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Lütjenburg und die Region erleben - News online

Nachrichten aus Lütjenburg & der Region

(Noch mehr Wissenswertes und Unterhaltsames lesen Sie im hein´s magazin. Ab dem Frühjahr wartet eine Überraschung auf Sie.)
Einbruch in die Katholische Kirche St. Bonifatius Lütjenburg - Großer Schaden, kleine Beute
(Quelle: Agentur inpuncto Werbung, Petra & Stefan Gramkow)
 
Am gestrigen Freitag gab es in der St. Bonifatius Kirche eine böse Überraschung. Dort wo eigentlich stille Einkehr und Frieden gelten haben ein oder mehrere dreiste Einbrecher ein großes Chaos hinterlassen. Der nächtliche Raubzug begann auf der Hinterseite der Kirche, wo eine Tür aufgestemmt wurde. Das böse Spiel setzte sich im Inneren der Kirchenräume fort. Auf der Suche nach Bargeld wurde ein großer Schaden angerichtet - Die Beute soll dabei aber nur 45,00 Eure betragen haben.
 
Kreis Plön schiebt albanischen und rumänischen Straftäter ab

(Quelle Kreis Plön)

Ein im September 2015 in das Bundesgebiet eingereister Asylbewerber aus Albanien wurde gestern in sein Heimatland abgeschoben, nachdem sein Asylantrag abgelehnt worden war und auch die gerichtliche Überprüfung des Bescheids zu keinem anderen Ergebnis führte. Herr S. befand sich bis zu seiner Abschiebung wegen Totschlags in Haft. Gestern Morgen wurde er von Mitarbeitern des Landesamtes für Ausländerangelegenheiten und der Polizei abgeholt und mittags in Düsseldorf in ein Flugzeug gesetzt. Am gestrigen Nachmittag bestätigten die Behörden in Albanien seine Ankunft am Zielort.
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Kreisverwaltung Plön weist für den Bereich
"Bungsbergvorland mit Högsdorfer Hügelland und Umgebung " das 20. Landschaftsschutzgebiet aus

(Quelle Kreis Plön)

Die Plöner Kreisverwaltung hat im südöstlichen Teil des Amtes Lütjenburg das Landschaftsschutzgebiet "Bungsbergvorland mit Högsdorfer Hügelland und Umgebung" durch eine Kreisverordnung vom 02.11.2018 ausgewiesen, die am 09.12.2018 in Kraft getreten ist. Damit reiht sich dieses Gebiet in eine Liste von nunmehr 20 Landschaftsschutzgebieten im Kreis Plön ein, in denen die Natur einen herausgehobenen Stellenwert genießt. Im Kreis Plön steht nun eine Fläche von insgesamt 43.650 Hektar unter dem besonderen Schutz von Landschaftsschutzgebiets-Verordnungen. Das entspricht einem Anteil von etwa 40 Prozent an der Gesamtfläche des Kreises Plön.
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Weihnachts- und Silvesterregelung Abfuhr Abfalltonnen

(Quelle Kreis Plön)

Die Abfallwirtschaft des Kreises Plön bittet um Beachtung der Terminänderungen bei der Abfuhr der Behälter.

In der Weihnachtswoche vom 24. bis 29. Dezember ändern sich die regulären Abfuhrtermine folgendermaßen:
- Montag 24.12.2018 vorgezogen auf Samstag 22.12.2018
- Dienstag 25.12.2018 vorgezogen auf Montag 24.12.2018
- Mittwoch 26.12.2018 verschoben auf Donnerstag 27.12.2018
- Donnerstag 27.12.2018 verschoben auf Freitag 28.12.2018
- Freitag 28.12.2018 verschoben auf Samstag 29.12.2018.

In der darauffolgenden Silvesterwoche verschieben sich alle Abfuhrtermine wie folgt:
- Montag 31.12.2018 keine Änderung
- Dienstag, 01.01.2019 verschoben auf Mittwoch 02.01.2019
- Mittwoch 02.01.2019 verschoben auf Donnerstag 03.01.2019
- Donnerstag 03.01.2019 verschoben auf Freitag, 04.01.2019
- Freitag, 04.01.2019 verschoben auf Samstag 05.01.2019.

An allen weiteren Feiertagen im Jahr 2019 verschieben sich die Abfuhrtermine auf den folgenden Werktag.

Die Abfallwirtschaft Kreis Plön bittet diese Änderung zu berücksichtigen. Für Rückfragen steht Ihnen der Kundenservice unter 04522 / 74 74 74 zur Verfügung.

Neues Kita-Lotsen*innen-Projekt der Familienzentren im Kreis Plön

(Quelle Kreis Plön)

Die fünf Familien- und Integrationszentren im Kreis Plön sind Anlaufstelle für Eltern, Kinder und Institutionen bei allen Fragen rund um die Themen Familie und Integration. Mit der Idee, Familien dort zu stärken, wo sie leben, haben die Zentren in Plön, Wankendorf, Preetz, Schönberg und Lütjenburg schon vielen Vätern, Müttern und Kindern mit unterschiedlichen Hintergründen geholfen. Nun haben sich die fünf Träger gemeinsam mit dem Kreis Plön auf den Weg gemacht, einen weiteren positiven Baustein zum Miteinander in der Region zu etablieren. Das von der AWO Kiel bereits erfolgreich praktizierte Kita-Lotsen*innen-Projekt geht nun auch im Kreis Plön an den Start.

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Schneekatastrophe vor 40 Jahren – Wir suchen Ihre Fotos und Geschichten!

Im Winter 1978/79 hatte die Schneekatastrophe große Teile Ostholsteins lahm gelegt. Wir vom Eiszeitmuseum in Lütjenburg wollen diese „Eiszeit“ vor 40 Jahren in einer Ausstellung zeigen. Hierfür brauchen wir Ihre Mithilfe: Schicken Sie uns Ihre Fotos und teilen Sie Ihre Geschichten und Anekdoten aus Ostholstein mit uns. Wir freuen uns bis zum 20. Januar 2019 über Ihre elektronische Post an info@eiszeitmuseum.de oder Briefpost an Eiszeitmuseum, Nienthal 7, 24149 Lütjenburg.

Hier kicken schon die Kleinsten: Die „Pampers-Liga“ Lütjenburg

(Quelle: Agentur inpuncto Werbung, Petra & Stefan Gramkow)

„Heia hussassa, der Herbst ist da!...“, mit diesem Kinderlied (anstelle der Nationalhymne), einem großen Strauß Rosen und leckerer Schokolade bedankten sich die Bambinis der G-Fußballjugend des TSV Lütjenburg für ihre neuen Trikots. Christiane Untiedt, Vertrauensfrau der Itzehoer Versicherungen, freut sich sehr, dass sie mit diesem Geschenk den Teamgeist der kleinen Kicker fördern kann. Itzehoer Agenturpartner Mustafa Ökmen war bei der Trikotübergabe mit von der Partie, schon allein aus dem Grund, weil auch sein 5järiger Sohn Mohamed in der „Mann“schaft mitspielt. „Fußballspielen ist sein Ding, denn für Rennen, Ballspielen und Spaß haben ist mein Sohn immer offen.“, erzählt der stolze Papa. „Das gestaltete sich soweit, dass er auch zu Hause mit seinem Ball durch die Wohnung tobte und das ist ja eigentlich nicht so der richtige Ort dazu. Als der TSV nach den Sommerferien einen Aufruf startete, dass Minikicker für die G-Jugend gesucht werden, sind wir einfach mal zum Schnuppertag gegangen.

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Kreis Plön würdigt herausragendes, ehrenamtliches Engagement

(Quelle Kreis Plön)

Kreispräsident Stefan Leyk und Landrätin Stephanie Ladwig verleihen sieben Ehrennadeln des Kreises Plön

Zum internationalen Tag des Ehrenamtes würdigte der Kreis Plön die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements in der Gesellschaft. In einer Feierstunde im Plöner Prinzenhaus wurden sieben Bürgerinnen und Bürgern offiziell für ihren selbstlosen Einsatz für das Gemeinwohl von Kreispräsident Stefan Leyk und Landrätin Stephanie Ladwig geehrt.

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Hilfsprojekt „Fiona“ – Spendenaktionen beim Gehrmann Sport+Mode Eishockey Cup 2018

(Quelle: Agentur inpuncto Werbung, Petra & Stefan Gramkow)

Der „Round Table (RT) 122 Malente / Eutin“, bestehend aus Mitgliedern unterschiedlichster Berufe und Wirkungsbereiche mit Sitz in Eutin, Malente, Plön, Lütjenburg, Neustadt und Harmsdorf, schaut über den "eigenen Tellerrand", um national sowie international mit eigenen Projekten der Allgemeinheit Gutes zu tun. So hat die Institution beim ersten Gehrmann Eishockey Cup 2018 am 30. November 2018 in Lütjenburg noch einmal die Werbetrommel zum Verkauf ihrer restlichen Adventskalender gerührt. Die aus dem Gesamtverkauf eingenommenen Gelder fließen in Spendenprojekte.

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Kreis Plön sucht weitere Pflegeeltern

Landrätin Stephanie Ladwig ruft zur Bewerbung für diese besondere Aufgabe auf

Es gibt vielfältige und oft schwierige Familiensituationen, in denen Kinder und Jugendliche nicht in ihren Herkunftsfamilien verbleiben können. In diesen Fällen werden betroffene Kinder und Jugendliche in Wohngruppen, Einrichtungen oder aber auch Pflegefamilien untergebracht. „Für diese wichtige Aufgabe, Kinder und Jugendliche aufzunehmen und zu betreuen, suchen wir weitere Pflegeeltern. Haben Sie Interesse, Kindern und Jugendlichen einen verlässlichen Alltagsrahmen zu bieten und eine vertrauensvolle, liebevolle Beziehung zu ihnen aufzubauen? Dann melden Sie sich beim Pflegekinder- und Adoptionsdienst des Amtes für Familie und Jugend“, ruft Landrätin Stephanie Ladwig auf, sich beim Kreis für diese Aufgabe zu bewerben.[Weiterlesen und teilen...]

Schadstoffsammlung im Kreis Plön

Die letzten Schadstoffsammlungen finden in diesem Jahr in Plön am 01.12. in der Zeit von 10:30 bis 12:00 Uhr, in Heikendorf am 14.12. von 13:30 bis 15:00 Uhr, in Preetz am 14.12. von 16:30 bis 18:00 Uhr, in Lütjenburg am 21.12. von 14:00 bis 15:30 Uhr und in Schönberg am 21.12. von 16:30 bis 18:00 Uhr statt, soweit es die Witterungsverhältnisse zulassen. Anschließend geht es bis Ende Februar 2018 in die Winterpause.
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Ein neuer Kugel-Ahorn in der Majestätenallee

Zur traditionellen Baumpflanzaktion hatten sich am 4. November zahlreiche Mitglieder der Neuhauser Schützen und Sterbegilde v. 1881 am Gildehaus in Giekau getroffen. Das regierende Königspaar Hanna und Werner Siebers spendeten nicht nur einen neuen Kugel- Ahorn sondern Sie pflanzten diesen unter großem Applaus der Gildemitglieder auch eigenhändig ein.
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Bundesverdienstkreuz für Dr. Marianne Ulmer-Biallas und Christel Grünberg aus dem Kreis Plön

Kreispräsident Stefan Leyk und Landrätin Ladwig freuen sich über die Auszeichnung

Zwei sehr engagierte Frauen aus dem Kreis Plön haben das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen bekommen. Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier zeichnete Dr. Marianne Ulmer-Biallas aus Heikendorf und Christel Grünberg aus Wendtorf für ihr langjähriges, außerordentliches Engagement aus.
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Winterpause der Kompostplätze im Kreis Plön

Die Kompostplätze des Kreises Plön in Schönberg, Helmstorf, Wankendorf und Plön werden am Samstag, den 15. Dezember 2018 letztmalig geöffnet sein und sich dann in die Winter-pause verabschieden. Im neuen Jahr öffnen die Kompostplätze - soweit es die Witterungsverhältnisse zulassen -  ab dem 16. März wieder samstags in der Zeit von 8:00 bis 12:00 Uhr ihre Türen für die Annahme von Grünabfall und den Verkauf von Kompost

Zehn Jahre Qualifizierung in der Kindertagesbetreuung – Zusammenkunft der Tagespflegeeltern des Kreises

Am vergangenen Wochenende kamen mehr als 80 Tagespflegeeltern aus dem gesamten Kreisgebiet im Kreishaus zusammen. Anlass war das zehnjährige Bestehen der Weiterqualifizierung von Tagespflegeeltern im Kreis Plön. „Die Weiterbildung für Tagespflegeeltern bieten wir schon seit 2008 mit einem breiten Angebot an. Jedes Jahr können Tagespflegeeltern mindestens zwei Fortbildungen auswählen und sich dadurch laufend mit aktuellen Themen der Frühpädagogik auseinandersetzen“, erklärte Landrätin Stephanie Ladwig. Die Weiterqualifizierungen werden durch die Fachberatung Kindertagespflege des Amtes für Familie und Jugend des Kreises Plön, die Familienbildungsstätte in Plön und den Landesverband der AWO Schleswig-Holstein organisiert.
Die Kindertagespflege ist ein wichtiger Baustein im Kreis Plön. Erst im letzten Jahr hat der Kreis Plön die Vergütung für Tagespflegeeltern erhöht. „Kindertagespflege stellt neben der Betreuung in Kitas ein gleichwertiges Betreuungsangebot dar. Seit 2005 besteht ein verlässlicher gesetzlicher Rahmen, durch den die aktuell 97 Tagespflegestellen 455 Kinder betreuen können“, berichtete Landrätin Stephanie Ladwig. „Wir suchen auch weiter interessierte Personen, die diese interessante und verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen wollen“, so Landrätin Ladwig weiter.
Den Fachtag zum zehnjährigen Jubiläum der Weiterqualifizierung von Tagespflegeeltern im Kreis Plön eröffnete Kreispräsident Stefan Leyk. Auch dieser stellte die besondere Stellung der Kindertagespflege bei der Versorgung von Kindern im Alter von bis zu drei Jahren heraus. „Im Kreis Plön hat die Kindertagespflege schon immer eine herausgehobene Bedeutung in der Versorgung von Kindern im Kleinkindalter“, erklärte Kreispräsident Leyk. Etwa ein Drittel der Kinder im Alter von bis zu drei Jahren werden im Kreis Plön derzeit in Tagespflegestellen betreut. „Mit der heutigen Veranstaltung bedankt sich der Kreis Plön bei allen Tagespflegeltern ganz herzlich für die qualifizierte und engagierte Arbeit“, so der Kreispräsident weiter.
Nach einem mit viel Humor unterlegten Fachvortrag zum Thema „So ticken kleine Kinder“ durch den Diplom-Pädagogen Thomas Rupf konnten die Tagespflegeeltern aus einer Reihe von Workshops zu unterschiedlichen Themen das für sie passende Angebot auswählen. Daneben gab es ausreichend Gelegenheit zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch. Das Echo der Teilnehmenden war überaus positiv. „So eine Veranstaltung sollte es am besten jedes Jahr geben“, befand eine Teilnehmerin.

Hintergrund:
Seit dem Jahr 2005 ist mit Inkrafttreten des Tagesbetreuungsausbaugesetzes ein verlässlicher Rahmen für die Kindertagespflege geschaffen worden. Die Kindertagespflege stellt damit neben der Betreuung in Kindertageseinrichtungen ein gleichwertiges Betreuungsangebot dar.
Auch weiterhin werden interessierte Personen gesucht, die diese interessante und verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen wollen. Alle weiteren Informationen hierzu erhalten Interessierte bei der Fachberatung Kindertagespflege des Amtes für  Familien und Jugend des Kreises Plön, Frau Hamann und Frau Wulff (Tel.: 04522/743-584 oder birgit.wulff@kreis-ploen.de).

Zahlen, Daten, Fakten:
Aktuell werden in 97 Tagespflegestellen 455 Kinder betreut, davon rund 400 im Alter von unter drei Jahren. Die Anzahl der betreuten Tagespflegekinder hat sich seit 2006 von ehemals 102 auf heute 455 vervierfacht. Jede Tagespflegestelle betreut durchschnittlich 4,7 Kinder. Die gesetzlich festgelegte Höchstgrenze liegt bei fünf Kindern. Für die Anerkennung als geprüfte Tagespflegeperson erfolgt eine Qualifizierung im Umfang von 200 Stunden im theoretischen und weiteren 75 Stunden im praktischen Bereich. Die Versorgungsquote in der Betreuung von Kindern im Alter von bis zu drei Jahren liegt im Kreis Plön derzeit bei 46 Prozent.

Fachtag „Psychosen aus verschiedenen Blickwinkeln“ -Sozialpsychiatrischer Dienst des Kreises Plön organisiert Kurzvorträge und trialogisches Gespräch

Donnerstag, 22. November 2018
von 14:00 bis 17:00 Uhr
im Speicher in Preetz der Brücke Schleswig-Holstein
Feldmannsplatz 6, 24211 Preetz

Der Sozialpsychiatrische Dienst des Kreises Plön lädt zu einem Fachtag rund um das Thema Psychosen ein. In Kurzvorträgen und einem trialogischen Gespräch zwischen Profis, Angehörigen und Betroffenen soll das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden. Experten berichten unter anderem über medikamentöse Behandlungsansätze bei Psychosen und alternative Behandlungsoptionen jeweils auf freiwilliger Basis. Auch Neuerungen im Psychisch-Kranken-Gesetz beispielsweise zur Zwangsmedikation werden erläutert. Der Sozialpsychiatrische Dienst des Kreises Plön wird zudem seine Arbeit vorstellen und über Möglichkeiten und Grenzen derselben Auskunft geben. Abgerundet werden die Impulsreferate durch die Perspektive eines Patientenfürsprechers und Betroffenen.
Vertreterinnen und Vertreter der Presse und die interessierte Öffentlichkeit sind herzlich eingeladen, am Fachtag teilzunehmen.

Einlass nur nach Anmeldung bei (ggf. mit Warteliste):
Susanne Bichel, Amt für Gesundheit des Kreises Plön, Telefon: 04522 / 743-393,
E-Mail: susanne.bichel@kreis-ploen.de
Kostenloses Catering für die Teilnehmenden ist inklusive.

Hintergrund:
Der Sozialpsychiatrische Dienst ist eine von Sozialpädagogen und Ärzten besetzte Beratungs- und Kriseninterventionsstelle für Menschen, die sich in einer seelischen Krisensituation befinden, unter einer psychischen Erkrankung oder einer Suchtmittelabhängigkeit leiden, für Menschen, die von den herkömmlichen Hilfsangeboten nicht erreicht werden, sodass sich eine Notlage oder eine Gefährdung abzeichnet, für deren soziales Umfeld, Angehörige und Betreuer.

Der Sozialpsychiatrische Dienst bietet Ihnen Beratung und Unterstützung in folgenden Situationen:

  • in akuten Krisen, in kritischen Lebenssituationen
  • bei Ängsten, Depressionen, Selbstmordgedanken
  • bei Problemen mit Suchtstoffen, wie zum Beispiel Alkohol, Drogen oder Medikamente
  • wenn jemand Probleme mit sich selbst hat oder sich von seiner Umwelt nicht verstanden fühlt
  • nach einem Klinikaufenthalt, als Unterstützung, um sich im Alltag wieder zurechtzufinden
  • bei Krankheiten oder Behinderungen, die jemanden in finanzielle Not gebracht haben
  • wenn ein Angehöriger mit einer der genannten Lebenslagen Schwierigkeiten hat.

Der Sozialpsychiatrische Dienst bietet:

  • persönliche Gespräche und individuelle Beratung im Amt für Gesundheit des Kreises Plön oder im Rahmen eines Hausbesuches.
  • klärt über die Erkrankung und ihre individuellen Auswirkungen auf.
  • informiert beispielsweise über folgende Angebote: Beratungsstellen, ambulante Betreuung, Wohnheime oder -gruppen, Begegnungsstätten, Gruppenangebote, Ärzte, Psychologen, Klinik/ Tagesklinik, Arbeitsmöglichkeiten/-training/-vermittlung, Altenheime, psychiatrische Kranken- und Kurzzeitpflege, Schuldnerberatung, Suchtberatung.
  • vermittelt auf Wunsch geeignete weiterführende Hilfen durch Weiterleitung an die Verantwortlichen der Hilfeplanung.
  • unterstützt mit praktischer Lebensberatung, um ein selbstständiges Leben in der eigenen Wohnung zu ermöglichen, z.B. durch Hilfen zur Tagesstrukturierung, Freizeitgestaltung, Antragsstellung bei Behörden usw.

Weitere Informationen zum Sozialpsychiatrischen Dienst des Kreises Plön gibt es unter der Telefonnummer 04522/743-393, im Amt für Gesundheit des Kreises Plön in der Heinrich-Rieper-Straße 6 in 24306 Plön oder per Mail unter sozialpsychiatrischer.dienst@kreis-ploen.de.

„Das ist Landesrekord“: Emkendorfer Hans Michaelis leistete seine 196. und letzte Blutspende

53 Jahre lang hat Hans Michaelis regelmäßig mehrmals jährlich DRK-Blutspendetermine besucht. Gespendet hat er in Preetz, Lütjenburg, Schönkirchen oder auch an seinem früheren Arbeitsplatz im Marinearsenal in Kiel. 98 uneigennützig und unentgeltlich gespendete Liter Blut sind dabei zusammen gekommen. Bei einem halben Liter pro Spende macht das insgesamt 196 Blutspenden, mit denen der gelernte Landmaschinenmechaniker über ein halbes Jahrhundert Patienten in seiner Region geholfen hat. „Damit hält er den Rekord in Schleswig-Holstein. Niemand anders hat hier mehr Vollblutspenden geleistet“, freute sich Bernd Bormann, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Lütjenburg-Giekau, der Hans Michaelis jetzt in dessen Heimatgemeinde Emkendorf-Tröndel für diese Leistung eine besondere Würdigung zuteilwerden ließ.
Seine 196. und damit die letzte Blutspende seines Lebens hatte Michaelis genau eingetaktet: er gab sie am 18. Oktober in Preetz ab und damit einen Tag vor seinem 73. Geburtstag – für Blutspender bundesweit die letzte Gelegenheit noch einmal mit einem halben Liter Blut zum Lebensretter zu werden. Dann ist die Altersgrenze erreicht. Die 200. Spende hat er so knapp verfehlt, für Ersatz hat er jedoch gesorgt: „Die Blutspendetradition habe ich in der Familie weitergegeben. Sowohl mein Sohn Axel, wie auch meine Tochter Maike sind bereits regelmäßige Spender“, so Michaelis, der außerdem Ehrenmitglied der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Tröndel ist.
Begonnen hat der gebürtige Quarnbeker seine Spenderkarriere am 26. August 1965 als junger Soldat bei der Bundeswehr in Albersdorf im Kreis Dithmarschen. Zunächst lockte ein freier Tag, den es dort fürs Blutspenden damals gab. Hans Michaelis war jedoch schnell mit voller Überzeugung dabei und hat immer mit Freude gespendet und auch die Vorteile der regelmäßigen ärztlichen Check-Ups und Blutuntersuchungen genossen. Allein zwölf Ehrennadeln hat er für sein Engagement über die Jahre erhalten. Die Teams der DRK-Ortsvereine und des DRK-Blutspendedienstes seien für ihn wie eine zweite Familie geworden. Für seinen außergewöhnlichen Einsatz erhielt der Schleswig-Holsteinische Blutspende-Rekordhalter jetzt eine Urkunde und einen prall gefüllten Präsentkorb. „Auch wenn Herr Michaelis nun selbst keine Blutspende mehr leistet – zum Spender-Imbiss hier bei uns in Tröndel sind er und seine Familie weiterhin immer herzlich willkommen“, versprach Martina Spickermann vom DRK-Ortsverein Lütjenburg-Giekau. Vielleicht stattet Hans Michaelis den DRK-Teams ja schon Anfang kommenden Jahres den nächsten Besuch ab: am 11. Januar ist wieder Blutspende im Emkendorfer Dörfergemeinschaftshaus!

Termine und Informationen zur Blutspende unter www.blutspende.de (bitte das jeweilige Bundesland anklicken) oder über das Servicetelefon 0800 11 949 11 (kostenlos).

Foto: ©DRK-Blutspendedienst Nord-Ost: DRK-Teams mit Blutspende-Rekordhalter: vlnr Bianka Noack und Ursula Wernicke (DRK-Blutspendedienst Nord-Ost), Bernd Bormann, Martina Spickermann (DRK-Ortsverein Lütjenburg-Giekau), Hans Michaelis, Harald Hinz DRK-Blutspendedienst Nord-Ost)

100 Jahre Frauenwahlrecht -Ziel erreicht... und wie get´s weiter?
Feiern Sie mit indem Sie bei jeder Wahl Ihre Rechte wahrnehmen! - Gleichberechtigung steht für die Freiheit jedes einzelnen.

„Gerade was die passive Wahl betrifft fallen wir zurück in die 90er Jahre“, sagt Gleichstellungsbeauftragte Julia Plöger. „Es scheint nach wie vor nicht möglich, Bedingungen zu schaffen, die eine Beteiligung von Frauen in der Politik unterstützen. Und wenn es denn so ist, dass diese politisch aktiv werden, kommen sie auf Listenplätze, die eine Wahl unwahrscheinlich werden lässt. In Frankreich zum Beispiel gibt es ein Parité Gesetz. Dies ist im Übrigen auch interessant im Zusammenhang mit der Gremienbesetzung, die nach §15des GstG paritätisch zu erfolgen hat, was nicht nur im Kreis schwierig war, sondern auch in Lütjenburg mit der Besetzung des Aufsichtsrates der Stadtwerke nicht geklappt hat.“

Gleichberechtigung von Frauen & Männern bildet die Grundlage. Für Frauen bedeutet dieses finanzielle, persönliche und rechtliche Unabhängigkeit sowie Freiheit in vielen Lebensbereichen und Kulturen. Sie als „Frau“ dürfen hier in Deutschland für sich selbst entscheiden, welchen Beruf Sie ausüben und ob Sie sich am politischen Geschehen beteiligen. Sie dürfen als Frau wählen, nutzen Sie dieses Recht es war lange keine Selbstverständlichkeit!

Diese Möglichkeit besteht in Deutschland seit 100 Jahren! Gleichberechtigung ist auch in der heutigen Zeit nicht als selbstverständlich anzusehen. Treten Sie für Ihre Rechte als Frau ein und auch für die Rechte anderer Frauen und Kulturen. Die Gleichberechtigung steht für die Freiheit jedes einzelnen, egal ob Frau oder Mann.

Nutzen Sie ihre finanzielle, persönliche und rechtliche Unabhängigkeit. Seien Sie frei in Ihren Entscheidungen. Erst dann können Sie für die eigenen Rechte und die anderer Frauen tätig werden.

Würdigen Sie das Recht auf das Wahlrecht der Frau, 100 Jahre Frauenwahlrecht, indem Sie dieses bei Wahlen nutzen und sich somit einbringen! Dieses ist ein kleiner aber ganz entschiedener Schritt die Gleichberechtigung von Frau und Mann aufrecht zu erhalten und weiter zu fördern! Feiern Sie so die 100 Jahre Frauenwahlrecht!

Bei Anliegen und Fragen in Sachen Gleichberechtigung wenden Sie sich gern an Ihre Gleichstellungsbeauftragte vor Ort:

- Amt Lütjenburg, Gleichstellungsbeauftragte Julia Plöger, Tel.: 04381-900638 oder E-Mail: julia.ploeger@amt-luetjenburg.de

- Stadt Schwentinental / Amt Selent-Schlesen, Gleichstellungsbeauftragte Maike Zielewski, Tel.: 04307-811245 oder E-Mail:gleichstellungsbeauftragte@stadt-schwentinental.de

- Amt Schrevenborn, Gleichstellungsbeauftragte Mareike Menzel, Tel.: 0431-23972504 oder E-Mail: mareike.menzel@amt-schrevenborn.de

Der Deutsche Frauenrat sagt: Sinkende Frauenanteile in Deutschlands Parlamenten sind inakzeptabel

Die Ergebnisse der Landtagswahlen in Bayern und Hessen sind aus Sicht des Deutschen Frauenrats einmal mehr alarmierend. In beiden Landesparlamenten sanken die Frauenanteile nach den Wahlen um mehrere Prozent. Elke Ferner, Mitglied im Vorstand des Deutschen Frauenrats und Leiterin des Fachausschusses „Parität“, sagte dazu: „Nachdem der Frauenanteil bereits im Bundestag und in fast allen anderen Landtagen in den letzten Jahren gesunken ist, beobachten wir die Entwicklung mit größter Sorge. Es ist bitter, dass 100 Jahre nachdem Frauen ihr Recht zu wählen und gewählt zu werden erstritten, der Frauenanteil in den Parlamenten zurückgeht. In München sitzen nun fast dreimal so viele Männer wie Frauen im Landtag, in Hessen sind nur noch ein Drittel der Abgeordneten Frauen. Damit sind wir 2018 von paritätischer Besetzung in den Landesparlamenten wieder so weit entfernt wie zuletzt in den 1990ern.“

In Bayern sitzen nach der Wahl am 14. Oktober nicht mal mehr 27 Prozent weibliche Abgeordnete, in Hessen sank der Anteil von gut 36 auf 33 Prozent. „Ein Parlament sollte die Gesellschaft widerspiegeln, dazu müssen Frauen und Männer paritätisch vertreten sein. Wenn einige Parteien aber nicht bereit sind, aussichtsreiche Listenplätze und Wahlkreise mit Frauen zu besetzen, verweigern sie ihnen de facto den Einzug in die Parlamente. In anderen Ländern Europas, aber auch darüber hinaus, gibt es längst entsprechende Regelungen in den Wahlgesetzen und auch in den Verfassungen, die sicherstellen sollen, dass Frauen und Männer paritätisch in allen Parlamenten vertreten sind. Diese Regelungen haben den Frauenanteil auch deutlich erhöht,“ so Ferner weiter.

Der Deutsche Frauenrat fordert gesetzliche Rahmenbedingungen, die Frauen für eine politische Karriere ermutigen und strukturelle Nachteile bei der Aufstellung von Kandidaturen innerhalb der Parteien beseitigen. Den Bemühungen um eine Wahlrechtsreform muss ein neues Verständnis von Gleichheit zugrunde gelegt und Geschlechterparität darin verankert werden.

Der Deutsche Frauenrat ist die politische Interessenvertretung von rund 60 bundesweit aktiven Frauenorganisationen und damit die größte Frauenlobby Deutschlands.

Text: Deutscher Frauenrat, Berlin

Es geht ein Herz von Herz zu Herz und spendet ein wenig Trost und Kraft von Frau & Mann zu Frau & Mann.

Herzkissenaktion für Brustkrebspatienten/-innen

 

Diagnose Krebs. – Für Betroffene ist das meist ein großer Schock. Das Leben mit dieser Erkrankung wird für viele  ein schwierig zu bewältigender Einschnitt. Wie gut, dass es Anlaufstellen gibt, wo Patientinnen und Patienten ein offenes Ohr, Hilfe und Zuwendung finden können.

 

Auch im Amtsgebiet Lütjenburg setzt man sich mit diesem Thema auseinander. Julia Plöger ist höchst engagiert: „Der Brustkrebsmonat Oktober gibt jährlich international Anlass, die Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Brustkrebs in das öffentliche Bewusstsein zu rücken“, sagt die Gleichstellungsbeauftragte. „Ich habe deshalb wieder die Herzkissen-Aktion gestartet, um die Menschen für das Thema Brustkrebs zu sensibilisieren. Dankenswerterweise durften wir das „Uns Dörpshuus“ in Dannau nutzen, welches Bürgermeister Roland Feichtner völlig unkompliziert und kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Der Abend „allein unter Frauen“ hat ihn nicht davon abgehalten, mitzumachen und selbst die Kissen mit Füllwatte zu versehen. Wir haben in geselliger Runde bei einem kleinen Snack 25 Kissen hergestellt.

 

Die Herzkissen werden in meinem Büro im Lütjenburger Amtsgebäude, Neverstorfer Straße 7, an Betroffene oder Personen, die ein solches Kissen an Betroffene verschenken möchten, kostenfrei abgegeben.

Sie sind ein Geschenk, ein Symbol für Herzlichkeit und Menschlichkeit, für Hoffnung und Zuversicht und sollen den betroffenen Frauen und Männern zeigen „Du bist nicht allein!“

 

Informationen zur der Herzkissenaktion: 

ttps://sites.google.com/site/herzkissenindeutschland/heart-pillow-project---sinn-und-zweck

Nancy Friis-Jensen, eine dänische Krankenschwester, brachte die Idee dieser speziellen Kissen für Brustkrebspatientinnen im Jahre 2006 aus Amerika mit. Sie rief das Heart Pillow Project ins Leben, entwickelte den Schnitt und begann, die Idee "Herzkissen für Brustkrebspatientinnen - verschenkt von Herz zu Herz" zu verbreiten.

Das Kissen hat die Form eines Herzens mit verlängerten "Ohren" und wird von Brustkrebspatienten/-innen unter dem Arm getragen. Es lindert Narbenschmerzen und Lymphschwellungen oder Druck unter dem Arm. Das Herzkissen erleichtert das Liegen und gibt einen gewissen Schutz bei plötzlichen Bewegungen oder Stößen, wie sie beim Husten oder im Alltag auftreten können. Es kann zum Beispiel auch gut im Auto unter dem Gurt getragen werden.

…und BAM! – Treffer gelandet.

Der Jugendtreff Lütjenburg, kurz JEFF, suchte ein Logo und hat es gefunden!

Vor einigen Wochen startete die Einrichtungsleitung des JEFF, Daniela Sohr, den Aufruf an Kinder und Jugendliche, sich einmal Gedanken darüber zu machen, wie man die Jugendkultur und das Hausmotto „Gemeinsam sind wir Lütjenburg“ kurz und bündig bildlich darstellen kann. Viele Jungen und Mädchen gestalteten ihre Ideen am Computer und druckten sie aus oder sie malten direkt auf Papier. Dass unsere Jugend sehr kreativ ist, stellte sich im Schulunterricht oder zu Hause schnell heraus, denn Daniela Sohr konnte sich nach Fristablauf über 31 richtig tolle Logovorschläge freuen.

Eine sechsköpfige Jury war nun gefordert, das treffendste Logo herauszusuchen. Die Auswahl fiel ihnen nicht leicht, denn alle eingereichten Ideen waren super. „Man spürt, dass sich die Kinder und Jugendlichen viele Gedanken zu diesem Projekt gemacht haben“, meint Petra Gramkow. Bei der Bewertung war jedoch zu bedenken, dass ein Logo schlicht und doch aussagekräftig gehalten sein muss sowie gut für die Weiterbearbeitung angelegt ist. Nach Sichtung, Vergabe von Punkten und Durchschnittsermittlung stand die Gewinnerin des Logo-Wettbewerbs fest: Es ist Edda Schuldt vom Gymnasium Lütjenburg. Ihre handgemalte farbenfrohe Idee fand besonders großen Anklang bei den Jurymitgliedern. Daniela Sohr ist begeistert: „Dieses Logo ist repräsentativ durch die Farbgebung. Nach unserem Motto „Gemeinsam sind wir Lütjenburg“ zeigt es das Zusammenspiel aller auf.“ Anke Pundt-Bernatzki findet es ebenfalls klasse: „Es ist modern, hat einen hohen Wiedererkennungswert und vermittelt eine positive Atmosphäre.“ Jan, der zum Stammteam des JEFF gehört, findet es farbschön und gut in der Schriftwahl. Auch Massi vom Jugendbeirat der Stadt meint, dass es die Jugend sehr anspräche und die Schrift super gelungen sei. Stefan Gramkow bewertete die Logos mit Profiaugen, denn er beschäftigt sich beruflich in der Lütjenburger „Agentur inpuncto Werbung“ mit gestalterischen Aufgaben. „Edda hat voll den Treffer gelandet“, sagt der Grafiker. „Der bunte Farbklecks mit seitlichen Spritzern spiegelt die Vielfalt aller Dinge wieder. Der harmonische Farbverlauf eines Regenbogens symbolisiert das positive Zusammenspiel aller Menschen und Gegebenheiten. Randgruppen gibt es auch, doch sie sind durch ihre Farbgebung in das Hauptmotiv eingebunden. Alle gehören dazu, denn „Gemeinsam sind wir Lütjenburg“. Die sehr gelungene Schrift hat etwas von Graffiti. Ein ausschlaggebender Punkt, mich für dieses Logo zu entscheiden ist, dass es sich im Gegensatz zu den anderen Vorschlägen am besten dazu eignet, es in eine digitale Form zu bringen, denn das ist für alle weiteren Verwendungsansprüche wichtig.“ Stefan Gramkow wird sich demnächst an die Arbeit machen, damit sich der Jugendtreff JEFF über ein eigenes professionell angelegtes Logo freuen kann.

Zu gewinnen gab es bei dem Logo Wettbewerb natürlich auch etwas:
Edda Schuldt (19 Jahre) erhielt für ihren 1. Platz eine Bluetooth Bose Lautsprecherbox. Emmylou Geith (16 Jahre) gewann den zweiten Platz und freute sich über Bluetooth Kopfhörer von Marley. Emma Liebau (13 Jahre) erhielt als Dritte ein Choke Longboard. Der 4. bis 10. Platz bekam jeweils einen Ball und alle anderen Teilnehmer einen Gutschein für Snacks und Getränke im JEFF.

Kostenfreie Abfuhr von gebündeltem Ast- und Strauchwerk

Vom 5. November 2018 bis zum 3. Dezember 2018 führt der Kreis Plön wieder die kreisweite Sammlung von Pflanzenabfällen durch. Wie die Abfallwirtschaft mitteilt, wird gebündeltes Ast- und Strauchwerk bis zu einer Höchstmenge von 2 cbm pro Grundstück abgeholt. Für das Bündeln müssen ausschließlich verrottbare Schnüre (kein Draht oder Plastikfaden) verwendet werden.

Gefüllte Plastiksäcke bleiben weiterhin von der Mitnahme ausgeschlossen. Kleinere Pflanzenabfälle sollen auf den eigenen Komposthaufen oder in die braunen Biotonnen gegeben werden. Wer nicht selbst kompostiert oder wem die Biotonne nicht ausreicht, kann für die nicht bündelbaren Pflanzenabfälle amtliche Grünabfallsäcke aus Papier benutzen. Diese kompostierbaren Papiersäcke mit einem Volumen von 60 Litern können gegen eine Gebühr von 2,80 Euro je Stück in beliebiger Menge gekauft und mit Laub, Blumenresten oder Heckenschnitt befüllt werden. Die Grünabfallsäcke werden zusammen mit dem gebündelten Ast- und Strauchwerk abgefahren. 

Damit niemand auf seinem Grünabfall „sitzen bleibt“, ist unbedingt darauf zu achten, dass die Bündel und die amtlichen Grünabfallsäcke am Abfuhrtag bis 6.00 Uhr morgens am Straßenrand einer öffentlichen, mit einem Müllwagen befahrbaren Straße gut sichtbar bereit liegen.

Verkaufsstellen für die amtlichen Grünabfallsäcke sind viele Stadt-, Gemeinde- und Amtsverwaltugen, außerdem die fünf Natur-, Umwelt- und Abfallberatungsstellen in Plön, Preetz, Lütjenburg, Raisdorf und Schönberg und das Amt für Abfallwirtschaft im Behler Weg 21 a in Plön.

Die genauen Abfuhrtermine mit weiteren Hinweisen werden den Bürgerinnen und Bürgern des Kreises Plön in den kommenden Tagen per Postwurfsendung zugestellt. Die Abfuhrtermine sind auch im Internet unter www.kreis-ploen.de/Abfallwirtschaft, auf den Seiten „Informationen zur Abfallwirtschaft, „Aktuelles“ abrufbar.

Unabhängig von dieser Aktion empfiehlt die Abfallwirtschaft die Verwendung der Grünabfallsäcke bei zeitweise auftretenden Übermengen von Gartenabfällen. Diese können ganzjährig neben den vorhandenen Biotonnen zur Abfuhr bereitgestellt werden. Bei regelmäßig auftretenden Übermengen empfiehlt sich die Bestellung einer größeren Biotonne. Außerdem kann Grünabfall noch bis Mitte Dezember auf einem der vom Kreis Plön betriebenen Kompostplätze in Plön, Wankendorf, Schönberg und Helmstorf angeliefert werden.

Bei weiteren Fragen steht Ihnen der Kundenservice der Plöner Abfallwirtschaft unter der Telefonnummer 04522/747474 gerne zur Verfügung.

Rozalin will leben! Bitte helfen Sie, uns zu helfen!

Helle Aufregung am Sonntag, dem 27.Mai auf der Station 9 der Krebsstation des Kinderkrankenhauses in Bukarest. Heute ist Rozalin neun Jahre alt geworden und unerwarteter Besuch betritt das vollbelegte Zimmer des kleinen Jungen.

 

Seine drei Geschwister, Mutter und Sybille Hüttemann (Leiterin des Kinderheims "Stern der Hoffnung") hatten sich auf den weiten Weg nach Bukarest gemacht, um diesen besonderen Tag mit Rozalin zu feiern. Eine große Torte, Getränke und zwei Piratenkostüme haben sie mitgebracht. - Das von der Krankheit gezeichnete Gesicht des kleinen Jungen verwandelt sich. Eine Riesenfreude, denn mit diesem Besuch hat er nicht gerechnet. Eigentlich will Rozalin Polizist werden, jedoch kann er seit zwei Jahren die Schule nicht mehr besuchen. Der Beruf des Piraten ist sein Zweitwunsch.

 

Seit vier Jahren ist der kleine Junge an Lymphdrüsenkrebs erkrankt und seine derzeitige Situation ist sehr besorgniserregend. Dringend benötigte Therapien sind in der Vergangenheit ausgeblieben und der Krebs hat sich auf die Lunge übertragen. Rozalins Eltern sind nicht krankenversichert. Wovon auch? Sie haben kaum etwas und leben in Armut. Sein 12-jähriger Bruder und sein Vater arbeiten als Tagelöhner auf den Feldern oder im Wald. Wenn sie Arbeit bekommen, verdienen sie max. 10 Euro am Tag. Das ist für eine siebenköpfige Familie nicht genug.

 

Jede Fahrt nach Bukarest (370 km), jede Anwendung im Krankenhaus und jedes Medikament muss bezahlt werden. Nicht die Leistungen des Krankenhauses, jedoch jeder behandelnde Arzt und das Pflegepersonal halten die Hand auf. Eine dringend benötigte Inhalationshilfe oder ausreichende Chemotherapien - unbezahlbar!

 

Spendengelder von rumänischen Schulklassen und Privatpersonen (2.500 €) sind aufgebraucht. Jeder Cent ist für Rozalins Behandlungen ausgegeben worden. Die Ärzte raten zu Stammzelltherapien, aber ein geeigneter Spender ist noch nicht gefunden. Nun soll eine ältere Schwester (14 Jahre) von Rozalin getestet werden. Drei Anwendungen im Krankenhaus hat die Evangelischen Jugend Lütjenburg seit Januar 2018 mit insgesamt 1.200 Euro bezahlt. Darunter Honorare für Ärzte im Wert von 750 €, 110 € für eine Chemo-Therapie, 200 € für eine Stammzellentnahme und Verpflegung im Krankenhaus. Die Spende der Lütjenburger Jugend ist selbst erwirtschaftetes Geld. Erlöse von Flohmärkten und dem Fisch- oder Scampistand auf dem Stadtfest. So soll es auch in diesem Jahr sein. Der Gewinn jedes verkauften Fischbrötchens, Bratfisches, jeder Scampiportion und verkauften Weines sollen für die weiteren Behandlungen von Rozalin verwandt werden. Das war in den letzten Jahren ein Gewinn von je 1.300 Euro. Ein Tropfen auf dem heißen Stein, könnte man meinen, für drei volle Verkaufstage und so großen ehrenamtlichen Einsatz.

 

Dank einer Sachspende können wir mit Plakaten und Flyern auf Rozalins Situation aufmerksam machen. Nun bitten wir um Ihre Hilfe!

- Die Jugend hofft auf Unterstützung der Gewerbetreibenden aus Lütjenburg und Umgebung und vielen anderen sowie der Aussteller des Stadtfestes. -

 

An diesem Sonntagnachmittag verwandelt sich der triste Stationsgang 9 schnell in eine Feierhalle voller Lebensfreude. Es spricht sich rum, dass Rozalin Besuch bekommen hat und es Torte gibt! Viele kranke Kinder freuen sich für Rozalin, der für kurze Zeit im Mittelpunkt des Geschehens stehen darf. Und er genießt merklich diese Feier. Isst sogar zwei Stückchen Torte an diesem besonderen Tag. Es wird geteilt, was vorhanden ist, gelacht und gesungen! Zwei Stunden später muss der Besuch die Krebsstation wieder verlassen und es zieht wieder Alltag ein.

 

Rozalin hat schon Kinder sterben sehen, doch er will leben!

 

Text: Howard Bleck

 

Spendenhinweis:

Geldspenden für Operationen für Rozalin: Ev.Luth. Kirchengemeinde Plön-Segeberg

IBAN: DE 1521 050170 002 000 8371, BIC: NOLADE 21 KIE,

Verwendungszweck: 00081.00.0.1120.00.02210 Spende Rozalin

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