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von Agentur inpuncto Werbung
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Die Integrierte Regionalleitstelle Mitte (IRLS Mitte) greift bei 112-Notrufen mit dem Verdacht auf einen Herz-Kreislaufstillstand zukünftig auf das Netzwerk der App-Retter „saving life“ des Arbeiter Samariter Bundes Schleswig-Holstein e.V. zu und prüft automatisiert, ob sich App-Retter in relevanter Entfernung zum Notfallort befinden. Ist dies der Fall, erhalten diese die Einsatzortadresse und ein Routingsystem führt sie auf schnellstem Wege zum Einsatzort um Hilfe zu leisten. „Lebensrettende Maßnahmen in den Minuten nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand sind an keiner anderen Stelle in der Rettungskette zu ersetzen, schnell zu erlernen und hoch effektiv. Somit stärken wir die Rettungskette mit diesem System in einem wichtigen Kettenglied", so Henrik Lehn (Leiter der IRLS Mitte).

Der Kreistag des Kreises Plön hatte bereits am 16.09.2021 einstimmig für die Einführung der Erstretter-App votiert. Die App wird kostenlos durch den ASB zur Verfügung gestellt.

In Deutschland erleiden mindestens 50.000 Menschen pro Jahr außerhalb eines Krankenhauses einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Nur 10 Prozent der Betroffenen überleben. Wenn mehr Menschen unverzüglich Wiederbelebungsmaßnahmen einleiten würden, könnten sich die Überlebenschancen verdoppeln bis verdreifachen.

Jedes Jahr könnten in Deutschland so 10.000 Leben, in Europa geschätzt mehr als 100.000 Leben zusätzlich gerettet werden. Im Jahr 2015 wurde nur bei knapp 34 Prozent aller Herz-Kreislauf-Stillstände überhaupt eine Reanimation durch Laien begonnen. Eine positive Entwicklung der Überlebenschancen ist jedoch nur durch ein koordiniertes Zusammenwirken verschiedenster Akteure möglich. Entscheidend ist das schnelle Erkennen des Herz-Kreislauf-Stillstandes und die unmittelbare Einleitung einer Herzdruckmassage in den ersten Minuten nach dem Eintritt des Herz-Kreislauf-Stillstandes.

Derart kurze Reaktionszeiten können unter wirtschaftlichen Bedingungen nur durch direkt anwesende, oder aus der näheren Umgebung koordiniert zugeführte Ersthelfer erreicht werden und nicht allein durch den professionellen öffentlichen Rettungsdienst.

Landrätin Stephanie Ladwig spricht von einem Gewinn für den Kreis Plön: „Ich unterstütze die Ersthelfer-App ausdrücklich, da diese durch die steigende Altersstruktur bedingte Zunahme an Herz-Kreislauf-Notfällen, insbesondere in unserem Flächenkreis, eine zusätzlich unmittelbare lebensrettende Hilfeleistung bieten kann.“

Die IRLS Mitte betreut als Leitstelle für Rettungsdienst, Feuerwehr und Katastrophenschutz die Kreise Plön und Rendsburg-Eckernförde und die Landeshauptstadt Kiel, und somit 650.000 Einwohner in einem Viertel des Landes. 80 Disponentinnen und Disponenten bewältigen im 24/7-Schichtbetrieb täglich ca. 1.500 Anrufe.

Presseinfo Kreis Plön

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