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Aktuelles aus Lütjenburg

 

Discokontrolle im Attrium - Wer "Muttizettel" ausfüllt, der hat Pflichten!

Stadt, Polizei und Kreisverwaltung kontrollierten Norddeutschlands größte Diskothek in der Stadt Schwentinental

Aufklärung und Sensibilisierung zum sogenannten „Muttizettel“ stand im Vordergrund

Auch Minderjährige gehen gerne feiern. Eltern fragen sich dabei oft, bis wann sie ihre Kinder unterwegs sein lassen sollten. Grundsätzlich ist es Sache der Eltern, dies zu entscheiden. Die Behörden hingegen tragen Sorge für die Einhaltung rechtlicher Vorschriften beispielsweise in Diskotheken und leisten hierfür Aufklärung im Rahmen des Kinder- und Jugendschutzes. Die Stadt Schwentinental, die Polizeistation Schwentinental und der Kreis Plön arbeiten insbesondere mit Blick auf Norddeutschlands größte Diskothek in Schwentinental eng und vertrauensvoll zusammen. Im Februar und November dieses Jahres führten die Behörden gemeinsame Kontrollen durch. „Jede Behörde hat dabei verschiedene Aufgaben. Als Kreis interessierte uns vor allem der Jugendschutz, während die Stadt Schwentinental ordnungsrechtlich nach dem Rechten schaute. Dank der vertrauensvollen und guten Zusammenarbeit mit der Stadt und der Polizei über die eigenen Zuständigkeiten hinweg war eine angemessene, besonnene Kontrolle möglich“, erklärt Landrätin Stephanie Ladwig.

Bei der letzten Jugendschutzkontrolle in einer Samstagnacht im November wurden von 1.300 Gästen der Diskothek Atrium in Schwentinental 150 Gäste kontrolliert. Insgesamt hielten sich 350 minderjährige Gäste in der Nacht in der Diskothek auf. Die häufigsten festgestellten Verstöße waren, dass sich Minderjährige ohne Aufsicht in der Diskothek aufgehalten haben und diese ohne Aufsicht verlassen haben. Die Polizei hat diese Verstöße sowie ein paar wenige Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz aufgenommen und bearbeitet diese derzeit. Die Bußgeldstelle des Kreises Plön erwartet durchaus einige Verfahren, die auch zur Sensibilisierung der übernommenen Verantwortung beitragen können. Bei der Februar-Kontrolle wurden von 1.500 Gästen, von denen 650 Minderjährige waren, 193 Gäste kontrolliert. Insgesamt wurden 46 Verstöße festgestellt, wovon die Mehrzahl aufgrund nicht anwesender Aufsichtspersonen zustande gekommen ist.

Die Polizeistation Schwentinental ist mit dem Ergebnis der letzten Jugendschutzkontrollen sehr zu-frieden. Grundsätzlich ist festzustellen, dass sich der Großteil der Jugendlichen an die gesetzlichen Vorgaben hält. In vielen Gesprächen wurden die Besucher über den Jugendschutz aufgeklärt. „Wir haben hier in Schwentinental eine der größten Diskotheken in Norddeutschland, die durch Jugendliche hoch frequentiert wird. Gerade deshalb werden wir auch künftig in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Schwentinental und dem Kreis Plön den Jugendschutz hoch anbinden“, sagt die Atrium-Sachbearbeiterin der Polizeistation Schwentinental, Polizeioberkommissarin Danica Brügge.   

„Die Akzeptanz des Betreibers für unsere Kontrollen ist vorhanden. Das Gerücht, in Schwentinental würden weniger strenge Regeln als in Kiel gelten, ist falsch“, resümiert David Erdogan von der Stadt Schwentinental. Für die Kinder- und Jugendschutzbeauftragte des Kreises Plön, Sonja Sill, war der sogenannte „Muttizettel“ besonders wichtig, die Erziehungsbeauftragung nach § 1 Abs. 1 Nr. 4 des Jugendschutzgesetzes: „Jede oder jeder sollte sich gut überlegen, ob er oder sie ohne großes Überlegen derartige Formulare unterzeichnet. Es handelt sich hier keinesfalls nur um eine Formalie. Mit dem Formular geht der Beaufsichtigende erhebliche rechtliche Pflichten ein, die mancher als junger Volljähriger noch gar nicht überschauen kann.“

Hintergrund:
J
ugendliche ab 16 Jahren dürfen sich in Gaststätten, Diskotheken oder bei Konzerten ab 24 Uhr nur dann aufhalten, wenn eine erziehungsbeauftragte Person den Jugendlichen oder die Jugendliche begleitet. Das ermöglicht, dass Eltern ihre Tochter oder ihren Sohn, wenn diese oder dieser das 16. Lebensjahr vollendet hat, in die Obhut einer Person ihres Vertrauens geben können. So wird der Besuch möglich, ohne dass Eltern selbst ihre Kinder begleiten. Für eine begrenzte Zeit übertragen die Eltern die Erziehungsaufgabe an einen Dritten, eine Vertrauensperson. Als Nachweis vor Ort ist der Erziehungsauftrag vorzulegen. Er wird schriftlich und für eine bestimmte Veranstaltung erteilt. Unterschreiben müssen den Erziehungsauftrag ein Elternteil, die oder der Jugendliche und die Vertrauensperson. Der Erziehungsauftrag muss während der Veranstaltung mitgeführt werden. Ebenso mitgenommen werden müssen unter Umständen eine Ausweiskopie eines Elternteiles sowie die Ausweise der oder des Jugendlichen und natürlich der Vertrauensperson. Mit Unterzeichnung eines Formulars geht der oder die Unterzeichnende gegenüber den Sorgeberechtigten des Betroffenen vertragliche Pflichten ein, die zu erheblichen Schadensersatzansprüchen führen können. So muss die erziehungsbeauftragte Personen mit dem Jugendlichen zu der Veranstaltung gehen und sie auch wieder zusammen mit dieser verlassen. Während der Veranstaltung ist er oder sie zur Aufsicht des Minderjährigen verpflichtet. Er trägt insbesondere für die Einhaltung des Jugendschutzes Sorge. Das bedeutet, dass Jugendliche unter 18 Jahren weder rauchen noch branntweinhaltige Getränke (zum Beispiel Rum oder Wodka, branntweinhaltigen Mixgetränke) konsumieren dürfen.

Sonja Sill, die Kinder- und Jugendschutzbeauftragte des Kreises Plön, steht für weitere Informationen bereit. Sie ist beim Amt für Familie und Jugend im Kreis Plön (Telefon 04522/743509 oder per Mail über sonja.sill@kreis-ploen.de) erreichbar.

Bildunterschrift: kinder-und-jugendschutzbeauftragte-sill.jpg

Die Kinder- und Jugendschutzbeauftragte des Kreises Plön, Sonja Sill, bereitet sich in ihrem Büro mit Jugendschutz-Dienstjacke und einigen sog. Muttizetteln vor, um über den Jugendschutz aufzuklären.

„Ich bin okay, du bist okay, wir sind okay“ - Anti-Mobbing-Preisverleihung

„Ich bin okay, du bist okay, wir sind okay“ Kreis Plön zeichnet Plakate anlässlich des am 02.12.2017 stattfindenden Anti-Mobbing-Tages aus

Mobbing verletzt. Es isoliert Einzelne und treibt sie aus der Gemeinschaft heraus. Dem ist sich auch der Kreis Plön bewusst. Deshalb beteiligt sich der Kreis erneut mit einem Plakatwettbewerb an dem seit 2010 stattfindenden Anti-Mobbing-Tag, der dieses Jahr am 02.12.2017 stattfindet. „Gerade im Jugendalter hinterlässt Mobbing tiefe Spuren in der Entwicklung eines Menschen. Es gilt, Mobbing den Kampf anzusagen und Kinder dafür zu sensibilisieren. Deshalb tragen wir das Thema insbesondere in die Schulen“, erklärt Landrätin Stephanie Ladwig die Motivation für den Wettbewerb im Kreis Plön. Die Kinder- und Jugendschutzbeauftragte des Kreises Plön, Sonja Sill, hat die Grundschulen Laboe, Schellhorn, Ascheberg und die Friederich-Ebert-Grundschule mit der Außenstelle Hufenweg zur Teilnahme motivieren können. Insgesamt 53 Plakate wurden eingereicht.
Gewonnen hat die Klasse 1a der Grundschule Schellhorn, die in ihrem Gemeinschaftswerk unter-schiedlichste Menschen darstellen, die alle zusammengehören und die Botschaft senden: „Ich bin okay, du bist okay, wir sind okay“. Das Siegerplakat und die Plätze zwei bis vier aus dem Kreis Plön werden im durch die Techniker Krankenkasse unterstützten Anti-Mobbing-Kalender 2018 der Kreise Plön, Schleswig-Flensburg und der Stadt Kiel veröffentlicht. Zudem erhalten die Prämierten für ihre Schulklassen einen zweistündigen Workshop Sozialkompetenz zur Stärkung des Zusammenhaltes ge-schenkt.
Der Plakatwettbewerb ist nur eine von vielen Aktionen anlässlich des Anti-Mobbing-Tages am 2. De-zember 2017, der unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten Daniel Günther steht. Das Plöner Amt für Familie und Jugend ist auch mit einer zweiten Aktion dabei – einer Fotostory für die Schüler/innen der weiterführenden Schulen und für die Besucher der Jugendzentren im Altern von 10-18 Jahren. Bei immerhin zwei Einsendungen setzte sich hier die Mädchengruppe des Gymnasiums in Lütjenburg vor der Flexklasse II der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule mit der Außenstelle Hufenweg durch. Gewonnen haben die Schüler/innen Kino-Gutscheine.
Insgesamt ergibt sich aus den Aktionen landesweit ein buntes Fest des respektvollen Miteinanders, das jedes Jahr ein Stückchen größer wird. Zu den unterschiedlichen Aktionen des Anti-Mobbing-Tages 2017 rufen auf: die Jugendschutzbeauftragten der Kreise und Städte (Kiel, Dithmarschen, Flensburg, Lübeck, Neumünster, Nordfriesland, Plön, Schleswig-Flensburg, Segeberg, Stormarn), die Präventions-koordinatorin Kreis Pinneberg, der Schulpsychologe Schleswig-Flensburg, das Institut für Qualitäts-entwicklung an Schulen Schleswig-Holstein, die Evangelische SchülerInnenarbeit, das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren und die Aktion Kinder- und Jugendschutz SH e.V. Weitere Informationen sind unter http://antimobbingtag-sh.de abrufbar.


PRESSEMITTEILUNG
KREIS PLÖN – DIE LANDRÄTIN
Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit
096.2017 29.11.2017

Die Sieger des Plakatwettbewerbs im Kreis Plön im Einzelnen:
1. Platz GS Schellhorn Klasse 1 a (Gesamtprodukt der Klasse)
2. Platz GS Schellhorn Klasse 4a (Amelie Zillmer)
3. Platz GS Schellhorn Klasse 4a (Marlene Paulat)
4. Platz Grundschule Ascheberg (Gemeinschaftswerk der Schüler Justin Szulc und Jan Ellen aus der 3b)


Bildunterschrift Plakatwettbewerb Anti-Mobbing-Tag - Jury-Foto.jpg:
Die Jury des Plakatwettbewerbs des Kreises Plön hat sich in zwei Räumen verteilt 53 Plakate kritisch angeschaut. Mitglieder der Jury (v.l.): Bärbel Staudler (Amt für Familie und Jugend), Luca Sophie Ha-mann (Schülerin Gymnasium Schloss Plön), Stefan Beeg (Schulrat) und Sonja Sill (Amt für Familie und Jugend).

Europäische Woche der Abfallvermeidung

Gemeinsame Aktionen der Natur-, Umwelt- und Abfallberatungsstellen und der Abfallwirtschaft Kreis Plön

Vom 18. bis 26. November 2017 fand die Europäische Woche der Abfallvermeidung (EWAV) statt. Tausende öffentlicher Aktionen zeigten bereits zum siebenten Mal europaweit Alternativen zur Wegwerfgesellschaft und Ressourcenverschwendung auf. Auch im Kreis Plön beteiligten sich die vier Natur-, Umwelt- und Abfallberatungsstellen vom BUND (Preetz und Schwentinental) und NABU (Plön und Lütjenburg) in Zusammenarbeit mit der Abfallwirtschaft im Kreis Plön an dieser Aktion.

In diesem Jahr stand das Thema “Handys und ihre Auswirkungen auf die Umwelt” im Vordergrund der geplanten Aktivitäten.

Schon seit vielen Jahren beteiligen sich die Umweltberatungsstellen und die Abfallwirtschaft an dem landesweiten FÖJ-Projekt zur Sammlung von Althandys, die im Anschluss sortiert, wiederverwendet oder fachgerecht recycelt werden. Immerhin stecken wertvolle Rohstoffe, wie zum Beispiel Gold, Silber und Seltene Erden in den Geräten, die unbedingt wieder in den Rohstoffkreislauf zurückgeführt werden sollten, damit Ressourcen eingespart werden können.

Die fünf Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) aus den Umweltberatungsstellen wanden sich mit ihren Aktionen in diesem Jahr schwerpunktmäßig an Schüler und Schülerinnen der weiterführenden Schulen in Preetz und Plön. Dabei wollten sie nicht nur auf die Sammlung von Althandys aufmerksam machen, sondern auch über die Umweltauswirkungen bei der Herstellung, dem Gebrauch und der Entsorgung von Handys informieren. Mit einem Quiz und einem Zuordnungsspiel sensibilisierten sie die Schüler für einen umweltfreundlicheren Umgang mit Handys und die Abfallvermeidung und präsentierten dazu an insgesamt drei Schulen in den großen Pausen ihre Aktionsstände.

 Die Aktionen fanden am 20.11. in der Theodor-Heuss-Schule in Preetz, am 21.11. im Schillergymnasium in Preetz und am 22.11 im Gymnasium Schloss Plön statt.

Richtigstellung: Landrätin Stephanie Ladwig weist Vorwürfe gegen die Plöner Ausländerbehörde zurück

PRESSEMITTEILUNG KREIS PLÖN – DIE LANDRÄTIN, Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit 095.2017 23.11.2017

Die Kieler Nachrichten berichteten am 23.11.2017 in ihrem Ostholsteiner Teil über die Abschiebung des syrischen Asylbewerbers Khaled Mahmoud nach Bulgarien. Die Kreisverwaltung Plön bezieht hierzu Stellung und stellt einige Aussagen richtig.

Horst Jungmann und Peter Möhring vom Förderkreis Integration in Plön werfen in dem Artikel einigen Mitarbeitern der Kreisverwaltung Plön Unmenschlichkeit und fehlendes Fingerspitzengefühl vor.
Diese Vorwürfe weist die Landrätin Stephanie Ladwig deutlich zurück. „Die Mitarbeiter der Kreisverwaltung haben lediglich pflichtgemäß und untadelig ihre ohnehin schon schweren Aufgaben erfüllt. Meine Mitarbeiter so unsachgemäß anzugreifen, ist unredlich. Das ordnungsgemäße Vorgehen der Mitarbeiter war in diesem Fall stets mit mir abgestimmt. Die Kritik trifft mit der ausführenden Behörde, die ihrer gesetzlichen Pflicht nachkommt, den falschen Adressaten“, so Landrätin Ladwig. Die Kreisverwaltung Plön ist in dem Verfahren die Behörde, die die aktuell geltenden Bundesgesetze des Asyl- und Aufenthaltsrechtes vollziehen muss. Sie muss sich an die gesetzlichen Vorgaben halten und behandelt deshalb alle Menschen in gleicher Art und Weise vor dem Gesetz. Die Forderung, geltende Rechtsvorschriften mittels kreativer Wege zu umgehen, würde Willkür Tür und Tor öffnen und wird deshalb von der Landrätin Stephanie Ladwig ebenfalls klar zurückgewiesen.

Die Kritik müsste dort ansetzen, wo die Regeln für das Asyl- und Aufenthaltsrecht gemacht werden. Um der Integrationsleistung von Geflüchteten besser gerecht werden zu können, wünscht sich Landrätin Ladwig schon lange ein Gesetz, das ernsthafte Bemühungen von integrationswilligen und integrierten Zugewanderten sowie die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes besser berücksichtigt.

Behauptet wird in den Kieler Nachrichten zudem, dass die Abschiebung in einer Nacht- und Nebelaktion, beginnend um 05:00 Uhr morgens, durchgeführt worden sei.
Richtig ist, dass die Abschiebung mit Beginn der Tagzeit um 06:30 Uhr gestartet worden ist. Die Abschiebung folgt den vorgeschriebenen, regulären Abläufen einer Abschiebung. Eine Beteiligung der Schutzpolizei hat es nicht gegeben. Neben den zwei Mitarbeitern der Plöner Ausländerbehörden waren lediglich vier zivil gekleidete Mitarbeiter des Landesamtes für Ausländerangelegenheiten vor Ort.

Behauptet wird ferner, ein ärztliches Attest von Herrn Mahmoud nicht ausreichend berücksichtig zu haben.
Richtig ist, dass das Attest von Herrn Mahmoud durchaus berücksichtigt worden ist. Ein amtlich beauftragter Arzt hat am 17.11.2017 jedoch festgestellt, dass kein inlandsbezogenes Ausreisehindernis in Form einer Reiseunfähigkeit vorliegt. Nur die Reisefähigkeit und eine ausreichende medizinische Versorgung im Zielland sind im Rahmen einer Abschiebung maßgeblich. Bei EU-Staaten, in die ordnungsgemäß zurückgeführt werden kann, ist von einer medizinischen Grundversorgung auszugehen.

Die Abschiebung von Herrn Mahmoud wurde im Artikel der Kieler Nachrichten des Weiteren in einen Zusammenhang mit der Abschiebung in Kirchbarkau und in Blekendorf im August gestellt.
Ein Zusammenhang zu der Abschiebung Kirchbarkau, bei der der Kreisverwaltung bekanntermaßen ein Fehler unterlaufen war, die aber dennoch rechtmäßig durchgeführt worden ist, besteht nicht. Bei der Abschiebung von Herrn Mahmoud handelt es sich um ein fehlerfrei verlaufenes Rückführungsverfahren in das EU-Land Bulgarien, in welchem Herr Mahmoud bereits einen Schutzstatus hatte.Auch zum Fall Blekendorf, bei dem der Kreisverwaltung keinerlei Fehler unterlaufen sind, besteht kein Zusammenhang. Im Übrigen ist die betroffene Familie sogar freiwillig ausgereist und keineswegs ab-geschoben worden.

Grundsätzliches zum Verfahren:
Wenn ein Asylverfahren endgültig negativ beschieden wurde, wie im Falle von Herrn Mahmoud, der Betroffene also vollziehbar ausreisepflichtig ist und alle rechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft sind, ist die Ausländerbehörde des Kreises Plön gesetzlich dazu verpflichtet, abschiebende Maßnahmen einzuleiten. Nachdem abschiebende Maßnahmen eingeleitet worden sind, ist es nicht mehr möglich, eine Ausbildungsduldung zu erteilen, weshalb auch der Antrag auf Ausbildungsduldung von Herrn Mahmoud abgelehnt werden musste. Ein Ermessensspielraum ist hier gesetzlich nicht mehr vorhanden. Dies ist ständige Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts und wurde auch im Fall von Herrn Mahmoud nochmals bestätigt.

Bezüglich der Möglichkeiten einer erneuten Einreise von Herrn Mahmoud weist die Kreisverwaltung darauf hin, dass seitens des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge in diesem Fall eine Wiedereinreisesperre von zwölf Monaten festgelegt worden ist. Die Möglichkeit einer Wiedereinreise über einen Visa-Antrag besteht selbstverständlich auch für Herrn Mahmoud. Sollte er einen solchen zum Zwecke einer Ausbildungsaufnahme stellen, ist zu beachten, dass für ein solches Einreiseverfahren Verpflichtungserklärungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes notwendig sein dürften. Die Kreisverwaltung würde die sie betreffenden Fragen im weiteren Verfahren im Rahmen des Rechts prüfen.

„Check-Up Integration“ im Kreis Plön erfolgreich durchgeführt

Landrätin Stephanie Ladwig treibt Intensivierung der Integrationsarbeit voran

Die außergewöhnlichen Anforderungen des Jahres 2015 bei der Versorgung von Geflüchteten haben deutlich gemacht, dass für die nachhaltige Integration von Geflüchteten ein planvolles, kommunales Handeln im Bereich der Integration notwendig ist. Die Firma Höhn Consulting hat dem Kreis Plön angeboten, ehrenamtlich die vorhandenen Prozesse des Kreises zu begleiten und Möglichkeiten der Verbesserung aufzuzeigen. „Einem solchen strukturierten Prozess hätten wir uns sowieso stellen wollen. Deshalb danke ich Thomas Höhn und seiner Firma Höhn Consulting sehr für seine umfassende ehrenamtliche Hilfe. Rund 100 Arbeitstage hat Höhn Consulting investiert, um diesen Prozess zu begleiten“, lobt die Landrätin Stephanie Ladwig. „Aktuelle Erfahrungen zeigen ja, dass sehr viele Behörden, Institutionen und Helfer beteiligt sind, wenn Menschen zu uns fliehen oder zuwandern. Im Rahmen der gesetzlichen Regeln muss es unser Ziel sein, transparent, verlässlich und an den Menschen orientiert Integration für diejenigen zu ermöglichen, die bei uns eine Perspektive haben“, so Landrätin Ladwig weiter.

Das konsolidierte, umfassende Papier „Check-Up Integration im Kreis Plön“ ist nun der greifbare Beleg dafür, wie umfassend der Kreis Plön an seinem Integrationssystem arbeitet. Im Ergebnis liegen konkrete Handlungskonzepte vor, die nicht nur in der Schublade landen, sondern bereits in elf Fällen konkret umgesetzt werden (siehe Übersicht am Ende). Ein weiteres Projekt hat der Sozialausschuss des Kreises Plön auf Vorschlag der Verwaltung am 22.11.2017 beschlossen: Ein mobiles Wohnungscoaching für Geflüchtete soll aufgebaut werden. Es soll helfen, nicht nur eine passende Wohnung für Geflüchtete zu finden, sondern Geflüchtete auch systematisch zum Thema Wohnen und Miete zu schulen sowie ihnen in der Nähe ihres neuen Wohnorts auch ein geeignetes Ausbildungs- und Arbeitsverhältnis zu vermitteln. Denn der Check-Up Integration hat unter anderem ergeben, dass Geflüchtete häufig Unterstützung brauchen, um auf dem Wohnungsmarkt erfolgreich zu sein. Gleichzeitig ist eine passgenauere Vermittlung in Arbeit wichtig.

 

Gestartet ist das Projekt „Check-Up Integration“ im Juli 2016. In zahlreichen Workshops mit rund 30 hauptamtlichen und ehrenamtlichen Expertinnen und Experten wurden im Laufe der Zeit 18 konkrete Handlungskonzepte erarbeitet, die alle auf eine mittelfristige Umsetzbarkeit innerhalb eines Jahres zielen. Unabhängig von den erarbeiteten, wertvollen Maßnahmen war es ein großer Gewinn, dass sich die vielen Akteure im Laufe der Zeit nahe gekommen sind. „So konnte ein wechselhaftes Verständnis füreinander entstehen zwischen Personen, von denen ich meinte, sie hätten sowieso schon viel miteinander gearbeitet“, berichtet Thomas Höhn der Landrätin bei einem Feedback-Gespräch. Integration ist aber ein komplexes Feld. Dank vieler gemeinsamer Sitzungen konnte von einer skeptischen Anfangshaltung eine großartige Zusammenarbeit und Wertschätzung entstehen, die auch in Zukunft bestehen bleiben wird.

Hintergrund: 

Das Konzept „Check-Up Integration“ der Firma Höhn Consulting sah es vor, Optimierungspotentiale für die Integrationsarbeit des Kreises zu identifizieren und dazu passende, konkrete Handlungsmaßnahmen zu entwickeln. Nach einer Bestandsaufnahme der Integrationsaktivitäten im jeweiligen kommunalen Umfeld und einer zentralen „Kick-off“ Veranstaltung im September 2016 wurde nachfolgend in Fokusgruppen mit den vielfältigen Akteuren der Integrationsarbeit weitergearbeitet. Gestützt auf eine kreisweite Online-Befragung, den Versand von Fragebögen an die kommunalen Verwaltungen und persönliche Interviews mit Schlüsselpersonen konnten die wichtigsten Problemlagen aus den Handlungsfeldern Wohnen, Sprache, Arbeit, Akzeptanz und Engagement, Teilhabe sowie Koordination ermittelt werden. 

In den anschließenden Workshops der Fokusgruppen, die mit rund 30 hauptamtlichen und ehrenamtlichen Experten zu den jeweiligen Handlungsfeldern besetzt waren, wurden in mehreren Phasen Maßnahmen entwickelt, die letztlich im Juni 2017 in 18 konkrete Projektvorschläge bzw. Handlungskonzepte mündeten. Während der Entwicklungsphase dieser 18 Maßnahmen wurden die Zwischenergebnisse mehrfach einem Plenum – besetzt mit lokalen Akteuren und kommunalen Mitarbeitern der Integrationsarbeit aus den Ämtern und Gemeinden – vorgestellt, angepasst und verbessert. So konnte neben der Erarbeitung der wertvollen Arbeitsergebnisse im Rahmen des Projektes auch der lokale Austausch der Akteure untereinander intensiviert werden.

Detaillierte Informationen zu den Handlungsfeldern erhalten Sie bei Michaela Blanck, Koordinatorin zur integrationsorientierten Aufnahme von Flüchtlingen unter michaela.blanck@kreis-ploen.de oder 04522 / 743 – 560.

Bildunterschrift: Feedback-Gespräch_Check-Up-Integration.jpg 

Thomas Höhn, Geschäftsführer von Höhn Consulting, übergab Landrätin Stephanie Ladwig das umfassende Maßnahmen-Papier „Check-Up Integration für den Kreis Plön“ mit zahlreichen Optimierungsmöglichkeiten der Integrationsarbeit des Kreises.

Geschichten- und Liedernachmittag in der St. Claren-Kirche in Blekendorf

Am Sonntag, den 03.12.2017 um 17.00 Uhr lädt die Ev.-Luth. Kirchengemeinde zu einem Geschichten- und Liedernachmittag bei Kerzenglanz ein. In allen Ecken und Nischen hören wir fröhliche, besinnliche, alte und neue und vielleicht auch ganz ungewöhnliche Kurzgeschichten und Gedichte zur Weihnachtszeit, singen Lieder die jeder schon aus Kinderzeiten kennt und machen es uns mit einem Becher Punsch oder Kaffee in den Kirchenbänken gemütlich. Wer will, darf sich auch eine der Kuscheldecken nehmen….. Mit Pastorin Haustein.

Konzertnachmittag in der St. Marienkirche in Kirchnüchel

Am Sonntag, 10. Dezember zu um  17.00 Uhr lädt die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Kirchnüchel zu einem Konzertnachmittag mit dem Kirchenchor ein. Auf dem Programm: Beschwingtes zur Weihnachtszeit aus aller Welt, Geschichten, Gedichte und Lieder die das Herz berühren. Mit Pastorin Haustein.

Winterpause der Kompostplätze im Kreis Plön

Die Kompostplätze des Kreises Plön in Schönberg, Helmstorf, Wankendorf und Plön werden am Samstag, den 09. Dezember 2017 letztmalig geöffnet sein und sich dann in die Winterpause verabschieden.
Im neuen Jahr öffnen die Kompostplätze - soweit es die Witterungsverhältnisse zulassen -  ab dem 10. März wieder samstags in der Zeit von 8:00 bis 12:00 Uhr ihre Türen für die Annahme von Grünabfall und den Verkauf von Kompost.

Schadstoffsammlungen im Kreis Plön

Die letzten Schadstoffsammlungen finden in diesem Jahr in Plön am 02.12. in der Zeit von 10:30 bis 12:00 Uhr, in Heikendorf am 08.12. von 13:30 bis 15:00 Uhr, in Preetz am 08.12. von 16:30 bis 18:00 Uhr, in Lütjenburg am 15.12. von 14:00 bis 15:30 Uhr und in Schönberg am 15.12. von 16:30 bis 18:00 Uhr statt, soweit es die Witterungsverhältnisse zulassen. Anschließend geht es bis Ende Februar 2018 in die Winterpause.

Nach der Winterpause werden die Schadstoffsammlungen in 2018 wieder aufgenommen und weiterhin in Plön an jedem 1. Samstag im Monat, in Heikendorf und Preetz an jedem 2. Freitag im Monat sowie in Lütjenburg und Schönberg an jedem 3. Freitag im Monat fortgesetzt.

Außerdem besteht jeden Dienstag die Möglichkeit, schadstoffhaltige Abfälle auf dem Wertstoffhof in Kiel-Wellsee, Clara-Immerwahr-Straße 6, in der Zeit von 09:00 bis 11:30 Uhr, abzugeben. Zusätzlich finden wieder die mobilen Sammlungen im Frühjahr und Herbst statt.

Angenommen werden nur schadstoffhaltige Abfälle aus Haushalten in haushaltsüblichen Mengen (20kg).

Sämtliche Termine sind den Internetseiten des Kreises www.kreis-ploen.de unter Abfallwirtschaft/Aktuelles zu entnehmen. Telefonisch sind sie bei der Abfallwirtschaft unter der Nummer  04522 / 74 74 74 zu erfragen.

Spendenaufruf: EIN FESTTAG FÜR DIE ÄRMSTEN

"Wir möchten von unserem Glück etwas weitergeben." - Und das nicht nur zu Weihnachten!

Geldspenden sind immer willkommenn: Konto-Inh.: Kirchenkreis Plön-Segeberg, IBAN: DE40 5206 0410 0106 4446 60, BIC: GENODEF1EK1, Verwendung: Projekt Rumänien.

Für Fragen steht Diakon Howard Bleck gerne unter der Telefonnummer 015226719697, Howardbleck@yahoo.de oder direkt im Gemeindebüro: Wehdenstr.14, 24321 Lütjenburg zur Verfügung.

„Wie und wann können wir Gutes für die ärmsten Kinder in Rumänien tun? Mit welcher Hilfe und Unterstützung können wir rechnen, wenn wir Kindern, die täglich von Armut und Hunger betroffen sind, einen Tag voller Lebensfreude und Hoffnung SCHENKEN können?“ Fragen, die sich die Jugendlichen der Evangelischen Jugend aus Lütjenburg gemeinsam mit der deutschen Heimleitung des Kinderheimes "Stern der Hoffnung" Sybille Hüttemann im Oktober bei ihren jährlichen Besuch in Rumänien gestellt haben.

Schnell wurde klar, die Federführung für diesen Tag können und wollen die Kinder und Jugendlichen des Kinderheimes selbst übernehmen, die aus familiären Verhältnissen der Lieblosigkeit und Armut kommen: Kochen, Backen und das adventliche Programm für 27 Familien mit ca. 100 Kindern im Alter von einem halben bis 16 Jahren und deren (meist) alleinerziehenden Müttern übernehmen sie auch.

Ein klares, selbstverständliches Bekenntnis: "Wir möchten von unserem Glück etwas weitergeben."

Der kleine Eßsaal im Kinderheim bietet zu diesem Fest Unterbringung für ca. 70 bis 80 Personen. Mit Flur und Nischen des Kinderheimes finden bis zu 150 Menschen Platz. Ein Fest der Freude, der Unbeschwertheit soll es werden, eine Feier, in der unbegrenzt gegessen und getrunken werden darf, Lieder gesungen und Geschichten erzählt werden. Ein besonderer Tag für die kleinen Gäste, für die der Alltag alles andere als unbeschwert ist, Hunger sie immer begleitet.

Zum Abschluss des Tages sollen alle Familien ein Paket mit Nahrungsmittel und kleinen Geschenken für die Kinder erhalten. So der Plan!

Die Jugendlichen der evangelischen Kirchengemeinde haben eine Liste von 27 Familien erhalten, mit Namen und Alter der jeweiligen Kinder. Kinder, die sicherlich noch nie ein kleines Weihnachtsgeschenk erhalten haben!! Menschen, die auch ihr Leben als Glück empfinden können zum Gelingen dieses Tages beitragen. Lebensmittelspenden und/oder kleine Geschenke für die ca. 100 Kinder wurden bis zum 22.November erbeten.

Die Listen mit den geladenen Familien lagen im Evangelischen Gemeindebüro in der Wehdenstr.14 oder im Evangelischen Kindergarten aus. Kinder und Familien die keine Beachtung bei den Spendern finden, werden durch die Ev.Jugend bedacht werden. Dafür werden auch Geldspenden gerne verwandt werden: Konto-Inh.: Kirchenkreis Plön-Segeberg, IBAN: DE40 5206 0410 0106 4446 60, BIC: GENODEF1EK1, Verwendung: Projekt Rumänien.

Das Kinderheim selber hat auch Dank der großen Spendenbereitschaft der Schleswig Holsteiner Bürger und der Arbeit der Evangelischen Jugend das Haushaltsjahr 2017 weitgehend bestehen können. Für 2018 stehen bedeutende Veränderungen an. Ein Umzug in eine kleine Ortschaft in den Bergen Transsilvaniens, eine Begrenzung der Heimbelegung auf 25 Kinder und der Wunsch der zunehmenden Selbstversorgung durch Gartenbau sollen nach Verkauf eines Teiles des Hauses in Alba Iulia umgesetzt werden. Dadurch könnten die hohen Versorgungskosten der letzten Jahre verringert werden, da das Leben auf dem Lande Rumäniens wesentlich günstiger ist. Diese einschneidende Veränderungen wären ein Rückschritt und eine bedauerliche Reduzierung der in Rumänien benötigten Arbeit mit verstoßenen und misshandelten Kinder. Der Bedarf an liebevoller und menschenwürdiger Unterbringung dieser Kinder ist weitaus höher versichert Sybille Hüttemann. Kaum ein Tag vergeht, an dem keine Anfrage vom Kinderschutzbund oder den Jugendämter aus der Umgebung vergeht. Auch das Problem der sog. 'Eurokinder' nimmt weiter zu. Meist kleine Kinder mit Behinderungen werden von ihren Eltern einfach zurückgelassen wenn diese Rumänien verlassen um irgendwo in Europa ein neues Leben zu beginnen. Die zuständigen Behörden haben längst resigniert.

Durch den Einbruch der Spendenbereitschaft, die stetige Zunahme der Lebenshaltungskosten und damit verbundenen hohen Schulden zwingen Sybille Hüttemann zu dieser Entwicklung. Das Kinderheim "Stern der Hoffnung", das im Jahr 2001 noch zwischen 65 bis zu 80 Kinder ab einem halben Jahr aufnehmen konnte, sich ausschließlich aus Spendengeldern finanziert, kann dieses heute nicht mehr für 21 Kinder sicher stellen. Diese Entwicklung, der ständige Existenzdruck verlangt neue Wege zu beschreiten. Alles hat vor 21 Jahren mit einer öffentlichen Speisung für hungernde Straßenkinder in Bukarest begonnen. Howard Bleck kann sich noch gut an die Massen an verwahrloster, kranker und misshandelter Kleinkinder erinnern, die sich in den Großstädten aufhielten und sich um die Küchenzelte versammelten.

Die Probleme haben sich gewandelt. Trotz hoher Investitionen in die Infrastruktur des Landes und der positiven Entwicklung Rumäniens als Urlaubsland, gibt es zunehmend Slumbildung und ein Leben tausender unterhalb des Existenzminimums.

150 dieser Menschenkinder aus EINEM Dorf möchten wir mit diesem Festtag erreichen. Ein Tag, der neue Hoffnung und Zuversicht auf ein menschenwürdiges Leben geben kann. So klein dieses Zeichen vielen erscheinen kann, ist es jedoch eines, der Zuwendung und tätigen Liebe. Und daher so Bedeutend! Für die Kinder und dem Spender!

Für Fragen steht Diakon Howard Bleck gerne unter der

Telefonnummer 015226719697, Howardbleck@yahoo.de oder direkt im Gemeindebüro: Wehdenstr.14, 24321 Lütjenburg zur Verfügung.

Weihnachten kommtschneller als man denkt...

Mach mit! Gemeinsam durch den Advent.

Der "Lebendige Adventskalender 2017" wartet darauf, gefüllt zu werden. Wer aus Lütjenburg und Umgebung hat Lust und Freude mitzumachen?

Pastorin Kaatharina Lohse (Tel.: 04381/4973) und Maria Strehlow (Tel.: 04381/7300) freuen sich sehr, wenn Sie bei sich zu Hause symbolisch ein Adventstürchen für Ihre Nachbarn, Verwandten, Freunde und Bekannten öffnen mögen und ihnen Ihren Wunschtermin durchgeben mögen. Beide Damen stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Kreisverwaltung erlässt Verordnung zur einstweiligen Sicherstellung von zu schützenden Teilen von Natur und Landschaft im Bereich "Bungsbergvorland mit Högsdorfer Hügelland und Umgebung"

Entwicklungsmöglichkeiten ändern sich nicht wesentlich

Die Plöner Kreisverwaltung hat wie beabsichtigt im südöstlichen Teil des Amtes Lütjenburg das Gebiet "Bungsbergvorland mit Högsdorfer Hügelland und Umgebung" per Verordnung als geplantes Landschaftsschutzgebiet einstweilig sichergestellt. Aufgrund von Anfragen aus der Bevölkerung weist die Kreisverwaltung nun darauf hin, dass sich dadurch die Entwicklungsmöglichkeiten in dem von der Verordnung umfassten Gebiet jedoch nicht wesentlich ändern.

Die größeren im Zusammenhang bebauten Ortslagen samt umgebenden Entwicklungsflächen werden von der Verordnung nicht erfasst. Das heißt, dass das Bauen in den durch Flächennutzungs- und Bebauungsplänen überplanten Bereichen sowie in ausreichenden Freihalteflächen für eine zukünftige bauliche Entwicklung der Gemeinden durch die Sicherstellungsverordnung nicht beeinträchtigt wird.

Für die Außenbereichsflächen – die den wesentlichen Teil des sichergestellten Gebietes ausmachen - galt ohnehin bereits schon, dass Vorhaben nur unter ganz bestimmten baurechtlichen Voraussetzungen zulässig sind und in einer Flächen sparenden, die Bodenversiegelung auf das notwendige Maß begrenzenden und den Außenbereich schonenden Weise auszuführen sind.

Auch die jetzt erlassene Sicherstellungsverordnung sieht für baurechtlich privilegierte Anlagen im Außenbereich Ausnahmemöglichkeiten vor, sofern Schutzzweck und -gegenstand nicht beeinträchtigt werden und eine bauplanungsrechtliche Zulässigkeit festgestellt wird.  Großvorhaben wie z. B. Windräder, Hochspannungsmasten und Kiesabbau, die einen massiven Eingriff in Natur und Landschaftsbild bedeuten würden, werden über die Sicherstellungsverordnung allerdings ausgeschlossen.

Die betroffenen Gemeinden im Bereich des Amtes Lütjenburg sind von der Kreisverwaltung bereits vorab über die geplante Verordnung zur Sicherstellung als Landschaftsschutzgebiet umfassend informiert worden und haben im Rahmen ihrer Gemeindevertretersitzungen ein Meinungsbild abgegeben.

Eine umfassende Beteiligung und Anhörung der Gemeinden wird dann innerhalb der nächsten zwei Jahre im Rahmen des förmlichen Verfahrens zur Ausweisung des Landschaftsschutzgebietes erfolgen. In diesem Verfahren können dann Bedenken und Anregungen geäußert werden.

Hintergrund:

Für das betreffende Gebiet ist ein besonderer Schutz von Natur und Landschaft erforderlich. Es handelt sich hier um das Gebiet mit den höchsten topographischen Erhebungen im Kreisgebiet und einer hohen ökologischen Bedeutung. Das einzigartige Landschaftsbild ist aufgrund der Vielfalt, Eigenart und Schönheit der Landschaft, der besonderen kulturhistorischen Bedeutung und seiner Erholungseignung außerordentlich schutzwürdig.  Insbesondere sind hier die Grund- und Endmoränenlandschaft zu nennen, die teilweise als ringförmige Moränenwälle den Bungsbergbereich umschließen und äußerst schützenswerte geologische und geomorphologische Objekte von landesweiter Bedeutung sind. Sie ergeben neben den kulturhistorischen Anlagen in diesem Teil des Kreises Plön ein einzigartiges Landschaftsbild.

Das gesamte Gebiet ist bereits seit 1984 immer wieder im Landschaftsrahmenplan des Landes Schleswig-Holstein als geplantes Landschaftsschutzgebiet benannt worden. Seit längerem liefen daher in der unteren Naturschutzbehörde der Plöner Kreisverwaltung schon Vorbereitungen für eine Ausweisung dieses Gebietes als Landschaftsschutzgebiet. Das dazu erforderliche umfangreiche Verfahren mit einer Beteiligung der Träger öffentlicher Belange, öffentlicher Auslegung und einer Abwägung der eingegangenen Stellungnahmen mit den Belangen des Naturschutzes ist allerdings sehr zeitaufwändig.

Aufgrund des derzeit laufenden Verfahrens der Landesplanung zur Neuaufstellung des Teilregionalplans Windkraft für den Planungsraum II, zu dem auch der Kreis Plön gehört, wären der Schutzgegenstand und Schutzzweck des geplanten Landschaftsschutzgebietes durch die Errichtung von Windparks in diesem Bereich gefährdet.

Die jetzt erlassene Sicherstellungsverordnung verbietet für zwei Jahre alle Handlungen, die den Schutzzweck des Gebietes gefährden - ähnlich einer baurechtlichen Veränderungssperre. Innerhalb dieser zwei Jahre wird dann das umfangreiche förmliche Verfahren zur Unterschutzstellung als Landschaftsschutzgebiet eingeleitet werden.

Die vollständige Verordnung ist auf der Homepage des Kreises in der Rubrik Bekanntmachungen veröffentlicht.

Eisvergnügen ab 16. November 2017 bis 14. Januar 2018

Eisvergnügen auf dem Lütjenburger Marktplatz

Mitten auf dem Lütjenburger Marktplatz heißt es bis zum 14ten Januar 2018 „Schlittern was das Zeug hält!“ Bürgermeister Dirk Sohn und die Firma Georgs Festival Catering aus Neustadt laden Klein und Groß auf die 15 x 30 Meter große, winterlich geschmückte überdachte Eisbahn ein.

Wer möchte, kann gut vor Wind und Wetter geschützt entspannt dahingleiten, sich im sportlichen Wettkampf messen und/oder einfach nur von der Bande aus zuschauen. Geboten werden wieder spannende Eishockey- und Eisstockmatches und natürlich die beliebten Eisdiscos. Mitbringen muss man nichts, denn im Verleih gibt es jede Menge Schlittschuhe, Helme, Eisstöcke uvm.

Süßes, Herzhaftes, Anregendes und Durstlöschendes hält die Gastronomie neben der Bahn bzw. im gemütlich warmen, 250 qm großen rustikalen Almhüttenzelt bereit.

Von Montag bis Freitag von 9.00 bis 13.30 Uhr können Schulen und Kindergärten die Bahn für sich nutzen. Für andere Eisläufer ist die Fläche tgl. ab 13.30 bis 19.00 Uhr freigegeben. Ab 19.00 Uhr haben Vereine, Verbände, Firmen, Privatpersonen usw. die Möglichkeit, zum Eishockey, Eisstockschießen, für Weihnachtsfeiern oder andere Festlichkeiten zu reservieren direkt vor Ort oder gerne auch per Mail unter eisbahn-luetjenburg@gmx.de

"WäscheleinenAktion" zum internationalen Tag „Gewalt gegen Frauen“ – 20. bis 30. November

- Gewalt ist die letzte Zuflucht des Unfähigen (Isaak Asimov)
- Was man mit Gewalt gewinnt, kann man nur mit Gewalt behalten. (Mahatma Gandhi)
- Wo die Liebe beginnt, hört die Gewalt auf. Liebe siegt über alles. (Leonardo da Vinci)

„Auch in unserem beschaulichen Lütjenburg findet Gewalt gegen Frauen statt und es gibt noch immer viel zu viele Frauen, die sich das gefallen lassen, sich keine Hilfe holen, weil sie Angst haben oder weil sie nicht wissen, wohin sie sich wenden können. Ich möchte mit einer „Wäscheleinen-Aktion“ auf dieses Thema aufmerksam machen. Dazu spanne ich im Eingangsbereich des Amtes Lütjenburg eine Wäscheleine mit Zetteln auf. Hier liest man Zitaten von bekannten Persönlichkeiten und Fakten zu dem Thema Gewalt gegen Frauen. Diese Zettel dürfen dann von Besuchern des Amtes mitgenommen werden, da sich auch der Hinweis sowohl auf meine Kontaktdaten, als auch auf die Hilfetelefonnummer befindet. Die Wäscheleine werde ich am Montag, den 20. November aufhängen und am Donnerstag, den 30. November wieder abnehmen.“

Der 25. November ist der Tag gegen Gewalt gegen Frauen
Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter. Ob Gewalt in Ehe und Partnerschaft, sexuelle Übergriffe und Vergewaltigung, sexuelle Belästigung, Stalking, Prügel, Demütigung, Beleidigung, soziale Kontrolle, Menschenhandel und Gewalt im Rahmen von Prostitution oder Genitalverstümmelung. Sie beginnt mit der alltäglichen Anmache, mit frauenfeindlicher Sprache, Witzen und Beschimpfungen. Auch wo Frauen in ihrer persönlichen Freiheit eingeschränkt werden, wenn sie bestimmte Orte, Wege oder Situationen meiden müssen, um Belästigungen oder Bedrohungen zu entgehen, handelt es sich um eine Form von Gewalt.

Das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" ist ein bundesweites Beratungsangebot für Frauen, die Gewalt erlebt haben oder noch erleben. Unter der Nummer 08000 116 016 und via Online-Beratung werden Betroffene aller Nationalitäten, mit und ohne Behinderung – 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr beraten. Auch Angehörige, Freundinnen und Freunde sowie Fachkräfte beraten wir anonym und kostenfrei.

Zur Unterstützung können Sie sich aber auch an Ihre Gleichstellungsbeauftragte vor Ort wende: Amt Lütjenburg, Julia Plöger, Neverstorfer Straße 7, Zimmer 1.12, Tel.04381-900638.

Gewaltbetroffenheit von Frauen
Für Deutschland gibt es seit 2004 eine repräsentative Studie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zum Thema Gewalt gegen Frauen mit folgenden Ergebnissen:

  • 40% der Frauen in Deutschland haben seit ihrem 16. Lebensjahr körperliche und/oder sexuelle Gewalt erlebt.
  • 25% der in Deutschland lebenden Frauen haben Gewalt durch aktuelle oder frühere Beziehungspartner erlebt (häusliche Gewalt).
  • 13% der in Deutschland lebenden Frauen haben seit dem 16. Lebensjahr strafrechtlich relevante Formen sexueller Gewalt erlebt.
  • 42% der in Deutschland lebenden Frauen haben psychische Gewalt erlebt, z.B. Einschüchterung, Verleumdungen, Drohungen, Psychoterror.
  • Gewalt gegen Frauen wird überwiegend durch Partner oder Expartner und im häuslichen Bereich verübt.
  • Frauen in Trennungs- oder Scheidungssituationen sind besonders gefährdet, Opfer von Gewalt durch den (Ex)Partner zu werden.
  • Mehr als die Hälfte der von körperlicher Gewalt betroffenen Frauen hat körperliche Verletzungen aus Übergriffen davongetragen, von diesen hat ein Drittel deshalb medizinische Hilfe in Anspruch genommen.
  • Je nach Gewaltform haben 56% bis 80% der Betroffenen psychische Folgebeschwerden davongetragen (Schlafstörungen, Depressionen, erhöhte Ängste etc.). Besonders hoch war der Anteil bei psychischer und bei sexueller Gewalt.
  • Gewalt markiert im Leben der Frauen oft einen Bruch mit den gewohnten Beziehungs- und Lebensbezügen, auch wenn der Täter nicht der Partner ist (z.B. Trennung, Wohnungswechsel, Kündigung des Arbeitsplatzes).
  • 37% der von körperlicher und 47% der von sexueller Gewalt Betroffenen haben mit niemandem darüber gesprochen. Die Anteile sind noch höher, wenn der Täter der aktuelle oder frühere Beziehungspartner ist.

Ihre Gleichstellungsbeauftragte Julia Plöger

Notruf 112 – Das ist zu tun beim Eisunfall!

DLRG Lütjenburg und Nivea erklären im Kindergarten Darry spielerisch die Eisregeln

 "Hilfe, Hilfe", ruft die Erzieherin, die sich auf einen zugefrorenen Teich gewagt hat. Auf einmal knackt das Eis unter ihr und sie bekommt Angst. Sie legt sich flach auf das Eis, aber was ist nun weiter zu tun?

Glücklicherweise ist dieser „Notfall" nur ein Bewegungsspiel im Rahmen eines Eisregel-Trainings der DLRG-Kindergartenteamer aus Lütjenburg. Aber daraus kann schnell bitterer Ernst werden, denn Eisflächen üben eine magische Anziehungskraft auf Kinder aus. Sie können die Tragfähigkeit des Eises und die drohende Gefahr nicht richtig einschätzen.

"Die wichtigste Regel für Kinder lautet, niemals ohne einen Erwachsenen auf das Eis gehen", erklärt Meike von der DLRG Lütjenburg. Denn diese können besser einschätzen, ob das Eis schon trägt. "Und wenn man allein ist, kann einem niemand helfen, wenn man einbricht", fügt eines der Kinder hinzu. Wie leicht es ist, einzubrechen, lernen die Kinder kennen, als sie auf verschieden dicke Styroporplatten treten dürfen. Sie lernen auch, dass sie nicht auf die Eisfläche gehen sollen, um anderen zu helfen. Besser ist es, Hilfe zu holen und Erwachsene anzusprechen.

Übrigens: "Ein paar Tage Kälte" reichen nicht aus, um eine Eisfläche zu betreten. Die Kinder vom Kindergarten Darry wissen das jetzt.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.luetjenburg.dlrg.de/kindergartenteamer.

Zweite Chance auf zukunftssichere Netzanbindung genutzt

Highspeed-Internet für vier weitere Gemeinden im Kreis Plön

Sieg in der Verlängerung: Die Gemeinden Selent, Högsdorf, Klamp und Schwartbuck sichern sich den Anschluss an das kommunale Breitbandnetz. Der Zweckverband hatte zuvor in zusätzlichen Informations- und Beratungsveranstaltungen für das Zukunftsprojekt geworben.

Volker Schütte-Felsche, Vorsteher des Zweckverbands, kommentiert: „Wir haben gemeinsam mit unserem Partner pepcom und den betroffenen Gemeinden entschieden, die Vorvermarktungsfrist in einigen Gemeinden zu verlängern, wenn sich ein positiver Trend abzeichnet. In dieser Zeit arbeiten wir intensiv mit Bürgermeistern, Gemeindevertretern und Multiplikatoren, um die Voraussetzungen für einen wirtschaftlichen Ausbau zu schaffen. In Högsdorf, Klamp, Schwartbuck und in Selent – aufgrund seiner Größe und des vorhandenen Ausbauniveaus ein besonders schwieriges Pflaster – ist uns das gelungen und wir haben bereits die Feinplanung beauftragt.“

In drei weiteren Gemeinden – Schlesen, Blekendorf und Behrensdorf – dauert die verlängerte Vermarktungsphase noch an, wobei in Blekendorf und Behrensdorf noch weitere Bürgersprechstunden stattfinden werden.

„Ich appelliere an die Bürger dieser Gemeinden, die letzte Chance zu nutzen und sich nicht abhängen zu lassen. Geben Sie sich nicht mit den dort angebotenen Übertragungsleistungen zufrieden. Sie sind heute vielleicht ausreichend aber schon in wenigen Jahren nicht mehr. Gebiete, die jetzt den Anschluss verpassen, werden dann bald zu weißen Flecken auf der Landkarte. Eine spätere, einzelne Erschließung mit Glasfaser bis ins Haus wird für kein Unternehmen wirtschaftlich darstellbar sein“, mahnt Schütte-Felsche.

Mit zwei Informationsveranstaltungen in der Gemeinde Bösdorf endete Anfang Oktober der aktive Teil der Vorvermarktung im Zweckverbandsgebiet. Bis zum Ende der Vorvermarktungsfrist können sich Interessenten in lokalen Bürgersprechstunden beraten lassen.

„Lehmkuhlen, Lebrade und Mucheln sind sehr gut in die Vermarktung gestartet. Auch Rathjensdorf entwickelt sich nach Plan. In Grebin und Bösdorf liegt noch Arbeit vor uns. Hier gilt es vor allem die Bürger zu überzeugen, die seit kurzem auf Vectoring-Angebote zurückgreifen. Wer sich jedoch informiert sieht schnell, dass Kupfer keine dauerhafte Lösung ist. Nur Glasfaser kann dem zukünftigen Bedarf standhalten“, so Schütte-Felsche weiter.

Im ersten Teilabschnitt wird unterdessen weiter ausgebaut: Nach dem ersten Spatenstich Ende Juni arbeiten mehrere Tiefbauunternehmen parallel in den Gemeinden Großbarkau, Ascheberg, Barmissen und Kirchbarkau. Alleine für den ersten Abschnitt werden dabei rund 200 Kilometer Tiefbau geleistet und 500 Kilometer Glasfaser verlegt. Hierfür kommen unterschiedliche Verlegetechniken, zum Beispiel die Hochdruck-Spülbohrung und der Kabel-Pflug, zum Einsatz. Die erforderlichen Tiefbauarbeiten werden dabei von regional ansässigen Firmen durchgeführt. „Nach derzeitigem Planungsstand werden wir voraussichtlich bereits zum Ende dieses Jahres die ersten Glasfaseranschlüsse live schalten“, erläutert Rüdiger Schmidt, Geschäftsführer von pepcom, einem Unternehmen der Tele Columbus AG.  Der Baubeginn für den 2. Bauabschnitt (Rastorf, Martensrade Lammershagen, Selent) ist – witterungsabhängig - zum Jahresbeginn 2018 vorgesehen und im Frühjahr  2018  soll der Ausbau im 3. Bauabschnitt starten. An der Fertigstellung aller Baumaßnahmen noch in 2019 gibt es aus heutiger Sicht keine Zweifel.

Ausführliche Informationen über die Möglichkeiten im kommunalen Glasfasernetz sind unter www.glasfaser-im-kreis-ploen.de veröffentlicht.

Tele Columbus AG
Die Tele Columbus Gruppe ist mit rund 3,6 Millionen angeschlossenen Haushalten der drittgrößte Kabelnetzbetreiber in Deutschland. Die Marke PΫUR der Unternehmensgruppe steht für Einfachheit, Leistung und Menschlichkeit bei TV- und Telekommunikationsangeboten. Über das leistungsstarke Breitbandkabel liefert PΫUR superschnelle Internetzugänge einschließlich Telefonanschluss sowie mehr als 250 TV-Programme auf einer digitalen Entertainmentplattform, die klassisches Fernsehen mit Videounterhaltung auf Abruf vereint. Den Partnern der Wohnungswirtschaft bietet PΫUR flexible Kooperationsmodelle und moderne Mehrwertdienste wie Telemetrie und Mieterportale. Als Full-Service-Partner für Kommunen und regionale Versorger treibt die Tele Columbus Gruppe den glasfaserbasierten Breitbandausbau in Deutschland voran. Im Geschäftskundenbereich werden Carrierdienste und Unternehmenslösungen auf Basis eigener Glasfasernetze erbracht. Das Unternehmen mit Sitz in Berlin sowie Niederlassungen in Hamburg, Leipzig, Ratingen und Unterföhring ist seit Januar 2015 am regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse notiert und seit Juni 2015 im S-DAX gelistet.

Über den Zweckverband Breitbandversorgung im Kreis Plön
Im Jahr 2008 haben sich die Initiatoren des Zweckverbands Breitbandversorgung im Kreis Plön die Frage gestellt, was passieren muss, damit die Bewohner ländlicher Räume in puncto Digitalisierung und Zukunftsfähigkeit nicht abgehängt werden. Mit der Errichtung eines kommunalen Glasfasernetzes wurde ein fortschrittliches Konzept entwickelt, dem bis zur Gründung im Jahr 2014 insgesamt 46 Zweckverbandsgemeinden gefolgt sind. Die Gemeinden des Kreises Plön werden mit der Fertigstellung des Netzes im Jahr 2019 bei der wichtigen Versorgung mit breitbandigem Internet eine der fortschrittlichsten Regionen Deutschlands bilden.

Zum Straßenausbau und zur Beitragserhebung in Nienthal

Pressemitteilung der Stadt Lütjenburg

Das Land Schleswig-Holstein verpflichtet seine Kommunen per Gesetz, für die Erneuerung und den Ausbau von Gemeindestraßen Beiträge aufgrund einer städtischen Straßenausbaubeitragssatzung von den Eigentümern der anliegenden Grundstücke zu erheben. So wurden auch alle fünf Anlieger der Straße Nienthal zu Straßenausbaubeiträgen herangezogen. Hierbei wurde auch die Stadt belastet, die selbst Eigentümerin von Grundstücken an der Straße Nienthal ist. Das Schleswig-Holsteinische Verwaltungsgericht hat die Rechtmäßigkeit der Beitragserhebung für die Straße Nienthal bestätigt (mit Ausnahme weniger einzelner Kostenpositionen).

Die Stadt Lütjenburg hat den Ausbau sowie die Art und Weise des Ausbaus mit den Anliegern in einer Besprechung im Jahr 2011 erörtert. Zuvor war die Straße in einem sehr schlechten Zustand, der auch von Anliegern kritisiert worden war. Die Straße war abgängig und durch den schlechten Unterbau nicht mehr sanierungsfähig. Dies führte zu Beschlüssen des Bauausschusses und der Stadtvertretung im Jahr 2011, die Straße zu erneuern und auszubauen.

Die gewählte Art und Weise des Ausbaus mit einer Breite von 5,20 m zuzüglich einer einseitigen Bankette entspricht in angemessenem Umfang den Bedürfnissen der Anlieger (Ferienwohnungen, vermietete Wohnhäuser, Halle mit Bootseigner, Turmhügelburg, Kindergarten, Eiszeitmuseum) sowie der Allgemeinheit. In die Abwägung, die zu der gewählten Ausbauvariante führte, hat die Stadt auch die Erfordernisse einbezogen, die für Fördermittel nach der Richtlinie für den ländlichen Wegebau (RLW 99) zu beachten waren. Mit dem Ausbauprogramm war deshalb sicherzustellen, dass mindestens ein Begegnungsverkehr zwischen Personenkraftwagen und landwirtschaftlichen Fahrzeugen sichergestellt ist. Der Ausbau mit der geringeren, ursprünglichen Fahrbahnbreite, hätte den heute anerkannten Regeln der Technik und der Straßenbaurichtlinien nicht mehr entsprochen. 

Die Ausbaukosten werden (nach Abzug eines Gemeindeanteils) entsprechend den gesetzlichen Vorgaben auf die anliegenden Grundstücke im Verhältnis ihrer Größe zueinander verteilt. Dabei werden landwirtschaftliche Flächen mit dem Faktor 0,05 gewichtet, Wohngrundstücke mit dem Faktor 1,0 und Gewerbeflächen mit 1,5. Die aus den Medien bekannte hohe Beitragssumme zulasten eines Landwirts folgt aus der Größe der in seinem Eigentum stehenden Flächen die zu einem Zwanzigstel (Faktor 0,05) berücksichtigt wurden, soweit sie landwirtschaftlich genutzt sind, während die zu Wohnzwecken genutzten Grundstücksflächen mit dem Faktor 1,0 in die Beitragsverteilung eingegangen sind. Dieser Maßstab wurde auf alle Anlieger gleichermaßen angewandt. 

In Fällen, in denen Straßenausbaubeiträge unzumutbar sind, können sie auf Antrag gestundet oder erlassen werden. Begehrt ein Abgabenschuldner den Erlass von Abgaben aus persönlichen Gründen, muss er seine wirtschaftlichen Verhältnisse gegenüber der abgabenerhebenden Körperschaft offen legen. Die Angaben unterliegen dem Steuergeheimnis.

Die politischen Fraktionen der Stadtvertretung von CDU, SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben sich dieser Stellungnahme angeschlossen.

Mit freundlichen Grüßen - Dirk Sohn - Bürgermeister

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