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Aktuelles aus Lütjenburg

 

„Cool, endlich mal was für die Jugendlichen…“

Zur Eröffnung des neuen Lütjenburger Jugendtreffs: Schlagzeug-AG im Jugendzentrum? –Bürgermeister Dirk Sohn macht´s möglich!

„Cool, endlich mal was für die Jugendlichen…“, freut sich Tim, der mit seinem Kumpel frierend an der Haltestelle auf den Bus wartet. Das Gespräch dreht sich um die Neueröffnung des Jugendzentrums in der Kieler Straße.

Woher er das weiß? - Na, von der groß angelegten Umfrageaktion an drei Lütjenburger Schulen. - 10 junge Leute des städtischen Jugendbeirates hatten gemeinsam mit dem Stadtpädagogen Sven Lübker im letzten Jahr einen umfänglichen Fragenkatalog zusammengestellt, der in der Gemeinschaftsschule, im Gymnasium und in der Otto-Mensing-Schule verteilt wurde. Während des Unterrichtes waren Schülerinnen und Schüler der 8. bis 12. Klassen aufgefordert, diesen auszufüllen, damit ihre Wünsche in das neue Konzept einfließen können. Das Ergebnis ist überwältigend: Es kamen sage und schreibe rund 400 Rückläufer, aus denen man schöpfen kann.

Philipp Vörst vom Jugendbeirat erzählt: „Aus der Umfrage haben wir viele Empfehlungen herausgearbeitet, so zum Beispiel die Öffnungszeiten, die Ausstattung, die Frage um Mitarbeit durch Jugendliche (übrigens 70% waren dafür) und vieles mehr.“ Zur Frage, warum das ehemalige JAZ auch eine andere Bezeichnung bekommen soll, antwortete der Schüler: „Die alte Bezeichnung ist zu stark mit der AWO als Träger verbunden. Wir haben viele tolle frische Ideen, deshalb gibt es zum Neustart auch einen neuen Namen.“

Bürgermeister Dirk Sohn ist vom großen Engagement der Jugendlichen und der Umfrageauswertung begeistert: „Wir haben die Umfrage in den Schulen gestartet, weil wir dort viele Jugendliche komprimiert erreichten und die Lehrer es im Unterricht eingebunden haben. Deswegen kamen auch in kurzer Zeit so viele Rückläufer. Das ist genial, ich habe deshalb keine Sorge um das tolle Haus. Es wird auch für mich spannend, wie es sich entwickeln wird. Wir wollen es mit vielen Ideen aus dem Dornröschenschlaf erwecken. Das Gesamtkonzept soll bis spätestens Mitte des Jahres stehen. Es liegt dann an den Jugendlichen, schon ab Anfang März 2018, die Angebote zu nutzen und das Haus mit Leben zu füllen.“

Die behindertengerechte Anlaufstelle ist gedacht für überwiegend junge Menschen ab 14 bis ca. 18 Jahre, aber auch Jüngere sind willkommen, sie sollten jedoch ins Team passen. Frau Daniela Sohr (unteres Foto links im Bild)bringt als neue Leitung frischen Wind ein. Unterstützung findet sie durch die schon bewährten Mitarbeiterinnen Sigrun Braun und Heike Maaske.

Daniela Sohr plant in Kürze gemeinsam mit ihrem Team und dem Jugendbeirat einen Workshop über die Umsetzung der Vorschläge. Es fängt an bei den Hausregeln, Einlasszeiten, Rauchverbot und hört bei den Angeboten und der Nutzung der Räumlichkeiten auf. „Jugendarbeit ist vielschichtig und weit gegliedert“, sagt die Hausleitung. „Wir haben tolle Außenflächen mit Terrasse, eine Scaterbahn, Sportplätze und die Schulen gleich in der Nähe. Die Räume sind großzügig mit offenen Bereichen aber auch gemütlichen Rückzugsmöglichkeiten zum Austausch der Jugendlichen unter sich. Es gibt Flipper, Billard, Kicker, Tischtennis, E-Drums, Schlagzeug und vieles mehr.“ Die Jugendlichen werden nicht allein gelassen. Sie finden bei den Mitarbeiterinnen stets ein offenes Ohr und bekommen bei Bedarf Ratschläge. Langweilig wird es im neuen Jugendtreff sicher nicht werden, denn es werden zusätzlich AG´s und Projekte angeboten. „Nicht nur Profis sind bei der Ausführung der Projekte gefragt“, so Daniela Sohr weiter. „Ich bin neugierig, welche Fähigkeiten die Lütjenburger und die Leute in der Umgebung haben, denn auch Eltern, Großeltern und jeder andere kann sich gerne einbringen. Wir freuen uns über jeden, der ehrenamtlich Lust hat, zusammen mit den Jugendlichen etwas zu machen.“ 

Das in 2004 unter anderem Träger eingeweihte und danach bis in das letzte Jahr durch die AWO geleitete Haus erfuhr zuletzt keinen großen Zuspruch mehr. Gerade wegen der hohen Investitionen war das nicht tragbar. Doch Bürgermeister Dirk Sohn ist nach der Übernahme der Stadt Lütjenburg als Träger, der Renovierung der gesamten Räumlichkeiten, der Überarbeitung von Technik und EDV mit modernem W-Lan und des neues Konzeptes guter Hoffnung, dass der Jugendtreff nun wieder gut angenommen wird. Auch Stefan Leyk, der sich stets als Stadtreferent stark in die Entwicklung des Jugendangebotes mit eingebracht hat, ist überzeugt, dass es funktionieren wird. Bürgervorsteher und Mitglied des Sozialausschusses Siegfried Klaus ist ebenfalls sehr angetan. Er findet, dass die Anlage einen wunderbaren Platz u. a. für Jugendliche bietet, die nach der Schule lange auf den Bus warten müssen. Die Lage des Hauses hinter dem Sportplatz ist in seinen Augen ideal, denn so können die Jugendlichen sich tagsüber und auch abends ausleben, ohne jemanden zu stören.

Eine tolle Aktion hat Bürgermeister Dirk Sohn schon angekündigt: „Ich werde dafür sorgen, dass es eine Schlagzeug-AG gibt!“

Redaktion/Text/Fotos: Agentur inpuncto Werbung Petra & Stefan Gramkow

Filmvorführung "Die Göttliche Ordnung“ zum internationalen Frauentag

Öffentliche, kostenfreie Filmvorführung.I

Internationaler Frauentag am 08.03.2018 - „ 100 Jahre Frauenwahlrecht, Ziel erreicht?... wie geht´s weiter?“

08.03.2018, 19.00 Uhr
SOS-Kinderdorf Lütjenburg (Eetzweg 1, Lütjenburg)

Es ist selbstverständlich, dass Frauen wählen dürfen. - Dieses Recht besteht in diesem Jahr seit 100 Jahren.

Am 30.November 1918 trat das Reichswahlgesetz mit dem allgemeinen aktiven und passiven Wahlrecht für Frauen in Kraft. Daher konnten Frauen in Deutschland am 19.01.1919. zum ersten Mal wählen gehen und das erste Mal gewählt werden. Die Wahlbeteiligung der Frauen lag bei 82 Prozent. Von 423 Abgeordneten waren 37 Abgeordnete Frauen. Das ist ein  Frauenanteil von 9,6 Prozent.
Damit hatte die Weimarer Republik in ihren Anfängen eine hohe Wahlbeteiligung von Frauen und einen relativ hohen Frauenanteil unter den Abgeordneten.
Die Grundlage dafür ist die Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Für Frauen bedeutet dieses Recht finanzielle, persönliche und rechtliche Unabhängigkeit,  sowie Freiheit in vielen Lebensbereichen und Kulturen. Frauen dürfen hier in Deutschland für sich selbst entscheiden, welchen Beruf sie ausüben und ob sie sich am politischen Geschehen beteiligen. Wir Frauen dürfen wählen. DIESES Recht war vor 100 Jahren  keine Selbstverständlichkeit.
Frauen und Männer sind formell gleichgestellt. Das Zahlenverhältnis von Frauen und Männern in den Parlamenten hat sich in den letzten Jahren zwar verbessert, aber im Deutschen Bundestag sind nur 36 Prozent der Abgeordneten Frauen, obwohl 51,8 Prozent der Wahlberechtigten zur nächsten Wahl Frauen sind.

Aus diesem Grunde habe ich, in Zusammenarbeit mit den Landfrauen Schönkirchen, den Internationalen Frauentag in diesem Jahr unter das Motto „ 100 Jahre Frauenwahlrecht, Ziel erreicht?... wie geht´s weiter?“ gesetzt und zeige zu diesem Thema den Film " Die Göttliche Ordnung“, der am Beispiel der Schweiz den schweren Weg der Frauen zu ihrem Recht zu Wählen aufzeigt. Dieser  Film ist ein humorvolles Drama über die junge Hausfrau Nora, die sich Anfang der 70er für die Einführung des Frauenwahlrechts in der Schweiz einsetzt.

Es dauert ein wenig, bis die Ideale der 68-Bewegung im Schweizer Hinterland ankommen. Anfang der 70er stehen die Zeichen auch in Noras Heimatdorf auf Veränderung. Nora  hat zwei Kinder mit Ehemann Hans  und kümmert sich um den Haushalt, die Erziehung, den grantigen Schwiegervater. Doch mit Waschen, Putzen, Kochen gibt sie sich nicht mehr zufrieden. Das Wahlrecht für Frauen besteht in der Schweiz erst seit 1971!

Ihre Gleichstellungsbeauftragte
Julia Plöger

Kinder- & Jugendkonzerte in Lütjenburg

Am Wochenende 10./11.März lädt Kantorin Monika Leder-Bals zu Veranstaltungen in der St-Michaelis-Kirche und dem evangelischen Gemeindehaus in Lütjenburg ein.

Lausbubenlieder
Am Samstag, 10.März gestalten Kinder der St.-Michaelis-Kinderkantorei und -Singschule um 15 Uhr einen bunten Nachmittag im evang. Gemeindehaus. Sie singen „Lausbubenlieder“ nach Texten von Wilhelm Busch und andere Kinderlieder. Als „Special Guest“ wird Paula Schneider , Sopranistin und Nachwuchstalent aus Frankfurt a. Main, Lieder aus verschiedenen Musicals singen , Simon Bals auf dem Bechstein-Flügel Klaviermusik von Bach und Chopin spielen. In der Pause wird Kaffee und Kuchen verkauft.

Lieder aus dem Liederbuch zum ökumenischen Kreuzweg der Jugend
Am Sonntag, 11. März „Laetare“ werden in der St-Michaeliskirche Lütjenburg Mitglieder der St.-Michaelis-Jugendkantorei „Young Voices“ Lieder aus dem Liederbuch zum ökumenischen Kreuzweg der Jugend vortragen. Paula Schneider (Sopran) singt das berühmte „Pie Jesu“ von Gabriel Faure, begleitet von Simon Bals (Orgel).

Nach dem Gottesdienst laden die Musiker ein zu einer Matinee in das evangelische Gemeindehaus. Die Matinee beginnt um 11 Uhr, zu hören sind Musical-Songs aus „Marie Antoinette“, „Elisabeth“, „Phantom der Oper“, „Cats“ u.a.

Bei allen Veranstaltungen ist der Eintritt frei, eine Spende wird erbeten.

Motorradgottesdienst 6. Mai 2018

Motorradgottesdienst in der St. Claren Kirche zu Blekendorf.

Neue Lehrerinnen und Lehrer für Schulen im Kreis Plön vereidigt

Acht neue Lehramtsanwärterinnen und -anwärter absolvieren seit Anfang Februar an Grund- und Gemeinschaftsschulen sowie Förderzentren im Kreis ihren Vorbereitungsdienst, das frühere Referendariat. Am 12. Februar wurden sie offiziell durch den Schulrat Stefan Beeg vereidigt, der ihnen herzliche Worte mit auf den Weg gab und die stetige Begleitung und Hilfe seitens des Schulamtes zusicherte. Landrätin Ladwig hob heraus, dass mit den vielfältigen Möglichkeiten als Lehrkraft auch eine große Verantwortung verbunden sei, die Leistungen und Neigungen der Kinder mit den Anforderungen des Lehrplans in Einklang zu bringen: „Sie werden nun Vorbild und Bezugsperson sein. Versuchen Sie, die Lehrkraft zu sein, die Sie sich selbst als Schülerin oder Schüler gewünscht haben. Dann werden sie den Lebensweg vieler Heranwachsender positiv prägen können.“

Während der feierlichen Vereidigungsveranstaltung erläuterte Schulrat Beeg den Beamtinnen und Beamten auf Widerruf ihre Rechte und Pflichten. Es blieb auch Zeit für Persönliches wie die Motivation, den schönsten Beruf, wie Schulrat Beeg es nannte, künftig im Kreis Plön ausüben zu wollen. Ein Großteil der Anwärterinnen und Anwärter berichtete von positiven Verbindungen in den Kreis Plön, die zur Auswahl der Wunschschulen führten. Landrätin Ladwig hatte es deshalb nicht schwer, die vielfältige Schullandschaft des Kreises zu loben und dabei auch die hohe Lebensqualität des Kreises Plön hervorzuheben: „Sie arbeiten nun nicht weit entfernt von der Ostsee, zahlreichen Seen und wunderschöner Natur. Da kann jede Pause zum kleinen Urlaub werden“, so Landrätin Ladwig.

Schulrat Stefan Beeg beglückwünschte die neu vereidigten Lehramtsanwärterinnen und -anwärter zu ihrer Berufswahl. Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sei eine schöne Tätigkeit, für die insbesondere im Kreis Plön die große Unterstützung der Schulträger gute Rahmenbedingungen für moderne Schulstandorte biete. Für den neuen Lebensabschnitt sowie für ihre berufliche Zukunft wünschten Landrätin, Schulrat und auch die stellvertretende Bezirkspersonalratsvorsitzende Heike Merckens den neuen Lehrerinnen und Lehrern alles Gute.

Anwärterin für das Lehramt an Grundschulen:
Birte Bockelmann (Grundschule am Schwentinepark in Schwentinental), Sarah Lüdtke (Grund- und Gemeinschaftsschule Schönkirchen), Antonia Mattheis (Grund- und Gemeinschaftsschule Schönkirchen), Lena Stabenow (Grundschule Lütjenburg).

Anwärter/für das Lehramt an Sekundarschulen mit Schwerpunkt Sekundarstufe I:
Svea Hoffmann (Gemeinschaftsschule Lütjenburg / Mutterschutz/Elternzeit, Enkeleda Kelmendi (Theodor-Heuss-GemS, Preetz /Anpassungslehrgang), Nora Sophie Schroedter (Grund- und Gemeinschaftsschule Schwentinental), Pascal Voß (Grund- und Gemeinschaftsschule Schönkirchen).

Bildunterschrift: Die neuen Lehramtsanwärterinnen und -anwärter für den Kreis Plön mit dem Schulrat Stefan Beeg (rechts), Landrätin Stephanie Ladwig (daneben) sowie Heike Merckens (links) vom Lehrerbezirkspersonalrat.

Kreis Plön schult seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in interkultureller Kompetenz

Im Kreis Plön leben über 2500 Menschen alleine mit aktuellem Fluchthintergrund. „Als bürgernahe und offene Verwaltung hat die Kreisverwaltung Plön den Anspruch, allen Bürgerinnen und Bürgern im täglichen Verwaltungshandeln mit einer wertschätzenden Haltung zu begegnen“, betont Landrätin Stephanie Ladwig. Da der Umgang mit kulturellen Unterschieden für alle Beteiligten auch immer eine Herausforderung darstellt, hat der Kreis Plön für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Schu-lung in interkultureller Kompetenz durchgeführt. „Ich unterstütze und begrüße es sehr, dass sich 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung einen Tag lang mit den Aspekten und Heraus-forderungen von interkultureller Kommunikation und Vielfalt beschäftigt haben Jede Behörde hat ihre eigenen Verfahren und Grundsätze sowie eine sich daraus ergebende Kultur des täglichen Arbeitens. Auch die Bürgerinnen und Bürger, die zu uns kommen, haben eigene Erfahrungen und sich daraus ergebende Verhaltensweisen, die je nach Kulturhintergrund ganz anders sein können. Insbesondere Flüchtlinge bringen soziokulturelle Verhaltensweisen und Prägungen mit, die uns teilweise unbekannt sind. Diese Kontexte mitzudenken und dadurch respektvoll miteinander umzugehen, ist ganz wichtig“, so Landrätin Stephanie Ladwig.

In der eintägigen Schulung ging es um Erfahrungen und erlernte Verhaltensweisen, die oft zu Missver-ständnissen zwischen den Beteiligten führen. Diskutiert wurde, wie Stereotype oder typische Kom-munikationsbarrieren entstehen und warum non-verbale Kommunikation nicht zu unterschätzen ist. Ebenso wurde das Thema „Macht“ und „Ohnmacht“ aufgezeigt und in Gesprächsübungen dafür sen-sibilisiert. „Der Perspektivenwechsel war ganz wichtig – sich auch mal auf die andere Seite des Schreibtisches denken“, erklärt Michaela Blanck, die Koordinatorin für integrationsorientierte Auf-nahme von Flüchtlingen, die das Seminar angeregt hat. „Verschiedene Verhaltensweisen, Sprachen und auch Haltungen schaffen zunächst Barrieren, die wir als gute Verwaltung überwinden wollen. Wir möchten zu den Menschen, die zu uns in die Kreisverwaltung kommen, respektvolle Beziehungen aufbauen und andere Kulturen verstehen lernen.“

Einen Tag lang den Perspektivenwechsel zu üben, soll zu weiterem Verständnis und umsichtigen Be-hördenhandeln führen. Der Kreis Plön nimmt seine Verantwortung allen Bürgerinnen und Bürgern gegenüber ernst. Eines der strategischen Handlungsfelder des Kreises Plön ist es, das Zusammenleben sozial zu gestalten. Dazu gehört auch, neu zugewanderten Bürgerinnen und Bürgern souverän und zugewandt begegnen zu können. Die Grundlagenschulung, die mit weiteren Modulen fortgesetzt werden soll, war hierbei ein Baustein, die interkulturelle Kompetenz der Kreisverwaltung Plön zu er-weitern.

Bildunterschrift: „Die Koordinatorin zur integrationsorientierten Aufnahme von Flüchtlingen, Michaela Blanck, lässt sich von Trainer Martin Schmidt bei der interkulturellen Schulung die Perspektiven vor und hinter dem Schreibtisch in der Behörde erläutern.“

Veranstaltungskalender 2018 für Seniorinnen und Senioren der Stadt Lütjenburg – Karpfenessen

Zu einer ersten Veranstaltung in 2018 lädt Bürgermeister Dirk Sohn die Lütjenburger Seniorinnen und Senioren (ab 60 Jahre) zu einem Karpfen- bzw. Rübenmus-Essen ein. Das Essen findet statt am Donnerstag, 22. Februar 2018, um 12.00 Uhr im Restaurant Bismarckturm, Vogelberg. Der Eigenanteil für Karpfenesser beträgt 10,00 € und für Rübenmusesser 7,00 €.
Da die Personenzahl begrenzt ist, ist eine rechtzeitige Anmeldung (ab 29. Januar bis spätestens zum 15. Februar 2018) im Rathaus unter Tel. 40 20 22 erforderlich.

In den letzten Jahren war die Liste der Anmeldungen sehr schnell ausgebucht und so wird schon jetzt darauf hingewiesen, dass dann eine Warteliste geführt wird.

Lütjenburg auf großer Fahrt - Sicher in die Zukunft.

Der traditionelle Neujahrsempfang der Wirtschaftsvereinigung Handwerk, Handel und Gewerbe Lütjenburg e.V., der Stadt Lütjenburg und der Flugabwehrraketengruppe 61 fand auch in diesem Jahr wieder großen Zuspruch. Viele Lütjenburger/innen und Gäste aus Nah und Fern ließen es sich nicht nehmen, mit Geladenen aus Vereinen, Verbänden, anderen Institutionen, Kirche, Politik, Wirtschaft und Bundeswehr auf das neue Jahr anzustoßen.

In der Mensa des Schulzentrums lauschten am 17. Januar rund 300 Menschen der wieder einmal charmanten Moderation des Bürgervorstehers Siegfried Klaus. Oberstleutnant Nikolas Scholtka, Nicole Tronnier, Vorsitzenden der Wirtschaftsvereinigung, Bürgermeister Dirk Sohn und Weitere hielten einen Rückblick auf 2017 sowie einen Ausblick auf 2018 und wünschten das notwendige Glück im Handeln und gute Gesundheit. Nett umrahmt wurde der Abend von ´Spielmannswucht´, einem Trio, das sich darüber wunderte, was es eigentlich dort tat. Die Bänkelsänger hatten den Auftrag, zu spielen bis es still wird und das wurde es dann auch, denn ihre zwischen die Neujahrsansprachen gestreuten instrumentalen Darbietungen und Moritaten waren wirklich sehr unterhaltsam, sodass, statt zu diskutieren, viel gelacht und geklatscht wurde bis der Abend mit angeregten Gesprächen bei einem Imbiss und Getränken ausklang.

N e u j a h r s a n s p r a c h e n :

Oberstleutnant Scholtka
bat die Anwesenden, sich einmal im Geiste folgende Situation vorzustellen: … Fast unerträgliche Hitze, unheimliche Stille, sonores Brummen von Strom-Aggregaten… Alles wirkt friedlich, das Raketen-Abwehrsystem ´Mantis´ is on watch... Mit einem Schlag wird es hektisch. Sirenen heulen. Soldatinnen und Soldaten rennen zu Unterständen, suchen Schutz… Doch die erwartete Detonation bleibt aus – Blindgänger! Alle kehren zu ihrer Arbeit zurück. Das mulmige Gefühl bleibt, aber man vertraut ´Mantis´. Alles lief sehr professionell ab… Dies ist der Alltag in Mali, Afghanistan. Der Einsatz dort ist bald abgeschlossen und jeder von uns hofft, dass alles glatt läuft und alle heil zurückkehren.
Scholka berichtete weiter, dass sich zukünftig in Todendorf einiges ändern wird. FlaRakG 61 wird für die Soldatinnen und Soldaten in ihren Herzen bleiben, doch man wird ab April 2018 zum einzigen Flak-Geschwader der Niederländer gehören und somit binational aufgestellt sein. Eine schlagkräftige Truppe zu sein, das ist das Ziel. Der Standort Todendorf steht nicht zur Diskussion, für die Stadt wird sich nichts ändern, außer, dass die holländische Sprache des Öfteren zu hören sein wird.

Frau Nicole Tronnier, Vorsitzenden der Wirtschaftsvereinigung
Digitalisierung! Ein Segen oder ein Fluch?

DIGITALISIERUNG
„… Die Gegenwart ist digital. Alle reden über Digitalisierung, aber was ist das eigentlich, worauf kommt es an, wie kann man sich sozusagen digitalisieren und die Schlüsselfrage: Warum soll ich mich digitalisieren? Es gibt zum einen die Digitalisierung des Handels und zum anderen die der Marktteilnehmer, also Sie und ich – diese beiden Themenfelder möchte ich heute beleuchten. Lassen Sie mich hierfür das ganze kurz theoretisch betrachten, bevor ich pragmatisch werde.
Der Begriff Digitalisierung an sich bezeichnet allgemein die Veränderung von Prozessen, Objekten und Ereignissen, die durch eine zunehmende Nutzung digitaler Geräte erfolgt. Digitale Objekte sind Computer, Laptops und Tablets sowie Handys.
In Bezug auf den Handel ist natürlich der Verkaufsprozess von Gütern (sprich Objekten) sowie über einen digitalen Kanal (sprich Internet) gemeint oder der Verkauf von Ereignissen auf digitalem Wege wie z. B. die Möglichkeit, Konzertkarten online zu verkaufen bzw. zu kaufen. Aber auch in der Informationsbeschaffung spielt die Digitalisierung eine große Rolle. Kurzum steht der Begriff insgesamt für den Wandel hin zu digitalen Prozessen mittels Informations- und Kommunikationstechnik.

INFORMATIONSKAPAZITÄT
Im Jahre 1993 waren lediglich 3% der Informationskapazität digital. 14 Jahre später (2007) waren es dann bereits weltweit 94%. 1837 wurden erstmals Nachrichten per Morsezeichen, also durch Universalcodes, übermittelt. Es folgte der Fernschreiber, dann das Telefax und heute die E-Mail. Wenn man sich die zeitliche Abfolge vor Augen hält, wie lange es vom ersten Morsezeichen bis zum Fernschreiber gedauert hat, aber dann der kurze Zeitabspann vom Fernschreiber zur E-Mail, mag man sich gar nicht vorstellen, wie schnell der nächste Entwicklungsschritt passiert. Der Trend ist dahingehend, immer mehr Daten auf kleinerem Raum zu speichern.
Nehmen wir die Schallplatte: Hatten wir früher 10 knisternde Lieder auf einer Platte, dann Kassetten mit einer Kapazität von 120 Minuten Aufnahmezeit und danach die CDs, haben wir heute kleine USB Sticks mit einer Größe, die für 1000 Lieder ausreicht. Neue Autos werden mittlerweile gänzlich ohne CD Player geliefert, sondern ausschließlich mit einem USB-Anschluss.
Wissen Sie, wie Generation Z, also unsere Jugend heute Musik hört? Es wird nur noch gestreamt, d. h. für 10 Euro im Monat gibt es Apple Musik oder Spotify und der Nutzer hat dann Zugriff auf eine unendliche Auswahl von Songs aus allen Jahrzehnten, nach Genre sortiert oder verschiedenen Anlässen entsprechend schon fertig zusammengestellt. Beispielsweise für Workout oder Candle-Light Dinner.
Laut Wikipedia wird angenommen, dass es der Menschheit im Jahr 2002 zum ersten Mal möglich war, mehr Information digital als analog zu speichern. Dies bezeichnet man als den Beginn des „Digitalen Zeitalters“.

DIGITALE TRENDS
Die neuesten Trends mit einem riesigen weltweiten Markt sind heute sprachgesteuerte Assistenten wie Google Assistent, Apple Siri, Alexa Amazon, Microsoft Cortana. Sie kennen diese Werbung: „Alexa, mach das Licht an.“ Was passiert zuhause? Alexa macht das Licht an. – Auf den Befehl hin: „Alexa, erzähle einen Witz“, erzählt Alexa einen Witz. Es steht hierbei nicht zur Diskussion, ob man diese Geräte wirklich braucht, aber sie können einem das Leben leichter machen! Diese Geräte sind sogar bereits lernfähig. Man hat gemessen, dass der Google Assistent einen IQ von 47 hat. Dies entspricht dem Entwicklungsstand eines 6jährigen Kindes. Also überlegen Sie sich gut, was Sie dem Assistenten glauben!!!
Der Trend wandelt sich, man möchte den Komfort erhöhen, denn die kleinen Bildschirme der Smartphone sind nicht so praktikabel wie die sprachgesteuerten Systeme. Der Effekt ist, dass, wenn Sie zukünftig sagen: „Google, ich benötige Schrauben“, Google Ihnen erzählt, dass diese für 5 Euro morgen geliefert werden können. Sagen Sie dann „Ja“, ist das Geschäft gemacht und die Schrauben werden am Folgetag geliefert.
Ein weiterer Trend betrifft den Versand der Ware. Wird diese bestellte Ware dann geliefert, wenn man selbst oder der Nachbar nicht zur Annahme da ist, kommt die Lösung erstmals von Amazon: In den USA wird ein Zahlenschloss verkauft mit einem Code für Ihre Haustür. Dieser Code wird bei der Bestellung automatisch mit der Adresse übermittelt, so dass der Paketdienst dann in Ihre Wohnung kommt und das Paket ablegt. Damit Sie sicher gehen können, dass der Paketdienst wirklich nur etwas bringt und nicht etwas mitnimmt, wird gleich die Überwachungskamera mit dazu geliefert. Sie können dann über eine App auf dem Smartphone den Anlieferungsprozess überwachen!

DIGITALE NOTWENDIGKEIT
Eigentlich fragt man sich: „Ist das alles nötig?“ Ich behaupte: „Ja, es ist nötig.“
Im privaten Alltag sowie im Arbeitsleben können Prozesse schneller abgebildet und Informationen schneller übertragen werden. Natürlich gibt es Ausnahmen, dennoch glaube ich, dass es unklug wäre, sich der digitalen Welt komplett zu verschließen. Es ist sehr einfach, die digitalen Möglichkeiten zu nutzen! Innerlich schütteln jetzt bestimmt einige mit dem Kopf, aber es gibt auch in Lütjenburg und Umgebung Firmen, die Ihnen die Geräte aufbauen!
Ich möchte hier keine Werbung für die Apfelfirma machen, aber ihnen anhand dieser ein paar Beispiele erklären, wie einfach Sie heute die digitale Welt nutzen können. Fangen wir an mit der Zeitung. Klar, es ist Geschmackssache, ob ich morgens meine Zeitung lieber am Frühstückstisch in Kaffee oder Frühstücksbrötchen baden möchte oder lieber das Tablet nutze. Aber fahre ich in den Urlaub und habe das Tablet dabei, kann ich überall in der Welt meine heimatliche Zeitung lesen!
Noch ein Beispiel: Sie sind am Ostseestrand und sehen einen schönen Sonnenuntergang. Mit dem Handy können Sie den Moment festhalten und ihn sich später noch einmal ansehen. Sie können auch ganze Alben zu verschieden Themenbereichen erstellen. Habe ich früher im Urlaub für 120 DM Filme entwickelt mit 120 Fotos von denen ich 30 wegen schlechter Lichtverhältnisse weggeschmissen habe und dann noch drei Abende damit verbrachte, sie ins Fotoalbum einzukleben, habe ich heute 300 Bilder auf meinem Handy erstellt, welche dann automatisch auf meinem Tablet zuhause geladen sind. Ich kann jederzeit einen Film der gemachten Fotos auf Knopfdruck abspielen, ohne den Diaprojektor und die Leinwand aufzubauen. Im Optimalfall drücke ich dann noch eine Taste auf der Fernbedienung meines Fernsehers und kann den vom Smartphone erstellten Film mit unterlegter Musik und netten Überblendungen dort abspielen.
So könnte ich diese Liste fortführen und Sie geben zu, dass hört sich nicht kompliziert an – oder? Wenn man sich an die Nutzung gewöhnt hat, kommt man unweigerlich zu der Erkenntnis, dass man sich fragt, wie man das früher gemacht hat…
Klar, unsere Jugend, als die Generation Z, hängt ausschließlich an diesen Dingern, sie befinden sich oft zwischen Realität und Virtualität und sicher, auch den richtigen Gebrauch mit diesen Geräten muss man den Kindern beibringen, aber für diese Generation gilt die Devise ´Always on´, also immer online. Weil man mit den Handys, die werden es kaum glauben, auch telefonieren kann, ist auch das Festnetztelefon bei Ihnen zuhause dann nicht ständig besetzt. Allerdings werden Smartphone nur zu rund 40% zum Telefonieren genutzt Apps, vielmehr für Apps wie Facebook, Instagram und Videotelefonie.
Warum spreche ich als Vorsitzende der Wirtschaftsvereinigung so positiv über Digitalisierung? Eigentlich müsste ich das Thema doch verteufeln, kann man doch auch im Internet Autos kaufen und man braucht mich nicht mehr oder gerade durch das Internet wird das Geschäft an mir vorbei. Ist es nicht so, dass meine Kollegen und ich aus der Wirtschaftsvereinigung froh sind über jeden Kunden, der zu uns in den Laden kommt und eben nicht online seine Dinge einkauft? Natürlich hören Sie da von mir ein deutliches „JA“. Dieses jedoch verbunden mit einem „ABER“. Folgende Tatsache steht fest: Im Jahre 2000 lag der Anteil der Personen über 14 Jahre in Deutschland, die bereits einmal oder mehrmals im Internet eingekauft haben bei 4,5%, im Jahre 2016 waren es bereits 67%! Ich habe mich gewundert, warum ich bei Douglas in Kiel letztes Jahr beim Bezahlen an der Kasse einen Gutschein für einen Onlineeinkauf über 15% erhalten habe. Mein erster Gedanke war: Sind die blöd? Warum gibt man mir als Käufer vor Ort einen Onlinegutschein? Die müssen doch froh sein um jeden Kunden, der vor Ort einkauft und damit dazu beiträgt, dass Arbeitsplätze erhalten bleiben und die Innenstädte belebt sind und nicht aussterben. Wenn man jedoch die soeben genannten Zahlen hört, dass im Jahr 2016 also 67 von 100 Menschen im Internet schon einmal eingekauft haben oder es dauerhaft tun, dann wird mir klar: Ich kann die Entwicklung nicht mehr aufhalten!!! Nein, ich kann nicht verhindern, dass zunehmend online eingekauft wird und hier wieder ein großes „ABER“. Aber ich kann die Entwicklung partizipieren!
So sagt die Firma Douglas, es wird nun mal online Kosmetik bzw. Parfüm gekauft, aber wenn schon die Entwicklung nicht umkehrbar ist, dann will Douglas zumindest, dass weiterhin dies bei Douglas erfolgt und nicht bei Beauty.de, Parfüm.de oder Amazon.de. Und da liegt die Chance für uns Gewerbetreibende: Wenn ich schon nicht verhindern kann, dass Autos über das Netz verkauft werden, Dienstleistungen über Dienstleistungsplattformen eingekauft werden, Flugreisen über das Netzt gebucht werden, dann muss ich das auch tun. Zumindest zu einem gewissen Teil, um davon nicht abhängig zu werden.
Ja, ich annonciere meine Autos auch im Internet und ja, mir tut eigentlich jedes gute Auto leid, welches nicht in der Region bleibt, sondern nach Hamburg, Düsseldorf oder München geht. Also nicht meine Kunden vor Ort von den tollen Waren profitieren, sondern Fremde, die ich nicht mehr sehe und die eben nicht mehr in meine Werkstatt kommen, aufgrund der Entfernung. Andererseits kaufen ja auch die Menschen aus unserer Region die Autos in Hamburg, Düsseldorf oder München. Dies ist alleine der Tatsache geschuldet, dass ich ja nur ein kleiner Autohändler bin und nicht eine riesige Palette zur Auswahl habe. Und genau hier ist der Ansatz, wenn ich die digitale Entwicklung nicht aufhalten kann, muss ich versuchen auf der Welle mitzureiten.
Das kann man in zweierlei Hinsicht tun: Einmal, indem auch ich meine Ware im Internet anbiete und zum anderen, das ich meine Dienstleistung wertvoll gestalte, sodass ich als erster vom potentiellen Käufer besucht werde, wenn es um eine neue Sportausstattung geht, oder auch nur, um die im Internet erworbene Sportausstattung zu erweitern.

ABLÖSUNG VON GEWOHNTEN STRUKTUREN
Ich glaube, wir müssen lernen, uns von gewohnten Strukturen zu lösen und einfach einen Schritt weiter denken. Jeder kann für sich ein Stückchen mehr darüber nachdenken, wie er von der digitalen Entwicklung profitieren kann und nicht drunter leiden muss!
Einmal der Verbraucher, der vieles bequemer und einfacher haben kann, wie z. B. ein Smartphone welches auch zum Notrufabsetzen ganz prima geeignet ist. Und der Händler vor Ort, der eben entscheiden muss, wie er sich in Zukunft am Markt positionieren und eine Leistung eben nicht nur stationär, sondern auch online anbieten kann.

LÜTJENBURGER APP – LÜTT APP
Wussten Sie, dass es über Lütjenburg und Umgebung bereits eine App, kostenlos zum Downloaden gibt, auf der unsere Gewerbetreibenden, Vereine, Verbände, Sehenswürdigkeiten, Busfahrpläne, Veranstaltungshinweise etc., einfach und auf einen Blick, zu finden sind? Ich hoffe, dass sich jeder Tourist diese App herunterlädt, damit er weiß, was er hier wie tun kann und vor allem wo und was er hier einkaufen kann!!! Braucht der Berliner Ferienhausbesitzer in seinem Haus einen neuen Wasseranschluss, findet er z. B. den Eintrag der Firma Kühl und schon kann das Prozedere beginnen. – Für uns als Lütjenburger ist die Lütt App genauso interessant, finden wir doch allerlei aktuelle Mitteilungen und Kurzinfos aus Stadt und Land und vieles mehr. – Die Agentur inpuncto Werbung aus Lütjenburg hat diese App entwickelt und alle soweit ihnen bekannten Vereine, Verbände, Firmen etc. hier im letzten Jahr kostenfrei zusammengefasst. (Sie wurden darüber per Postzustellung informiert).

INNOVATION 2018: LÜTJENBURGER ONLINE SHOP
Und die nächste Idee von Stefan Gramkow, Agentur inpuncto Werbung, ist ein gemeinsamer Online Shop für Lütjenburger Betriebe analog Amazon, nur auf Lütjenburg und Umgebung angepasst. Die Möglichkeiten sind unendlich…

OFFEN SEIN – DOCH MENSCHLICH BLEIBEN
Verschließen Sie sich nicht neuen Dingen, sondern gehen Sie offen darauf zu. Sie müssen das ja nicht alleine schaffen. Die größte Gefahr liegt glaube ich darin, dass man die Technik über alles stellt. Vergessen wir nicht die menschliche Komponente und zeigen auch unseren Kindern, wie wichtig die Kommunikation VIS á VIS ist, von Mensch zu Mensch. Schlussendlich ist und bleibt der Computer nur eine Maschine!
Abschließend möchte ich Ihnen im Namen der Wirtschaftsvereinigung Handwerk, Handel und Gewerbe ein wunderbares und gesundes neues Jahr 2018 wünschen und für weitere Fragen wird Ihnen dann zukünftig Alexa vollumfänglich zur Verfügung stehen!?“

Bürgermeister Dirk Sohn
Schmunzeln verkündete der Bürgermeister, dass er ´Alexa´ aufgefordert hat, mehr Geld für das Stadtsäckel zu bringen. Er wäre mal gespannt, ob diese Digitalisierung am nächsten Tag etwas bringen würde… Hier im ´Echten Norden´, hart an der Küste, sei man ja immer noch sehr naturverbunden. Auch er wolle Mensch bleiben, nicht nur über das Handy oder ´Alexa´, sondern auch ab zu persönlich mit seinen Liebsten schnacken. Beim Durchblättern des Gästebuches zum Neujahrsempfang sei ihm als erster Eintrag der ´Tag der Stadt´ 26.06.1950 ins Auge gefallen. Damals schon hätte man sich mit allen Themen beschäftigt, welche uns heute ebenfalls auseinandersetzen. Mit der Digitalisierung würde man dann wohl auch noch klarkommen.
Gemeinsam sind wir der Motor – gemeinsam sind wir Lütjenburg.
"… Ich bin erfreut, dass Sie alle durch ihre heutige Anwesenheit die Verbundenheit zu unserer Stadt unterstreichen. Wer, wenn nicht wir, können unsere Stadt als lebens- und liebenswerte Stadt erhalten und ausbauen?! Als ihr Bürgermeister kann ich sagen, es macht mir große Freude und Spaß meinen Teil dazu beitragen zu dürfen.“

AKTIV FÜR LÜTJENBURG
„In den vergangenen Jahren konnte ich Ideen in die städtischen Gremien einbringen, konnte moderieren, konnte Beschlüsse innerhalb von gesetzten Leitplanken umsetzen, konnte im Rahmen meiner Vollmachten Anregungen aus der Bürgerschaft umsetzen, so dass sich vieles im städtebaulichen Bereich, aber auch besonders im sozialen Bereich positiv entwickelt hat. Deshalb möchte ich allen die sich beteiligt haben, also Ihnen allen, danken. Mein besonderer Dank gilt aber der Stadtvertretung, die durch ihre Beschlüsse und besonders durch eine vertrauensvolle Zusammenarbeit den entscheidenden Rahmen für meine Arbeit geschaffen hat und damit vieles, was heute positiv zu berichten ist, ermöglicht hat.“

SICHER IN DIE ZUKUNFT
„Bürgermeister Winter hat kürzlich für die Stadt Plön die Segel richtig in den Wind gedreht, um Fahrt aufzunehmen. Ich denke, die Stadt Lütjenburg befindet sich bereits auf großer Fahrt. Wind- und sturmerprobt hat unsere Stadt den Weg durch sicheres Fahrwasser gefunden, um Lütjenburg sicher in die Zukunft gleiten zu lassen.“

GESETZESLAGE
„Zum Arbeitsrahmen der Stadtvertretung, aber auch zu meinem Rahmen, gilt es bestehende Gesetze, Bundes-, Landes- und weitere Gesetze zu beachten und einzuhalten. Gerade durch unsere Rechtstaatlichkeit wird unsere Demokratie gewährleistet, wird die persönliche Freiheit des Einzelnen mit allen Möglichkeiten, die in einer Gemeinschaft machbar sind, gewährleistet. Ich bin froh, dass wir in einem Rechtsstaat leben können. Aber manchmal sorgt ein Gesetz auch für Sturm. So auch das Landesgesetz zum Straßenausbaubeitrag, wonach Grundstückseigentümer an den Kosten eines Straßenausbaus zu beteiligen sind. Die Stadtvertretung oder der Bürgermeister hatten keine Wahl, sie mussten das Landesgesetz anwenden. Dieses Landesgesetz wurde jetzt durch den Landtag geändert. In Zukunft kann eine Kommune wieder frei entscheiden, ob sie Grundstückseigentümer an den Kosten beteiligt oder nicht. Gemeinsam mit der Stadtvertretung wurde vereinbart, dass wir zunächst den genauen Gesetzestext kennen wollen, dass wir zunächst wissen wollen, ob und wieviel Geld das Land unter welchen Voraussetzungen an uns weitergeben wird. Erst dann wollen wir entscheiden wie eine „Lütjenburger Lösung“ aussehen soll. Damit schafft die Stadt einen guten Rahmen, um in Ruhe und Sorgfalt ein solch bedeutendes und komplexes Thema zu bearbeiten, um dann eine einvernehmliche Lösung zwischen allen Beteiligten zu finden.“

DASEINSVORSORGE
„Gleichzeitig haben wir, im jetzt beginnenden Jahr, wieder vieles auf die Agenda geschrieben, um unsere Stadt auf sicheren Kurs zu halten. Dazu gehört, dass wir noch im Januar die Bauleitplanung zum Neubau des Seniorenheimes innerhalb des ehemaligen Kasernengeländes abschließen und ab April gebaut werden kann. Das ist ein wichtiger Schritt für viele Pflegebedürftige und deren Angehörige. Gleichzeitig bedeutet der Neubau Arbeitsplätze und die damit verbundene Kaufkraft, die in Lütjenburg bleibt, stärkt unsere Wirtschaft. - Ein wichtiger Schritt in Richtung Daseinsvorsorge.“

TOURISMUS
„Um die Kaufkraft zu erhöhen, wollen wir weiterhin den Tourismus ausbauen. Dazu haben wir unsere Tourist-Info am Markt bereits erneuert und der heutigen Zeit angepasst. Wir werden einen Wohnmobilparkplatz einrichten, um die Übernachtungszahlen in Lütjenburg sowie die Zahl der Tagesbesucher zu erhöhen und wir werden die Möglichkeit schaffen, dass sich ein zusätzlicher Beherbergungsbetrieb ansiedeln kann, denn die Übernachtungsanfragen bestätigen den Bedarf. Dieses würde für die städtische Bevölkerung positive Effekte mit sich bringen und zur langfristigen Sicherung der Stadt ein weiterer wichtiger Mosaikstein sein.“

URBANES BAUEN
„Dazu zählt auch, dass wir in diesem Jahr eine weitere Bauleitplanung abschließen werden und im Bereich der ehemaligen Flüchtlingsaufnahmestelle ein sogenanntes ´Urbanes Baugebiet´ entwickeln. Übrigens das erste Baugebiet dieser Art im Kreis Plön. Hierbei steht im Vordergrund, dass Wohnen und Arbeiten miteinander verbunden werden, beides ist auf einem Grundstück, in einem Gebäudekomplex möglich. Dazu gehört dann auch das Thema Digitalisierung. Wir wollen nicht reden, sondern dies für uns nutzen. Viele Arbeitsplätze sind nicht mehr örtlich gebunden und können von überall ausgeführt werden. Deshalb wird das neue Urbane Baugebiet auch über ein Glasfasernetz verfügen und dafür sorgen, dass man dort wo andere Urlaub machen, leben und optimal arbeiten kann, eben auch im weltweiten Internet.“

SOZIALES & KULTUR
Neben diesen Entwicklungen sind es die vielen sozialen und kulturellen Angebote von wesentlicher Bedeutung für das Leben in unserer Stadt. Hier engagieren sich viele Vereine, Verbände und Einrichtungen. Ihnen allen möchte ich an dieser Stelle danken. Sie sind ein Eckpfeiler des Gemeinwohls in unserer Stadt.“

STÄDTISCHE EINRICHTUNGEN
„Diese große Leistung wird abgerundet durch verschiedene städtische Einrichtungen.
Der städtische Kindergarten und wir haben es geschafft, ausreichend Kindergartenplätze anzubieten, jedoch steht die Anpassung an die gesellschaftlichen Bedürfnisse an, konkret heißt da, wir müssen die Öffnungszeiten den Arbeitszeiten der Eltern anpassen. Eine Aufgabe, die wir anpacken wollen.
Unsere Bücherei haben wir technisch gut ausgestattet, so dass Bücher online gebucht und gelesen werden können. In diesem Jahr werden wir die Ausstattung noch um ein W-LAN Netz ergänzen, so dass Nutzer auch online in der Lesestube lesen können. Damit haben wir dann eine modern, auf die Zukunft ausgerichtete Bücherei, die durch hoch motivierte Mitarbeiterrinnen der Stadt betreut wird.
Der Bauhof hält die Stadt nicht nur sauber, sondern sorgt auch für eine Pflanzenpracht, die weit über die Stadt bekannt ist. Wir haben für das Jahr 2ß118 den Bauhof um eine unbefristete Stelle erweitert und erneuern weiterhin die Ausstattung, so dass die Mehraufgaben, auch durch die Konversion ausgelöst, gut bewältigt werden können.
Einen besonders hohen Stellenwert hat das Thema Bildung. Deshalb haben wir alle Möglichkeiten ausgenutzt, um unsere Schulen gut auszustatten. Neben der sachlichen Ausstattung gehört auch eine Stelle ´Schulassistenz´ dazu, die die Lehrkräfte bei ihrer Arbeit unterstützt.
In Zusammenarbeit mit dem SOS Kinderdorf haben wir auch eine Stelle der Schulsozialarbeit, die vermittelnd zwischen Schüler, Eltern und Schule tätig wird, wenn dort Unterstützung notwendig wird.
Schule hat sich im Laufe der Jahre stark verändert und eine solche ergänzende, auch zusätzliche personelle Ausstattung notwendig gemacht und ist nicht mehr wegzudenken. Dazu zählt auch die offene Ganztagsschule im Förderzentrum sowie die betreute Grundschule, die das Bild abrunden.
Zur Erfüllung dieser Aufgaben erhalten wir vom Land finanzielle Unterstützung en, wünschen uns jedoch eine Zusammenfassung all dieser unterschiedlichen Stellen und Angebote.
Bildung – ein bedeutendes Thema, welches wir im Rahmen unserer Aufgabenstellung sehr ernst nehmen, so dass Eltern die Stadt als guten Partner sehen könne.
Eine weitere Einrichtung, die die Stadt seit 01.01.2018 in eigener Trägerschaft durchführt, ist das Jugendzentrum neben dem Sportplatz. Hier ist es gelungen, tolle, motivierte Mitarbeiterinnen zu gewinnen, die bereit stehen, gemeinsam mit der Jugend das Haus mit Leben zu füllen. Zurzeit findet eine Inventur statt, werden Renovierungsarbeiten durchgeführt, die Ausstattung verbessert, z. B. wird ein besseres W-LAN Netz installiert und ab März steht das Haus dann zur Nutzung bereit. Mitarbeiterinnen sind Frau Sohr (Leitung des Hauses), Frau Braun, Frau Maaks und Frau Bendfeldt-Geest. Im Vorfeld dazu hat der Jugendbeirat der Stadt Lütjenburg eine Umfrage bei den Jugendlichen durchgeführt. Es haben sich gerundet 400 Schüllerinnen und Schüler beteiligt. Das ist eine außergewöhnliche, besonders große Beteiligung. Dabei ging es um Öffnungszeiten, Ausstattung und vieles mehr. Die Ergebnisse fließen jetzt in das neue Konzept ein. Mein besonderer Dank geht an unseren Jugendbeirat, der durch unseren Stadtpädagogen, Herrn Lübker, unterstützt wurde. Ganz große Unterstützung gab es aber durch unser Schulzentrum, deshalb auch ein besonderer Dank an Frau Richter und Herrn Seidel, die diese Idee als Schulleitungen unterstützt haben.

ZUKUNFTSAUSBLICKE KURZ NOTIERT
Bis zum April wird eine große E-Ladestation für Pkw´s auf dem Gildenplatz aufgebaut sein, der Auftrag ist vergeben.
Die Ausschreibungen zur Rathaus-Sanierung laufen noch bis Ende Januar. Ab März soll dann gebaut werden.
Eine Sanierung des Bismarckturms wird auf das Jahr 2019 verschoben. Die Haushaltslage ist angespannt, nicht jeder Wunsch kann erfüllt werden.
Der städtische Kindergarten erhält ein großes, neues Spielgerät.
Ein Ortsentwicklungskonzept wird erstellt, welches als Grundlage vieler Fördertöpfe dient.

NOCH MEHR IDEEN
Und noch zwei Ideen, die die Kaufkraft in der Stadt erhöhen und damit Arbeitsplätze sichern hilft:
1)- Entwicklung einer Online-Lösung für den gesamten Einzelhandel der Stadt, gemeinsam mit der Wirtschaftsvereinigung unter dem Motto: „Das Lütjenburger Kaufhaus´.
2)- Ausbau der Stadt zur ´Hochzeitsstadt im echten Norden´, gemeinsam mit der Wirtschaftsvereinigung und des DEHOGA.
Mit diesem breit gefächerten Vorhaben und Weichenstellungen, die sich noch weiter ergänzen ließen, wird, so bin ich überzeugt, deutlich, dass wir das nächste Jahrzehnt nicht nur gestärkt erreichen, sondern auch bis zum Jahr 2030 unseren Dampfer, unsere Stadt Lütjenburg, im sicheren Fahrwasser halten können und wir alle davon profitieren können. Wir dürfen jetzt, auf halben Weg aber nicht stecken bleiben, sondern gemeinsam die Aufgaben weiterhin anpacken und Planungen umsetzen.

Gemeinsam sind wir der Motor – gemeinsam sind wir Lütjenburg.

KLEINER NACHBRENNER
In 2018 ist auch Wahljahr. Kommunalwahl auf jeden Fall, vielleicht auch noch eine Bundestagswahl und bestimmt aber Bürgermeisterwahl. Ich kandidiere, weil mir meine Arbeit große Freude bereitet und ich würde mich freuen, wenn ich das Amt weiterhin ausführen dürfte.“

Amtsvorsteher Volker Schütte-Felsche
„Wir brauchen nicht so fortzuleben, wie wir gestern gelebt haben. Macht Euch nur von dieser Anschauung los, und tausend Möglichkeiten laden uns zu neuem Leben ein…“ Mit diesem Zitat von Christian Morgenstern eröffnete der Amtsvorsteher seine Ansprache, dabei ging auch er u. a. auch auf die Digitalisierung ein. Man dürfe sich nicht verschließen, nicht in der Gegenwart verharren, sondern man solle sich neuem stellen. Die ´Digitale Revolution´ sei extremer als die ´Industrielle Revolution´. In anderen Ländern sei sie bereits fortgeschrittener als bei uns. Z. B. sei jeder dänische Staatsbürger ab 16 Jahre verpflichtet, ein elektronisches Postfach zu haben, denn alle Mitteilungen, auch amtliche, werden darüber verschickt. Die Ausschreibung für ein digitales Management stehe an, um nahezu für alle Umlandgemeinden eine Breitbandversorgung sicherzustellen.
Ein weiteres Thema in 2018 sei auch die Diskussion über Integrationskapazitäten für Flüchtlingen.

Ehrung durch Bürgervorsteher Siegfried Klaus
Der Neujahrsempfang gibt traditionell Anlass, Persönlichkeiten oder Gruppierungen aus der Region zu ehren. Es sei wichtig zu wissen, dass es Leute gibt, die sich einsetzen, so der Bürgervorsteher. Die Wahl wäre nicht leicht gewesen, denn es gäbe viele, die solcherlei Auszeichnung verdienen würden. So dankte Klaus allen, die sich engagieren und sich ehrenamtlich einsetzen.
Eine Gruppierung erhielt besondere Aufmerksamkeit: Von vielen sehr geschätzt agiert der Seniorenbeirat der Stadt Lütjenburg unter dem Vorsitz von Helmut Kuhlmann. Mitstreiter sind Heike Prange (1. stellv. Vorsitzende), Ingrid Dreher (2. stellv. Vorsitzende), Dietmar Kairies, Peter Knobloch, Siegfried König, Astrid Kühl, Marion Kuhlmann, Waltraut Pippall und Heinrich Rosenburg. Die Genannten stehen stellvertretend für alle Personen, seit Gründung des Seniorenbeirats, denen ebenfalls Ehre gebührt. Sie setzten und setzen sich vorbildlich mit ganzer Kraft ein für die Rechte aller Personen im ´Demografischen Wandel´, also in diesem Fall der Senioren ab 60 Jahre. Eine hohe organisatorische Leistung sei allein deren abwechselnde Teilnahme an sämtlichen städtischen Gremien, und Veranstaltungen, um sich bestens informiert für die Gemeinschaft einsetzen zu können. Es sind gute Erfolge zu verbuchen. Auch die Freizeit- und Bildungsangebote des Seniorenbeirates sind lobend hervorzuheben.

Redaktion/Fotos: Agentur inpuncto Werbung, Petra & Stefan Gramkow

Nicht nur „Alexa“ spricht mit Ihnen! - Digital durch die Region mit der kostenlosen ´Lütt-App´

Auf Entdeckungsreise gehen, mobil und dabei immer auf dem Laufenden sein, das sind Sie mit unserer Stadt-Land-Meer-App für Lütjenburg und die Hohwachter Bucht. Informieren Sie sich gerne vorab auf www.luett-app.de !

Holen Sie sich die Region per Smartphone in Ihre Jackentasche und werden Sie auf Wunsch geführt per Goole-Maps und/oder sogar sprachgesteuert zu Ihren gewünschten Geschäften, Dienstleistern, zu Sehenswürdigkeiten, städtischen und amtlichen Einrichtungen etc.. Von jedem Standort aus sehen Sie sich deren Internetseiten an und/oder setzen sich sofort mit ihnen in Verbindung.

Unsere `Lütt App` ist insbesondere für Urlauber und Tagesgäste interessant. Natürlich profitieren auch Einheimische, da sie hier neben Freizeitmöglichkeiten, Veranstaltungshinweisen, wichtige Standorte, Hilfsangebote, Infos von städtischen/amtlichen Institutionen, Vereinsnachrichten u. v. m finden können. Per Push-Nachricht erhalten Sie zudem kurz und bündig Erinnerungen z. B. an regionale Veranstaltungen, die Sie nicht verpassen sollten.

Sie finden Busfahrpläne, hören an jedem Ort Radio RSH, lassen sich kulinarisch von unseren Rezeptideen inspirieren, gehen mit unserem Video auf Sightseeingtour, lesen hein´s magazin und vieles mehr.

Das alles können Sie tun von überall, schnell, einfach und übersichtlich über die ´Lütt-Ap´ auf Ihrem Handy, ohne lange vom Computer aus im Internet surfen zu müssen!

Lange Recherchen, akribisch Kleinarbeit, viele Fototermine und zeitintensive Aktionen hat die ´Lütt App´zu dem gemacht, was sie ist. Wir freuen uns sehr, wenn Ihnen die „große“ Stadt Lütjenburg mit Umland in „lütt“ zum Mitnehmen gefällt und auch Sie sich die ´Lütt-App´auf Ihr Smartphone herunterladen mögen.

´Lütt App´soll weiterwachsen: Über Ihre Zusendungen von Fotos, Freizeittipps, Anregungen, konstruktive Kritik, Korrekturen, Aktualisierungen usw. freuen wir uns sehr.

Wenn Sie sich als Unternehmen oder öffentliche Institution nicht in unserer Lütt App finden und gerne gelistet sein möchten, wenden Sie sich bitte an unsere Agentur inpuncto Werbung. Übrigens: Vereine, Verbände und andere Institutionen haben die Möglichkeit, im „Newscenter“ kostenfrei Kurznachrichten zu veröffentlichen.

Petra & Stefan Gramkow
Agentur inpuncto werbung, Markt 4, 24321 Lütjenburg
Telefon:04381/415 93 94, info@inpunctowerbung.com

Discokontrolle im Attrium - Wer "Muttizettel" ausfüllt, der hat Pflichten!

Stadt, Polizei und Kreisverwaltung kontrollierten Norddeutschlands größte Diskothek in der Stadt Schwentinental

Aufklärung und Sensibilisierung zum sogenannten „Muttizettel“ stand im Vordergrund

Auch Minderjährige gehen gerne feiern. Eltern fragen sich dabei oft, bis wann sie ihre Kinder unterwegs sein lassen sollten. Grundsätzlich ist es Sache der Eltern, dies zu entscheiden. Die Behörden hingegen tragen Sorge für die Einhaltung rechtlicher Vorschriften beispielsweise in Diskotheken und leisten hierfür Aufklärung im Rahmen des Kinder- und Jugendschutzes. Die Stadt Schwentinental, die Polizeistation Schwentinental und der Kreis Plön arbeiten insbesondere mit Blick auf Norddeutschlands größte Diskothek in Schwentinental eng und vertrauensvoll zusammen. Im Februar und November dieses Jahres führten die Behörden gemeinsame Kontrollen durch. „Jede Behörde hat dabei verschiedene Aufgaben. Als Kreis interessierte uns vor allem der Jugendschutz, während die Stadt Schwentinental ordnungsrechtlich nach dem Rechten schaute. Dank der vertrauensvollen und guten Zusammenarbeit mit der Stadt und der Polizei über die eigenen Zuständigkeiten hinweg war eine angemessene, besonnene Kontrolle möglich“, erklärt Landrätin Stephanie Ladwig.

Bei der letzten Jugendschutzkontrolle in einer Samstagnacht im November wurden von 1.300 Gästen der Diskothek Atrium in Schwentinental 150 Gäste kontrolliert. Insgesamt hielten sich 350 minderjährige Gäste in der Nacht in der Diskothek auf. Die häufigsten festgestellten Verstöße waren, dass sich Minderjährige ohne Aufsicht in der Diskothek aufgehalten haben und diese ohne Aufsicht verlassen haben. Die Polizei hat diese Verstöße sowie ein paar wenige Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz aufgenommen und bearbeitet diese derzeit. Die Bußgeldstelle des Kreises Plön erwartet durchaus einige Verfahren, die auch zur Sensibilisierung der übernommenen Verantwortung beitragen können. Bei der Februar-Kontrolle wurden von 1.500 Gästen, von denen 650 Minderjährige waren, 193 Gäste kontrolliert. Insgesamt wurden 46 Verstöße festgestellt, wovon die Mehrzahl aufgrund nicht anwesender Aufsichtspersonen zustande gekommen ist.

Die Polizeistation Schwentinental ist mit dem Ergebnis der letzten Jugendschutzkontrollen sehr zu-frieden. Grundsätzlich ist festzustellen, dass sich der Großteil der Jugendlichen an die gesetzlichen Vorgaben hält. In vielen Gesprächen wurden die Besucher über den Jugendschutz aufgeklärt. „Wir haben hier in Schwentinental eine der größten Diskotheken in Norddeutschland, die durch Jugendliche hoch frequentiert wird. Gerade deshalb werden wir auch künftig in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Schwentinental und dem Kreis Plön den Jugendschutz hoch anbinden“, sagt die Atrium-Sachbearbeiterin der Polizeistation Schwentinental, Polizeioberkommissarin Danica Brügge.   

„Die Akzeptanz des Betreibers für unsere Kontrollen ist vorhanden. Das Gerücht, in Schwentinental würden weniger strenge Regeln als in Kiel gelten, ist falsch“, resümiert David Erdogan von der Stadt Schwentinental. Für die Kinder- und Jugendschutzbeauftragte des Kreises Plön, Sonja Sill, war der sogenannte „Muttizettel“ besonders wichtig, die Erziehungsbeauftragung nach § 1 Abs. 1 Nr. 4 des Jugendschutzgesetzes: „Jede oder jeder sollte sich gut überlegen, ob er oder sie ohne großes Überlegen derartige Formulare unterzeichnet. Es handelt sich hier keinesfalls nur um eine Formalie. Mit dem Formular geht der Beaufsichtigende erhebliche rechtliche Pflichten ein, die mancher als junger Volljähriger noch gar nicht überschauen kann.“

Hintergrund:
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ugendliche ab 16 Jahren dürfen sich in Gaststätten, Diskotheken oder bei Konzerten ab 24 Uhr nur dann aufhalten, wenn eine erziehungsbeauftragte Person den Jugendlichen oder die Jugendliche begleitet. Das ermöglicht, dass Eltern ihre Tochter oder ihren Sohn, wenn diese oder dieser das 16. Lebensjahr vollendet hat, in die Obhut einer Person ihres Vertrauens geben können. So wird der Besuch möglich, ohne dass Eltern selbst ihre Kinder begleiten. Für eine begrenzte Zeit übertragen die Eltern die Erziehungsaufgabe an einen Dritten, eine Vertrauensperson. Als Nachweis vor Ort ist der Erziehungsauftrag vorzulegen. Er wird schriftlich und für eine bestimmte Veranstaltung erteilt. Unterschreiben müssen den Erziehungsauftrag ein Elternteil, die oder der Jugendliche und die Vertrauensperson. Der Erziehungsauftrag muss während der Veranstaltung mitgeführt werden. Ebenso mitgenommen werden müssen unter Umständen eine Ausweiskopie eines Elternteiles sowie die Ausweise der oder des Jugendlichen und natürlich der Vertrauensperson. Mit Unterzeichnung eines Formulars geht der oder die Unterzeichnende gegenüber den Sorgeberechtigten des Betroffenen vertragliche Pflichten ein, die zu erheblichen Schadensersatzansprüchen führen können. So muss die erziehungsbeauftragte Personen mit dem Jugendlichen zu der Veranstaltung gehen und sie auch wieder zusammen mit dieser verlassen. Während der Veranstaltung ist er oder sie zur Aufsicht des Minderjährigen verpflichtet. Er trägt insbesondere für die Einhaltung des Jugendschutzes Sorge. Das bedeutet, dass Jugendliche unter 18 Jahren weder rauchen noch branntweinhaltige Getränke (zum Beispiel Rum oder Wodka, branntweinhaltigen Mixgetränke) konsumieren dürfen.

Sonja Sill, die Kinder- und Jugendschutzbeauftragte des Kreises Plön, steht für weitere Informationen bereit. Sie ist beim Amt für Familie und Jugend im Kreis Plön (Telefon 04522/743509 oder per Mail über sonja.sill@kreis-ploen.de) erreichbar.

Bildunterschrift: kinder-und-jugendschutzbeauftragte-sill.jpg

Die Kinder- und Jugendschutzbeauftragte des Kreises Plön, Sonja Sill, bereitet sich in ihrem Büro mit Jugendschutz-Dienstjacke und einigen sog. Muttizetteln vor, um über den Jugendschutz aufzuklären.

Winterpause der Kompostplätze im Kreis Plön

Die Kompostplätze des Kreises Plön in Schönberg, Helmstorf, Wankendorf und Plön werden am Samstag, den 09. Dezember 2017 letztmalig geöffnet sein und sich dann in die Winterpause verabschieden.
Im neuen Jahr öffnen die Kompostplätze - soweit es die Witterungsverhältnisse zulassen -  ab dem 10. März wieder samstags in der Zeit von 8:00 bis 12:00 Uhr ihre Türen für die Annahme von Grünabfall und den Verkauf von Kompost.

Notruf 112 – Das ist zu tun beim Eisunfall!

DLRG Lütjenburg und Nivea erklären im Kindergarten Darry spielerisch die Eisregeln

 "Hilfe, Hilfe", ruft die Erzieherin, die sich auf einen zugefrorenen Teich gewagt hat. Auf einmal knackt das Eis unter ihr und sie bekommt Angst. Sie legt sich flach auf das Eis, aber was ist nun weiter zu tun?

Glücklicherweise ist dieser „Notfall" nur ein Bewegungsspiel im Rahmen eines Eisregel-Trainings der DLRG-Kindergartenteamer aus Lütjenburg. Aber daraus kann schnell bitterer Ernst werden, denn Eisflächen üben eine magische Anziehungskraft auf Kinder aus. Sie können die Tragfähigkeit des Eises und die drohende Gefahr nicht richtig einschätzen.

"Die wichtigste Regel für Kinder lautet, niemals ohne einen Erwachsenen auf das Eis gehen", erklärt Meike von der DLRG Lütjenburg. Denn diese können besser einschätzen, ob das Eis schon trägt. "Und wenn man allein ist, kann einem niemand helfen, wenn man einbricht", fügt eines der Kinder hinzu. Wie leicht es ist, einzubrechen, lernen die Kinder kennen, als sie auf verschieden dicke Styroporplatten treten dürfen. Sie lernen auch, dass sie nicht auf die Eisfläche gehen sollen, um anderen zu helfen. Besser ist es, Hilfe zu holen und Erwachsene anzusprechen.

Übrigens: "Ein paar Tage Kälte" reichen nicht aus, um eine Eisfläche zu betreten. Die Kinder vom Kindergarten Darry wissen das jetzt.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.luetjenburg.dlrg.de/kindergartenteamer.

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