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Aktuelles aus Lütjenburg

 

Sportliche Staffelmannschaft der Kreisverwaltung

Siebter Platz für das Kreisteam „Schwitzen statt sitzen“ beim Kreis-Lauf-Plön

„Schwitzen statt sitzen“ – unter diesem Motto nahm die Staffelmannschaft der Kreisverwaltung Plön das fünfte Mal am Kreis-Lauf-Plön des Rotary Clubs Plön, des Kreissportverbandes Plön sowie der freien Turnerschaft Preetz teil. Der seit 2005 regelmäßig durchgeführte Laufwettbewerb, der über 100 Kilometer in einige der schönsten Gegenden des Kreises Plön führt, stand erneut unter der Schirmherrschaft der Landrätin Stephanie Ladwig. Umso mehr haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landrätin eine gute Figur machen wollen und letztlich einen ehrenvollen siebten Platz bei 15 gemischten Staffelmannschaften erzielen können. „Sportlich und leidenschaftlich haben sich die Läuferinnen und Läufer durch Mückenschwärme gekämpft und ihre Streckenabschnitte erfolgreich absolviert. Durch die Teilnahme einer Kreisstaffel hat die Kreisverwaltung erneut gezeigt, dass wir auch außerhalb der Büros eine aktive und sportliche Verwaltung sein können“, dankte die Landrätin ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre Motivation und ihren Teamgeist.

Hintergrund:
Organisiert wird der Kreis-Lauf-Plön vom Rotary Club Plön, dem Kreissportverband Plön sowie der freien Turnerschaft Preetz. Bei dem Wettbewerb handelt es sich um einen Benefiz-Staffellauf zugunsten der Jugendsportförderung im Kreis Plön. Er führt als über 100 Kilometer Strecke durch die Holsteinische Schweiz, das Kossautal, die Ostseeküste, die Probstei, das Schwentinetal und den Preetzer Klosterforst. 16 Läuferinnen und Läufer des Kreises Plön haben sich Streckenabschnitte von fünf bis zehn Kilometern aufgeteilt. Zahlreiche Firmen und Institutionen des Kreises Plön machen den Lauf als Sponsoren möglich. Seit 2005 wurden über 35.000 Euro aus Erlösen des Laufes an 28 Sportvereine im Kreisgebiet für deren Jugendförderung ausgeschüttet. Weitere Informationen auf www.kreis-lauf-ploen.de.

Ein Teil der Kreis-Staffelmannschaft unterstützte ihren Schlussläufer Jan Umlauf (hinten) und feierte die gute Gesamtzeit im Zielbereich des Fichtestadions in Preetz. Das Miteinander von Kreisverwaltung und Selbstverwaltung symbolisiert der Kreistagsabgeordnete Lars Berwald (2.v.r.), der kurzfristig als Ersatzläufer eingesprungen ist.

Einladung zur öffentlichen´Konstituierenden Sitzung´ der Stadt Lütjenburg

E I N L A D U N G

Sehr geehrte Damen und Herren,

zur 1. öffentlichen Sitzung der Stadtvertretung am 
Donnerstag , dem 21. Juni 2018, 19.00 Uhr,
im Feuerwehrhaus, Bunendorp,Lütjenburg (Parken: Bitte nur hinter dem Gebäude)    

lade ich hiermit ein.

Mit freundlichen Grüßen -  gez. Siegfried Klaus

T a g e s o r d n u n g

Vor Eintritt in die Tagesordnung werden ausgeschiedene Stadtvertreter/innen und Ehrenbeamte verabschiedet.

Öffentlicher Teil

  1. Eröffnung der konstituierenden Sitzung, Begrüßung und Feststellung der Ordnungsmäßigkeit der Einladung und Beschlussfähigkeit
  2. Nichtöffentlichkeit von Tagesordnungspunkten
  3. Bericht

3.1     des Bürgervorstehers

3.2     des Bürgermeisters

  1. Feststellung des ältesten Mitgliedes
  2. Erklärung der Mitglieder über ihre Fraktionszugehörigkeit / Erklärungen über Name der Fraktion / Fraktionssprecher/innen und Stellvertreter/innen         
  3. Wahl der Bürgervorsteherin / des Bürgervorstehers
  4. Verpflichtung der Bürgervorsteherin/ des Bürgervorstehers;

          Amtseinführung (durch das älteste Mitglied)

  1. Verpflichtung der Stadtvertreter/innen
  2. Wahl der Stellvertretenden der Bürgervorsteherin / des Bürgervorstehers; Verpflichtung
  3. Wahl der Stellvertretenden des Bürgermeisters; Ernennung und Vereidigung
  4. Wahl der Mitglieder, stv. Mitglieder und Vorsitzenden, stv. Vorsitzende der städt. Ausschüsse

11.1   Finanzausschuss

11.2   Sozialausschuss

11.3   Bau- u. Umweltausschuss

11.4   Wirtschaftsausschuss

  1. Wahl der Mitglieder des Amtsausschusses

12.1   Mitglieder

12.2   Stellvertreter/innen

  1. Weitere Wahlen, Bestellungen, Benennungen und Berufungen

13.1   Verwaltungsrat Stadtwerke (inkl. 1. und 2. Stellvertretende)

13.2   Wahlprüfungsausschuss

13.3   Delegierte für den Städtebund

13.4   Beauftragte/r für den Umweltschutz

13.5   Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung der VKP

13.6   Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung der Hohwachter Bucht Touristik GmbH

13.7   Gewässerunterhaltungsverband Kossau

13.8   Schulleiterwahlausschuss

  1. Genehmigung der Niederschrift über die 27. Sitzung
  2. Fragen der Einwohnerinnen und Einwohner
  3. 5. Änderung und Ergänzung des Bebauungsplanes Nr. 38 für das Gebiet „Bereich nördlich der Kieler Straße, südlich der Hochmode“; hier:

          - Beschluss über die Behandlung der eingegangenen Anregungen und Bedenken

          - Entwurfs- und Auslegungsbeschluss (Herr Beims wird anwesend sein) /

  1. Entwicklung Wohnmobilstellplatz
  2. Fahrbahnreparaturen / Gehwegreparaturen; Haushaltsüberschreitung / 
  3. Änderung des Stellenplanes 2018 / 
  4. Fragestunde der Stadtvertreterinnen und Stadtvertreter
  5. Verschiedenes

 Die nachfolgenden Tagesordnungspunkte werden nach Maßgabe der Beschlussfassung durch die Stadtvertretung voraussichtlich nicht öffentlich beraten.

  1. Nicht öffentlich
  2. Grundstücksangelegenheit; Bericht des Bürgermeisters / Anlage
  3. Verschiedenes

EU-Bericht zum Breitbandausbau

Vectoring bringt uns nicht in die Gigabit-Gesellschaft

Der Europäische Rechnungshof (ERH) hat einen Sonderbericht zum Stand des Breitbandausbaus in den Mitgliedsstaaten veröffentlicht. Darin kommen die EU-Rechnungsprüfer zu dem Ergebnis, dass das EU-weite Ziel, bis zum Jahr 2025 flächendeckend Geschwindigkeiten von bis zu 1 GBit/s zu ermöglichen, in Deutschland mit den aktuell genutzten Technologien „wahrscheinlich nicht zu verwirklichen“ sei. Die Kritik zielt insbesondere auf den Einsatz der Vectoring-Technologie. Der Deutsche Landkreistag sieht sich durch diesen Bericht in seiner kritischen Haltung gegenüber Vectoring bestätigt. Bereits zuvor hatte Präsident Landrat Reinhard Sager festgestellt: „Bis zum Jahr 2025 soll ein flächendeckender Ausbau mit Gigabit-Netzen bis ins Haus erreicht werden. Die Technik der Zukunft ist hierbei ganz klar Glasfaser. Wer auf Vectoring setzt, reitet ein totes Pferd."
Der ERH beklagt aber auch die mangelnde Koordinierung der verschiedenen Förderprogramme auf Bundes- und Landesebene und setzt sich kritisch mit der Praxis des Rosinenpickens – also das ständige punktuelle Herausgreifen einzelner lukrativer Orte aus zusammenhängenden kreisweiten und damit flächendeckenden Ausbaugebieten – auseinander. Deutschland könne zwar das europäische Ziel einer Versorgung mit 30 Mbit/s für 100 % der Haushalte bis zum Jahr 2020 ggf. noch erreichen, allerdings bliebe aktuell die Versorgung der ländlichen Gebiete deutlich hinter dem städtischen Raum zurück. Das weitere EU-Ziel, wonach bis 2020 mindestens 50 % der Haushalte Breitbandverbindungen von mindestens 100 Mbit/s tatsächlich nutzen würden, werde Deutschland dagegen verfehlen. Auch damit greift der Rechnungshof nahezu alle Argumente auf, mit denen seitens des Deutschen Landkreistags seit langem eine andere Ausrichtung der Breitbandförderung in Deutschland gefordert wird.
Um das 2025-Ziel zu erreichen, ist es nach Auffassung des Deutschen Landkreistages zwingend erforderlich, die Bundesförderung ab sofort so auszurichten, dass nur noch echte Glasfasernetze bis ans Haus gefördert werden. Wichtig sei es, auch da, wo zunächst noch mit Vectoring geplant worden ist, den Technologiewechsel hin zur Glasfaser zu ermöglichen. Insoweit gelte es, aus den in der letzten Legislaturperiode gemachten Erfahrungen zu lernen und das Förderprogramm entsprechend fortzu-entwickeln, ohne dass dabei die in den letzten Jahren – nicht zuletzt vor Ort in den
DEUTSCHER LANDKREISTAG - DER KOMMUNALE SPITZENVERBAND repräsentiert
73% der Aufgabenträger 68% der Bevölkerung 96% der Fläche DEUTSCHLANDS
74 Mrd. € Haushaltsvolumen 31,2 Mrd. € Ausgaben für soziale Leistungen
Landkreisen und Gemeinden – gewachsenen Strukturen und die bereits erzielten Ausbauerfolge gefährdet werden. Das kommunale Engagement zusammen mit den privaten Unternehmen habe in ländlichen Räumen oftmals überhaupt erst den Breitband-, vor allem den Glasfaserausbau vorangebracht. Das müsse erhalten werden.

Aktionsbündnis „Leben auf dem Land“ gestartet

Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, hat sich mit Vertretern des Deutschen Landkreistages (DLT), des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB), des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) sowie des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) getroffen. Mit dem Treffen wurde das Aktionsbündnis „Leben auf dem Land“ gestartet. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) will gemeinsam mit den vier Partnern unter dem Motto „regional vernetzt, gemeinsam stark“ die ländlichen Räume stärken. Dazu werden mit dem Bündnis grundlegende Themen wie Digitalisierung, Bildungsinfrastruktur, Fachkräftesicherung, aber auch das Ehrenamt und regionale Wertschöpfung im ländlichen Raum hervorgehoben. Das im Auftrag des BMEL vom Johann Heinrich von Thünen-Institut durchgeführte Monitoring ländlicher Räume liefert im Online-Landatlas wissenschaftliche Datengrundlagen.

Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner: „Die ländlichen Räume sind die Kraftzentren unseres Landes. Die Lebensqualität der Menschen und eine starke Wirtschaft liegen mir deshalb besonders am Herzen. Denn eines ist klar: Ländlicher Raum und Landwirtschaft gehören zusammen. Deshalb freue ich mich, die kommunalen Spitzenverbände als wichtige Partner für die Entwicklung der Ländlichen Räume heute bei mir im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft begrüßen zu dürfen. Jeder unserer vier Partner hat langjährige Erfahrung und Strukturen, die die Menschen vor Ort erreichen. Diese Erfahrungen und Strukturen bringen wir erstmalig in einem Aktionsbündnis „Leben auf dem Land“ zusammen. Mit gebündelten Kräften wollen wir Lösungen zu den einzelnen Herausforderungen erarbeiten und das Aktionsbündnis mit Leben füllen. So werden wir die Lebensqualität verbessern und die Wirtschaft in den ländlichen Regionen stärken. Gemeinsame Initiativen und Projekten helfen uns, nicht nur für, sondern vor allem mit den Menschen in den ländlichen Räumen Potentiale zu nutzen und Perspektiven zu entwickeln.“

Präsident des Deutschen Landkreistages, Landrat Reinhard Sager: „Die Bundesregierung hat sich vorgenommen dafür zu sorgen, dass ländliche und städtische Räume gleichwertige Entwicklungschancen erhalten. Das gemeinsame Agieren der Akteure vor Ort ist für eine dynamische Entwicklung das A und O. Hier soll das Aktionsbündnis gezielte Impulse setzen. Es geht uns darum, die ländlichen Räume als Wirtschafts- und Lebensstandorte voranzubringen – um die Digitalisierung und Flexibilisierung von Angeboten, um den Ausbau des schnellen Internets, um die Sicherstellung des öffentlichen Nahverkehrs auf Straße und Schiene auch in entlegeneren Gebieten, um attraktives Wohnen, eine flächendeckende medizinische Versorgung und passende Förderanreize bei Unternehmensansiedlungen. Wichtig ist, klarzumachen: Deutschland besteht überwiegend aus ländlichen Räumen, zwei Drittel der Menschen leben auf dem Land. Das sind Realitäten, die sich auch in der Setzung politischer Prioritäten niederschlagen müssen.“

Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Dr. Uwe Brandl: „Es gilt noch mehr als bisher die Kommunen im ländlichen Raum und ihr Potenzial als Innovationsräume zu stärken. Innovationen und wirtschaftliche Stärke entstehen heutzutage vor allem dort, wo es eine leistungsstarke Breitbandversorgung gibt. Breitbandversorgung ist im 21. Jahrhundert das Fundament für Lebens- und Standortqualität und bildet die Voraussetzung für digitale Anwendungen zum Nutzen von Bürgern und Unternehmen. Ländliche Räume sind stark – sie bieten Aufenthaltsqualität und tragen einen großen Teil zur Wertschöpfung in Deutschland bei. Es muss uns aber gelingen, diese Regionen digital weiterzuentwickeln und fit für die Zukunft zu machen. Das Aktionsbündnis Leben auf dem Land ist eine ideale Plattform, um gemeinsam die nächsten Schritte zu gehen. Unser gemeinsames Ziel ist es, eben dieses Leben auf dem Land attraktiv zu erhalten, die Regionen zu stärken und zu Innovationsräumen auszubauen.“

Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Hans-Peter Wollseifer: „Die ländlichen Regionen sind für das Handwerk wichtige Zukunftsräume. Handwerksbetriebe prägen in großer Vielfalt die Wirtschaft des ländlichen Raums und sichern dort maßgeblich die Versorgungsstrukturen und das gesellschaftliche Leben durch ihr Engagement in Vereinen und örtlicher Selbstverwaltung. Um diese Strukturen zu erhalten und einer Verödung ländlicher Räume vorzubeugen, müssen wir dieses Potenzial für die Zukunft sichern und weiterentwickeln. Dafür braucht es die richtigen Rahmenbedingungen für Investitionen. Flächendeckend muss moderne analoge wie digitale Infrastruktur bereitgestellt werden. Wenn die Handwerksbetriebe auf dem Land abgehängt sind, dann sind sie morgen weg und mit ihnen die Jobs und Ausbildungsplätze für junge Leute. Das Aktionsbündnis kann dazu beitragen, dass Unternehmer und Fachkräfte in den ländlichen Räumen Zukunftsperspektiven gestalten.“

Stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Deutscher Industrie- und Handelskammertags, Dr. Achim Dercks: „Gerade Deutschlands ländliche Regionen sind wirtschaftlich vielfältig. Wir haben starke ländliche Räume wie das Emsland oder den Bodenseeraum mit vielen Weltmarktführern aus der mittelständischen Industrie, pulsierende Metropolregionen und strukturschwächere Regionen mit einer wachsenden Tourismuswirtschaft. Deshalb ist das Aktionsbündnis für das Leben auf dem Land ein gutes Signal zur richtigen Zeit. Dabei sollte die Initiative die beiden drängendsten Themen der Regionen - den Fachkräftemangel und die Digitalisierung - in den Fokus nehmen. Nur mit qualifizierten Mitarbeitern und moderner Infrastruktur können digitale Produktions- und Dienstleistungsprozesse auch in der Fläche erfolgreich umgesetzt werden. Hinzu kommen eine gute Verkehrsinfrastruktur und ausreichende Nahversorgungsangebote - sie machen ländliche Räume auch für die Fachkräfte von morgen attraktiv.“

Dr. Markus Mempel - Deutscher Landkreistag - Ulrich-von-Hassell-Haus, Lennéstr. 11, 10785 Berlin

Kinderferienpass Sommer-/Herbstferien Lütjenburg

Bürgermeister Dirk Sohn freut sich, Ihnen und Euch mitteilen zu können, dass das Kinderferienpass-Magazin 2018 jetzt zu haben ist bei:

- Stadtpädagoge, Herr Lübker, DG des Gebäudes der Stadtwerke, zugänglich vom Rathausinnenhof
- Sekretariat, Frau Dohrmann, 1. OG des zweiten Gebäudes , zugänglich vom Rathausinnenhof
- VR-Bank, Lütjenburg
- Gehrmann Sport + Mode
- Modehaus Mews
- Natur-, Umwelt- und Abfallberatungsstelle des NABU
- Jugendtreff, Kieler Straße
- Jobcenter Lütjenburg
- Touristenformation Lütjenburg
- Stadtbücherei
- Amt Lütjenburg
- Zudem werden unsere Kinderferienpass-Magazine in den Schulen in Lütjenburg von LehrerInnen an alle Kinder zwischen sechs und 13 Jahren ausgeteilt.

- Kinderferienpass-Karten -
Vom 11. Juni bis zum 4. Juli 2018 können Sie dann eine Kinderferienpass-Karte für Ihr Kind bzw. mehrere für Ihre Kinder erwerben beim Stadtpädagogen, Herr Lübker, DG des Gebäudes der Stadtwerke, zugänglich vom Rathausinnenhof – montags von 16 bis 19 Uhr und mittwochs von 10 bis 18 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung!

Für alle weiteren Informationen zum Kinderferienpass 2018 wenden Sie sich bitte an unseren Stadtpädagogen Herrn Lübker: Telefon: 402042, Handy: 0173-3558081, E-Mail: sven.luebker@stadt-luetjenburg.de

Rozalin will leben! Bitte helfen Sie, uns zu helfen!

Helle Aufregung am Sonntag, dem 27.Mai auf der Station 9 der Krebsstation des Kinderkrankenhauses in Bukarest. Heute ist Rozalin neun Jahre alt geworden und unerwarteter Besuch betritt das vollbelegte Zimmer des kleinen Jungen.

 

Seine drei Geschwister, Mutter und Sybille Hüttemann (Leiterin des Kinderheims "Stern der Hoffnung") hatten sich auf den weiten Weg nach Bukarest gemacht, um diesen besonderen Tag mit Rozalin zu feiern. Eine große Torte, Getränke und zwei Piratenkostüme haben sie mitgebracht. - Das von der Krankheit gezeichnete Gesicht des kleinen Jungen verwandelt sich. Eine Riesenfreude, denn mit diesem Besuch hat er nicht gerechnet. Eigentlich will Rozalin Polizist werden, jedoch kann er seit zwei Jahren die Schule nicht mehr besuchen. Der Beruf des Piraten ist sein Zweitwunsch.

 

Seit vier Jahren ist der kleine Junge an Lymphdrüsenkrebs erkrankt und seine derzeitige Situation ist sehr besorgniserregend. Dringend benötigte Therapien sind in der Vergangenheit ausgeblieben und der Krebs hat sich auf die Lunge übertragen. Rozalins Eltern sind nicht krankenversichert. Wovon auch? Sie haben kaum etwas und leben in Armut. Sein 12-jähriger Bruder und sein Vater arbeiten als Tagelöhner auf den Feldern oder im Wald. Wenn sie Arbeit bekommen, verdienen sie max. 10 Euro am Tag. Das ist für eine siebenköpfige Familie nicht genug.

 

Jede Fahrt nach Bukarest (370 km), jede Anwendung im Krankenhaus und jedes Medikament muss bezahlt werden. Nicht die Leistungen des Krankenhauses, jedoch jeder behandelnde Arzt und das Pflegepersonal halten die Hand auf. Eine dringend benötigte Inhalationshilfe oder ausreichende Chemotherapien - unbezahlbar!

 

Spendengelder von rumänischen Schulklassen und Privatpersonen (2.500 €) sind aufgebraucht. Jeder Cent ist für Rozalins Behandlungen ausgegeben worden. Die Ärzte raten zu Stammzelltherapien, aber ein geeigneter Spender ist noch nicht gefunden. Nun soll eine ältere Schwester (14 Jahre) von Rozalin getestet werden. Drei Anwendungen im Krankenhaus hat die Evangelischen Jugend Lütjenburg seit Januar 2018 mit insgesamt 1.200 Euro bezahlt. Darunter Honorare für Ärzte im Wert von 750 €, 110 € für eine Chemo-Therapie, 200 € für eine Stammzellentnahme und Verpflegung im Krankenhaus. Die Spende der Lütjenburger Jugend ist selbst erwirtschaftetes Geld. Erlöse von Flohmärkten und dem Fisch- oder Scampistand auf dem Stadtfest. So soll es auch in diesem Jahr sein. Der Gewinn jedes verkauften Fischbrötchens, Bratfisches, jeder Scampiportion und verkauften Weines sollen für die weiteren Behandlungen von Rozalin verwandt werden. Das war in den letzten Jahren ein Gewinn von je 1.300 Euro. Ein Tropfen auf dem heißen Stein, könnte man meinen, für drei volle Verkaufstage und so großen ehrenamtlichen Einsatz.

 

Dank einer Sachspende können wir mit Plakaten und Flyern auf Rozalins Situation aufmerksam machen. Nun bitten wir um Ihre Hilfe!

- Die Jugend hofft auf Unterstützung der Gewerbetreibenden aus Lütjenburg und Umgebung und vielen anderen sowie der Aussteller des Stadtfestes. -

 

An diesem Sonntagnachmittag verwandelt sich der triste Stationsgang 9 schnell in eine Feierhalle voller Lebensfreude. Es spricht sich rum, dass Rozalin Besuch bekommen hat und es Torte gibt! Viele kranke Kinder freuen sich für Rozalin, der für kurze Zeit im Mittelpunkt des Geschehens stehen darf. Und er genießt merklich diese Feier. Isst sogar zwei Stückchen Torte an diesem besonderen Tag. Es wird geteilt, was vorhanden ist, gelacht und gesungen! Zwei Stunden später muss der Besuch die Krebsstation wieder verlassen und es zieht wieder Alltag ein.

 

Rozalin hat schon Kinder sterben sehen, doch er will leben!

 

Text: Howard Bleck

 

Spendenhinweis:

Geldspenden für Operationen für Rozalin: Ev.Luth. Kirchengemeinde Plön-Segeberg

IBAN: DE 1521 050170 002 000 8371, BIC: NOLADE 21 KIE,

Verwendungszweck: 00081.00.0.1120.00.02210 Spende Rozalin

Veranstaltungen im Juni 2018 für Seniorinnen und Senioren der Stadt Lütjenburg

Der Seniorenbeirat weist im Rahmen des „Veranstaltungskalenders 2018“ auf folgende Veranstaltungen im Juni hin:

Mittwoch, 13. Juni, 15.30 Uhr
Kinder und Jugendliche der Tanzsportfreunde Phoenix führen beim gemütlichen Kaffeetrinken ihre Tänze vor. Kosten: Spende.
Lütjenburg, Phoenix Tanzsporthalle, Oldenburger Straße 14

Freitag, 22. Juni, 15 Uhr
Bingo-Nachmittag bei Kaffee und Kuchen. Kostenbeitrag 3 €.
Lütjenburg, Alter Posthof, Neuwerkstraße 15

Freitag, 29. Juni, 15 Uhr
„Versteuern von Alterseinkommen“ – Erläuterungen durch Steuerberater Thomas Hansen bei Kaffee und Kuchen.
Lütjenburg, Alter Posthof, Neuwerkstraße 15

Alle Interessierten ab 60 Jahre sind herzlich eingeladen. Die Veranstalter würden sich über möglichst viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer freuen.

Da die Teilnehmerzahlen zum Teil begrenzt sind, wird um Anmeldung für alle Veranstaltungen unter Tel. 0 43 81/ 40 20 22 (Frau Dohrmann, Rathaus) gebeten.

Veranstaltungen des Sozialverbandes im Juni 2018

Veranstaltungen des SoVD

Was? - Computertreff
Wann? – Jeweils dienstags am 5. Juni, 19. Juni und 3. Juli von 16 – 18 Uhr
Wo? – Lütjenburg, Friedrich Speck Str. 10, , Otto-Mensing-Haus
Wer? – SoVD in Zusammenarbeit mit der VHS und dem Seniorenbeirat der Stadt Lütjenburg

Jeder, der Interesse hat, den Umgang mit Computern zu erlernen und/oder sich darin weiterbilden möchte, ist herzlich willkommen. 
Informationen erhalten Sie vorab bei Robert Lentzer unter Telefon 04382 / 9269027 oder unter sovd-luetenburg@email.de

Was? – Kaffeenachmittag
Wann? - Donnerstag 21.Juni um 15 Uhr
Wo? – Lütjenburg, Alter Posthof, Neuwerkstraße 15
Anmeldung erbeten unter Telefon 04381 / 415171 oder sovd-luetjenburg@email.de

Was? – Fahrt nach Sternberg
Wann? - Donnerstag 23.Juni
Reiseanmeldung und Infos bei Rainer Präpst unter Telefon 04381 / 7350

Lütjenburger Schützen-Totengilde v. 1719 - Das war unser Gildefest Mai 2018

Im Kalender stand es Schwarz auf Weiß zu lesen: „Es ist Pfingsten“ und somit stand auch das Gildefest der Lütjenburger Schützen-Totengilde von 1719 an. Diesen Termin mußte sich keiner der Gildebrüder und Gildeschwestern extra anstreichen, denn jeder von ihnen fieberte schon lange dem Start ins Gildevergnügen am Pfingstmontag entgegen.

Da sich Gilde und Kirche eng verbunden fühlen, gingen am Montagmorgen viele Gildebrüder mit ihren Familien zur Andacht in das Lütjenburger St. Michaelis Gotteshaus. Somit war das Gildefest auch mit dem kirchlichen Segen eingeläutet.

Nachmittags traf man sich am Marktplatz, um von hier aus den hölzernen Vogel in die Tannenschlucht zu geleiten und ihn im Kugelfang zu richten. Bei Kaffee und Kuchen saß man im Anschluß im Festzelt gemütlich beisammen und spekulierte darüber nach, wer wohl als 1. Majestät die Gemeinschaft durch das Gildejahr führen wird.

Gegen Abend brach man dann in Richtung Kühren auf, denn man wollte dort der scheidenden 1. Majestät „Jochen vun Kührner Barg“ mit einer herrlichen Girlande die Ehre erweisen. Bei Jochen und Christel Haß ließ man den Tag fröhlich ausklingen und manch einer fand erst am frühen Morgen des folgenden Dienstag in die Federn.

Lange ausschlafen war nicht drin, denn in aller Herrgottsfrühe wurden die Gildebrüder durch drei laute Böllerschüsse aus dem Schlaf gerissen. Spätestens jetzt war jedem klar: Heute geht es darum, die neue Majestät auszuschießen. Also nix wie raus aus dem Bett, rein ins Bad, ran an den Frühstückstisch, rein in den Gildeanzug und runter zum Antreten auf dem Lütjenburger Marktplatz. Die verstorbenen Gildebrüder waren im Geiste dabei, mit dem Niederlegen von Blumen auf deren Gräber wurde ihnen gedacht. Die (Noch)-1. Majestät „Jochen vun Kührner Barg“ war von einer Abordnung von zuhause abgeholt worden, alle Gildebrüder, Gäste, Musiker und Fahnenabordnungen waren eingetroffen, die Schieß- und Essensmarken waren verteilt und schon nahm man Aufstellung für den Marsch durch die Stadt. Dieser wurde traditionell von Hein Lüth, alias Jochen Sauvant, und Adju Andreas Wauter angeführt. Am Rathaus stießen Bürgermeister Dirk Sohn, Bürgervorsteher Siegfried Klaus (beide natürlich auch Gildebrüder), Nikolas Scholtka (Kommandeur Flugabwehrraketengruppe61) und andere Ehrengäste mit dazu. Als nächstes auf dem Programm: Kranzniederlegung am Ehrenmal, Ständchen bei Vitanas, Brunnengedicht und Verteilung von Geschenken an die Kinder der Stadt, Festkommers in der Tannenschlucht bis in den Nachmittag.

- Als neue Rekruten wurden verpflichtet:
Simon Fischer , André Lilienthal, Michael Maack, Jacob Weber und Peter Zenner.

- Freigesprochen nach dem Rekrutenjahr:
Lukas Bernatzki, Matthias Bock, Tim Evers, Moritz Gebert, Harald Gendebien, Chistian Hansen, Volker Harms, Dr. Marc Koene, Ralf Krumbeck, Peter Liesenfeld, Karl Lotz, Stefan Niemeyer, Marius Nipp, Jan Seidel, Wolfgang Seufert, Lars Thode.

- Besondere Ehrung für 25 Jahre Gildemitgliedschaft erhielten Carsten Anders, Uwe Christiansen, Achim Holbeck, Michael Langholz und Michael Scheibel.

- Den Otto-Maack-Gedächtnispokal erhielt Hauke Anders aus dem sogenannten „5. Quartier“ aus den Händen seines Vorgängers Ole Steenbock für die langjährige Treue zur Lütjenburger Gilde. Angestammt in Hohenfelde, mit jetzigem Heimatort im 300 Kilometer entfernten Vechta, läßt es sich der Unternehmer nicht nehmen, zu vielen Veranstaltungen der Gilde anzureisen und diese in vielerlei Hinsicht großzügig zu unterstützen.

Ab 15 Uhr trat man mit Pastor Volker Harms, der zugleich als Gildebruder eingeschrieben ist, unter dem Gildeadler zum Beten an. Ab 15 Uhr hieß es: „Schießen bis zum Königsschuß“. Mit dem 694. Schuß war es dann soweit: das letzte Stück des Adlers fiel und somit stand die neue 1. Majestät fest. Spannung trat ein, da man sich nicht einig war, wer den Königsschuß getätigt hatte, denn es schossen fast gleichzeitig Jacob Weber und Wolfgang Seufert. Das erste Mal in der Geschichte aller Gilden weltweit wurde eine Videoaufnahme hinzugezogen, die ein Gildebruder mit seinem Handy aufgenommen hatte. Am Ende war es Gildebruder Seufert vom 3. Quartier, der Jens Hellmer (ebenfalls 3. Quartier) und Ehefrau Marilyn zum 1. Majestätenpaar werden ließ. Viele kennen sie aus ihrem Wohnort Lütjenburg sowie vom Amt Lütjenburg, denn hier sind beide beruflich tätig. - Für Jochen Hass und seine Christel endete somit die Amtsperiode. Etwas wehmütig betonte Jochen: „Das war das schönste Jahr meines Lebens. Es war wie eine Tankstelle der Seele“. Mit vielen Glückwünschen, guten Worten, Tanz und fröhlichem Beisammensein klang der Gildetag im Festzelt aus.

Beim Katerfrühstück ließ man am darauffolgenden Mittwoch die letzten Tage mit viel Lob, gut gemeinter Manöverkritik und netten Anekdoten noch einmal Revue passieren und es wurden Preise an die Schützen verteilt.

Jeder freut sich jetzt schon mit Spannung auf das nächste Jahr, denn zum 300-jährigen Gilde-Jubiläum an Pfingsten 2019 wird es in der Stadt richtig hoch hergehen.

Text: Petra Gramkow

Neue Königspaare bei der Gilde Darry

Bei strahlendem Sonnenschein feierte die Schieß- und Totengilde Darry von 1722 ihr Gildefest am 26. Mai 2018. Nachdem das Dorf in den frühen Morgenstunden von den Trommlern Timo Schroeder und Laura Wellendorf geweckt wurde, startete ab 8.00 Uhr der Festumzug. Die Blaskapelle „SIELAS“ aus Neustadt sorgte für den richtigen Tritt. Der Umzug wurde von der Fahnenabordnung der Neuhauser Schützen- und Sterbegilde von 1881 begleitet. Der Gildekönig vom letzten Jahr, Florian Geest, hatte auch noch vier Gastgilden eingeladen. Der Gildeumzug musste an sehr vielen Stellen anhalten, um sich mit schmackhaften Erfrischungen zu stärken. Am Gilde-Gedenkstein gedachte Gildemeister Axel Nüser der Verstorbenen des letzten Jahres. Danach konnten sich die Gäste und Gildemitglieder beim traditionellen Gildefrühstück stärken. Nach der Begrüßung durch Gildemeister Axel Nüser überbrachte Bürgermeister Ewald Schöning die Grüße der Gemeindevertretung. Mit besonderer Freude wurden der OFw der 1./FlaRakGrp 61, Dirk Panitzki und Begleitung begrüßt.

Das bunte Programm am Nachmittag verlief dank des routinierten Einsatzes aller Helfer harmonisch. Die Bereitwilligkeit zu Kuchenspenden sorgte für ein reichlich ausgestattetes Kuchenbuffet. Gut gefüllte Tische mit liebevoll ausgesuchten Preisen lockten die Teilnehmer am Preisschießen mit KK- und Luftgewehr sowie beim Vogelpicken und Rinnenkegeln an. Besonderer Magnet für die Jüngsten und Junggebliebenen war auch das Spielmobil der SOFA GmbH. Ein besonderer Dank gilt dem Team für die herzliche Betreuung.

Gegen 18.00 Uhr rief Gildemeister Axel Nüser die neuen Majestäten aus:
- Nils Arnold und Sandra Lühr wurden neue Majestäten bei den Erwachsenen.
- Jan-Arne Hackl wurde Jugend-König, Alina Schroeder Jugend-Königin.
- Jonas Wulf (nicht im Foto) ist der neue Kinderkönig und Jette Marcussen die Kinderkönigin.

Das Kleinkaliber-Preisschießen gewann Thomas Rönfeldt, im Luftgewehrschießen erwies sich Jan Stauber als besonders treffsicher und beim Luftgewehrschießen der Jugendlichen war Jonas Domnick ganz vorne. Beim Vogelpicken erzielte Angela Rath das beste Ergebnis und beim Rinnenkegeln war Henri Liesenfeld der Beste. Anschließend zog der Festumzug zu den neuen Majestäten. DJ Florian sorgte für flotte Musik, so dass die Gäste bis in die Morgenstunden tanzen und feiern konnten.

Der Gildevorstand bedankt sich bei allen Besuchern für ihr zahlreiches Erscheinen. Ein Dankeschön gebührt auch den Einwohnern von Darry für die geschmückten Häuser. Ein ganz besonderer Dank gilt wieder den vielen Kuchenspendern sowie den vielen freiwilligen Helfern, deren Engagement nicht genug herausgehoben werden kann und den Sponsoren für die zahlreichen Preise.

Text: E. Oellermann

Flohmarkt in Sehlendorf

Samstag, 23.06. von 10.00 bis 16.00 Uhr
Flohmarkt am Sehlendorfer Strand auf der Veranstaltungsfläche statt.
Anmeldungen in der Tourist-Information Sehlendorfer Strand unter Tel. 04382-92234.
Kosten pro lfd. Meter und Tiefe eines Tisches 3,00 Euro - Aufbau ab 8.00 Uhr.

Es sind noch Plätze frei. - Keine kommerziellen Anbieter!

Aus Sorge vor der Schweinepest (ASP)

Im Hegering II in der Kreisjägerschaft Plön wurden 40% mehr Wildschweine im Jagdjahr 2017-2018 erlegt  

Auf der Hegeringsversammlung des Hegering II berichtete der Hegeringleiter Jan Paustian im Rahmen des Jagdstreckenberichtes unter anderem von einer außergewöhnlich großen Wildschweinstrecke im Jagdjahr 2017-2018 – es wurden von den örtlichen Jägern 566 Stücken Schwarzwild gestreckt, das sind über 40 % mehr Sauen als im Vorjahr. Das gab es hier bisher noch nie. 

Die stärkere Jagd auf Wildschweine ist unter anderem der Sorge vor der Afrikanischen Schweinepest (ASP) geschuldet. Sie kursiert derzeit bereits in Osteuropa, Deutschland blieb bislang allerdings verschont. Im Rahmen eines Fachvortrages wurde auf der Versammlung berichtet, daß in diesem Jahr bereits im Baltikum, in Tschechien, Polen, der Ukraine und Rumänien bisher 2167 ASP-Fälle gemeldet worden seien, davon 28 bei Hausschweinen (Stand: 10. April 2018). Allein in Polen waren es 979 und damit bereits mehr als im gesamten Vorjahr 2017.

Diese für Menschen ungefährliche Erkrankung verläuft jedoch bei Haus- und Wildschweinen fast immer tödlich. Wird sie in eine Schweinehaltung eingeschleppt, sind große wirtschaftliche Einbußen die Folge. Die Tiere in den betroffenen Beständen müssten getötet werden, und es drohen dann auch empfindliche Handelsbeschränkungen in den betroffenen Regionen. Verbreitet wird ASP besonders häufig von Menschen, etwa über achtlos weggeworfene Schweinefleischprodukte.

Nach Einschätzung der Experten des Friedrich-Loeffler-Instituts sei die Eintragswahrscheinlichkeit nach Deutschland deshalb hoch. Deutschland gehöre mittlerweile zu den Ländern mit der höchsten Wildschweindichte weltweit. Nach Angaben des Deutschen Jagdverbandes hat sich die Jagdstrecke bei Schwarzwild in den vergangenen 40 Jahren bereits um 350 % auf rund 600.000 Tiere pro Jahr erhöht. Allein in Schleswig-Holstein wurden in der Saison 2016/2017 knapp 16.000 Schwarzkittel erlegt.

Text: Thorolf Wellmer (Obmann für Öffentlichkeitsarbeit)

Jahreshauptversammlung Haus & Grund Lütjenburg - Mitgliederzuwachs hält an

Mehr als 60 Personen konnte der 1. Vorsitzende von Haus & Grund Lütjenburg, Rolf Hinrichsen, in der Jahreshauptversammlung (JHV) 2018 in der Lüttje Burg begrüßen. Nach dem traditionellen Abendessen mit Sauerfleisch und Bratkartoffeln für die Mitglieder berichtete Rolf Hinrichsen über das Jahr 2017, dass wieder sehr erfolgreich für den Verein verlaufen ist. 33 neue Mitglieder konnte Haus & Grund Lütjenburg im Vorjahr verzeichnen, so dass der Verein Ende 2017 aus 341 Mitgliedern bestand. Der Aufwärtstrend hält auch in 2018 an, denn mit Ingo Meier aus Schwartbuck konnte in der JHV das 350. Mitglied mit einem Präsent begrüßt werden.

Der 1. Vorsitzende trug in seinem Rechenschaftsbericht weiter vor, dass die Vereinsmitglieder auch in 2017 durch den Verein umfassend beraten und informiert wurden. Beratungsbedarf bestand in ersten Linie bei Fragen des Mietrechts und dem Abschluss eines Mietvertrages, zu Nebenkostenabrechnungen, Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen, Energieberatung durch die Verbraucherzentrale und Versicherungsabschlüssen. Die stark nachgefragten monatlichen Sprechstunden vor Ort durch einen Juristen des Landesverbandes wurden aufgrund des gestiegenen Bedarfs ab 2017 um 30 Minuten auf 1 ½ Stunden erweitert.

Zu den Informationen durch den Verein zählt auch die jährliche Info-Veranstaltung im Herbst. In 2017 war das Thema der Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht mit 75 Teilnehmern außerordentlich stark nachgefragt.       

In seinem Bericht über die Finanzen konnte der Kassenwart, Holger Gieseler, nur Positives berichten. Dies wurde den Mitgliedern dann auch von dem Kassenprüfer, Heinz-Peter Bowitz aus Hohwacht, bestätigt. Nach einstimmiger Entlastung des Vorstandes für 2017 konnte somit zügig zu den Wahlen übergegangen werden. 

Dabei wurden Rolf Hinrichsen zum 1. Vorsitzenden, Holger Gieseler zum Kassenwart und Jan Oliver Bauer zum Beisitzer einstimmig für 4 Jahre wiedergewählt. Klaus-Jürgen Mews aus Kühren stellte sich als Beisitzer nicht wieder zur Verfügung. Als Nachfolger wählten die Mitglieder einstimmig Ralf Schmudlach aus Lütjenburg in den Vorstand. Rolf Hinrichsen dankte Klaus-Jürgen Mews ausdrücklich für 11 Jahre ehrenamtliche Mitarbeit im Vorstand, in der er gefühlt nicht nur an jeder Vorstandssitzung teilgenommen hat, sondern wirklich die Arbeit aktiv begleitet hat“. Als Dank überreicht Rolf Hinrichsen Herrn Mews einen Gutschein und wünschte ihm für die Zukunft alles Gute. Zum Kassenprüfer für den nach 2 Jahren routinemäßig ausscheidenden Heinz-Peter Bowitz wählten die Mitglieder einstimmig Herrn Christoph Heyden aus Lütjenburg.

Den bereits im vergangenen Jahr begonnenen Aufruf an die Mitglieder, Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr zu werden, wurde vom 1. Vorsitzenden wiederholt. Er warb darum, den ehrenamtlichen Dienst der in den Freiwilligen Feuerwehren tätigen Männer und Frauen mit einer aktiven oder fördernden Mitgliedschaft in der jeweiligen Stadt oder Gemeinde zu unterstützen. Aufnahmeanträge für alle 9 Freiwilligen Feuerwehren des Amtes Lütjenburg hält Haus & Grund bereit. Erste Mitgliedsaufnahmen konnten bereits in der JHV entgegen genommen werden.

Am Ende der JHV hielt der Verbandsjurist und Verbandsdirektor von Haus & Grund Schleswig-Holstein, Hans-Henning Kujath, einen Vortrag über „Neues aus der Wohnungspolitik in Bund und Land“. Er sprach dabei die aktuellen Themen zu den Straßenausbaubeiträgen, zur Änderung der Grundsteuern nach dem Urteil des BVerfGG, zur Mietpreisbremse und Änderung der GrerEst an.

Rolf Hinrichsen 25 Jahre Ortsvorsitzender von Haus & Grund Lütjenburg

25 Jahre Ortsvorsitzender von Haus & Grund Lütjenburg. Für Rolf Hinrichsen ein Anlass einmal auf die Vereinsarbeit der letzten Jahre zurück zu blicken. Noch vor 10 Jahren hatte der Verein weit unter 200 Mitglieder. In den letzten Jahren ist der Verein deutlich gewachsen und konnte in der Jahreshauptversammlung 2018 sein 350. Mitglied begrüßen.
Das Konzept aus individueller Beratung der Mitglieder durch den Verein und die Rechtsberatung durch Juristen des Landesverbandes, verbunden mit einer umfassenden Information durch die Norddeutsche Hausbesitzer Zeitung und Info-Veranstaltungen ist aufgegangen. 

In einer Laudatio des 2. Vorsitzenden, Claus-Peter Bruhn, in der JHV (im Foto rechts) betonte er, den Einsatz und das Engagement von Rolf Hinrichsen in den zurückliegenden Jahren. Er dankte Rolf Hinrichsen für die geleistete Arbeit im Ehrenamt zum Wohle des Vereins und überreichte ihm einen Gutschein.   

Text: Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümerverein Lütjenburg und Umgebung e.V. -  gez. Hinrichsen (1. Vorsitzender), gez. Bruhn (2. Vorsitzender)

Digitales Lernen – eine Herausforderung für Schulen und Schulträger

Landrätin Stephanie Ladwig und Schulrat Stefan Beeg diskutierten mit Schulleitern und Vertretern der Schulträger die Voraussetzungen für die digitale Schule.

Die Digitalisierung der Gesellschaft verläuft rasant und sorgt für eine tiefgreifende Veränderung aller Lebensbereiche. Das gilt auch für den Kreis Plön und seine Schulen, wie Landrätin Stephanie Ladwig und Schulrat Stefan Beeg wissen. Schulen und Schulträger haben deshalb die Aufgabe, den digitalen Prozess gemeinsam zu gestalten. „Wenn wir als Gesellschaft erfolgreich sein wollen, müssen wir unseren Kindern die Fähigkeiten vermitteln, die sie in dieser modernen Zeit brauchen“, erklärte Landrätin Ladwig bei einer gemeinsamen Veranstaltung mit Schulrat Beeg zum Thema „Lernen mit digitalen Medien“ in der Plöner Kreisverwaltung.

Digitale Schule kann nur gemeinsam zwischen Schule und Schulträger gelingen. Schulrat Beeg betonte die pädagogischen Anforderungen an die digitale Schule. Das Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen (IQSH) stellte hierzu ein Konzept zur Medienentwicklungsplanung sowie die Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ der Kultusministerkonferenz vor. Best practice Beispiele des Friedrich-Schiller-Gymnasiums in Preetz und der Grund- und Gemeinschaftsschule Heikendorf auf ihrem Weg zur digitalen Mediennutzung rundeten den gemeinsamen Nachmittag ab.

In der Diskussion zwischen den Teilnehmenden ging es um Ansprüche und Grenzen digitalen Unterrichts. Moderne Technik sei das Mittel, um dem Bildungsauftrag gerecht zu werden – pädagogische Konzepte müssten aber Vorrang vor Technik haben, so der Tenor in der Runde. Beides gehe aber Hand in Hand. Schulen müssen Medienentwicklungskonzepte entwerfen, während Schulträger die technische Infrastruktur wie Breitband, WLAN sowie die professionelle Wartung und Pflege der Endgeräte sichern müssen. „Ein Lehrer wird nicht digitalen Unterricht vorbereiten, wenn er Befürchtung haben muss, dass das System ausfällt. Er wird auch nicht parallel analogen und digitalen Unterricht vorbereiten“, betonte Landrätin Ladwig. Wenn digitale Schule Erfolg haben soll, muss die Technik funktionieren. Dies sicherzustellen ist Aufgabe der Schulträger.

Die entscheidende Frage ist, wie sich Schulen und Schulträger im Kreis Plön den gemeinsamen Weg gestalten. Im Zuge der Diskussion wurde der Bedarf deutlich, dass Schulen und Schulträger gemeinsam pädagogische Inhalte und technische Standards entwickeln sollten. Eine kreisweite Koordination durch einen „Kümmerer“ wurde angeregt. Als weiterer wichtiger Baustein für den digitalen Erfolg wurde benannt, dass neben einer sinnvollen Standardisierung entsprechend der besonderen Bedürfnisse der Schulen genügend Freiraum für individuelle Lösungen der Schulen verbleibt.

Text: Kreis Plön

Startschuss für kommunales Digitales Recht

In Schleswig-Holstein können Bürgerinnen und Bürger, ehrenamtlich Tätige und Vertreter der Wirtschaft künftig neben Bundes- und Landesrecht auch kommunales Recht einfach und komfortabel im Internet finden. Das Land Schleswig-Holstein hat dazu gemeinsam mit dem Rechtsportal Juris und dem Unternehmen Teleport den elektronischen Basisdienst „Kommunales Schleswig-Holstein-Recht – KSH-Recht“ entwickelt. Unterstützt wurde das Vorhaben von interessierten Kommunen. Digitalisierungsstaatssekretär Tobias Goldschmidt und Landrätin des Kreises Plön Stephanie Ladwig haben die Normen des Kreises im Rahmen des Basisdienstes KSH-Recht veröffentlicht und damit den Startschuss für das Projekt geben.

Hintergrund:
Durch KSH-Recht kann im Internet das jeweils geltende Ortsrecht einfach eingesehen werden – gut auffindbar und barrierefrei nutzbar. Das dient der Transparenz, der Demokratie, der Bürgergesellschaft und der Bürgerbeteiligung. Landesweit sollen die schleswig-holsteinischen Kommunen ihr geltendes Ortsrecht nur an einer einzigen Stelle digital pflegen und dadurch an verschiedenen Stellen im Internet zur Verfügung stellen können. Denn bisher war kommunales Recht im Internet noch in höchst unterschiedlichem Maße und auch in unterschiedlicher Form abgebildet. Die uneinheitlichen Formate machten Änderungen für den Bürger schwer nachvollziehbar, und auch für die kommunalen Verwaltungen war der Pflegeaufwand relativ hoch.

Text: Kreis Plön

Verstärkt gegen Cybermobbing, Internetsucht, Komasaufen und Co.

Wechsel der Kinder- und Jugendschutzbeauftragten im Kreis Plön - Kerstin Harmsen-Petersen hat am 01. April 2018 diese Aufgabe im Amt für Familie und Jugend übernommen

Vorbeugen ist besser als heilen – Dieses Motto gilt gerade im Bereich des Kinder- und Jugendschutzes. „Ich freue mich sehr, dass wir mit Kerstin Harmsen-Petersen eine engagierte und kompetente Mitarbeiterin als Nachfolgerin für Frau Sill gefunden haben. Frau Harmsen-Petersen hat bereits lange Jahre im Bereich des Allgemeinen Sozialen Dienstes gearbeitet und kennt daher den Kreis Plön und seine Gegebenheiten sehr gut“, so Landrätin Stephanie Ladwig.

Gefahrenquellen verändern sich für junge Menschen in der heutigen Zeit stetig. Cybermobbing, Internetsucht, Rauschtrinken, oft als Komasaufen bezeichnet, und vieles mehr sind Gefahren, denen Kinder und Jugendliche heute im Alltag ausgesetzt sind. Da ist es wichtig, die jungen Menschen in ihrer Lebens- und Alltagskompetenz zu stärken, sodass sie sich selbstständig vor gefährdenden Einflüssen schützen können und darüber hinaus auch zur Kritik- und Entscheidungsfähigkeit, einer guten Eigenverantwortung sowie zur Verantwortung gegenüber ihren Mitmenschen befähigt werden.

Um dies zu fördern, wird die neue Jugendschutzbeauftragte unter anderem pädagogische und präventive Angebote weiterentwickeln und Ansprechpartnerin für Informationen, Beratung, Aufklärung sowie Öffentlichkeitsarbeit sein. Auch die Förderung der Zusammenarbeit verschiedener Jugendhilfeträger und die pädagogische Begleitung im ordnungsrechtlichen Jugendschutz gehört zu ihren Aufgaben.

Wer Informationen benötigt oder Fragen und Anregungen rund um das Thema Kinder- und Jugendschutz und das Jugendarbeitsschutzgesetz hat, kann sich gerne an Kerstin Harmsen-Petersen beim Amt für Familie und Jugend im Kreis Plön wenden (04522/743-509 oder kerstin.harmsen-petersen@kreis-ploen.de

Text: Kreis Plön

Spannendes & Interessantes im Eiszeitmuseum

Im S. – H. Eiszeitmuseum - Nienthal 7, bei Lütjenburg:

Mitmachaktionen
Am Strand der Ostsee lassen sich wahre Schätze finden, die sich dort über Jahrtausende angesammelt haben. Wer noch kein Glück bei der Suche nach Fossilien und Bernstein hatte, ist herzlich eingeladen, uns immer mittwochs und sonntags im S.- H. Eiszeitmuseum zu besuchen und an unserer Fossilienwerkstatt teilzunehmen. Echte Fossilien aus dem Gipsblock präparieren und Rohbernstein zu einem individuellen Schmuckstein schleifen ist ein Spaß für die ganze Familie (ab 6 Jahren). Kosten: Museumseintritt zzgl. Materialkosten von 4 € pro Aktion.

Eröffnung der Sonderausstellung "Faszination Kalk"
Am Samstag, 30. Juni um 12.00 Uhr eröffnet das Eiszeitmuseum die Ausstellung "Faszination Kalk" in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Deutschen Kalkindustrie e. V.

Gewinnen Sie faszinierende Einblicke in die Geschichte und Gewinnung dieses einzigartigen Rohstoffs, und entdecken Sie, in welchen Produkten uns Kalk im heutigen Alltag begegnet. Die Ausstellung ist bis zum 14. Oktober im Eiszeitmuseum zu sehen.

Eiszeitfrühstück mit Feuerlachs
Auch in diesem Jahr laden wir Sie am 01. Juli von 10-13 Uhr zu unserem kulinarisches Highlight, dem "Eiszeitfrühstück" ein. Lassen Sie sich in rustikaler Umgebung in der Eiszeitjägerjurte bei Feuerlachs, Stockbrot und anderen Leckereien vom S. – H. Eiszeitmuseum, verwöhnen. An diesem Tag ist auch die Steinzeitwerkstatt mit Thomas Heuck wieder im Eiszeitmuseum zu Besuch. Anmeldung über info@eiszeitmuseum.de oder telefonisch (04381 – 415210). Kosten: Erwachsene 12 €, Kinder 7 €.

Steinzeitwerkstatt
In der Steinzeitwerkstatt mit Thomas Heuck lässt das S. - H. Eiszeitmuseum das Leben in der Steinzeit wieder aufleben. Am 01., 09. und 16. Juli lernen Kinder, Jugendliche und Erwachsene den faszinierenden Werkstoff Feuerstein und seine Verarbeitungsmöglichkeiten kennen. Vom Speer bis zum Schmuckamulett können verschiedene Werkzeuge und Alltagsgegenstände selbst angefertigt werden. In der Zeit von 11 bis 17 Uhr freuen wir uns auf euren Besuch. Kosten: Museumseintritt zzgl. Materialkosten (ab 1,50 €).

Kinderuni
Am 12. Juli in der Zeit von 10:30 bis 11:30 Uhr heißt es im S. –H. Eiszeitmuseum, wieder “Wissenschaft zum Anfassen”. Bei der Kinderuniversität werden Kinder (ab 6 Jahren) bei uns zu kleinen Forschern, Eltern und Großeltern können gerne ruhige Kaffeemomente in unserem Museumscafé genießen. Die Kosten liegen bei 2 € zzgl. Museumseintritt.

 

Strand-Aktionen

Keschern
Ab dem 29. Juni bietet das S. –H. Eiszeitmuseum immer freitags das Keschern am Hohwachter Strand an. Begleiten Sie ab 11 Uhr den zertifizierten Landschaftsführer Herbert Hick und entdecken die faszinierende Natur- und Tierwelt der Ostsee. Treffpunkt bei gutem Wetter ist an der DLRG-Station in der Nähe der "Hohwachter Flunder". Die Kosten betragen 4 €/Erw. und 2 €/Kind, bitte vergessen Sie einen Kescher und Badesachen nicht.

Kreatives aus der Eiszeit
Besuchen Sie am 09. Juli das Eiszeitmuseum am Strand in Hohwacht zum Speckstein bearbeiten (DLRG-Station, bei schlechtem Wetter in der Tourist-Information) oder am 16. Juli am Behrensdorfer Strand (gelbes Tor) zum Bernstein-Schleifen und Fossilien präparieren. Die Mitmach-Aktionen finden jeweils zwischen 13:30 Uhr und 15 Uhr statt. Kosten: 4 € pro Aktion.

Sommerkonzert - Musik und Sagen an der Turmhügelburg

Samstag, 16. Juni 2018 - ab 19 Uhr - (freier Eintritt)- Turmhügelburg Nienthal bei Lütjenburg

Egal, wie groß oder erwachsen man ist – Märchen, Sagen und Geschichten lauscht jeder immer wieder gern. Sie können sich diesem Genuss beim Sommerkonzert an der Turmhügelburg hemmungslos hingeben.

Der Abend wird gestaltet mit dem Ensemble "Musica fiata holsatiana" mit ihren historischen Holzblasinstrumenten und von dem Jugendchor der „Schola cantorum“ mit Musik aus dem Mittelalter und der Renaissance.

Die Barden Alda und Orianna tragen Sagen aus alter Zeit vor. Lassen Sie sich an diesem Abend, der unter der Leitung von Bruder Raedwulf (Ralf Popken) steht, entführen und verzaubern. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Der Eintritt ist frei, Spenden werden am Ausgang erbeten. - Parkplätze sind an der Burg vorhanden.

Mittelalter zum Eintauchen, Erleben und Anfassen – der Besuch in der Turmhügelburg im schönen Nienthal lohnt sich auch außerhalb der Veranstaltungen.

Freiluftgottesdienst an der Turmhügelburg

Freitag, 29. Juni 2018 - 19 Uhr - (freier Eintritt)- Vicelin-Kapelle der Turmhügelburg, Nienthal bei Lütjenburg

Herzliche Einladung der Turmhügelburg - Verein und die Ev.- Luth. Kirchengemeinde Lütjenburg zum Freiluftgottesdienst.Der Gottesdienst wird von unserem Propst Erich Faehling, Preetz, unter dem Motto „Zukunft der Kirche“ gehalten. Musikalisch umrahmt wird die Vesper von dem Flötenensemble „Musica Fiata holsatiana“ auf historischen Holzblasinstrumenten mit Liedern und Musik aus mittelalterlicher Zeit unter Leitung unseres Kantors Ralf Popken. Im Anschluss an den Gottesdienst besteht die Möglichkeit zu einem zwanglosen Gespräch bei Speis' und Trank im großen Wirtschaftsgebäude. Bei schlechter Witterung findet der Gottesdienst im großen Wirtschaftsgebäude der Burg statt. Parkmöglichkeiten sind an der Burg vorhanden.

Mittelalter zum Eintauchen, Erleben und Anfassen – der Besuch in der Turmhügelburg im schönen Nienthal lohnt sich auch außerhalb der Veranstaltungen!

Mittelalterey an der Turmhügelburg Nienthal bei Lütjenburg

Samstag, 7. Juli, 11 bis 19 Uhr und Sonntag, 8. Juli, 10 bis 18 Uhr - "Burgopfer": Erwachsene 5,00 €, Kinder ab 6 Jahren 3,00 €, Mitglieder freier Eintritt.

Es ist Sommer und damit traditionell die Zeit des großen mittelalterlichen Handwerkertreffens auf Einladung des Burgherren an der Turmhügelburg in Lütjenburg. Über 100 Zelte von Gruppen aus ganz Deutschland füllen wieder die Wiese an der Burg.

Schon von weitem hört man die Hammerschläge der Schmiede und das Sausen der Drechselbänke. Um die Schnitzer, Schuhmacher, Spinner und Weber zu erleben, muss man aber schon etwas näher treten. - Fleißige Hände formen Ton zu Gebrauchsgegenständen, buntes Glas zu ausgefallenen Perlen, grobes Metall zu feinen Messern oder Kerzenständern und Holzscheite zu Löffeln, Tellern und Schalen.

Kommen Sie und erleben Sie noch echtes, altes Handwerk. Feilschen Sie mit den Handwerkern und Händlern, ersteigern Sie bei den täglichen Auktionen das ein oder andere ausgewählte Stück Handwerkskunst (zugunsten der Erhaltung der Burg) und gehen Sie mit ihren Kindern auf eine spannende und lehrreiche Handwerker-Quiz-Rallye. Da die Handwerksgeräusche allein nicht ausreichen, gibt es dazu noch Geschichten, Märchen, Vorträge zu Kräutern und Medizin. Hören Sie den Spielleuten zu und erleben längst vergessene Tänze zu alten Liedern zum Zusehen und Mitmachen. Auf dem Turnierplatz ertönt Schwertergeklirr, wenn die Söldner von Ueterst-end ihr Können zeigen. Auch die waghalsigen Reiter von Bodendieks Schildknappen trainieren mit Schwert und Lanze, um ihrem Herrn zu gefallen. Ein Falkner zeigt am Sonntag den Besuchern die höfische Jagd mit mehreren Greifvögeln. Viel Hören und Sehen macht hungrig, deshalb ist wieder reichlich für das leibliche Wohl gesorgt – und im großen Lehmbackofen werden wieder Brot und Kuchen gebacken.

Kommen Sie und sehen, riechen, fühlen, schmecken und hören Sie mit allen Sinnen lebendige Geschichte.
Ihr Burgherr Eberhard von Bodendiek

Parkplätze stehen im Gewerbegebiet Bunendorp in großer Zahl kostenlos zur Verfügung und sind ausgeschildert.

Mittelalter zum Eintauchen, Erleben und Anfassen – der Besuch in der Turmhügelburg im schönen Nienthal lohnt sich auch außerhalb der Veranstaltungen!

Lütjenburg auf großer Fahrt - Sicher in die Zukunft.

Der traditionelle Neujahrsempfang der Wirtschaftsvereinigung Handwerk, Handel und Gewerbe Lütjenburg e.V., der Stadt Lütjenburg und der Flugabwehrraketengruppe 61 fand auch in diesem Jahr wieder großen Zuspruch. Viele Lütjenburger/innen und Gäste aus Nah und Fern ließen es sich nicht nehmen, mit Geladenen aus Vereinen, Verbänden, anderen Institutionen, Kirche, Politik, Wirtschaft und Bundeswehr auf das neue Jahr anzustoßen.

In der Mensa des Schulzentrums lauschten am 17. Januar rund 300 Menschen der wieder einmal charmanten Moderation des Bürgervorstehers Siegfried Klaus. Oberstleutnant Nikolas Scholtka, Nicole Tronnier, Vorsitzenden der Wirtschaftsvereinigung, Bürgermeister Dirk Sohn und Weitere hielten einen Rückblick auf 2017 sowie einen Ausblick auf 2018 und wünschten das notwendige Glück im Handeln und gute Gesundheit. Nett umrahmt wurde der Abend von ´Spielmannswucht´, einem Trio, das sich darüber wunderte, was es eigentlich dort tat. Die Bänkelsänger hatten den Auftrag, zu spielen bis es still wird und das wurde es dann auch, denn ihre zwischen die Neujahrsansprachen gestreuten instrumentalen Darbietungen und Moritaten waren wirklich sehr unterhaltsam, sodass, statt zu diskutieren, viel gelacht und geklatscht wurde bis der Abend mit angeregten Gesprächen bei einem Imbiss und Getränken ausklang.

N e u j a h r s a n s p r a c h e n :

Oberstleutnant Scholtka
bat die Anwesenden, sich einmal im Geiste folgende Situation vorzustellen: … Fast unerträgliche Hitze, unheimliche Stille, sonores Brummen von Strom-Aggregaten… Alles wirkt friedlich, das Raketen-Abwehrsystem ´Mantis´ is on watch... Mit einem Schlag wird es hektisch. Sirenen heulen. Soldatinnen und Soldaten rennen zu Unterständen, suchen Schutz… Doch die erwartete Detonation bleibt aus – Blindgänger! Alle kehren zu ihrer Arbeit zurück. Das mulmige Gefühl bleibt, aber man vertraut ´Mantis´. Alles lief sehr professionell ab… Dies ist der Alltag in Mali, Afghanistan. Der Einsatz dort ist bald abgeschlossen und jeder von uns hofft, dass alles glatt läuft und alle heil zurückkehren.
Scholka berichtete weiter, dass sich zukünftig in Todendorf einiges ändern wird. FlaRakG 61 wird für die Soldatinnen und Soldaten in ihren Herzen bleiben, doch man wird ab April 2018 zum einzigen Flak-Geschwader der Niederländer gehören und somit binational aufgestellt sein. Eine schlagkräftige Truppe zu sein, das ist das Ziel. Der Standort Todendorf steht nicht zur Diskussion, für die Stadt wird sich nichts ändern, außer, dass die holländische Sprache des Öfteren zu hören sein wird.

Frau Nicole Tronnier, Vorsitzenden der Wirtschaftsvereinigung
Digitalisierung! Ein Segen oder ein Fluch?

DIGITALISIERUNG
„… Die Gegenwart ist digital. Alle reden über Digitalisierung, aber was ist das eigentlich, worauf kommt es an, wie kann man sich sozusagen digitalisieren und die Schlüsselfrage: Warum soll ich mich digitalisieren? Es gibt zum einen die Digitalisierung des Handels und zum anderen die der Marktteilnehmer, also Sie und ich – diese beiden Themenfelder möchte ich heute beleuchten. Lassen Sie mich hierfür das ganze kurz theoretisch betrachten, bevor ich pragmatisch werde.
Der Begriff Digitalisierung an sich bezeichnet allgemein die Veränderung von Prozessen, Objekten und Ereignissen, die durch eine zunehmende Nutzung digitaler Geräte erfolgt. Digitale Objekte sind Computer, Laptops und Tablets sowie Handys.
In Bezug auf den Handel ist natürlich der Verkaufsprozess von Gütern (sprich Objekten) sowie über einen digitalen Kanal (sprich Internet) gemeint oder der Verkauf von Ereignissen auf digitalem Wege wie z. B. die Möglichkeit, Konzertkarten online zu verkaufen bzw. zu kaufen. Aber auch in der Informationsbeschaffung spielt die Digitalisierung eine große Rolle. Kurzum steht der Begriff insgesamt für den Wandel hin zu digitalen Prozessen mittels Informations- und Kommunikationstechnik.

INFORMATIONSKAPAZITÄT
Im Jahre 1993 waren lediglich 3% der Informationskapazität digital. 14 Jahre später (2007) waren es dann bereits weltweit 94%. 1837 wurden erstmals Nachrichten per Morsezeichen, also durch Universalcodes, übermittelt. Es folgte der Fernschreiber, dann das Telefax und heute die E-Mail. Wenn man sich die zeitliche Abfolge vor Augen hält, wie lange es vom ersten Morsezeichen bis zum Fernschreiber gedauert hat, aber dann der kurze Zeitabspann vom Fernschreiber zur E-Mail, mag man sich gar nicht vorstellen, wie schnell der nächste Entwicklungsschritt passiert. Der Trend ist dahingehend, immer mehr Daten auf kleinerem Raum zu speichern.
Nehmen wir die Schallplatte: Hatten wir früher 10 knisternde Lieder auf einer Platte, dann Kassetten mit einer Kapazität von 120 Minuten Aufnahmezeit und danach die CDs, haben wir heute kleine USB Sticks mit einer Größe, die für 1000 Lieder ausreicht. Neue Autos werden mittlerweile gänzlich ohne CD Player geliefert, sondern ausschließlich mit einem USB-Anschluss.
Wissen Sie, wie Generation Z, also unsere Jugend heute Musik hört? Es wird nur noch gestreamt, d. h. für 10 Euro im Monat gibt es Apple Musik oder Spotify und der Nutzer hat dann Zugriff auf eine unendliche Auswahl von Songs aus allen Jahrzehnten, nach Genre sortiert oder verschiedenen Anlässen entsprechend schon fertig zusammengestellt. Beispielsweise für Workout oder Candle-Light Dinner.
Laut Wikipedia wird angenommen, dass es der Menschheit im Jahr 2002 zum ersten Mal möglich war, mehr Information digital als analog zu speichern. Dies bezeichnet man als den Beginn des „Digitalen Zeitalters“.

DIGITALE TRENDS
Die neuesten Trends mit einem riesigen weltweiten Markt sind heute sprachgesteuerte Assistenten wie Google Assistent, Apple Siri, Alexa Amazon, Microsoft Cortana. Sie kennen diese Werbung: „Alexa, mach das Licht an.“ Was passiert zuhause? Alexa macht das Licht an. – Auf den Befehl hin: „Alexa, erzähle einen Witz“, erzählt Alexa einen Witz. Es steht hierbei nicht zur Diskussion, ob man diese Geräte wirklich braucht, aber sie können einem das Leben leichter machen! Diese Geräte sind sogar bereits lernfähig. Man hat gemessen, dass der Google Assistent einen IQ von 47 hat. Dies entspricht dem Entwicklungsstand eines 6jährigen Kindes. Also überlegen Sie sich gut, was Sie dem Assistenten glauben!!!
Der Trend wandelt sich, man möchte den Komfort erhöhen, denn die kleinen Bildschirme der Smartphone sind nicht so praktikabel wie die sprachgesteuerten Systeme. Der Effekt ist, dass, wenn Sie zukünftig sagen: „Google, ich benötige Schrauben“, Google Ihnen erzählt, dass diese für 5 Euro morgen geliefert werden können. Sagen Sie dann „Ja“, ist das Geschäft gemacht und die Schrauben werden am Folgetag geliefert.
Ein weiterer Trend betrifft den Versand der Ware. Wird diese bestellte Ware dann geliefert, wenn man selbst oder der Nachbar nicht zur Annahme da ist, kommt die Lösung erstmals von Amazon: In den USA wird ein Zahlenschloss verkauft mit einem Code für Ihre Haustür. Dieser Code wird bei der Bestellung automatisch mit der Adresse übermittelt, so dass der Paketdienst dann in Ihre Wohnung kommt und das Paket ablegt. Damit Sie sicher gehen können, dass der Paketdienst wirklich nur etwas bringt und nicht etwas mitnimmt, wird gleich die Überwachungskamera mit dazu geliefert. Sie können dann über eine App auf dem Smartphone den Anlieferungsprozess überwachen!

DIGITALE NOTWENDIGKEIT
Eigentlich fragt man sich: „Ist das alles nötig?“ Ich behaupte: „Ja, es ist nötig.“
Im privaten Alltag sowie im Arbeitsleben können Prozesse schneller abgebildet und Informationen schneller übertragen werden. Natürlich gibt es Ausnahmen, dennoch glaube ich, dass es unklug wäre, sich der digitalen Welt komplett zu verschließen. Es ist sehr einfach, die digitalen Möglichkeiten zu nutzen! Innerlich schütteln jetzt bestimmt einige mit dem Kopf, aber es gibt auch in Lütjenburg und Umgebung Firmen, die Ihnen die Geräte aufbauen!
Ich möchte hier keine Werbung für die Apfelfirma machen, aber ihnen anhand dieser ein paar Beispiele erklären, wie einfach Sie heute die digitale Welt nutzen können. Fangen wir an mit der Zeitung. Klar, es ist Geschmackssache, ob ich morgens meine Zeitung lieber am Frühstückstisch in Kaffee oder Frühstücksbrötchen baden möchte oder lieber das Tablet nutze. Aber fahre ich in den Urlaub und habe das Tablet dabei, kann ich überall in der Welt meine heimatliche Zeitung lesen!
Noch ein Beispiel: Sie sind am Ostseestrand und sehen einen schönen Sonnenuntergang. Mit dem Handy können Sie den Moment festhalten und ihn sich später noch einmal ansehen. Sie können auch ganze Alben zu verschieden Themenbereichen erstellen. Habe ich früher im Urlaub für 120 DM Filme entwickelt mit 120 Fotos von denen ich 30 wegen schlechter Lichtverhältnisse weggeschmissen habe und dann noch drei Abende damit verbrachte, sie ins Fotoalbum einzukleben, habe ich heute 300 Bilder auf meinem Handy erstellt, welche dann automatisch auf meinem Tablet zuhause geladen sind. Ich kann jederzeit einen Film der gemachten Fotos auf Knopfdruck abspielen, ohne den Diaprojektor und die Leinwand aufzubauen. Im Optimalfall drücke ich dann noch eine Taste auf der Fernbedienung meines Fernsehers und kann den vom Smartphone erstellten Film mit unterlegter Musik und netten Überblendungen dort abspielen.
So könnte ich diese Liste fortführen und Sie geben zu, dass hört sich nicht kompliziert an – oder? Wenn man sich an die Nutzung gewöhnt hat, kommt man unweigerlich zu der Erkenntnis, dass man sich fragt, wie man das früher gemacht hat…
Klar, unsere Jugend, als die Generation Z, hängt ausschließlich an diesen Dingern, sie befinden sich oft zwischen Realität und Virtualität und sicher, auch den richtigen Gebrauch mit diesen Geräten muss man den Kindern beibringen, aber für diese Generation gilt die Devise ´Always on´, also immer online. Weil man mit den Handys, die werden es kaum glauben, auch telefonieren kann, ist auch das Festnetztelefon bei Ihnen zuhause dann nicht ständig besetzt. Allerdings werden Smartphone nur zu rund 40% zum Telefonieren genutzt Apps, vielmehr für Apps wie Facebook, Instagram und Videotelefonie.
Warum spreche ich als Vorsitzende der Wirtschaftsvereinigung so positiv über Digitalisierung? Eigentlich müsste ich das Thema doch verteufeln, kann man doch auch im Internet Autos kaufen und man braucht mich nicht mehr oder gerade durch das Internet wird das Geschäft an mir vorbei. Ist es nicht so, dass meine Kollegen und ich aus der Wirtschaftsvereinigung froh sind über jeden Kunden, der zu uns in den Laden kommt und eben nicht online seine Dinge einkauft? Natürlich hören Sie da von mir ein deutliches „JA“. Dieses jedoch verbunden mit einem „ABER“. Folgende Tatsache steht fest: Im Jahre 2000 lag der Anteil der Personen über 14 Jahre in Deutschland, die bereits einmal oder mehrmals im Internet eingekauft haben bei 4,5%, im Jahre 2016 waren es bereits 67%! Ich habe mich gewundert, warum ich bei Douglas in Kiel letztes Jahr beim Bezahlen an der Kasse einen Gutschein für einen Onlineeinkauf über 15% erhalten habe. Mein erster Gedanke war: Sind die blöd? Warum gibt man mir als Käufer vor Ort einen Onlinegutschein? Die müssen doch froh sein um jeden Kunden, der vor Ort einkauft und damit dazu beiträgt, dass Arbeitsplätze erhalten bleiben und die Innenstädte belebt sind und nicht aussterben. Wenn man jedoch die soeben genannten Zahlen hört, dass im Jahr 2016 also 67 von 100 Menschen im Internet schon einmal eingekauft haben oder es dauerhaft tun, dann wird mir klar: Ich kann die Entwicklung nicht mehr aufhalten!!! Nein, ich kann nicht verhindern, dass zunehmend online eingekauft wird und hier wieder ein großes „ABER“. Aber ich kann die Entwicklung partizipieren!
So sagt die Firma Douglas, es wird nun mal online Kosmetik bzw. Parfüm gekauft, aber wenn schon die Entwicklung nicht umkehrbar ist, dann will Douglas zumindest, dass weiterhin dies bei Douglas erfolgt und nicht bei Beauty.de, Parfüm.de oder Amazon.de. Und da liegt die Chance für uns Gewerbetreibende: Wenn ich schon nicht verhindern kann, dass Autos über das Netz verkauft werden, Dienstleistungen über Dienstleistungsplattformen eingekauft werden, Flugreisen über das Netzt gebucht werden, dann muss ich das auch tun. Zumindest zu einem gewissen Teil, um davon nicht abhängig zu werden.
Ja, ich annonciere meine Autos auch im Internet und ja, mir tut eigentlich jedes gute Auto leid, welches nicht in der Region bleibt, sondern nach Hamburg, Düsseldorf oder München geht. Also nicht meine Kunden vor Ort von den tollen Waren profitieren, sondern Fremde, die ich nicht mehr sehe und die eben nicht mehr in meine Werkstatt kommen, aufgrund der Entfernung. Andererseits kaufen ja auch die Menschen aus unserer Region die Autos in Hamburg, Düsseldorf oder München. Dies ist alleine der Tatsache geschuldet, dass ich ja nur ein kleiner Autohändler bin und nicht eine riesige Palette zur Auswahl habe. Und genau hier ist der Ansatz, wenn ich die digitale Entwicklung nicht aufhalten kann, muss ich versuchen auf der Welle mitzureiten.
Das kann man in zweierlei Hinsicht tun: Einmal, indem auch ich meine Ware im Internet anbiete und zum anderen, das ich meine Dienstleistung wertvoll gestalte, sodass ich als erster vom potentiellen Käufer besucht werde, wenn es um eine neue Sportausstattung geht, oder auch nur, um die im Internet erworbene Sportausstattung zu erweitern.

ABLÖSUNG VON GEWOHNTEN STRUKTUREN
Ich glaube, wir müssen lernen, uns von gewohnten Strukturen zu lösen und einfach einen Schritt weiter denken. Jeder kann für sich ein Stückchen mehr darüber nachdenken, wie er von der digitalen Entwicklung profitieren kann und nicht drunter leiden muss!
Einmal der Verbraucher, der vieles bequemer und einfacher haben kann, wie z. B. ein Smartphone welches auch zum Notrufabsetzen ganz prima geeignet ist. Und der Händler vor Ort, der eben entscheiden muss, wie er sich in Zukunft am Markt positionieren und eine Leistung eben nicht nur stationär, sondern auch online anbieten kann.

LÜTJENBURGER APP – LÜTT APP
Wussten Sie, dass es über Lütjenburg und Umgebung bereits eine App, kostenlos zum Downloaden gibt, auf der unsere Gewerbetreibenden, Vereine, Verbände, Sehenswürdigkeiten, Busfahrpläne, Veranstaltungshinweise etc., einfach und auf einen Blick, zu finden sind? Ich hoffe, dass sich jeder Tourist diese App herunterlädt, damit er weiß, was er hier wie tun kann und vor allem wo und was er hier einkaufen kann!!! Braucht der Berliner Ferienhausbesitzer in seinem Haus einen neuen Wasseranschluss, findet er z. B. den Eintrag der Firma Kühl und schon kann das Prozedere beginnen. – Für uns als Lütjenburger ist die Lütt App genauso interessant, finden wir doch allerlei aktuelle Mitteilungen und Kurzinfos aus Stadt und Land und vieles mehr. – Die Agentur inpuncto Werbung aus Lütjenburg hat diese App entwickelt und alle soweit ihnen bekannten Vereine, Verbände, Firmen etc. hier im letzten Jahr kostenfrei zusammengefasst. (Sie wurden darüber per Postzustellung informiert).

INNOVATION 2018: LÜTJENBURGER ONLINE SHOP
Und die nächste Idee von Stefan Gramkow, Agentur inpuncto Werbung, ist ein gemeinsamer Online Shop für Lütjenburger Betriebe analog Amazon, nur auf Lütjenburg und Umgebung angepasst. Die Möglichkeiten sind unendlich…

OFFEN SEIN – DOCH MENSCHLICH BLEIBEN
Verschließen Sie sich nicht neuen Dingen, sondern gehen Sie offen darauf zu. Sie müssen das ja nicht alleine schaffen. Die größte Gefahr liegt glaube ich darin, dass man die Technik über alles stellt. Vergessen wir nicht die menschliche Komponente und zeigen auch unseren Kindern, wie wichtig die Kommunikation VIS á VIS ist, von Mensch zu Mensch. Schlussendlich ist und bleibt der Computer nur eine Maschine!
Abschließend möchte ich Ihnen im Namen der Wirtschaftsvereinigung Handwerk, Handel und Gewerbe ein wunderbares und gesundes neues Jahr 2018 wünschen und für weitere Fragen wird Ihnen dann zukünftig Alexa vollumfänglich zur Verfügung stehen!?“

Bürgermeister Dirk Sohn
Schmunzeln verkündete der Bürgermeister, dass er ´Alexa´ aufgefordert hat, mehr Geld für das Stadtsäckel zu bringen. Er wäre mal gespannt, ob diese Digitalisierung am nächsten Tag etwas bringen würde… Hier im ´Echten Norden´, hart an der Küste, sei man ja immer noch sehr naturverbunden. Auch er wolle Mensch bleiben, nicht nur über das Handy oder ´Alexa´, sondern auch ab zu persönlich mit seinen Liebsten schnacken. Beim Durchblättern des Gästebuches zum Neujahrsempfang sei ihm als erster Eintrag der ´Tag der Stadt´ 26.06.1950 ins Auge gefallen. Damals schon hätte man sich mit allen Themen beschäftigt, welche uns heute ebenfalls auseinandersetzen. Mit der Digitalisierung würde man dann wohl auch noch klarkommen.
Gemeinsam sind wir der Motor – gemeinsam sind wir Lütjenburg.
"… Ich bin erfreut, dass Sie alle durch ihre heutige Anwesenheit die Verbundenheit zu unserer Stadt unterstreichen. Wer, wenn nicht wir, können unsere Stadt als lebens- und liebenswerte Stadt erhalten und ausbauen?! Als ihr Bürgermeister kann ich sagen, es macht mir große Freude und Spaß meinen Teil dazu beitragen zu dürfen.“

AKTIV FÜR LÜTJENBURG
„In den vergangenen Jahren konnte ich Ideen in die städtischen Gremien einbringen, konnte moderieren, konnte Beschlüsse innerhalb von gesetzten Leitplanken umsetzen, konnte im Rahmen meiner Vollmachten Anregungen aus der Bürgerschaft umsetzen, so dass sich vieles im städtebaulichen Bereich, aber auch besonders im sozialen Bereich positiv entwickelt hat. Deshalb möchte ich allen die sich beteiligt haben, also Ihnen allen, danken. Mein besonderer Dank gilt aber der Stadtvertretung, die durch ihre Beschlüsse und besonders durch eine vertrauensvolle Zusammenarbeit den entscheidenden Rahmen für meine Arbeit geschaffen hat und damit vieles, was heute positiv zu berichten ist, ermöglicht hat.“

SICHER IN DIE ZUKUNFT
„Bürgermeister Winter hat kürzlich für die Stadt Plön die Segel richtig in den Wind gedreht, um Fahrt aufzunehmen. Ich denke, die Stadt Lütjenburg befindet sich bereits auf großer Fahrt. Wind- und sturmerprobt hat unsere Stadt den Weg durch sicheres Fahrwasser gefunden, um Lütjenburg sicher in die Zukunft gleiten zu lassen.“

GESETZESLAGE
„Zum Arbeitsrahmen der Stadtvertretung, aber auch zu meinem Rahmen, gilt es bestehende Gesetze, Bundes-, Landes- und weitere Gesetze zu beachten und einzuhalten. Gerade durch unsere Rechtstaatlichkeit wird unsere Demokratie gewährleistet, wird die persönliche Freiheit des Einzelnen mit allen Möglichkeiten, die in einer Gemeinschaft machbar sind, gewährleistet. Ich bin froh, dass wir in einem Rechtsstaat leben können. Aber manchmal sorgt ein Gesetz auch für Sturm. So auch das Landesgesetz zum Straßenausbaubeitrag, wonach Grundstückseigentümer an den Kosten eines Straßenausbaus zu beteiligen sind. Die Stadtvertretung oder der Bürgermeister hatten keine Wahl, sie mussten das Landesgesetz anwenden. Dieses Landesgesetz wurde jetzt durch den Landtag geändert. In Zukunft kann eine Kommune wieder frei entscheiden, ob sie Grundstückseigentümer an den Kosten beteiligt oder nicht. Gemeinsam mit der Stadtvertretung wurde vereinbart, dass wir zunächst den genauen Gesetzestext kennen wollen, dass wir zunächst wissen wollen, ob und wieviel Geld das Land unter welchen Voraussetzungen an uns weitergeben wird. Erst dann wollen wir entscheiden wie eine „Lütjenburger Lösung“ aussehen soll. Damit schafft die Stadt einen guten Rahmen, um in Ruhe und Sorgfalt ein solch bedeutendes und komplexes Thema zu bearbeiten, um dann eine einvernehmliche Lösung zwischen allen Beteiligten zu finden.“

DASEINSVORSORGE
„Gleichzeitig haben wir, im jetzt beginnenden Jahr, wieder vieles auf die Agenda geschrieben, um unsere Stadt auf sicheren Kurs zu halten. Dazu gehört, dass wir noch im Januar die Bauleitplanung zum Neubau des Seniorenheimes innerhalb des ehemaligen Kasernengeländes abschließen und ab April gebaut werden kann. Das ist ein wichtiger Schritt für viele Pflegebedürftige und deren Angehörige. Gleichzeitig bedeutet der Neubau Arbeitsplätze und die damit verbundene Kaufkraft, die in Lütjenburg bleibt, stärkt unsere Wirtschaft. - Ein wichtiger Schritt in Richtung Daseinsvorsorge.“

TOURISMUS
„Um die Kaufkraft zu erhöhen, wollen wir weiterhin den Tourismus ausbauen. Dazu haben wir unsere Tourist-Info am Markt bereits erneuert und der heutigen Zeit angepasst. Wir werden einen Wohnmobilparkplatz einrichten, um die Übernachtungszahlen in Lütjenburg sowie die Zahl der Tagesbesucher zu erhöhen und wir werden die Möglichkeit schaffen, dass sich ein zusätzlicher Beherbergungsbetrieb ansiedeln kann, denn die Übernachtungsanfragen bestätigen den Bedarf. Dieses würde für die städtische Bevölkerung positive Effekte mit sich bringen und zur langfristigen Sicherung der Stadt ein weiterer wichtiger Mosaikstein sein.“

URBANES BAUEN
„Dazu zählt auch, dass wir in diesem Jahr eine weitere Bauleitplanung abschließen werden und im Bereich der ehemaligen Flüchtlingsaufnahmestelle ein sogenanntes ´Urbanes Baugebiet´ entwickeln. Übrigens das erste Baugebiet dieser Art im Kreis Plön. Hierbei steht im Vordergrund, dass Wohnen und Arbeiten miteinander verbunden werden, beides ist auf einem Grundstück, in einem Gebäudekomplex möglich. Dazu gehört dann auch das Thema Digitalisierung. Wir wollen nicht reden, sondern dies für uns nutzen. Viele Arbeitsplätze sind nicht mehr örtlich gebunden und können von überall ausgeführt werden. Deshalb wird das neue Urbane Baugebiet auch über ein Glasfasernetz verfügen und dafür sorgen, dass man dort wo andere Urlaub machen, leben und optimal arbeiten kann, eben auch im weltweiten Internet.“

SOZIALES & KULTUR
Neben diesen Entwicklungen sind es die vielen sozialen und kulturellen Angebote von wesentlicher Bedeutung für das Leben in unserer Stadt. Hier engagieren sich viele Vereine, Verbände und Einrichtungen. Ihnen allen möchte ich an dieser Stelle danken. Sie sind ein Eckpfeiler des Gemeinwohls in unserer Stadt.“

STÄDTISCHE EINRICHTUNGEN
„Diese große Leistung wird abgerundet durch verschiedene städtische Einrichtungen.
Der städtische Kindergarten und wir haben es geschafft, ausreichend Kindergartenplätze anzubieten, jedoch steht die Anpassung an die gesellschaftlichen Bedürfnisse an, konkret heißt da, wir müssen die Öffnungszeiten den Arbeitszeiten der Eltern anpassen. Eine Aufgabe, die wir anpacken wollen.
Unsere Bücherei haben wir technisch gut ausgestattet, so dass Bücher online gebucht und gelesen werden können. In diesem Jahr werden wir die Ausstattung noch um ein W-LAN Netz ergänzen, so dass Nutzer auch online in der Lesestube lesen können. Damit haben wir dann eine modern, auf die Zukunft ausgerichtete Bücherei, die durch hoch motivierte Mitarbeiterrinnen der Stadt betreut wird.
Der Bauhof hält die Stadt nicht nur sauber, sondern sorgt auch für eine Pflanzenpracht, die weit über die Stadt bekannt ist. Wir haben für das Jahr 2ß118 den Bauhof um eine unbefristete Stelle erweitert und erneuern weiterhin die Ausstattung, so dass die Mehraufgaben, auch durch die Konversion ausgelöst, gut bewältigt werden können.
Einen besonders hohen Stellenwert hat das Thema Bildung. Deshalb haben wir alle Möglichkeiten ausgenutzt, um unsere Schulen gut auszustatten. Neben der sachlichen Ausstattung gehört auch eine Stelle ´Schulassistenz´ dazu, die die Lehrkräfte bei ihrer Arbeit unterstützt.
In Zusammenarbeit mit dem SOS Kinderdorf haben wir auch eine Stelle der Schulsozialarbeit, die vermittelnd zwischen Schüler, Eltern und Schule tätig wird, wenn dort Unterstützung notwendig wird.
Schule hat sich im Laufe der Jahre stark verändert und eine solche ergänzende, auch zusätzliche personelle Ausstattung notwendig gemacht und ist nicht mehr wegzudenken. Dazu zählt auch die offene Ganztagsschule im Förderzentrum sowie die betreute Grundschule, die das Bild abrunden.
Zur Erfüllung dieser Aufgaben erhalten wir vom Land finanzielle Unterstützung en, wünschen uns jedoch eine Zusammenfassung all dieser unterschiedlichen Stellen und Angebote.
Bildung – ein bedeutendes Thema, welches wir im Rahmen unserer Aufgabenstellung sehr ernst nehmen, so dass Eltern die Stadt als guten Partner sehen könne.
Eine weitere Einrichtung, die die Stadt seit 01.01.2018 in eigener Trägerschaft durchführt, ist das Jugendzentrum neben dem Sportplatz. Hier ist es gelungen, tolle, motivierte Mitarbeiterinnen zu gewinnen, die bereit stehen, gemeinsam mit der Jugend das Haus mit Leben zu füllen. Zurzeit findet eine Inventur statt, werden Renovierungsarbeiten durchgeführt, die Ausstattung verbessert, z. B. wird ein besseres W-LAN Netz installiert und ab März steht das Haus dann zur Nutzung bereit. Mitarbeiterinnen sind Frau Sohr (Leitung des Hauses), Frau Braun, Frau Maaks und Frau Bendfeldt-Geest. Im Vorfeld dazu hat der Jugendbeirat der Stadt Lütjenburg eine Umfrage bei den Jugendlichen durchgeführt. Es haben sich gerundet 400 Schüllerinnen und Schüler beteiligt. Das ist eine außergewöhnliche, besonders große Beteiligung. Dabei ging es um Öffnungszeiten, Ausstattung und vieles mehr. Die Ergebnisse fließen jetzt in das neue Konzept ein. Mein besonderer Dank geht an unseren Jugendbeirat, der durch unseren Stadtpädagogen, Herrn Lübker, unterstützt wurde. Ganz große Unterstützung gab es aber durch unser Schulzentrum, deshalb auch ein besonderer Dank an Frau Richter und Herrn Seidel, die diese Idee als Schulleitungen unterstützt haben.

ZUKUNFTSAUSBLICKE KURZ NOTIERT
Bis zum April wird eine große E-Ladestation für Pkw´s auf dem Gildenplatz aufgebaut sein, der Auftrag ist vergeben.
Die Ausschreibungen zur Rathaus-Sanierung laufen noch bis Ende Januar. Ab März soll dann gebaut werden.
Eine Sanierung des Bismarckturms wird auf das Jahr 2019 verschoben. Die Haushaltslage ist angespannt, nicht jeder Wunsch kann erfüllt werden.
Der städtische Kindergarten erhält ein großes, neues Spielgerät.
Ein Ortsentwicklungskonzept wird erstellt, welches als Grundlage vieler Fördertöpfe dient.

NOCH MEHR IDEEN
Und noch zwei Ideen, die die Kaufkraft in der Stadt erhöhen und damit Arbeitsplätze sichern hilft:
1)- Entwicklung einer Online-Lösung für den gesamten Einzelhandel der Stadt, gemeinsam mit der Wirtschaftsvereinigung unter dem Motto: „Das Lütjenburger Kaufhaus´.
2)- Ausbau der Stadt zur ´Hochzeitsstadt im echten Norden´, gemeinsam mit der Wirtschaftsvereinigung und des DEHOGA.
Mit diesem breit gefächerten Vorhaben und Weichenstellungen, die sich noch weiter ergänzen ließen, wird, so bin ich überzeugt, deutlich, dass wir das nächste Jahrzehnt nicht nur gestärkt erreichen, sondern auch bis zum Jahr 2030 unseren Dampfer, unsere Stadt Lütjenburg, im sicheren Fahrwasser halten können und wir alle davon profitieren können. Wir dürfen jetzt, auf halben Weg aber nicht stecken bleiben, sondern gemeinsam die Aufgaben weiterhin anpacken und Planungen umsetzen.

Gemeinsam sind wir der Motor – gemeinsam sind wir Lütjenburg.

KLEINER NACHBRENNER
In 2018 ist auch Wahljahr. Kommunalwahl auf jeden Fall, vielleicht auch noch eine Bundestagswahl und bestimmt aber Bürgermeisterwahl. Ich kandidiere, weil mir meine Arbeit große Freude bereitet und ich würde mich freuen, wenn ich das Amt weiterhin ausführen dürfte.“

Amtsvorsteher Volker Schütte-Felsche
„Wir brauchen nicht so fortzuleben, wie wir gestern gelebt haben. Macht Euch nur von dieser Anschauung los, und tausend Möglichkeiten laden uns zu neuem Leben ein…“ Mit diesem Zitat von Christian Morgenstern eröffnete der Amtsvorsteher seine Ansprache, dabei ging auch er u. a. auch auf die Digitalisierung ein. Man dürfe sich nicht verschließen, nicht in der Gegenwart verharren, sondern man solle sich neuem stellen. Die ´Digitale Revolution´ sei extremer als die ´Industrielle Revolution´. In anderen Ländern sei sie bereits fortgeschrittener als bei uns. Z. B. sei jeder dänische Staatsbürger ab 16 Jahre verpflichtet, ein elektronisches Postfach zu haben, denn alle Mitteilungen, auch amtliche, werden darüber verschickt. Die Ausschreibung für ein digitales Management stehe an, um nahezu für alle Umlandgemeinden eine Breitbandversorgung sicherzustellen.
Ein weiteres Thema in 2018 sei auch die Diskussion über Integrationskapazitäten für Flüchtlingen.

Ehrung durch Bürgervorsteher Siegfried Klaus
Der Neujahrsempfang gibt traditionell Anlass, Persönlichkeiten oder Gruppierungen aus der Region zu ehren. Es sei wichtig zu wissen, dass es Leute gibt, die sich einsetzen, so der Bürgervorsteher. Die Wahl wäre nicht leicht gewesen, denn es gäbe viele, die solcherlei Auszeichnung verdienen würden. So dankte Klaus allen, die sich engagieren und sich ehrenamtlich einsetzen.
Eine Gruppierung erhielt besondere Aufmerksamkeit: Von vielen sehr geschätzt agiert der Seniorenbeirat der Stadt Lütjenburg unter dem Vorsitz von Helmut Kuhlmann. Mitstreiter sind Heike Prange (1. stellv. Vorsitzende), Ingrid Dreher (2. stellv. Vorsitzende), Dietmar Kairies, Peter Knobloch, Siegfried König, Astrid Kühl, Marion Kuhlmann, Waltraut Pippall und Heinrich Rosenburg. Die Genannten stehen stellvertretend für alle Personen, seit Gründung des Seniorenbeirats, denen ebenfalls Ehre gebührt. Sie setzten und setzen sich vorbildlich mit ganzer Kraft ein für die Rechte aller Personen im ´Demografischen Wandel´, also in diesem Fall der Senioren ab 60 Jahre. Eine hohe organisatorische Leistung sei allein deren abwechselnde Teilnahme an sämtlichen städtischen Gremien, und Veranstaltungen, um sich bestens informiert für die Gemeinschaft einsetzen zu können. Es sind gute Erfolge zu verbuchen. Auch die Freizeit- und Bildungsangebote des Seniorenbeirates sind lobend hervorzuheben.

Redaktion/Fotos: Agentur inpuncto Werbung, Petra & Stefan Gramkow

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Petra & Stefan Gramkow
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