Inhalts- und Quellenverzeichnis umfasst ca. 220 Seiten.

Das Buchprojekt ist mit Unterstützung der „Arbeitsgemeinschaft für Heimatkunde im Kreis Plön“, mit Unterstützung des „Vereins zur Förderung kultureller Zwecke und der Denkmalpflege im Bereich der Stadt Lütjenburg“ und mit Hilfe weiterer Sponsoren umgesetzt worden.

Buchtitel: „Lütjenburg und seine Region – Ackerbürger, Landwirtschaft, Handwerk und Gewerbe“.
Autor: Dietrich Petter, Klamp.
Erhältlich im Buchhandel unter der ISBN-Nr. 978-3-942943-18-5 für 19,90 €.

Kinder- und Jugendkulturpreis des Kreises Plön – Fachrichtung Kinder- und Jugendorchster - Bewerbungsfrist endet am 14.06.2019

Seit 1985 verleiht der Kreis Plön einen Kreiskulturpreis als Anerkennungs- und Förderpreis. Der Kreiskulturpreis wurde zuletzt 2018 in der Fachrichtung „Volkstanz und Trachtenwesen“ an Erwachsene vergeben. Daher wird in diesem Jahr ein Kinder- und Jugendkulturpreis für junge Menschen zwischen 6 und 21 Jahren ausgelobt. Weiterlesen und auf facebook etc. teilen...

Pflegestützpunkte des Kreises Plön bieten Außensprechstunden an

Infolge des demographischen Wandels und der damit einhergehenden Zunahme der Zahl pflegebedürftiger Menschen, steigt der Informations- und Unterstützungsbedarf zum Thema Pflege. Einen wichtigen Beitrag zur unabhängigen und anbieterneutralen Orientierung der Pflegebedürftigen und deren Angehörigen leistet der Pflegestützpunkt im Kreis Plön. Er wird von den Pflegekassen, dem Land und dem Kreis getragen. Bereits seit 2010 berät der Pflegestützpunkt unabhängig, individuell und kostenfrei. Da nicht jeder die Möglichkeit hat, in die Kreisstadt Plön zu fahren, bietet der Pflegestützpunkt diverse Außensprechstunden an. Weiterlesen und auf facebook etc. teilen...

Smartphone-Kampagne: Kinder brauchen unsere Aufmerksamkeit!

Mit Unterstützung des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren beteiligen sich fast alle Kreise und kreisfreien Städte an der landesweiten Smartphone-Kampagne der Bundesstiftung Frühe Hilfen. Die Kampagne soll durch Plakate und weitere Bildträger zu einer Sensibilisierung von Eltern im Umgang mit Medien führen und einen achtsamen Umgang im Bezug auf deren Auswirkung auf die Eltern-Kind-Beziehung präventiv unterstützen. Weiterlesen und teilen...

Umfrage: Mehr als zwei Drittel der Landwirtinnen und Landwirte wollen andere EU-Agrarpolitik

Zeit ist reif für einen Kurswechselk

Die Mehrheit der deutschen Landwirtschaftsbetriebe ist unzufrieden mit der EU-Agrarpolitik: Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag des NABU unter Landwirtinnen und Landwirten in Deutschland durchgeführt hat.

Im Auftrag des NABU hat das Meinungsforschungsinstitut „forsa“ eine Befragung von Landwirtschaftsbetrieben in Deutschland zur zukünftigen Ausrichtung der deutschen und europäischen Agrarpolitik durchgeführt. Befragt wurden insgesamt 301 Personen, die einen landwirtschaftlichen Hof oder Betrieb bewirtschaften. Ziel der Befragung war es unter anderem zu ermitteln, wie zufrieden die Landwirtinnen und Landwirte mit der derzeitigen EU-Agrarpolitik sind, an welchen Kriterien sich die zukünftige finanzielle Förderung der Landwirtschaft ausrichten soll und welche Fördersysteme innerhalb der gemeinsamen EU-Agrarpolitik dabei bevorzugt werden.

Die Ergebnisse im Einzelnen:
-..91 Prozent der Landwirtinnen und Landwirte wünschen sich eine bessere Förderung von tierfreundlicher Viehhaltung.
-..87 Prozent sind bereit, künftig mehr für den Naturschutz zu tun – sofern sie hierfür eine angemessene Förderung erhalten.
-..83 Prozent wollen eine Produktion mit hohen Umweltstandards.
-..Fast jeder zweite Betrieb (44 Prozent) kann sich ab 2030 eine Abschaffung der pauschalen Direktzahlungen vorstellen, sofern umweltfreundliches Arbeiten stärker als bisher gefördert wird.
-..Nur 39 Prozent der Betriebe sprechen sich für gleichbleibende pauschale Flächenprämien bei niedrigen Natur- und Tierschutzauflagen aus.

Landwirtschaft offen für Kurswechsel:
Die forsa-Umfrage zeigt deutlich, dass Deutschlands Landwirtschaft offen ist für einen Kurswechsel. Denn ebenso wie die Wissenschaft oder der Bundesrechnungshof kritisieren auch die deutschen Landwirtinnen und Landwirte das jetzige Fördersystem mehrheitlich. Ein System, das vor allem Flächenbesitz belohnt, Betriebe zu immer intensiverer Produktion zwingt und in dem die Natur unter die Räder gerät, ist nicht mehr zu rechtfertigen – zumal es die Steuerzahler fast 60 Milliarden Euro im Jahr kostet. Die landwirtschaftlichen Betriebe wollen eine EU-Agrarpolitik, die Naturverträglichkeit belohnt und in den Wandel hin zu fairen Preisen investiert.

Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Die Mehrheit der Landwirtinnen und Landwirte stellt der Bundeslandwirtschaftsministerin bislang kein gutes Zeugnis aus. Zwei Drittel zeigen sich mit ihr unzufrieden. Auch ihre größte Lobbyorganisation, den Deutschen Bauernverband (DBV), beurteilen die Landwirtinnen und Landwirte kritisch. Für mehr als die Hälfte der Befragten ist der DBV aktuell kein guter Vertreter des Berufssstandes gegenüber der Politik.

Mehr Geld für die Honorierung von Naturschutzleistungen:
Der NABU sieht sich durch die Umfrageergebnise in seiner Forderung nach einem grundlegenden Kurswechsel in der Agrarpolitik bestätigt. 87 Prozent der Landwirtinnen und Landwirte äußern ihre klare Bereitschaft, mehr für den Naturschutz zu tun – sofern sie hierfür eine angemessene Förderung erhalten. Dafür muss Agrarministerin Klöckner aber Geld bereitstellen, denn freiwillige Leistungen sind nicht gleichbedeutend mit gratis.

Hälfte der Landwirte will keine pauschalen Flächenprämien mehr:
Mehr als jeder zweite kleinere landwirtschaftliche Betrieb mit einer Fläche unter 50 Hektar spricht sich für das Auslaufen der pauschalen Flächenprämien ab dem Jahr 2030 aus (55 Prozent). Sie tun dies deutlich häufiger als große Betriebe. Dieses Ergebnis zeigt auch, dass Frau Klöckners bisherige Behauptung, die Direktzahlungen seien unverzichtbar für die Landwirtschaft, nicht zutrifft. Denn lediglich 39 Prozent wünschen sich gleichbleibende pauschale Flächenprämien bei niedrigen Natur- und Tierschutzauflagen.

Nun ist es an der Bundesregierung und besonders an Agrarministerin Klöckner, die Interessen der Landwirtinnen und Landwirte in Brüssel oder in Luxemburg beim nächsten Agarrat am 15. April zu vertreten und sich endlich für eine längst fällige Wende in der europäischen Agrarpolitik stark zu machen.

Während andere EU-Staaten, darunter Frankreich und die Niederlande, in Brüssel verbindliche Mindestbudgets für den Umweltschutz fordern, schweigt sich Agrarministerin Klöckner dazu bisher aus. Das ist nicht im Sinne der deutschen Landwirtinnen und Landwirte, wie die Umfrage zeigt.

Quelle: NABU

Kreisprojekt „Gegen das Insektensterben – Der Kreis blüht“

KWG beantragt im Kreistag Haushaltsmittel für die Umsetzung

Nach der Annahme unseres Initiativantrages durch den Kreistag am 21. 02. 2019 haben wir heute Haushaltsmittel für die Projektumsetzung beantragt.

Aufgrund des dramatischen Rückgangs unserer Insekten sollen bereits in der nächsten Sitzung des Kreistages (09.05.2019) und im Rahmen der Verabschiedung des Nachtragshaushaltes € 15.000 für Maßnahmen in 2019 eingestellt werden. Für die Folgejahre ab 2020 sind jeweils € 10.000 einzuplanen.

Der Beschluss vom 21. 02. geht über die Beschaffung und Verteilung von Saatgut hinaus (wie es offenbar im Kreis Ostholstein praktiziert wird) und umfasst u. a. die Schaffung neuer Insektenlebensräume durch den Kreis.

Da dafür ggf. auch externe Unterstützung/Dienstleistung benötigt wird, z. B. zur Bodenbearbeitung, Erwerb von Saatgut, Anlegen von Blühstreifen/-flächen, Erwerb und Aufbau von Insektenhotels, sind die beantragten Haushaltsmittel aufgrund der kritischen Situation unserer Insekten vertretbar.

Für die KWG-Fraktion -  Klaus Blöcker Dittmar Stöckl

Sicherheitstipps zum Osterfeuer

Im ganzen Land brennen bald wieder zahlreiche traditionelle Osterfeuer – doch ganz gefahrlos ist dieser schöne Brauch nicht. Die Feuerwehren geben deshalb folgende Sicherheitstipps zum Osterfeuer...

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Jugendfeuerwehren mit Mitgliedsrekord

Die Jugendfeuerwehren in Schleswig-Holstein boomen weiterhin. Im Rahmen der Landes-Jugendfeuerwehrversammlung am Samstag (30.3.) in Ellerhoop (Kreis Pinneberg) wurde Bilanz des letzten Jahres gezogen.
(Foto Links Rüdiger König FFW Lütjenburg, als stellvertretender Landes-Jugendfeuerwehrwart wiedergewählt)
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Kulturstiftungen Ostholstein bieten Freiwilliges Soziales Jahr an

Kultur und Bildung aktiv mitzugestalten, im Team zu arbeiten, ein eigenes Projekt durchzuführen und spannenden Menschen zu begegnen? Ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in den Einrichtungen der Kulturstiftungen Ostholstein gibt jungen Menschen im Alter von 16 bis 27 Jahren die Möglichkeit, sich diesen Herausforderungen zu stellen. Zugleich können eigene Potenziale erkannt und vorberufliche Erfahrungen gesammelt werden. Zu den Kulturstiftungen am Schlossplatz gehören das Ostholstein-Museum, die Eutiner Landesbibliothek, die Kreisbibliothek Eutin und die Kreismusikschule Ostholstein, welche in ihrer Gesamtheit nicht nur aufgrund ihrer räumlichen Nähe, sondern auch wegen ihres breit aufgestellten Kultur- und Bildungsbereiches für ein Freiwilliges Soziales Jahr ideal sind.

Auskünfte erteilt gerne die Stiftungsverwaltung unter Tel. 04521 / 788-552. Bewerbungen und weitere Informationen unter dem Bewerbungsportal der Landesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung Schleswig-Holstein www.freiwilligendienste-kultur-bildung.de.

"Looks like shit – but saves my life" - Sex sells?

Offener Brief der Frauenbeauftragten:
Von der Autoindustrie lernen, heißt werben lernen... dachte sich wohl Verkehrsminister Andreas Scheuer. Denn wer, wenn nicht die Werber für Autos lieben leicht bekleidete Schönheiten, die sich auf Motorhauben räkeln? Gern mit durchsichtigen Hemdchen, Bikini oder Unterwäsche auf dem glänzendem Lack. - Männerphantasien, jetzt ausgelebt in der neuen Werbekampagne für Fahrradhelme "Looks like shit- but saves my live". Weiterlesen und teilen...

Jagdsteuer im Kreis Plön ist aufgehoben

Der bereits bekannte Beschluss des Kreistages des Kreises Plön vom 21.02.2019 zur Aufhebung der Jagdsteuer wurde zum Beginn des neuen Jagdjahres nunmehr umgesetzt und ist damit ab dem 01.04.2019 gültig.

Im Rahmen der Haushaltskonsolidierung waren die Jäger ab dem Jahr 2012 vom Kreis mit der Jagdsteuer belegt worden. Im Gegenzug hatten sich die Jäger nicht mehr bereit erklärt, das Fallwild an den Straßen zu entsorgen. Darüber hatte es lange Auseinandersetzungen zwischen der Kreisjägerschaft und dem Kreis gegeben. Der Kreis Plön galt einige Jahre als „Haushaltskonsolidierungskreis“ und erhielt nur unter Bedingungen zusätzliche Finanzausgleichsmittel des Landes, wenn er seine Einnahmemöglichkeiten vollständig und damit auch die Jagdsteuer als einzige vom Kreis zu erhebende Steuer ausschöpfte.

Somit war der Kreis verpflichtet, diese Einnahme zu erheben. „Den Status „Haushaltskonsolidierungskreis“ hat der Kreis aber nun auf Grund der positiven Haushaltsentwicklung verloren, so dass für den Wunsch der Kreisjägerschaft nach einem Verzicht auf Erhebung der Jagdsteuer bei gleichzeitiger eigener Verpflichtung zur Fallwildbeseitigung Verhandlungsspielraum entstanden ist“, so Landrätin Ladwig. Und weiter: „Dabei ist die Fallwildbeseitigung nicht die einzige Gegenleistung, die die Jägerschaft erbringen muss. Denn die Kreisjägerschaft führt daneben biotopgestaltende und sonstige Maßnahmen des Tier-, Naturschutzes und der Landschaftspflege durch und übernimmt die Nachwuchs- und Jugendausbildung einschließlich der Schießausbildung.“ All das ist als Gegenleistung für den Steuerverzicht in einer Vereinbarung zwischen dem Kreis und der Kreisjägerschaft geregelt worden. Die Nachweise der durchgeführten Maßnahmen sollen durch den Jahresbericht der Kreisjägerschaft erfolgen.

 Quelle: Kreis Plön

Anruf-Linien-Fahrten im Amt Lütjenburg erfolgreich

Kreis Plön zieht nach einem Jahr eine Zwischenbilanz

Nach einem Jahr Laufzeit des Pilotprojekts der Anruf-Linien-Fahrten (ALFA) im Amt Lütjenburg wurde im Ausschuss für Wirtschaft, Energie und Tourismus (WET) des Plöner Kreistags eine Zwischenbilanz gezogen. Von den rund 22.500 möglichen Fahrten der ALFA-Taxis in dieser Region werden durchschnittlich zehn Prozent abgerufen. Das entspricht im Schnitt rund 200 zusätzlichen Fahrten pro Monat. „Das zeigt, dass diese bedarfsorientierte Angebotsform hier passend ist, weil ein Verkehrsbedürfnis vorhanden ist. Gleichzeitig würde diese Nachfrage derzeit jedoch nicht für einen regulären Verkehr ausreichen. Nach einem Jahr ist ALFA im Raum Lütjenburg somit ein voller Erfolg. Wir liegen mit durchschnittlich zwei Fahrgästen je Fahrt über dem Bundesdurchschnitt vergleichbarer Angebote, der nur bei einem Wert von 1,5 liegt“, bilanziert Landrätin Stephanie Ladwig. Der WET-Ausschuss-vorsitzende Lutz Schlünsen ergänzt: „Wir stellen eine relativ gleichmäßige Nachfrage auf alle Wochentage und Abfahrtzeiten fest. Nach unseren Beobachtungen sind auch durchaus alle Bevölkerungsgruppen vertreten. Diese moderne Verkehrsform ist eine ideale Ergänzung zum regulären Angebot der Verkehrsbetriebe Kreis Plön.“

Die größte Nachfrage nach ALFA wurde auf den Strecken von und nach Giekau, Hohenfelde, Schwartbuck, Darry sowie Behrensdorf festgestellt. Durch die kleineren ALFA-Taxis im Vergleich zu regulären Bussen kann ALFA sogar bis an die Strände in Behrensdorf und Sehlendorf fahren. „ALFA dient damit auch dem Tourismus und wird von Gästen nach unseren Beobachtungen auch angenommen. Das erste Jahr dieses modernen ÖPNV-Angebots hat sich also gelohnt – für Bürgerinnen und Bürger, Touristinnen und Touristen und letztlich auch für die Umwelt in unserem schönen Kreis Plön“, erklären Landrätin Ladwig und WET-Ausschussvorsitzender Schlünsen.

Das ALFA-Projekt wurde im Raum Lütjenburg am 01.03.2018 in Betrieb genommen. ALFA-Taxis fahren auf den Linien 260, 311, 312, 313, 314 und 350 der Verkehrsbetriebe Kreis Plön (VKP) zur Verbindung von und nach Lütjenburg zu Zeiten, in denen kein Linienverkehr fährt und werden mit den regulären Busfahrkarten des SH-Tarifs bezahlt. Damit werden insbesondere die Zeiten nachmittags und abends zum Teil bis 22:30 Uhr sowie ganztägig an Wochenenden abgedeckt. Dafür muss eine Stunde vor der fahrplanmäßigen Abfahrt unter der Telefonnummer 04381-1676 eine Fahrt ab einer der angegebenen Haltestellen bestellt werden. Weitere Informationen sind auf den Webseiten der VKP unter www.vkp.de zu finden.

 Quelle: Kreis Plön

Mehr Mobilität in Lütjenburg -ALFA - eine Erfolgsstory

„Mehr Mobilität beim ÖPNV geht. Das vor einem Jahr in Lütjenburg für die dortige Region gestartete ALFA-Projekt ist mit rund 4500 Fahrgästen in dieser Zeit eine Erfolgsstory“, so MdL Werner Kalinka.

Er hatte mit den Startschuss für das am 1. März 2018 von der VKP gestartete Projekt gegeben und sich seit Jahren für flexiblere Lösungen eingesetzt, Stichwort Rufbus. ALFA soll bald auch in der Probstei und im Raum Plön umgesetzt werden.

Lücken im ÖPNV-Angebot könnten so geschlossen werden. Im Raum Lütjenburg sind es etwa zehn Orte, aus denen das Angebot besonders nachgefragt wird. Kalinka: „Die Kosten von monatlich rund 7000 Euro stehen in einem vernünftigen Verhältnis zu den Vorteilen.“

Anruflinienfahrten (ALFA) mit dem Taxi nach vorheriger Buchung werden auf Buslinien zu Zeiten angeboten, wenn keine Busse fahren. Der Fahrpreis ist die Höhe des Buspreises.

Quelle: Bürgerbüro Werner Kalinka MdL

Raubüberfall auf Friseursalon in Lütjenburg aufgeklärt.

Nachdem es am 23. August 2018 zu einem bewaffneten Raubüberfall auf einen Friseursalon in Lütjenburg gekommen war, konnten Beamte der Plöner Kriminalpolizei die Tat nun aufklären und zwei Tatverdächtige ermitteln. Einer der Beiden kam in Untersuchungshaft.

Im Rahmen intensiver Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht gegen zwei 18- und 22-Jährige aus Lütjenburg. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel erließ ein Richter des Plöner Amtsgerichts vergangene Woche Untersuchungshaftbefehl gegen den 18-Jährigen. Er befindet sich mittlerweile in einer Justizvollzugsanstalt. Der 22-Jährige wurde bereits Ende Februar vorläufig festgenommen und nach Durchsuchung seiner Wohnung und Vernehmung mangels Haftgründen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Die beiden Tatverdächtigen werden sich in einem späteren Verfahren wegen schweren Raubes verantworten müssen.

Axel Bieler / Staatsanwaltschaft Kiel - Matthias Arends / Polizeidirektion Kiel. - Gemeinsame Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Kiel und der Polizeidirektion Kiel –

Treffer gelandet! Große Resonanz zum Internationalen Frauentag in Lütjenburg.

Vor hundert Jahren durften Frauen das erste Mal wählen! - Seit dieser Zeit hat sich ein bisschen was getan in Sachen Gleichstellung, es ist vieles voran gegangen, aber gerade in letzter Zeit beobachtet man zunehmend mehr Rückschritte. Der Internationale Frauentag ist ein Tag, der uns kritisch nachfragen lässt, wie es um die Gleichstellung der Frau bestellt ist. Wie viel haben wir schon in Sachen Gleichstellung erkämpft? An welchen Stellen besteht noch Handlungsbedarf? An welcher Stelle machen wir eine Rolle rückwärts?

Auch in diesem Jahr hat die Gleichstellungsbeauftragte des Amtes Lütjenburg Julia Plöger  in Kooperation mit dem LandFrauen Verein Lütjenburg  diesen Tag zum Anlass genommen, um zu einem Filmabend mit anschließender Diskussion einzuladen.
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#wirfuerbio: Kampagne für sauberen Biomüll gewinnt den VKU-Innovationspreis

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) hat am 11.03.2019 den VKU-Innovationspreis verliehen. Aus über 50 Bewerbungen wurden fünf VKU-Mitgliedsunternehmen für ihre herausragenden und zukunftsweisenden Projekte ausgezeichnet. Der Preisträger in der Kategorie Kommunale Abfallwirtschaft und Stadtreinigung ist dabei GAB Umwelt Service für das Projekt „#wirfuerbio – Biomüll kann mehr“, an dem auch wir, die Abfallwirtschaft Kreis Plön, teilnehmen.

Der VKU-Innovationspreis wird alle zwei Jahre im Rahmen der Leitveranstaltung der Kommunalwirtschaft, der VKU-Verbandstagung verliehen. Die Preisträger repräsentieren die Spannbreite und Vielfalt kommunalwirtschaftlichen Engagements großer, mittlerer und kleiner kommunaler Unternehmen. „Die diesjährigen Preisträger verdeutlichen: Kommunale Unternehmen sind wichtige Impulsgeber und Innovationstreiber für Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland. Sie schaffen konkrete Mehrwerte für die Menschen vor Ort“, sagte VKU-Präsident Michael Ebling anlässlich der Verleihung in Berlin. Der VKU-Innovationspreis ist nicht dotiert.

Genau genommen ist die GAB aber nicht der einzige Gewinner, denn an der #wirfuerbio-Kampagne beteiligen sich mittlerweile 40 Abfallwirtschaften aus ganz Deutschland – viele weitere Interessenten dürften bald dazu stoßen. Denn seitdem die Kampagne am 20. April 2018 mit 23 Betrieben aus dem norddeutschen Raum gestartet ist, wächst das Interesse stetig. Wir, die Abfallwirtschaft Kreis Plön, nehmen seit dem 20. April 2018 an der Kampagne teil.

„Durch die Teilnahme an der Kampagne #wirfuerbio haben wir die Möglichkeit, unsere Bürger für das Thema Verunreinigungen und insbesondere Plastik im Bioabfall zu sensibilisieren. Dabei solidarisieren wir uns mit anderen Abfallwirtschaften aus ganz Deutschland und erreichen so deutlich mehr. Die Auswirkungen der Kampagne sind nicht von heute auf morgen spürbar. An den bisherigen Reaktionen ist erkennbar, dass wir mit diesem Thema genau richtig liegen und den „Abfallwirtschaftlichen Nerv“ genau getroffen haben.“, so Stefan Plischka, Geschäftsführer der AWKP.

#wirfuerbio ist etwas besonderes, denn erstmalig realisieren Abfallwirtschaftsbetriebe aus ganz Deutschland gemeinsam eine große Informations- und Aufklärungskampagne, um die Plastiktüte und die „kompostierbare Plastiktüte“ aus den Biotonnen zu verbannen.

Das Problem von Störstoffen im Bioabfall ist ein gemeinsames Problem und stellt alle Abfallwirtschaften gleichermaßen vor große Herausforderungen. In den automatisierten und manuellen Sortierprozessen können nicht alle Störstoffe aus dem Bioabfall restlos entfernt werden. Deshalb landen auch immer wieder Plastiktüten in dem Material, aus dem Bioenergie und Qualitätskompost hergestellt werden. In der Vorab-Sortierung sind die „kompostierbaren Plastiktüten“ zudem nicht von konventionellen Plastiktüten zu unterscheiden. Wertvolles organisches Material geht dann verloren, wenn Bioabfall in zugeknoteten Plastiktüten komplett aussortiert werden muss und direkt im Restmüll landet.

In Mikroplastik zerfallen, können herkömmliche Plastiktüten nicht mehr ausreichend aus dem fertigen Rohkompost gesiebt werden und landen so auf den Beeten und Äckern, werden ins Grundwasser gespült, gelangen ins Meer und damit unweigerlich in unsere Nahrungskette. Das bedeutet: Mikroplastik in unserem Trinkwasser und unseren Nahrungsmitteln.

Unter dem Motto #wirfuerbio – Biomüll kann mehr bündeln wir, die Abfallwirtschaften, nun unsere Kräfte und wollen gemeinsam die Verunreinigung des Bioabfalls minimieren und die Qualität der aus Bioabfall gewonnenen Komposterde verbessern. Das große Ziel ist die nachhaltige Verwertung von Bioabfällen, denn davon haben alle etwas: ökonomisch und ökologisch.

Wir freuen uns auf weitere Teilnehmer und viele spannende neue Aktionen innerhalb unserer gemeinsamen Kampagne #wirfuerbio. Deutschland räumt auf in der Biotonne.

 

 

 

Kreis Plön erhält zusätzliche Finanzmittel für Infrastrukturmaßnahmen vom Land

Insgesamt fließen 1.493.280,66 Euro aus dem kommunalen Finanzausgleich in den Kreis Plön teilte Innenminister Grote Anfang der Woche in einem Schreiben an den Kreis Plön mit.

„Der Kreis Plön erhält davon rund 527.407,42 Euro zusätzlich vom Land Schleswig Holstein zur Verbesserung der Infrastruktur aus dem kommunalen Finanzausgleich.“, so der stellvertretende Landrat Thomas Hansen.

Der größere Anteil in Höhe von 965.873,24 Euro stehe den Gemeinden und Städten im Kreis Plön zu und werde entsprechend weitergeleitet.

Die Mittel müssen entsprechend der Vereinbarung zwischen dem Land Schleswig-Holstein und den kommunalen Landesverbänden für konkrete Investitionsmaßnahmen bzw. Unterhaltungsmaßnahmen zum Beispiel bei Straßen verwendet werden.

Für die Verwendung dieser Mittel wird von Seiten der Verwaltung nun folgender Vorschlag unterbreitet:

Durch Wegfall der gemeindlichen Beteiligung am Radwegeneubau –der Kreistag hatte hierzu am 06.12.2018 einen Beschluss gefasst - wird sich der Kreisanteil zwangsläufig erhöhen. Für die bereits beschlossene Radwegneubaumaßnahme an der K 45 (Naturerlebnispfad) wird der für den Kreis Plön zusätzlich zu finanzierende Anteil i. H. v. 200.000,-- € aus Mitteln des § 22 FAG bestritten. Darüber hinaus wird der Restbetrag i. H. v. 327.407,42 € für den 3. Bauabschnitt zur Deckensanierung der K 19 Kühren – Preetz verwendet.

Die Fördermittel aus § 22 FAG (527.407,42 €) werden in den Nachtragshaushalt 2019 aufgenommen und zur Vorberatung dem Ausschuss für Finanzen und dem Ausschuss für Bauen, Umwelt und Abfallwirtschaft und dann dem Kreistag am 09.05.2019 zur Entscheidung über die Verwendung vorgelegt.

Aktualisierung der Liste aller Badestellen im Kreis Plön - Bürger/innen sind um Mithilfe gebeten

Während die Außentemperaturen im Kreis Plön zurzeit noch nicht wirklich zum Baden einladen, laufen im Gesundheitsamt des Kreises Plön schon die Vorbereitungen für die Badesaison 2019. Dazu gehört auch, dass der Kreis die Liste seiner an die Europäische Union gemeldeten Badestellen bekannt gibt. Das Amt für Gesundheit des Kreises hat eine vorläufige Liste der Badestellen im Kreis Plön vorbereitet und lädt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich dazu ein, sich auch in diesem Jahr aktiv an der Aufstellung dieser Liste zu beteiligen. Diese Form der Bürgerbeteiligung ist in der Badegewässerverordnung des Landes Schleswig-Holstein vorgeschrieben. Sie dient nicht nur einer besseren Information der Öffentlichkeit, sondern ist auch eine Hilfe bei der Erstellung, Überprüfung und Aktualisierung der Badegewässerliste.

Die Vorschläge und Bemerkungen können beispielsweise dazu dienen, geeignete Orte zu finden, die bereits für Freizeitaktivitäten genutzt werden, aber noch keine Bademöglichkeit mit der nötigen Infrastruktur aufweisen. Eine Badestelle könnte im Einvernehmen mit der Gemeinde oder einem privaten Betreiber angemeldet werden. Ein weiteres Beispiel sind Badestellen, die eventuell nicht mehr attraktiv sind. Sollte der Kreis auf solche aufmerksam werden, könnten mit den Betreibern Änderungen durchgeführt oder sogar eine Abmeldung erwogen werden.

Die Übersicht der Badegewässer mit den Badestellen kann im Internet unter folgender Adresse abgerufen werden: www.badewasserqualitaet.schleswig-holstein.de. Diese können auch im Amt für Gesundheit (Kontakt: Herr Horst Freitag, Kreisgebäude Haus C, Zimmer 356, Telefon 04522-743-526) bis zum 31.03.2018 eingesehen werden.

Neuer Seniorenveranstaltungskalender und Kulturflyer der Stadt Lütjenburg ab jetzt erhältlich

Veranstaltungskalender 2019 für Seniorinnen und Senioren der Stadt Lütjenburg
Im Rahmen des Karpfen-/ Rübenmusessens der Stadt Lütjenburg für ihre Senioren hat der Vorsitzende des Seniorenbeirats, Herr Helmut Kuhlmann, den Veranstaltungskalender 2019 vorgestellt. Bürgermeister Dirk Sohn ist erfreut, dass der Seniorenbeirat für 2019 ein umfangreiches und attraktives Angebot zusammenstellen konnte, das viele Aktivitäten für alle Interessierten ab 60 Jahren enthält. Der Veranstaltungskalender wird auch in diesem Jahr wieder kostenlos an alle Interessierten verteilt. Nur für einzelne Veranstaltungen wird ein gesonderter Kostenbeitrag erhoben, was im Flyer ersichtlich ist. - Sowohl Herr Kuhlmann als auch Bürgermeister Dirk Sohn danken in diesem Zusammenhang allen mitwirkenden Vereinen, Verbänden, Einrichtungen, Gewerbetreibenden und Sponsoren.

Ab sofort ist der „Veranstaltungskalender 2019“ im Rathaus, im Alten Posthof, in der Tourist-Information Lütjenburg und weiteren Stellen erhältlich. 
Anmeldungen für die einzelnen Veranstaltungen werden – frühestens 4 Wochen vorher -  im Rathaus von Frau Dohrmann (Tel. 0 43 81 / 40 20 22) gern entgegengenommen.

Kulturflyer 2019 der Stadt Lütjenburg und Umgebung
„Die Bandbreite der Veranstaltungen ist noch vielfältiger geworden“, so Bürgermeister Dirk Sohn. Der Kulturflyer der Stadt Lütjenburg wurde in Zusammenarbeit mit der St. Michaelis Kantorei, dem Kleinen Kulturkreis Lütjenburg u. U., dem S.-H. Eiszeitmuseum, dem Turmhügelburgverein, dem S.-H. Heimatbund, der Volkshochschule Lütjenburg und der S.-H. Universitätsgesellschaft - Sektion Lütjenburg erstellt. Enthalten sind viele Veranstaltungen, die jeweils durch oben Genannte organisiert werden. „Mit dieser gemeinsamen Übersicht möchten wir unsere Bürgerinnen  und Bürger sowie unsere Gäste über das breite kulturelle Angebot in der Stadt Lütjenburg informieren“, so Bürgermeister Dirk Sohn. „Wir sind offen für alle kulturellen Veranstaltungen, die in der Stadt Lütjenburg stattfinden“, sagt Stadtreferent Stefan Leyk. „Von einer gemeinsamen Vermarktung würden dabei nicht nur die einzelnen Veranstalter, sondern auch das Gesamtbild und das Image Lütjenburgs als Kulturstadt profitieren.“

Der Kulturflyer liegt in diversen Geschäften der Stadt aus und ist im Rathaus und der Tourist-Information am Markt erhältlich. Der Flyer ist auch im Rahmen des Internet-Auftritts der Stadt Lütjenburg unter (www.stadt-luetjenburg.de) einsehbar.

Wir stellen vor: Sebastian Schmindtke, Mitarbeiter des Umweltamtes, Kreis Plön

„Menschen hinter der Behörde“ - Die Kreisverwaltung Plön startet eine neue Serie:In unregelmäßigen Abständen sollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung vorgestellt werden, die abseits ihrer Verwaltungstätigkeit interessanten Hobbys, Ehrenämtern oder sonstige Aktivitäten nachgehen. Z. B. Sebastian Schmindtke hat einen besonderen Blick für die Natur. [Weiterlesen und teilen...]

Für einen modernen, vernetzten und klimafreundlichen Verkehr

Kreis Plön stellt 70.000 Euro für Maßnahmen des Regionalen Mobilitätsmanagements der KielRegion bereit

Die Menschen in den Kreisen Plön und Rendsburg-Eckernförde sowie der Landeshauptstadt Kiel sollen mobil sein und ihre täglichen Ziele durch vernetzte Verkehrsmittel erreichen können – und das möglichst nachhaltig und umweltschonend. Dafür arbeitet und berät das Regionale Mobilitätsmanagement der KielRegion, das im Juli 2018 mit vier Fachleuten seine Arbeit aufgenommen hat. Für die Umsetzung einer Reihe von Projektideen im Jahr 2019 hat der Ausschuss für Wirtschaft, Energie und Tourismus (WET) des Plöner Kreistags nun 70.000 Euro freigegeben. Sie basieren auf dem Masterplan Mobilität der KielRegion, der zwischen 2015 und 2017 in einem breit angelegten Beteiligungsprozess erarbeitet worden ist. Zentrales Ziel für den Kreis Plön ist es hierbei, den Verkehr in der Region klimafreundlich und anschlussfähig mit konkreten Maßnahmen weiterzuentwickeln und so die Teilhabe aller gesellschaftlicher Gruppen an Mobilität zu ermöglichen.

„ÖPNV mit dem Fuß- und Radverkehr oder dem Autoverkehr vernetzen, Mobilitätsstationen einrichten und Elektromobilität fördern – das sind nur einige der vielen guten und wichtigen Maßnahmen, die mit dem Geld umgesetzt werden können. Wir möchten die Menschen für nachhaltige Mobilitäts-formen begeistern. Das Potential für einen modernen Verkehr, der durch Vernetzung und Vielfalt besticht, ist groß“, erklärt der WET-Ausschussvorsitzende Lutz Schlünsen. Landrätin Stephanie Ladwig ergänzt: „In einer ländlichen Region wie dem Kreis Plön ist Mobilität für Einwohner wie Touristen enorm wichtig. Deshalb arbeiten wir intensiv daran, Mobilität innovativ und bedarfsorientiert zu denken. Besonders wichtig ist mir zudem, durch klimafreundlichen Verkehr auch den Schutz unserer Natur und Umwelt zu verbessern.“

Das Jahresbudget des Regionalen Mobilitätsmanagements der KielRegion umfasst insgesamt 210.000 Euro, von denen die Kreise Plön und Rendsburg-Eckernförde sowie die Landeshauptstadt Kiel jeweils 70.000 Euro finanzieren. Der größte Teil des Geldes soll mit 57.000 Euro für die Verbesserung des Rad- und Fußverkehrs eingesetzt werden. Zudem sollen Fördermittel beispielsweise des Bundes ein-geworben werden, welche die Wirkung und den Umfang der Maßnahmen noch vergrößern sollen. Folgende gemeinsame Maßnahmenumsetzungen sind im Einzelnen im Jahr 2019 geplant:

Förderung der Elektromobilität:
Die KielRegion soll E-Modellregion werden. Hierzu soll der Erfahrungsaustausch in der Region durch Vernetzungstreffen und öffentliche Veranstaltungen unterstützt werden.

Förderung von Mobilitätsstationen:
Die Umsetzung von Mobilitätsstationen in Städten und Gemeinden der KielRegion soll beglei-tet werden, indem Planungsgrundlagen und Hilfe bei der Umsetzung bereitgestellt werden.

Förderung des Carsharings:
Kommunen sollen Unterstützung bei der Etablierung eines Carsharing-Angebots erhalten.

Einrichtung von Fahrrad-Themenrouten:
Zur Erhöhung des Anteils und der Attraktivität des Radverkehrs und sollen Fahrradrouten er-arbeitet werden, die bestehende Angebote aufgreifen und Radwegerouten bekannt machen sollen. Hierbei soll auch die Einbindung von Bahnverbindungen und lokale Radverleih-Angebote eine Rolle spielen. Die Radtouren sollen zielgruppenorientiert ausgearbeitet und mittels Flyer und Webseiten vermarktet werden. Kooperationspartner soll der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club sein.

Fußverkehrschecks für mehr Barrierefreiheit und Sicherheit:
Gefördert werden soll eine fußgängergerechte Infrastruktur, um die Aufenthaltsqualität, Verkehrssicherheit und Attraktivität von Orten zu verbessern. Fußverkehrschecks sollen als Planungsinstrument der Infrastruktur dienen und der Einstieg in eine systematische Fußverkehrsförderung sein.

Förderung des Bikesharings:
Auch Bikesharing-Systeme sollen gefördert werden, damit an Zielorten anderer Verkehrsmittel ein kostengünstiger und unkomplizierter Umstieg auf ein Fahrrad möglich sein kann.

Erweiterung von Daten zur Verkehrsplanung:
Für eine gute Planung sind ausreichend Daten notwendig, die in Mobilitäts- oder Geoinformationsdatenbanken gespeichert sind. Solche Bestandsdatenbanken sollen vernetzt und gemeinsames Wissen stärker genutzt werden.

Förderung des kommunalen Mobilitätsmanagements:
Kommunen sollen bei ihren kommunalen Mobilitätsaktivitäten unterstützt werden, indem beispielsweise durch Neubürgerinformationen vor Ort ein Bewusstseinswandel ermöglicht werden kann. Erfahrungen in diesem Bereich sollen in einem Leitfaden für Kommunen gebündelt werden.

Förderung des schulischen Mobilitätsmanagements:
Schulen sind von intensivem Verkehr zu bestimmten Zeiten geprägt. Von einer Reduktion des motorisierten Individualverkehrs würden Schüler, Lehrer, Anwohner und Eltern profitieren. Deshalb sollen Leitfäden an Pilotschulen und Mobilitätsverbesserungen für Schulen entwickelt werden.

Quelle: Kreis Plön

JHV bei der Freiwilligen Feuerwehr Behrensdorf

Unter reger Beteiligung der aktiven Feuerwehrkameraden/-innen wurde am 16.02.2019 die Jahreshauptversammlung der FF Behrensdorf abgehalten.
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Regelmäßige Schadstoffsammlungen im Kreis Plön beginnen am 02.03.2019

Nach der Winterpause werden nun im Jahr 2019 wieder von März bis Dezember an den fünf Sammelstellen im Kreis Plön Schadstoffsammlungen durchgeführt. Gesammelt wird in Plön an jedem 1. Samstag im Monat von 10:30 bis 12:00 Uhr, in Heikendorf an jedem 2. Freitag im Monat von 13:30 bis 15:00 Uhr, in Preetz an jedem 2. Freitag im Monat von 16:30 bis 18:00 Uhr, in Lütjenburg an jedem 3. Freitag im Monat von 14:00 bis 15:30 Uhr und in Schönberg an jedem 3. Freitag im Monat von 16:30 bis 18:00 Uhr.

Der erste Sammeltag ist somit am Samstag, dem 2. März 2019 in Plön. Danach folgen Freitag,
der 8. März 2019 in Heikendorf und Preetz und Freitag, der 15. März 2019 in Lütjenburg und Schönberg.

Angenommen werden nur schadstoffhaltige Abfälle aus Haushaltungen in haushaltsüblichen Mengen (höchstens 20 kg). Ebenso werden Elektrokleingeräte angenommen (bis zur Größe eines 10-Liter-Eimers).

Außerdem besteht in der Regel jeden Dienstag in der Zeit von 09:00 bis 11:30 Uhr die Möglichkeit, schadstoffhaltige Abfälle auf dem Wertstoffhof in Kiel-Wellsee, Clara-Immerwahr-Straße 6, abzugeben. Anlieferungen sind nur zu diesen genannten Zeiten möglich.

Die Abfallwirtschaft Kreis Plön bittet darum, alle Gefäße gut leserlich zu kennzeichnen, fest zu verschließen und aufrecht zu transportieren.

Alle Termine sind den Internetseiten des Kreises (www.kreis-ploen.de/Abfallwirtschaft) zu entnehmen. Telefonisch können die Termine bei der Abfallwirtschaft unter der Nummer 04522 / 74 74 74 erfragt werden.

"Willste viel, spül im NIL..."

"Warum nennt sich der kleine Fluß durch Lütjenburg gerade NIL?" Diese Frage wurde vor einiger Zeit auf der Facebook-Plattform diskutiert. Hier kommt die Lösung...
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- Bilder sagen mehr als tausend Worte: Fotostrecke zum Lütjenburger Neujahrsempfang 16.01.20192019

Fotos: Copyright Agentur inpuncto Werbung, Stefan Gramkow
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